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Endless Death

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Horror / P16 / Het
Armin Castiel Lysander Nathaniel OC (Own Character) Pia
20.10.2017
03.05.2022
71
179.308
6
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.07.2020 2.622
 
*hibbel hin und her*
Keine Ahnung, ob die Story überhaupt noch gelesen wird, aber ich freu mich sehr, das Kapitel endlich "offiziell" zu machen!



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Wieder einmal regnete es, wie es das die letzten Tage öfter getan hatte. Ich zog meinen Schal noch ein Stück weiter über meinen Kopf. Mein Körper schüttelte sich und ich verschränkte meine Arme. Mein Herz schlug laut in meiner Brust, in meinen Ohren. Auch wenn es ja kein Geräusch im eigentlichen Sinne erschuf. Das Pumpen dieses Muskels war einfach so penetrant und dreist, das es sich wie ein schnipsender Schüler im Unterricht bemerkbar machte. Einfach lästig. Trotzdem verstand ich, warum es tat, was es tat. Es war nervös. Aufgeregt. Gespannt. Neugierig. Aber vor allem ängstlich. Der Gedanke an die eiskalten Augen Mr Jacotts versetzte mich gerade mehr in Schrecken als die Zombies, das Militär. Vielleicht sollte ich doch einfach draußen bleiben? Dann hätten die anderen auch eine bessere Chance, hineingelassen zu werden. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass fast alle von ihnen seit der Erkenntnis über Mr Jacott längst nicht mehr so enthusiastisch waren in diesem Haus Zuflucht zu suchen. Wer konnte es ihnen verübeln? Ich sicherlich nicht. Immer noch dieses nervende Rasen meiner Blutpumpe, ich taufte sie Gudrun. Wenn sie meine Kehle mit meinem Stimmbändern wäre, würde ich wahrscheinlich unentwegt schreien. Da wäre mir auf jeden Fall nach. Wäre aber dumm. Gudrun sollte sich einkriegen, das nervte ja und störte beim Denken! Ich seufzte. Es war fast Mittag, vielleicht erreichten wir das Haus der Jacotts sogar etwas früher als ich erwartet hatte. Wir folgten dem Weg den ich meistens früher genommen hatte, als Nath noch zuhause wohnte und wir uns ab und zu noch bei ihm trafen. Das war mit jedem Jahr weniger geworden und irgendwann war es ganz weggefallen. Beziehungsweise verlagerte es sich mehr, als das es wirklich aufhörte. Ob in die Schule, wo wir Zeit in der Bibliothek oder Schülervertretung verbrachten oder zu mir, wo Nath immer wie ein Familienmitglied willkommen war. Hauptsache nicht bei den Jacotts. Ich musste mir nichts vormachen, ich hatte fürchterliche Angst und Gudrun nickte bestätigend mit ihrem imaginären Kopf. Mein Herz Gudrun war wirklich herzlos. Ich musste wahnsinnig werden, wie sonst sollte ich erklären, dass ich solchen Bullshit dachte? Okay, ich gab Dingen schon immer Namen. Mein Föhn hieß Elvis und vielleicht versuchte mein Hirn mich ja von Gudrun abzulenken. Oder ich wurde einfach bekloppt. Keine Ahnung. Ich ließ mich etwas zurückfallen, Amber war ja da und führte die Gruppe. Unsere Gruppe, die es nicht ohne Verluste bis hier her geschafft hatte. Amber lief mit eiligen Schritten auf der Straße. Links und rechts gab es zwar Gehwege, aber die waren wahrscheinlich immer nur pro Forma. Die Leute, die hier wohnten werden nicht viel zu Fuß unterwegs gewesen sein. Und eine sehr solidarische Nachbarschaft war es bestimmt auch nicht. Wir erreichten die letzte Wegstrecke. Die Kurve arbeitete sich langsam nach oben vor, bevor sie abknickte und die Vorderfront des Hauses auf den Park starrte, der sich rechts von uns erstreckte. Das Haus war für mich keines, das Lächeln würde. Bei dem Mist, der in ihm schon passiert war? Mit dem Erreichen der ersten Grundstücksmauer fing ich an zu zittern. Mir rutschte Flips Leine fast aus der Hand.
