Heiss

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Erestor Glorfindel
22.10.2017
22.10.2017
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Auch wenn der Sommer bei uns vorüber ist, so geht es doch in dieser Kurzgeschichte von ELFSCRIBE um die meiner Meinung nach heissesten Elfen von ganz Mittelerde, die sich auf ihrer Heimreise einer kurzen . . . . Rast erfreuen.

Meinen heissen Dank an die Autorin für ihre Erlaubnis, mit ihrem Text zu arbeiten und ihn übersetzt zu veröffentlichen. Das Original kann man, neben anderen Archiven, auch hier lesen:

http://efiction.esteliel.de/viewstory.php?sid=868

Elfscribe gab mir zu verstehen, dass sie sich auch über Kommentare dazu freuen würde, ich bin sicher, sie versteht genug Deutsch, um ein paar nette Worte zu erkennen. Ihr könnt über den oben genannten Link direkten Kontakt zu ihr aufnehmen, wenn ihr auf ihren Namen klickt. Ich bin natürlich auch gerne bereit, ein paar diesbezügliche Worte an sie zu übersetzen und an sie weiterzuleiten.

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Heiss

„Es ist verflucht heiss,“ sagte Glorfindel.

Fin hatte einen vollständigen Überblick über die Situation, dachte Erestor brummig. Sie ritten einen Uferweg entlang, der sich durch eine weite Ebene wand, und die Sommersonne brannte ein feuriges Tattoo auf seinen Rücken. In seiner dunklen Tunika und dem ledernen Kürass, den er trug, fühlte er sich dem Ersticken nahe, erstickt von seinen Plichten, der Last der Jahre. Immerzu ging es um Krieg und Politik, Haufen rauchender Orks, staubiger Archive und langer Ritte zu Missionen, die von vorneherein hoffnungslos waren. Deprimiert, das war es, was er war. Und heiss. Eine klebrige Flüssigkeit hatte sich unter seinen Armen ausgebreitet und tropfte über seine Brust. Tarlanc, sein Pferd, schnaubte und trat unter seinem Bauch nach einer Fliege, was Erestor für einen Moment nach oben schleuderte, sodass er von seinem Sitz flog und sich in der Mähne festkrallen musste, um nicht abgeworfen zu werden.

„Heiss wie die Spalte in Morgoths Arsch,“ fuhr Glorfindel fröhlich fort.

„Du hast ein Talent dafür, das Offensichtliche festzustellen,“ knurrte Erestor in seiner besten nicht-amüsierten Stimme.

„Das habe ich?“ Glorfindel drehte sich auf seinem Pferd, um ihn ansehen zu können, ein Funke von Übermut in seinen Augen, die so blau waren wie der unbarmherzige Himmel. „Ich dachte, ich hätte ein Talent dafür, die Leute zu verwirren. Zumindest ist es das, was Du letzte Nacht gesagt hast.“ Er hatte sein langes Haar in einem unordentlichen Knoten an seinem Hinterkopf festgemacht, was die zarte, schöne Haut an seinem Hals hervor hob, der sich durch die Hitze gerötet hatte. Eine Verbrennung würde ihm recht geschehen. „Letzte Nacht,“ sagte Fin, „bei dem Meeting. Genau bevor . . . .“

„Ja, ja, ich weiss, wann ich das gesagt habe und warum. Niemand sonst würde es wagen, eine so direkte Frage wie 'wird König Gil-galad unseren Vorschlag unterstützen' zu stellen und sie dann in eine epische Erzählung über die halbe Geschichte von Mittelerde verwandeln, die mehr Verdrehungen und Biegungen aufweist als dieser Bach hier.“

„Ich habe nie die Garantie für eine einfache Antwort gegeben,“ meinte Glorfindel.

„Bei Eru, Fin, es war Mitternacht, bis Du endlich fertig warst, und es war nur die extreme Höflichkeit unserer Gastgeber, das grosse Verlangen nach einer Allianz gar nicht zu erwähnen, was das Lächeln auf all den Gesichtern festfrieren liess.“

„Du, vor allen Anderen, Kanzler, bist Dir der Notwendigkeit für ein geschicktes Vorgehen in solchen Angelegenheiten sehr wohl bewusst.“

„Raffinesse ist eine Sache, meine Geduld zu testen, meine Rückseite auf dieser Marmorbank gar mal nicht zu erwähnen, eine völlig andere.“

„Nun ja, sie werden diese Frage ja nicht noch einmal stellen, oder?“ sagte Fin sanft.

