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Gestrandet

von Demon13
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
22.10.2017
22.10.2017
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417
 
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22.10.2017 417
 
Autor:  Demon13 aka. Agent_Mantis
Game: Angelehnt an Sims 2: Ggestrandet

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Prolog – Vor dem Sturm

Ich hatte mir vor gut einem Jahr ein Segelboot gekauft. Zugegeben, es war alt und nicht mehr im aller besten Zustand, aber es war dementsprechend günstig.
Von Mitte Herbst bis zum Ende des nächsten Frühjahres habe ich es dann so gut konnte selbst repariert, was schwieriger war als ich dachte, aber im Internet gibt es ja zu allem Anleitungen. Als dann der Sommer kam, brachte ich mein Boot zum Yacht-Hafen und ließ es dort zu Wasser. Angesichts der Tatsache dass es nicht sofort unterging, war ich doch ganz zuversichtlich dass ich gute Arbeit geleistet hatte.
In den folgenden Wochen brachte ich mir das Segeln dann mehr oder weniger selbst bei. Wobei ich viele gute Tipps von anderen Seglern bekam, die wohl alle Angst hatten dass ich sie in meiner Unwissenheit rammen und zum kentern bringen würde.
Irgendwann hatte ich mir dann genug Erfahrung angeeignet dass ich meine kleinen Seegelausflüge von höchstens 2 Stunden auf einen halben Tag ausdehnte. Ein paar Mal habe ich sogar Freunde mit genommen und keiner von ihnen ist über Bord gegangen, sehr gut.
Trotzdem dauerte es noch eine ganze Weile bis ich mich an mein nächstes Etappenziel wagte; einen Tagesausflug von morgens früh bis spät abends. Als Termin wählte ich meinen Geburtstag, da ich mir wie jedes Jahr um diese Zeit Urlaub genommen hatte und auch sonst alle wichtigen Termine so gelegt hatte dass dieser Tag ganz alleine mir gehörte. Eigentlich ein toller Plan, hatte nur einen klitzekleinen, unbedeutenden und absolut unspektakulären Harken: Mein Geburtstag war mitten in der Woche und außer mir hatte kein Schwein Zeit!
Eigentlich hätte ich ja den Ausflug und die damit verbundene Feier auf das nächste Wochenende verschieben können, aber da ich leider ein sturer kleiner Trotzkopf bin, bin ich halt an meinem Geburtstag alleine los gesegelt.
Ich hatte an alles gedacht, Essen & Trinken für gefühlt zwei Wochen, Musik, Ersatzkleidung falls ich mal nass werden sollte und einen Selfiestick damit ich bei meiner einsamen Party fotografieren und allen meinen Freunden zeigen konnte was für einen Spaß sie verpasst haben.
Ja, ich hatte wirklich an alles gedacht, nur nicht auf die Wetterprognosen im Radio zu achten, sonst hätte ich es mir nämlich anders überlegt; ich wäre nicht an genau diesem Tag los gesegelt und wäre auch nicht in das plötzlich aufkommende Unwetter, dass schon 3 Tage im Voraus angekündigt war, hinein geraten.
Nein, das wäre mir wirklich nicht passiert…
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