„Armin?“, ich tippte ihm zögerlich auf die Schulter, „Kannst du mir Flip abnehmen?“
„Ja, klar, aber warum? Oh.“
Er bemerkte meine unruhigen Hände, als ich meine linke kurz mit der Leine in seine deutlich größere legte. Er umschloss sie mit seinen warmen Händen und drückte sie einmal aufmunternd.
„Es wird schon alles gut gehen.“
Ich wollte wirklich gerne von diesen Worten beruhigt werden, doch es half nur minimal. Sobald wir in den Bereich kamen, der mit Sicherheit kameraüberwacht war, versuchte ich mich in Lysanders Schatten zu halten - naja zu verstecken wie ein geprügelter Hund. Er sah kurz überrascht zu mir hinunter, dann schmunzelte er mir zu und nickte. Als ich mich nach Flip umsah, lief er brav bei Armin an der Leine, der gerade leise mit Alexy sprach, der noch immer Leighs Wagen fuhr. Ich versuchte mich weiter hinter Lysanders deutlich größerem Körper zu verstecken, während ich daran scheiterte ruhig zu atmen. Meine Güte, Nath wäre bestimmt tapferer als ich. Und dabei war dieses Haus mit seinem Vater seine Hölle, nicht meine. Aber von den Launen Mr Jacotts abhängig zu sein wurde mit jedem Meter noch gruseliger als es schon war. Mein Herz rutschte mir in die Hose und ich machte mich hinter Lysander klein, als Amber die Klingel betätigte. Er tätschelte mir einmal die Schulter, aber ich schob mich weiter in seinen Schatten. Ninja müsste man sein. Eine Stimme, die ich nur eiskalt kannte, ertönte nach wenigen Sekunden verwundert und für mich regelrecht erschreckend warm.
„Amber?!“
Ich krallte mich ohne wirklich etwas dagegen tun zu können in den Stoff von Lysanders Ärmel und biss mir auf die Unterlippe. Sie platzte wieder auf, nachdem ich sie mir ja ein paar Tage zuvor in dieser fürchterlichen Nacht aufgebissen hatte. Der metallische Geschmack breitete sich in meinem Mund aus und etwas Blut lief mein Kinn hinunter. Plötzlich hielt mir Lysander eine Packung Taschentücher hin. Er lächelte mich kurz an.
Ich versuchte die Geste zu erwidern, aber es gelang mir nicht. Also packte ich ein Taschentuch aus und hielt es mir an die blutende Lippe.
„Ja, Daddy, ich bin es!“ , sie hatte wieder ihre „Daddy's Liebling“-Stimme, mädchenhaft und zuckersüß.
„Wer sind diese Leute bei dir?!“
„Überwiegend Klassenkameraden, Daddy.“
„Ist das so? Und die Tölen?“
„Die gehören ihnen, Daddy. Lässt du und jetzt bitte rein? Mir ist kalt.“
„Sicher, Amberschatz“, seine, in mir Ekel weckende, liebe Stimme wurde eiskalt, wie ich es schon eher von ihm kannte, „die Viecher bleiben draußen im Garten!“
Das Tor öffnete sich langsam und die Autos fuhren zögerlicher an, als ich es gewohnt war.
„Wirds bald?!“, blaffte er sofort los, was mich zusammenzucken ließ.
Dieses sich öffnende Tor kam mir nicht wie die Rettung vor. Ganz im Gegenteil.
