He needs a Daddy

GeschichteRomanze, Familie / P16
18.10.2017
26.03.2020
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26.03.2020 717
 
Jaa, auch hier geht's endlich nach Urzeiten auch mal weiter... hoffentlich ist überhaupt noch jemand da, der den shit hier liest... ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen (über Reviews natürlich auch :) )  

Viel Spaß beim Lesen
LG Jae ♡

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POV Jiyong:

Ich hatte Pause und überlegte mir, mal in dem Cafe vorbeizuschauen, in dem Yumi arbeitete. Sie schien nicht sehr glücklich über ihren Arbeitsplatz und die Chefin zu sein...

Nach einem Blick aus dem Fenster entschied ich, eine Jacke anzuziehen, denn es sah mir ziemlich nach baldigen Regengüssen aus...

Als ich die Tür zum Café öffnen wollte, stockte ich. Verdutzt trat ich einen Schritt zurück um besser lesen zu können, was auf dem Zettel stand, der an der Tür hing.

Die suchten hier eine neue Kellnerin oder einen Kellner. Ich bekam ein schlechtes Gefühl, als ich das sah. Yuri hatte doch davon gesprochen, dass sie nicht wusste, wie lange, sie nich im Cafe arbeiten könnte...

Ich betrat das Cafe und ging zur Theke. Eine Frau, Mitte vierzig, begrüßte mich freundlich lächelnd und wollte wissen, womit sie dienen könne.

"Hier arbeitet doch Gong Yumi, oder?", fragte ich, "könnte ich die vielleicht sprechen?"

"Oh, es tut mir so leid, junger Mann, aber sie haben sie knapp verpasst.", antwortete sie.

"Warum? Sie arbeitet doch hier?", fragte ich verwirrt, doch die kleine Frau schüttelte den Kopf. "Bis vor etwas mehr als drei Stunden ja, leider..."

"Was heißt bis vor drei Stunden und warum leider?", wollte ich wissen.

Die Frau sah mich kalt an und meinte: "Hätte ich gewusst, dass sie sich an alte Männer verkauft hat um an Geld zu kommen, dann hätte ich sie niemals hier arbeiten lassen. Es ist ja eine Schande für mein tolles Café, dass hier eine vom Strich gearbeitet hat..."

Fassungslos sah ich sie an. "Bitte was haben sie gerade von Yumi gesagt?!", fragte ich mit einem gefährlichen Knurren.

Einen Moment schien dieses Monster vor mir eingeschüchtert zu sein, doch dann stützte sie die Hände in die Hüften und sagte mit ihrer kalten Stimme: "Ich habe die Wahrheit gesagt. Dieses Mädchen war im horizontalen Gewerbe tätig und hat sogar ein Kind! Der Arme kleine Junge tut mir ja leid."

"Das haben sie nicht wirklich gesagt?! Wie wagen sie es?", knurrte ich, "Wo ist sie jetzt?"

"Ich weiß es doch nicht, diese Hure geht mich ja nichts an. Aber falls sie einen Tipp wollen, suchen Sie sie in dem Club zwei Straßen weiter, ich habe ihr empfohlen, dort nach Arbeit zu fragen, wird ihr gewiss gefallen dort...", erklärte die Frau abwertend und mit höhnischen Gesicht.

"Sie haben Yumi gesagt, dass sie - sind sie eigentlich noch bei Trost?! Das ist so grausam! Gong Yumi ist der Letzte Mensch, der in irgendeinen Club gehen würde!", schrie ich nun schon fast.

Dass die Leute mich alle anstarren, juckte mich gerade herzlich wenig. Dieser Teufel hier vor mir hatte das schlimmste getan, was man Yumi nur antun könnte!

"Was regen sie sich denn jetzt so darüber auf? Sind sie etwa der Vater des kleinen? Mann was bin ich froh, dass meine Kinder anständige Eltern haben...", meinte die Caféinhaberin.

"Schön wär's, wenn ich sein Vater wäre, dann hätten die beiden weniger Probleme, mit Schweinen wie ihnen! Ihnen müsste mal das passieren, was Yumi durchmachen musste, damit sie verstehen können, wie es ihr geht! Ich kenne keinen Menschen, der anständiger ist als Gong Yumi und sie sind genau das Gegenteil davon. Für sie wäre der Club von dem sie gesprochen haben, der perfekte Arbeitsplatz, der Menge an Make-up in ihrem Gesicht nach zu urteilen...", mit diesen Worten wandte ich mich ab und riss die Tür auf.

"Die Polizei wird sich über so viele Beleidigungen und einer Anzeige freuen.", rief mir die Frau hinterher.

"Ich habe Freunde bei der Polizei. Bevor ich Probleme mit denen kriege, nehmen die sich sie vor.",entgegnete ich und knallte die Tür hinter mir zu.

Ich hatte keine Ahnung, wo ich hin gehen sollte, in welcher Richtung ich zuerst suchen sollte... Yumi hätte überallhin gehen können und ich kannte sie zu wenig, um ihre Lieblingsorte zu kennen.
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