Schicksalsherzen

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
21.10.2017
11.02.2019
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Neues Heim


Derweil waren Hotaru, Sakura und Yoko am Haus der Kinos angekommen. Davor wartete schon Makoto die ihnen fröhlich zu winkte. „Hey Cousinchen, schön das du aus dem Krankenhaus bist und willkommen in deinem Neuen Heim.“, rief sie dabei lächelnd. „Hallo Makoto-chan. Ich freu mich auch.“, gab die Jüngste zurückhaltend von sich. Dabei schmiege sie sich an Sakuras Arm ran, was die beiden Familienmitglieder der Kinos zum Lächeln brachte. „Nicht so schüchtern, liebes.“, sagte die Pferdeschwanzträgerin, öffnet die Tür und bat herein.


Schnell waren alle drinnen, da sie gerade bemerkten das sich der Himmel zusammengezogen hatte und ein leises Grollen in der Fern zu hören war. „Oha ich glaube es wird ein Gewitter geben.“, meinte Makoto die als letztes hereinkam. Hotaru hatte sich enger an die Mittelschwarzhaarige gedrückt und hielt sich die Ohren mit beiden Händen zu. Das Donnern erinnert sie an die Explosion im Haus ihrer Eltern bevor sie von der Druckwelle erfasst wurde. Sakura nahm sie in den Arm und redete sanft auf sie ein: „Keine Angst, Schatz. Ich bin bei dir. Ich werde dich beschützen vor allem und jedem der dir was tun will.“ Dunkelviolette Iriden sahen in Rubinrote, sofort war die Angst der Jungesten wie weggeblasen.


Hotaru stellte sich auf die Zehnspitzen, reckte Sakura den Kopf, mit geschlossenen Augen, entgegen. Die Rubinäugige lächelte kurz, dann versigelte sie ihre Lippen mit denen von ihrer Freundin. Genau zu dem Zeitpunkt Donnerte und Blitze es im Hintergrund. Die beiden bekamen das aber nicht wirklich mit. Makoto und Yoko lächelten Warm und die Große Pferdeschwanzträgerin ging in die Küche. Als sich dann die zwei Verliebten, was auch deutlich an ihren Blicken zu erkennen war, sich wieder lösten sagte die Älteste: „Na Liebes, soll ich dir mal dein Zimmer zeigen?“ Erst sah Hotaru sie fragend an dann aber nickte sie Zaghaft. „Na dann komm mal mit süße.“, winkte, mit dem Finger, sie ihre Nichte hinter sich her. Schnell waren sie den Lange Flur bis zur Treppe gefolgt und diese nach Oben gegangen. Oben liefen sie nach rechts bis zur Letzten Tür hin. Der gekabelte Gang führte rechtes ein Gang entlang zu 3 Türen. Eine Tür Links, eine Rechts und eine am Kopfende. Links war es genauso gewesen.


Die zwei Pforten in der Mitte lagen jeweils gegenüber. „Die Linke Tür hier ist das Bad und die Rechte ist Makotos Zimmer, wenn sie nicht in der Uni ist. Den anderen Gang entlang ist das Zimmer von Kunzite und dagegenüber ist ein Gästezimmer. Das letzte ist meines und Diamonds Zimmer.“, erklärte Yoko auf den weg zum Zimmer von Hotaru. Die blieb die Jüngste stehen, ihre Stirn lag in Kraus. Die anderen Zwei sahen sie fragend an. „Sag mal Tante Yoko, kann es sein das Onkel Diamond einen Bruder hat oder jemanden der ihm ähnlichsieht?“ „Ähm… nicht das ich wüsste. Aber es könnte sein, denn er wurde heute von der Polizei verhaftet. Das seltsame aber ist das sie ihn in Tokyo nochmal geschnappt haben. Kakeru und Diamond sind gerade dort hin unterwegs. Warum fragst du, Hotaru?“ „Weil mein Lehrer, der im Übrigen mit Nachnamen Diamond heißt, mir vor einigen Wochen an die Wäsche wollte.“, antwortete die Violettäugige mit einem angeekelten Gesichtsausdruck.