„Humph,“ knurrte Erestor, der genau wusste, dass sein Geliebter Recht hatte und klug war, was ihn noch verwirrender machte als sonst schon.

„Du scheinst schlechte Laune zu haben, mein Schosstierchen,“ stellte Glorfindel fest.

„Ich habe jeden Grund dazu. Mir ist heiss und ich bin müde, und ich möchte einmal wieder in meinem eigenen Bett schlafen. Und wage es ja nicht, mich aus meinem Elend heraus zu holen. Ich habe viel zu viel Vergnügen daran.“

Glorfindel lachte. „Nicht einmal im Traum würde ich daran denken.“

Der Strom plätscherte und schimmerte im Sonnenlicht, was Erestors Augen zum Schmerzen brachte, während ihn das regelmässige Dröhnen des gurgelnden Wassers schläfrig machte. Die Landschaft faltete sich zu einem Band von Hügeln zusammen. Weiter oben sah er kleines Wäldchen, die Blätter rauschten leicht im Wind.

Glorfindel rüttelte leicht am Sattel, und Aeglas wechselte in einen leichten Galopp. „Machen wir ein kleines Rennen zu den Bäumen, Vanima“ rief er.

„Das werde ich nicht,“ sagte Erestor. „Bestialische Idee.“

Aeglas wunderschöner weisser Schwanz flog hinter ihm her wie ein Banner, als sie um eine Biegung verschwanden. Erestor schlenderte hinter ihnen her. Die Bäume schlossen sich auf beiden Seiten, und Erestor war dankbar für den wenigen Schatten, den sie spendeten. Weiter voraus sah er Glorfindel, der neben dem Strom abgestiegen war und nun wie verrückt an den Schnallen seines Kürasses zerrte.

Nein. Sicherlich würde er nicht. Doch, er würde.

Das Leder schlug mit einem dumpfen Klingen auf den Boden, gefolgt von seinem Schwertgürtel, seinen Armschienen, Beinschienen, Stiefeln und schliesslich Tunika und Unterwäsche. Erestor hielt den Atem an, als der herrliche Körper seines Geliebten enthüllt wurde, Zentimeter um muskulösen Zentimeter, so zart und so blass und so unschuldig sah sie aus nach all der Rüstung, die nun vergessen auf der Erde lag. „Was denkst Du, was Du da machst?“ rief Erestor.

„Wonach sieht es denn aus?“ Mit einem Grinsen drehte Glorfindel sich weg, griff nach dem Oberteil seiner Hosen und zog es mit einem leichten Zappeln über seine Hüften. Erestor wurde sich des Seufzers bewusst, den die hohen, gerundeten Kurven des Hinterns seines Geliebten immer in ihm auslösten. Er war nun völlig nackt, mit Ausnahme der goldenen Kette, die Erestor ihm zu seinem letzten Zeugungstag geschenkt hatte.

„Du willst schwimmen gehen. Gerade jetzt. Wo wir gerade ein wenig Zeit aufgeholt haben, um nach Hause zu kommen.,“ sagte Erestor.

„Du hast ein Talent dafür, das Offensichtliche festzustellen,“ antwortete Fin mit einem frechen Zwinkern und watete ins Wasser.

Der Strom war niedrig hier und ging ihm nur über die Schenkel. Fin drehte sich um, grüsste Erestor mit der alten Geste von Gondolin - der geballten Faust an die linke Schulter und fiel dann nach hinten, schickte einen gewaltigen Spritzer aus Wasser nach oben. „Oh, das ist wundervoll,“ keuchte er, als er wieder auftauchte.

Das Wasser war ziemlich klar. In leichten, wellenförmigen Bewegungen fiel das Licht über sein lohfarbenes Fleisch, strich über den stattlichen Brustkorb, über die Hüften und in seinen Schoss, wo sich sein schlaffes Glied sanft mit den Wellen bewegte, als wolle es ihm zuwinken. Erestor leckte sich die Lippen.

