Brothers Conflict - Eine etwas andere Story

von Riona
GeschichteHumor, Romanze / P18
Hinata Ema
21.10.2017
22.08.2019
8
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Ein lautes Scheppern, dem unterdrücktes Fluchen folgte, riss Ema aus ihren Gedanken. Einen Moment überlegte sie, ob sie wirklich wissen wollte was Juli angestellt hatte. Doch dann ergab sie sich mit einem seuftzen und lief in ihr Zimmer, nur um dort ihren besten Freund in einem Umzugskarton sitzend vorzufinden, daneben ihr Bettzeug auf dem Boden verstreut. Perplex starrte Ema ihn einen Moment lang an, bevor sie in lautes Gelächter ausbrach und ihn auslachte. Juli unterdessen fand dies alles gar nicht zum lachen.
"Anstatt mich auszulachen, könntest du mir ja helfen aus diesem blöden Karton zum kommen?", pampte er etwas bockig, konnte sich dann aber ein leichtes Grinsen doch nicht verkneifen. Ema lachte immer  noch und dachte gar nicht daran ihm zu helfen - jedenfalls nicht, bevor sie ein Foto gemachte hatte. Aus diesem Grund zog sie auch schon ihr Handy aus ihrer Rocktasche und schoss schnell ein Foto, des um einen Schmollmund bemühten, Juli. Danach erbarmte sich Ema seiner und ergriff seine ausgestreckten Hände. Eigentlich wollte sie ihn ja hochziehen, doch stattdessen zog er kräftig zurück, sodass sie auf Juli fiel. Das war dann dem Karton wohl endgültig zuviel, denn dieser öffnete sich mit einem lauten "ratsch" und Juli und Ema lagen schneller als sie schauen konnten auf dem aufgerissen Stück Pappe. Glücklicherweise hatte sich noch nichts darin befunden. Da waren sie also nun: ein platter Umzugskarton, Juli und Ema die auf ihm lag. Empört richtete sich Ema auf. "Sollte ich dir nicht eigentlich beim aufstehen helfen?", fragte die junge Frau halb empört, halb belustigt und blitzte dabei Juli an, auf dem Ema nun rittlings saß. Auch Juli setzte sich nun auf und schlang dabei seine Arme um Ema. Statt ihr zu antworten vergrub her seine Nase in ihrer Halsbeuge und atmete ihren Geruch tief ein. "Ursprünglich ja, aber ich dachte mir, dass du mein Schicksal gerne mit mir teilen möchtest, wo du es doch so lustig fandest.", antwortete er schließlich. Ema konnte über diese Antwort nur den Kopf schütteln. Aber so war das nun mal mit Juli - immer am teilen. Doch ob seiner nächsten Handlung zuckte sie überrascht zusammen, denn sie konnte seine Zunge an der kleinen Kuhle unterhalb ihres Ohres spüren und stöhnte leise auf, als er sie zu liebkosen begann. Juli wusste genau, dass diese Kuhle ihre absolute Schwachstelle war. Ihre Hände, die bis eben noch auf seinen Schultern geruht hatten, vergruben sich in seinen weichen, grauen Haaren und drückten ihn näher an sich.
"J-Juli", brachte sie mühsam hervor, "du weißt das i-ich fertig packen m-muss."
Gleichzeitig streckte sie aber ihren Kopf nach oben, um ihm den Zugang noch zu erleichtern. Juli lachte leise und rau an ihrem Hals. "Da spricht dein Körper aber eine ganz andere Sprache.", sagte er und sie musste ihm zustimmen. Mittlerweile hatte er von ihrem Hals abgelassen und wendete sich stattdessen nun ihren Brüsten zu, deren Knospen sich deutlich unter ihrem Top abzeichneten. Ema wusste dass er recht hatte und während er ihren Brustansatz küsste, gab sie ihren mickrigen Widerstand endgültig auf und zog stattdessen seinen Kopf nach oben, um diese lästigen Lippen mit ihrem Mund zu verschließen. Sofort öffnete Juli seinen Mund, um ihrer Zungen Einlass zu gewähren und einen heißen Tanz mit selbiger zu beginnen. Ema zog leicht an seinen Haaren, was ihm ein leichtes stöhnen entlockte. Er rächte sich daraufhin, in dem er seine Hände unter ihr Top gleiten ließ, ihre Brüste umfasste und leicht zudrückte. Ema stöhnte in seinen Mund. Sie unterbrachen den Kuss, um sich gegenseitig ihrer Oberteile zu entledigen. Schnell beugte Juli sich wieder nach vorne und nahm nun eine ihrer Knospen in seinen Mund, saugte leicht an ihr und biss zärtlich hinein. Ema bog ihren Rücken durch und streckte sich ihm entgegen. Sie ließ ihre Hände über seine Schulten und seine Rückenmuskulatur wandern, bevor sie ihn erneut zu sich hochzog, um ihn erneut zu küssen.