Auf dem gepflasterten Hof angekommen, erkannte ich Kyras und Castiels Motorräder. Die beiden waren also mit Sicherheit hier, das war wirklich erfreulich. Aber mir stellten sich zwei Fragen... wie hatte Kyra herausgefunden, wo die Jacotts wohnten? Und war Nathaniel gemeinsam mit Castiel hier angekommen? Ich war nicht die einzige, die den Motorrädern mehr Aufmerksamkeit geschenkt hatte als der Haustür. Dort stand nun aber Frank Jacott und starrte in unsere Richtung. Als ich versehentlich seinem Blick begegnete, leuchtete in ihnen blanke Verachtung auf. Kurz erwartete ich, dass er mich wegschickte. Ich straffte so gut wie möglich meine Schultern, als ich Lys' Hand auf meinem Rücken spürte.
„Du hast dir nichts vorzuwerfen, Svea“, er flüsterte.
Mr Jacott erhob seine kalte Stimme.
„In diesem Haus gelten meine Regeln, damit das klar ist. Mein Wort gilt und ich toleriere keine Diskussionen und keinen Lärm. Meine Frau und ich sind mit Respekt zu behandeln und ausschließlich – und ich meine AUSSCHLIEßLICH – mit dem Nachnamen anzusprechen. Außerdem bleiben Sie gegengeschlechtlichen Schlafräumen fern, damit das gesagt ist. Jetzt kommen Sie rein oder Sie können bei den Kötern im Hof bleiben.“
Er ging nach drinnen. Wir waren alle mucksmäuschenstill. Lysander nahm Demon das Halsband ab und ich sah Armin Flip das Geschirr ausziehen. Als ich mit weichen Knien bei dem Schwarzhaarigen ankam, reichte er es mir.
„Du schaffst das, Karatekid", er klopfte mir auf die Schulter.
Ich verabschiedete Flip noch mit Küsschen und lieben Worten, atmete noch einmal seinen beruhigenden Duft ein. Als ich durch die Haustür ins Innere trat, stand Mr Jacott noch im Flur. Gerade als ich an ihm vorbei ging und versuchte mir meine Angst nicht anmerken zu lassen, erhob er noch einmal seine Stimme.
„Und mischen Sie sich vor allem nicht ein in Dinge, die Sie NICHTS angehen.“
Es lief mir kalt den Rücken hinunter. Was für ein Zufall, dass er das sagte, als ich an ihm vorbeigegangen war. Dann blieb er in der Küchentür stehen, während Mrs Jacott Amber in den Arm nahm.
„Teilen Sie sich auf die Gästezimmer auf. Meine Tochter und... Nathaniel, werden Ihnen zeigen, wo sie sich befinden.“
Dann ging er in die Küche, nachdem er Amber einmal liebevoll über den Kopf strich. Ein merkwürdiger Anblick. Mein Herz machte einen Sprung und ich hielt den Atem an.
„Nathaniel macht das schon. Komm, Li, du schläfst bei mir im Zimmer.“
Amber hatte die Umarmung ihrer Mutter gelöst. Ich sah ihr hinterher. Nach ersten Anzeichen von Vernunft fiel sie anscheinend in alte Muster zurück, jetzt wo sie in vertrauten Terrain war.
Mir begegnete Mrs Jacotts Blick. Sie nickte mir mit neutralen Blick zu, nachdem sie kurz scheinbar überrascht eine Augenbraue gehoben hatte. Dann schoben sich drei Leute durch die Küchentür. Rotes, braunes und blondes Haar. Castiel, Kyra und... Nathaniel. Ich hatte erwartet, dass ich Nath heulend und schreiend anspringen würde, aber das war nicht der Fall. Ganz im Gegenteil, mein Kopf wurde leer und meine Knie weich. Ich konnte mich keinen Millimeter bewegen. Das galt nicht für Kyra, die John in die Arme sprang. Die meisten anderen umringten Nath, gewillt, endlich sicher zu schlafen, sich auszuruhen und zu duschen. Ich starrte ihn einfach nur an. Er lächelte in die Gruppe, erklärte die Wege, machte Handzeichen und lachte. Der Flur leerte sich immer mehr. Mein Herz pumpte im gleichmäßigen, schnellen Takt, es raste. Mir war warm, in meinen Ohren rauschte es und ich konnte Nathaniel einfach nur ansehen. In Momenten wie diesen schien er immer zu leuchten, aufzublühen. Glück flutete mich, aber paralysierte mich auch. Es war, als käme die Information, dass dort wirklich Nathaniel stand, nicht in meinem Kopf an. Der Flur war fast leer, als Naths Blick meinen endlich traf. Seine Augen weiteten sich, fingen an zu funkeln und sein Lächeln wurde zu einem strahlenden Grinsen.