„Nun komm schon, Du alter Knacker,“ rief Fin. „Du wirst nicht dort auf Deinem Pferd sitzen bleiben und schwitzen wollen, wenn Du stattdessen hier drin sein kannst, wo es kühl und angenehm ist.“

Nun begann das Spiel, herauszufinden, wie lange er es aushalten würde und wie vollkommen er den ungestümen Fin währenddessen ignorieren konnte. Erestor faltete seine Arme.

Glorfindel spuckte ihm einen langen Wasserstrahl entgegen, von dem es ein Teil sogar bis an das Ufer schaffte.

„Mir ist nicht wirklich klar, warum ich unsere Reise hinauszögern sollte, überall nass zu werden und schliesslich dazu gezwungen zu sein, auf einer durchnässten Satteldecke zu reiten, wenn wir, beeilten wir uns ein wenig, den Palast noch heute Nacht erreichen würden, wo ich ein herrliches Bad in meinem eigenen Zimmer nehmen könnte.“

Fins Pferd Aeglas watete nun ebenfalls ins Wasser, senkte den Kopf und trank gierig. Tarlanc machte einen zögerlichen Schritt nach vorne und bat um die Erlaubnis, dem anderen Tier folgen zu dürfen. Mit einem Seufzer stieg Erestor ab und liess sein Pferd im Wasser plantschen.

„Du hast keine Ahnung, wie gut sich das anfühlt,“ sagte Fin. „Und das wirst Du auch nie, wenn Du darauf bestehst, wie ein Muli da stehen zu bleiben.“

Inzwischen war er in die flachen Schlamm-Untiefen getrieben worden, wo das Wasser nur noch ganz seicht war. Er sass dort, die Knie gebeugt und lehnte sich auf seinen Händen nach hinten, nahm den Riemen aus seinem Haar und schüttelte es. Wie eine goldene Wolke schwebte es kurz in der leichten Brise und legte sich dann feucht um seine Schultern und den Rücken hinab. Glorfindel warf Erestor das Riemchen zu, der sich duckte. Er war am Überlegen, ob er ebenfalls eintauchen sollte oder lieber nicht. Aber immerhin, Glorfindel sah recht glücklich aus und zappelte in dem feinen Lehm entlang des Ufers mit seinen Fingern und seinen Zehen. Fin nahm eine Handvoll von der Substanz auf und quetschte sie durch die Finger, während er sie nachdenklich betrachtete.

Erestor machte einen hastigen Schritt nach hinten. „DENKE nicht einmal daran, mit diesem Zeug nach mir zu werfen, oder Du schläfst einen ganzen Monat lang alleine!“

„Du bist ein Pedant,“ erklärte Fin. Er nahm eine kleine Menge des Schlammes auf, aber das Ziel war weit weg. Er musste Erestors Drohung wohl ziemlich ernst genommen haben.

„Wie hast Du mich genannt?“ forderte Erestor ihn heraus.

„Einen Pedanten, eine Zimperliese, ein Fräulein Rühr-mich-nicht-an. Jawohl, Du hast richtig gehört.“

„Beschimpfungen werden Dich nirgendwo hinführen,“ antwortete Erestor. Wie sehr sie beide das liebten. „Ich möchte hierzu bemerken, dass Du trotz Deiner vielen tausend Jahre niemals erwachsen geworden bist. Du spielst noch immer im Dreck wie ein ungezogener kleiner Junge.“

Glorfindel packte erneut eine Handvoll des weichen Lehms. Dann setzte er sich auf seine Knie, liess etwas von dem Sand auf sein Bein tropfen und verschmierte es dann überall auf dem ganzen Bein bis hinauf zum Schenkel. Dann drehte er raffiniert seinen Körper und verteilte den Schlamm ganz bewusst auf einer seiner Pobacken. Schliesslich griff er in das dekorierte Fleisch und drückte zu.

„Du bist widerlich,“ sagte Erestor, während sich seine Augen auf Fins Hand hefteten.