„WAS?!“, bellte Sakura laut, ballte die Hände zu Fäusten und würde gerade am liebsten genau  diesen in dem Gesicht des Lehrers versenken. Auch Yoko war entsetzt, schritt aber auf ihre Nichte zu, legte ihre Hände auf deren Schultern und fragte: „Hast du das deinem Direktor gesagt?“ Hotaru schüttelte den Kopf, mit den Worten: „Nein. Es gab keine Zeugen und unser Direx ist so einer, solange es keine eindeutigen Beweise gibt macht er nichts um den Ruf SEINER Schule nicht zu schädigen.“ „Arschlosch!“, zischte die älteste im Gang, hielt sie aber sofort den Mund zu. Die zwei schwarzhaarigen sahen sie entrüstet an und Sakura schüttelte den Kopf, mit den Worten: „Also Yoko-chan, sowas sagt man doch nicht.“ „Naja aber wenn sie doch recht hat.“, verteidigte Hotaru ihre Tante. Kurz stille dann seufzte Yoko und meinte: „Naja, ich glaube wir sollten mal ein ernstes Wort mit dem Direktor reden. Ich meine mich und deinen Vater, Sakura.“ „Ich werde es ihm ausrichten.“, erwiderte sie grinsend.


Eines Wusste die Rubinäugig gleich, wenn ihr Vater das erfuhr würde er dem Direktor ihrer Schule die Hölle heiß machen.


Dann aber zeigte Hotarus Tante ihr ihr Zimmer. Es war eher schlicht Eingerichten. Was hieß es war nur ein Bett, Schreibtisch und ein Kleiderschrank drinnen. Auf dem Bett lag noch ein Laptop. „Wir wusste ja leider nicht was du so magst und deshalb dachten wir, wir richten es richtig mit dir ein, wenn du aus dem Krankenhaus kommst.“ „Schon okay Tante Yoko. Ich werde es mir mit der Zeit selber einrichten.“ „Nichts da junge Dame, sag uns was du brauchst und wir reden darüber zusammen.“, wedelte die älter streng mit dem Finger herum. Hotaru kicherte leise, nickte und meinte dabei: „Ist gut Tantchen.“ „So ich geh dann mal runter und Helfe Mako-chan beim Essen machen.“, sagte die Ältere, merkte sie das sie gerade überflüssig wurde da Hotaru und Sakura in den Verliebten Modus gingen.


Die Rubinäugige umarmte ihre Freundin von hinten, Küsste ihren Hals was die Jüngere nur zum Schnurren brachte. „Du Hotaru wollen wir…“ Sakuras Hände wanderten vom Bauch hoch zu ihren Brüsten und Hotaru wurde Blutrot im Gesicht. Doch wieder ihrer Erwartungen legte die Rubinäugige ihre Hände, mit den armen überkreuzt auf ihren Brüsten, auf deren Schultern und beendete ihre Frage: „…nicht eine Band gründen?“ Überrascht sah die Violettäugige in Rubinrote und fragte: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“ „Ich hab dich singen hören, du hast eine fantastische Stimme. Ich selber Mach auch Musik und deshalb frage ich. Also was sagst du?“ Blinzelnd sah Hotaru ihre Freundin an, dann aber lächelte sie, Kuschelte sich an sie, öffnete den Mund um zu Antworten…


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…und der erklärte dann: „Ich bin in einem Waisenhaus aufgewachsen. Vor zwei Jahren fand ich, durch Recherchen, heraus wer meine Eltern waren. Ich fuhr zu ihnen hin und stellte sie zur Rede.“ Die worte knurrt er hervor und als er weiter erzählte verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck stark: „Er meinte das er keine Zwillinge bräuchte und der Erstgeborene ist immer der Wichtigere. Ich brüllte ihn an das er falsch läge und mich hätte wählen sollen. Er lachte und sagte das ich froh sein konnte das ich überhaupt noch lebte. Er wollte mich eigentlich im Fluss ertränken, doch seine Frau bat ihn dies nicht zu tun. Danach jagte er mich vom Grundstück. Ich entschloss mich den Ruf der ganzen Familie zu zerstören. Ich erfuhr das mein Bruder in Amerika war und gab mich an der Schule für ihn aus.“ „Dort haben sie dann angefangen Mädchen zu erpressen, wenn sie nicht mit ihnen Schlafen ihnen ihre Zukunft zu zerstören, stimmt doch oder?“, fragte die Polizeichefin vom OPD. Der Weißhaarige hob den Kopf, ein fieses Grinsen zierte seine Lippen als er gestand:


„Ja das Stimmt, doch muss ich auch sagen das die meisten Freiwillig…“ Da platze Diamond der Kragen und schlug seinem Zwillingsbruder mit voller Wucht in die Visage. „DU ELENDES ARSCHLOCH. WIE KANN MAN NUR UNSCHULDIGE KINDER IN SO ETWAS MIT REINZIEHEN!“, brüllte er den am Boden liegen dann noch an. Aurora und Kakeru packte ihn, schleifte ihn aus dem Verhörraum heraus. „Los bring ihn in eine der Sicherheitszellen im Keller.“, befahl der Polizeichef des TPD. Die Zwei Beamten nickten, nahmen ihn und gingen mit ihm hinaus. Dort besah Diamond ihn mit einem Tödlichen Blick. „Weiß du Bruder, ich wollte eigentlich unsere Nichte Ficken… aber dann passiert ja das mit ihren Elternhaus.“, kicherte er dreckig und da sah der Weißhaarige wieder Rot wollte ihm an die Gurgel. Doch Die Blonde mit den Roten spitzen drückte ihn, mit dem Polizeigriff, an die Wand und redete auf ihn ein: „Beruhigen sie sich Kino-san. Er wird für alles was er getan hat Bestrafft.“


„Genau Diamond, mach dich wegen dem typen nicht unglücklich. Du hast dich noch um Hotaru und deine frau zu kümmern.“, sagte der Rubinäugige mit ruhiger Stimme zu ihm. Der weißhaarige sah Kakeru an, dann nickte er schwer seufzend. Aber Aurora ließ ihn erst los als er sich wirklich beruhigt hatte. „Ihr habt ja recht. Er ist die mühe nicht wert.“ „Hallo sind sie Meioh Kakeru und Aurora Tarasha?“, fragte auf einmal eine Weiblich stimme neben den drein. „Ich bin Aurora?“, stellte sich die Blond gleich vor. Eine rothaarige junge Frau, deren Haare zu einem Zopfgebunden waren, stand vor ihnen und verbarg ihre Augen hinter einer Dunklen Sonnenbrille. Doch konnte man trotzdem sehen das sie Diamond musterte als sie sich vorstellte: „Mein Name ist Sturmfels Ryoko und arbeite für die Regierung.“ Sie hielt auch eine Marke hoch die keine Zweifel an ihren Worten ließ. „Wie können wir ihnen helfen?“, fragte Kakeru freundlich. „Nun es geht vor allem um Daimo Ryuishi und deren Familie.“ „Wer ist das?“ „Sein Zwillingsbruder.“, deutet die Rothaarige auf Diamond und nahm ihre Brille ab. Ihre Roten Iriden strahlten Stärke und Autorität aus.


„Also so heißt er.“, brummte der weißhaarige. „Aber was will den die Regierung von ihm?“, fragte Aurora skeptisch nach. „Nun das einzige was ich ihnen sagen kann ist das er ein Gesuchter Killer ist.“, antwortete sie ihr und ging an ihnen vorbei. Alle Vier, Umnio kam eben erst dazu, sahen geschockt der Frau nach.


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Die Zwei Polizisten wollten gerade den Gefangenen die Treppe herunterbringen als der plötzlich etwas aus seinem Mund holte. Es war eine Nadel, die er sofort in den Hals des Liken Beamten Rammte. Der griff sich an den Hals, mit den Worten: „Was zum Kam…“ Da aber verdreht er die Augen und brach Tot zusammen. Der andere griff nach seinem Taser. Aber das war ein Fehler denn, obwohl er in Handschellen lag, entwaffnete er hin und setzte es gegen ihn selber ein. Wild zuckend ging der Polizist zu Boden. Schnell hatte Ryuishi den Schlüssel genommen und sich die Handschellen abgenommen. „Ich werde mir das süße Mäuschen holen und mich ihr mal als Onkel vorstellen.“, kicherte wie irre und verschwand schnell aus dem Gebäude. Ryoko kam nur eine Minute später dort an und fluchte sofort los: „Scheiße er hat sich befreit.“ Sie hob die Hand und sprach in ihre Armbanduhr: „Er ist geflohen! Aber weit kann er noch nicht sein.“ „Gut, komm sofort her, wir müssen ihn gleich suchen, ich werde den Satelliten mit einbeziehen.“, hörte man eine Männlich Stimme von der anderen Seite.


„Bin unterwegs.“, rannte sie schon los. „Was ist passiert.“, kam ihr der Polizeichef und die anderen entgegen. „Er hat sich befreit. Schnell lassen sie sofort nach ihm suchen. Dieser Mann ist ein irrer und wird alles tun bis er sein Ziel erreicht hat.“, erklärt sie schnell. „Was will er eigentlich?“, wollte Diamond wissen. „Den tot ihrer Familie und ihre Eltern hat er schon Getötet.“, war das einzige was er nur noch von ihr Hörte und er erstarrte zur Salzsäule…
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