„Sveezy!“, er war schneller bei mir als ich Hej Hej sagen konnte. Ich machte einen Schritt vorwärts, merkte aber sofort, dass meine Knie aus Wackelpudding waren. Meine Nase verstopfte und plötzlich brannten meine Augen.
„Nad!“, ich schaffte das Th in diesem Moment einfach nicht. Meine Finger krallten sich in sein Oberteil und ich vergrub mein Gesicht in dem Stoff. Kaum, dass ich seinen vertrauten Duft nach Lakritz roch und seine Körperwärme spürte, brachen bei mir alle Dämme. Mein Körper bebte, mein Herz raste und mein Kopf war wie leergefegt. Ich weinte und weinte und weinte in seinen Sweater und kaum, dass sich seine Arme vollständig um mich schlossen und mich an ihn drückten, gaben meine Knie nach. Nur sein fester Griff hinderte mich daran zu Boden zu gehen.
„Hey, vorsichtig... langsam“, er hielt mich einfach nur fest, presste mich an sich und strich mir über den Rücken. Ich schluchzte nur, nicht fähig zu sprechen, denn auch seine Stimme klang belegt. All die negativen Gefühle der letzten Tage kämpften sich hervor. Die Angst, die Wut, der Ekel, die Trauer, die Ratlosigkeit und die Zweifel konnte ich endlich herauslassen. Er war hier. Es ging ihm gut. Er war gesund. Er lebte. Ich hatte ihn nicht verloren. Ich drehte mein Gesicht aus dem Shirt, rang nach Atem und legte dann meinen Kopf in den Nacken um Nath ins Gesicht blicken zu können.
Ich bin so froh, dass es dir gut geht!“, ich zog meine Nase hoch. Ich fand die Worte auf Englisch einfach nicht. Er lächelte von einem Ohr zum anderen.
„So gehts mir mit dir, Dummerchen“, er strich mir eine Strähne meines Ponys aus dem Auge, „Hast du dich übernommen?“
„Hat sie“, kam es hinter Naths Rücken von Armin, der ihm auf die Schulter klopfte, „Schön dich zu sehen, Bro.“
Nathaniel nickte nur, aber seinen Blick wich nicht von mir ab. Ein wohlig vertrautes Gefühl machte sich in meinen Magen breit. Die Tränen kullerten weiter, meine Sicht verschwamm wieder und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu grinsen. Ich schmiegte mich wieder an Nath und trocknete meine Tränen in seinem Oberteil. Meine Knie waren noch immer wie nicht existent.
„Wir sollten dir ein Zimmer suchen“, Nathaniel hielt mich eine Armlänge von sich weg und musterte mich. Ich wischte mir über die Augen und entdeckte, dass Nathaniel Tränen in den Augen hatte, die er gar nicht zu verstecken versuchte. Er löste unsere Umarmung vorsichtig und hielt meine Hände, als ob er befürchtete, dass mein Körper wieder nachgeben könnte. Was auch passierte, denn nun hier in körperlicher Sicherheit und mit Nathaniel für meine seelische, verließen mich jegliche Notfallenergiereserven. Armin hatte Recht gehabt, ich hatte es übertrieben. Naths Hände hatten mich daran gehindert schmerzhaft zu fallen, aber auf den Boden gesunken war ich trotzdem. Er seufzte schmunzelnd und kniete sich zu mir.
„Na komm“, er drehte mir den Rücken zu, „Ich nehm dich Huckepack.“
„Nein, ich...“, meine Stimme war vom Weinen kratzig und belegt.