„Du liebst es.“ Glorfindel sah ihn schelmisch an, als er noch mehr Schlamm über seiner Brust verteilte. „Du, mein lieber Pedant, liebst es, wenn ich mich wie ein ungezogener kleiner Junge benehme.“ Er kniff sich in seine Nippel und brachte sie damit zum Stehen. „Du LIEBST es, wenn ich . . . . schmutzig bin.“ Hier nun fiel seine Hand nach unten und griff nach seinem Schwanz. Er begann damit, auch hier etwas von dem Schlamm zu verteilen, rauf und runter und verdrehte dann seine Bewegungen etwas. Voller Enthusiasmus entwickelte er sich rasch in den herrlichen, dicken Ladestock, den Erestor so sehr anbetete. Hier und dort sah ein wenig weisse Haut durch den schmierigen braunen Belag. Der schlürfende Schlamm machte ein klebriges, schnappendes Geräusch, genau wie . . . . wie . . . .

„Du möchtest protestieren,“ fuhr Glorfindel mit einer schnurrenden Stimme, voll von Sünde, fort. „Du magst es, den Prüden zu spielen, benimmst Dich, als hättest Du einen Stock im Arsch, während Du in Wirklichkeit lieber . . . . einen Stock im Arsch hättest.“

„Ngyh,“ sagte Erestor. Es war so ekelhaft, und naja, vielleicht auch ein wenig erotisch . . . . also gut, sehr erotisch. Erestor wurde hart, was ziemlich unkomfortabel gegen seine seidenen Hosen drückte und fühlte, wie sich seine Eier zusammenzogen. Kopf in Flammen. Schweiss tröpfelte ihm vom Nacken den Rücken hinunter. Er zog an den Schnüren um seinen Hals.

Glorfindel schloss die Augen und seine Hand bewegte sich schneller. „Ihr Götter, Restor. Das fühlt sich so gut an. Ich glaube, ich werde gleich kommen.“

„Nein, warte.“ Warte auf mich. Zu Mandos mit all meiner feinen Empfindlichkeit, dachte Erestor. Seine Finger griffen nach den Schnallen an seiner Schulter, rissen daran wie ein Verrückter, dann an den Schnallen an seiner Seite, und der verhasste Kürass fiel endlich von ihm ab. Kurz danach türmten sich immer weitere Kleidungsteile auf dem Boden neben ihm. Ohne seine Rüstung fühlte er sich leicht und ungehemmt. Er konnte Glorfindel lachen hören. Eine sanfte Brise fingerte an ihm herum, trocknete den Schweiss und brachte die Haut in Alarmbereitschaft. Er plantschte sich ins Wasser. Aaahhh, es fühlte sich gut an. Er fiel hinein und rollte sich herum, um sich abzukühlen, dann stand er auf, watete hinüber zu Glorfindel und stand schliesslich tropfend über ihm. „Ich bin also eine Zimperliese, ja?“ fragte er.

Fin warf ihm ein erfreutes Grinsen zu. „Soso, dann ist es also doch möglich, den prüden Kanzler aus seiner Kleidung zu locken. Wer hätte das gedacht?“

Erestor warf sich auf seinen matschigen Liebhaber, griff nach seiner langen, biegsamen Taille und drückte seinen harten Körper unter ihn, glitt entlang seiner glitschigen Haut, und besonders hart an den Stellen mit dem kühlen Schlamm. Dieser herrliche Stab drückte fest gegen seinen Unterleib. Erestor fauchte in Fins Ohr. „Wie viele verleumderische Worte hast Du jetzt benutzt, um mich zu beschreiben? Pedant, Zimperliese, Fräulein Rühr-mich-nicht an?“

„Du hast 'prüde' vergessen,“ grinste Fin.

Erestor drückte sich an seinen Geliebten.

„Uff, Vorsicht mit der Ware,“ sagte Fin.

Sein Mund war warm und feucht und süsser als Honig. Seine Zunge ein aggressiver Kamerad für Erestors eigene agile Zunge. Er sog an diesen Lippen, biss hinein. Diese saftigen Lippen, diese Festigkeit überall. Scheiss auf Mandos – sein Liebhaber war einfach atemberaubend. Erestor machte sich bereit, Glorfindel mit seinen Händen zu besitzen, mit seinem Mund, mit seinem Körper. Sie öffneten beide ihren Mund weit, verschlangen einander, verbrannten sich die Lippen. Glorfindel rutschte ein wenig nach unten, um Erestor in den Hals zu beissen.