Juli´s Hände gingen nun ebenfalls auf Erkundungstour. Langsam strichen sie über ihren Bauch hinab und schließlich zwischen ihre Beine. Er konnte durch ihr Höschen spüren, dass sie ihn wollte. Durch den dünnen Stoff hindurch begann er sie ganz leicht zu massieren. Erregt stöhnte Ema erneut auf. Doch das würde sie unter Garantie nicht auf sich sitzen lassen. Sie zog an seiner Hand und befreite sich so von seinen erregenden Fingerbewegungen. Dann schloss sie die Lücke zwischen ihren Körpern und begann aufreizend ihre Hüften kreisen zu lassen. Juli schnappte nach Luft.
"Du kleine Hexe.", zu mehr war er im moment nicht im Stande. Vorallem, da sie sich in diesem Moment an seiner Hose zu schaffen machte und einen Augenblick später seine harte Errektion in die Hand nahm. Auch seine Hand fand wieder ihre Mitte und dieses Mal schob er den Stoff beiseite und drang mit zwei Fingern in sie ein. Sie keuchte auf, aber er verschloss ihren Mund mit seinen Lippen. Juli hatte genug. Und auch Ema hatte die Spielchen satt. Sie wollte ihn in sich spüren. Juli zog seine Hand zurück, drückte Ema von sich und drehte sie so um, dass sie sich mit den Armen auf ihrem Bett abstützen konnte. Dann kniete er sich hinter sie, zog ihr Höschen beiseite und drang mit einer fließenden Bewegung in sie ein. Einen Moment verharrten sie beide und nur ihrer beider keuchen war zu hören, doch schließlich begann er gegen sie zu stoßen und schnell hatten sie ihren gemeinsamen Rhythmus gefunden. Beide stöhnten sie auf, doch Juli hielt Ema den Mund zu spürte ihren Atem durch seine Finger streichen. Er kannte Ema gut genug und wusste, dass sie bald zum Höhepunkt kommen würde. Deshalb erhöhte er sein Tempo nochmal. Gemeinsam explodierten sie und während er ihr Stöhnen mit seiner Hand verschloss, drückte er sein eigenes Gesicht in die Kuhle zwischen Hals und Schulter.
Einen Augenblick verharrten die beiden noch in dieser Stellung, dann zog er sich langsam aus ihr zurück, machte seine Hose zu und ließ sich mit dem Rücken gegen das Bett neben sie plumpsen. Ema vergrub kurz ihr Gesicht in der Matratze ihres Bettes und dachte über Juli nach. Seit sie fünf war, war er ihr bester Freund und das eben geschehene, passierte nicht zum ersten Mal. Tatsächlich war er sogar ihr erster und eine Zeit lang waren sie ein Paar gewesen. Heute teilten sie noch immer eine tiefe Freundschaft und manchmal eben auch das...äh...Bett? Naja fast.
Ema´s Gedankengang wurde durch ein klingeln unterbrochen und sie hob den Kopf. Verdammt! War es wirkich schon so spät? Sie hatte sich tatsächlich zu Sex hinreißen lassen, obwohl sie doch wusste, dass jeden Moment die Leute der Umzugsfirma vor der Türe stehen würden. Sich über sich selbst ärgernd schnappte sie sich ihr Top und stürmte dann, denn leise lachenden Juli geflissentlich ignorierend, Richtung Haustür.

Ema war eine halbe Stunde später immer noch verstimmt. Grundsätzlich hatte sich nichts dagegen Sex mit Juli zu haben. Immerhin war er ein gutaussehender Mann, der sie um einen Kopf überragte und beruflich erfolgreich war. Und sie kannten sich auch schon lange genug, um zu wissen woran sie beide waren, wenn sie miteinander schliefen. In diesem Teil gab es klare Regeln. Beide hatten Single zu sein und es war einfach nur Sex. Aber dass sie sich ausgerechnet dann hinreißen lassen musste, wenn ihr Umzug in die Sunrise-Residence der Familie Asahina kurz bevor stand, war doch ärgerlich. Und sie ärgerte sich viel mehr über sich selbst als über Juli. Natürlich trug er auch seinen Teil dazu bei - und was für einen, aber das nur so am Rande  - aber er hätte es akzeptiert, wenn sie nein gesagt hätte.
"Wir wären dann soweit, Miss.", holte einer der Männer, die ihre Kisten schleppten, aus den Gedanken. Ema nickte nur und sah dann dem Mann dabei zu, wie er ihre Wohnung verließ. Nun war er also gekommen. Der Moment des Abschieds. Noch einmal blickte sie sich um, verließ dann die Wohnung und zog die Türe hinter sich zu, die mit einem endgültigen klicken ins Schloss fiel. Draußen wartete bereits Juli auf seinem Motorrad. Mit langen Schritten ging sie auf ihn zu und schwang sich dann hinter ihm auf die Maschine - mittlerweile trug sie Hosen, denn mit einem Rock auf einem Motorrad sitzen, dass konnte man machen, musste man aber nicht. Nachdem sie sich den Helm aufgezogen hatte, starte Juli die Maschine und fuhr los...
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