„Es gibt gemütlichere Orte als den Flur, Svea“, er lachte. Seufzend stimmte ich zu und krabbelte auf seinen Rücken. Vorsichtig stand er auf und hüpfte leicht um mich in eine für ihn passende Position zu bringen. Ich konnte nicht anders, als meine Augen zu schließen und mich an seinen Rücken zu schmiegen. Er war so herrlich warm und roch so gut. Uns kam niemand entgegen, als er mich die Treppe hinauf trug. Aber als wir oben ankamen hörte ich dort einige Leute auf dem Flur. Ich öffnete meine Augen nur kurz.
„Stimmt was nicht?“, sprach Nath Iris und Isabelle an.
„Wir fragen uns nur, ob Geschwister auch zu dieser Trennung zählen, die dein Vater will, Nathaniel“, Isabelle kratzte sich an der Wange. Er prustete.
„Ach, Quatsch. Und er wird das sowieso nicht kontrollieren.“
Es war annähernd unmöglich meine Augen zu öffnen. Er war einfach so vertraut, so warm, so... heimelig.
„Aber vielleicht wäre es besser, wenn Thomas bei Josh schläft? Josh ist so ein Frechdachs...“, Isabelle runzelte die Stirn.
„Ihr solltet Josh unbedingt von meinem Vater fernhalten, das ist das Wichtigste“, Nathaniels Stimme wurde ernst, „Er ist meinem gleichaltrigen Ich viel zu ähnlich.“
Ich musste schmunzeln. Das war also nicht nur mir aufgefallen.
„Okay, danke Nathaniel.“
Er schüttelte leicht den Kopf. Seine Körperwärme taute meine ausgekühlten Gliedmaßen auf.
„Schläft Svea?“, Iris' Stimme klang weich.
„Glaub schon“, sein Schmunzeln war für mich deutlich zu hören. Ich bekam meine Augen nur Millimeter weit auf, anscheinend nicht weit genug, damit es bemerkt wurde. Ich war wirklich am Einschlafen.
„Sie hat es sich verdient“, kam es von Isabelle.
„Ich werde sie mal irgendwo hinlegen, wo sie ihre Ruhe hat“, er streichelte mit seinem Daumen über meine Knie.
„Mach das, aber die Süße ist bestimmt einfach froh, in deiner Nähe zu sein.“
Nath war länger still als sonst.
„Äh ja, gut möglich... ich... geh dann mal.“
Isabelle und Iris kicherten. Ich spürte, wie er sich in Bewegung setzte. Ich dämmerte immer weiter weg, Worte, die er mit anderen wechselte, nahm ich nur im Hintergrund wahr. Aber es gab Geräusche von allen Seiten, die nicht von ihm waren. Irgendwann seufzte er.
„Chaos überall“, er klang unzufrieden, während er vor sich hin murmelte. Aber irgendwann, als ich schon fast komplett schlief, öffnete er irgendwie eine Tür. Mir war auch im Halbschlaf klar, wo ich mich befand. In dem Raum roch es etwas muffig, aber vor allem nach Nathaniel. Sein Zimmer, naja sein altes Zimmer. Die Tür schloss sich hinter uns und sofort war das Gerede der anderen nur noch Gemurmel.
„Besser“, seufzte Nath leise.
Vorsichtig und deswegen umständlich legte er mich auf seinem Bett ab. Um ihm wirklich behilflich zu sein, waren meine Körperteile und mein Gehirn schon viel zu träge, also entwich mir nur ein Murren, als er mir irgendwie meinen Rucksack abnahm, etwas aus meiner Hand nahm und mir die Jacke und die Schuhe auszog. Bevor ich einschlief, spürte ich noch gerade so, wie er mir einmal sanft über den Kopf strich und mir nach einer winzigen Pause vorsichtig einen Kuss auf den Scheitel hauchte.
„Schlaf gut, Sveezy...“
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