„Du,“ keuchte Erestor, „bist ein schlimmer, bösartiger Elf, dem man den Hintern versohlen sollte.“

„Und wer sollte das wohl tun?“ nuschelte Glorfindel in seinen Hals. Er rollte sich, warf Erestor leicht wie eine Feder herum, was dem Dunkelhaarigen den Atem nahm und landete dann mit seinem vollen Gewicht auf ihm, presste ihn in den mahlenden Schlick. Erestor spürte, wie sein Haar matschig wurde, aber es kümmerte ihn nicht, denn Glorfindel hatte nach unten gegriffen und Erestors Schwanz mit eine schlammigen, schlüpfrigen Hand gepackt, brachte ihn damit, wie durch ein Wunder, zur Erfüllung.

„Ich, ich werde das tun. Einmal so richtig gut und heftig den Hintern versohlen,“ sagte Erestor. Mit einiger Anstrengung griff er nach hinten und klatschte Glorfindel fest auf sein Hinterteil

„Autsch!“ erklärte Fin und erhöhte das Tempo seiner Hand.

Erestor schlug wieder und wieder auf Glorfindels Rückseite, spürte die Befriedigung in Fins leichtem Schaudern und sein Stöhnen bei jedem Schlag. Zur gleichen Zeit wand er sich wie eine Schlange in Fins Griff. Das Glühen breitete sich aus, heisser und würziger bei jeder Zuckung von Glorfindels Faust. „Götter, Ihr Götter,“ stöhnte Erestor. „Fin, Du bist böse. Hör auf damit, oh Scheisse.“

„Du willst, dass ich aufhöre? Wirklich, Erestor? Denn ich werde es,“ sagte Glorfindel und verdoppelte seine Anstrengungen.

„Mandos, nein, hör nicht auf. Ich meine, ich will, ich will . . . .“

„Sprich Dich aus, mein Freund, Du fällst sonst gleich in Ohnmacht.“

„Fick Dich, Fin! Will. Deine Stange. In. Meinen. Arsch. Los jetzt!“

Rauh drückte Glorfindel Erestors Beine zur Seite, hielt seinen Rücken leicht erhöht und stiess ohne jede weitere Vorbereitung tief in ihn hinein.

„Oh Mandos auf Arda, ja!“ schrie Erestor, als er duchstossen und geweitet wurde. „Fick mich! Ja, genau so! Härter! Ja! Mehr!“

„So etwa? Du willst es so haben?“ Glorfindel knurrte, wickelte seine Arme um Erestors Schenkel und verabreichte ihm ein paar besonders bösartige Stösse.

„Ja! Ja, genau so. Du bist der Wahnsinn! Uhhh.“ Verdammt, Erestor konnte sich nicht daran erinnern, warum er sich so vehement dagegen gewehrt hatte, oder wo er war, oder gar, wer er war, so überwältigt war er von dem animalischen Verlangen zu . . . . „Ja, Valar in all ihrer Pracht, ich werde . . . .“ Erestor ächzte, griff nach unten und half sich selbst bei dieser Aufgabe. Und dann traf es ihn, drang nach oben mit einem Schwall, der pulsierte und vibrierte. Heisse Tropfen entglitten seiner Hand und trafen seinen Bauch. Götter!

Fin bog sich ihm entgegen, warf seinen Kopf zurück und brüllte voller Freude. In seinem Inneren konnte Erestor das Pulsieren spüren, als er damit fortfuhr, zuzustossen. Wieder. Und wieder. Und wieder. Dann langsamer. Und noch langsamer, Glorfindel ritt seinen Orgasmus aus, mit jedem Stoss entzündete er neue Funken im Körper seines Geliebten.

Schliesslich warf sich Fin nach vorne und auf seinen Liebhaber, lag für einen Moment nur schwer stöhnend auf ihm. „Götter, das war gut,“ sagte er nach einer Weile. Ein weiteres Mal nahm er Erestors Mund in Besitz und küsste ihn zärtlich. „Mmmm, Du bist so wunderschön,“ sagte er schmachtend.

Erestor schloss seine Augen, erlaubte sich selbst den Luxus reinen Fühlens – das Heben seiner Brust, das Murmeln des Stroms und der Blätter über ihm, Vögel, die in der Ferne zwitscherten, das kühle Wasser an seinen Schultern und Schenkeln, die köstlichen Lippen seines Geliebten und das Gewicht seines Körpers, das fröhliche Summen zwischen seinen Beinen. Ein Augenblick. Abseits von den unzähligen anderen in seinem Leben, war dieser einer, um sich daran zu erinnern, ihn zu schätzen. Er öffnete seine Augen und traf die Glorfindels. Sie funkelten voller Übermut.

„Nun sieh Dich nur an, Kanzler, überall mit Schlamm bedeckt und durch und durch verkommen. Wenn nur der Rest des Hohen Rates Dich jetzt sehen könnte, Du würdest niemals wieder Deine Räume verlassen können vor lauter Verehreren.“

„Hoch. Du musst aufstehen,“ knurrte Erestor und wand sich herum. Glorfindel verlagerte sein Gewicht und Erestor setzte sich auf, entzog sich dem Schlamm mit einem lauten, schmatzenden Geräusch. „Uck,“ sagte er und schüttelte Schmiere von sich ab. „Nein, wenn sie mich jetzt sehen könnten, wären sie hochgradig schockiert oder würden sich den Hintern ablachen. Nur Du konntest mich dazu bringen, bei so etwas mitzumachen.“

„Ich würde all die Verehrer dazu bringen, ihre Sachen zu packen. Niemand anderes darf Dich haben,“ sagte Fin. Er nahm Erestors Gesicht in seine Hände und lehnte sich für einen weiteren Kuss nach vorne. Dann zog er sich jedoch zurück und lachte.

Erestor griff nach oben, fühlte das Schmieren von Matsch auf seinen Wangen. „Kröte!“ erklärte er. Und warf sich selbst auf Fin, rollte ihn immer wieder weiter bei dem Versuch, ihn eine Handvoll Schlamm essen zu lassen. Sie landeten im tieferen Wasser, balgten, kämpften und lachten voller Fröhlichkeit. Es war berauschend. Erestor erwischte Glorfindel und drückte ihn unter Wasser. Aber auch Fin zog ihn hinunter. Dann streckten sie sich wieder an die Oberfläche und kämpften sich in flacheres Wasser, wo Erestor zu flüchten versuchte. Doch Glorfindel schnappte ihn von hinten und zog ihn zu sich zurück, wo er prompt in seinem Schoss landete. Erestor wand sich herum, um seinen Geliebten ansehen zu können, nahm Fins Kinn in seine Hände und küsste ihn, heftig. Er konnte spüren, wie er wieder hart wurde, das Blut klopfte und pochte, das Verlangen wuchs . . . . Glorfindel befand sich in einem ähnlichen Zustand.

„Nochmal!“ erklärte Fin.

„Nochmal!“ stimmte Erestor ihm zu.

**********

Später lagen sie am Ufer, warm und schläfrig in der Sonne, die Beine in einander verschlungen. Während sie sich küssten, zeichnete Glorfindel mit seinen Fingern Muster auf Erestors Rücken. Erestors Körper vibrierte mit einem guten Gefühl. Er konnte sich nicht mehr erinnern, warum er so lange gezögert hatte, seine schwere Kleidung auszuziehen, um so herrlich schmutzig und nass zu werden. Glorfindel war gut für ihn, überlegte er. Er befreite ihn von den Beschränkungen, die er sich selbst auferlegte, brachte die spielerische Seite in ihm hervor. Ohne ihn wäre er schon lange zu einem trockenen und verbitterten Etwas verkümmert. Er seufzte und vegrub seine Finger in dieser wirren Mähne aus goldenem Haar, zog Glorfindel so nahe an sich heran, als wolle er ihn in sich hinein ziehen.

„Es sieht so aus, als würden wir den Palast heute Abend nicht mehr erreichen,“ murmelte Glorfindel. „Wir werden hier daussen ein Lager aufschlagen müssen. Hasst Du mich jetzt, weil ich Dir Dein Bad vorenthalten habe?“

„Ich hasse Dich tief und durch und durch,“ murmelte Erestor gegen die köstlichen Lippen. „Du bist das irritierendste Geschöpf auf ganz Arda, und doch würde ich diesen Moment für nichts in der Welt eintauschen. Ein Schlammbad wird genügen müssen.“



vanima – schön vanimar – die Schönen