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Liebesbotschaften

von Nvylia
OneshotFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
18.10.2017
18.10.2017
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1.679
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Dieses Kapitel
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18.10.2017 1.679
 
Konnichi wa, Minna~! :3

Hier hab ich einen fluffigen Oneshot über das süße Pair Kagami und Kuroko geschrieben (wie man unschwer erkennen kann). Ich hoffe der gefällt euch/dir und ich würde mich über Feedback freuen. :3 (Kein Muss.)

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Ein stechender Schmerz durchfuhr den Blauhaarigen, als er seine Augen öffnete und in ein helles Licht blickte. Wie automatisch fasste er sich an die Schläfen und begann, diese leicht zu massieren, um seine Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Doch nach wenigen Sekunden ließ er es auch wieder sein, da er sich immer noch zu schwach für jegliche Art von Energieverbrauch fühlte.

Zu seinem Verwundern befand Kuroko sich in einem Krankenhaus und er hatte bloß grobe Erinnerungen an den heutigen Tag. Sie hatten ein Trainingsspiel gegen Kaijou gehabt, das wusste er noch, aber was genau auf dem Spielfeld geschah, kam ihm einfach nicht in den Sinn. Es fühlte sich so an, als würde eine riesige Lücke in seinen Erinnerungen erscheinen, wenn er an das Trainingsspiel zurückdachte.

Wieder mal fasste er sich an den Schläfen, diesmal aber um das weiße Verband um seinen Kopf festzustellen. Er hatte noch sein Trikot an, welches auf das Trainingspiel heute hinführte, trotzdem entstand in seinem Gehirn nur ein schwarzes Bild. Kuroko blickte nach draußen, musste feststellen, dass es draußen bereits dunkel wurde und machte sich Gedanken darum, wo sich gerade seine Mannschaft befand und ob seine Eltern von diesem Vorfall Bescheid wussten. Doch als er bereits einen Gedanken an die Mannschaft verlor, betrat diese gerade das Krankenzimmer, gefolgt vom Arzt, welcher beim Blauhaarigen erstmal einige seiner Werte überprüfte, um seine momentane Gesundheit zu schildern.

„Auch wenn es ihm soweit gut geht und er auch am nächsten Tag wieder entlassen werden darf, bitte ich um eine Woche keine körperlichen Anstrengungen, um jegliche Folgen zu vermeiden, verstanden?", erklärte der Arzt und Riko nickte. Somit verließ er den Raum, mit der Bitte um Ruhe und ließ Kuroko mit dem Seirin Team alleine. Sofort fragte Kuroko nach, was passiert sei und Hyuuga schilderte ein wenig die Situation, wo der Blauhaarige versucht hatte, Kagami vor dem fallendem Basketballkorb zu retten, da dieser tatsächlich durch den Dunk Kagamis abgebrochen war. Aber der Rothaarige war danach auf seinen Allerwertesten gefallen und hatte erst zu spät den fallenden Korb bemerkt, welcher in Höchstgeschwindigkeit auf ihn zuraste. Wäre da aber nicht Kuroko, der den Korb früher bemerkt hatte, seinen besten Freund geschubst hatte, dafür aber selbst den Schmerz abbekommen hatte.

Der Blauhaarige seufzte, dachte sich, was er eigentlich alles für seinen Licht ertragen würde. Tatsächlich würde er für den Rothaarigen sogar durch die Hölle gehen, wenn das möglich wäre, bloß sein kleiner Hund Nummer 2 würde er niemals abgeben. Dafür war ihm der Hund zu sehr ans Herz gewachsen und Kagami musste nun mal damit leben. Aber wenn man das nicht hinzuzählte, würde der Blauhaarige wirklich alles für seinen besten Freund tun. Und zugegeben, ihm war bereits früher in den Sinn gekommen, dass zwischen ihnen nicht nur Freundschaft im Spiel war, zumindest von Kurokos Seite aus. Wie Kagami dazu stand, darüber hatte der Blauhaarige keinen Schimmer.

Und wenn man schon an ihn dachte, bemerkte Kuroko seine fehlende Präsenz. Wo steckte der Rothaarige bloß? Kuroko fand es ein wenig unhöflich, dass Kagami seinen Retter nicht besuchte. Und anscheinend bemerkten die Spieler Seirins den fragenden Blick des Schattens, weshalb Izuki gleich seine Frage beantwortete, welche in Kurokos Gedanken schwirrte.

Kagami kommt später, keine Sorge."

Der Blauhaarige nickte, blieb monoton wie immer, auch wenn er sich innerlich fragte, was sein bester Freund für Pläne hatte. Kuroko fand es etwas ungewohnt, den Rothaarigen nicht um sich zu haben, da dieser normalerweise wie ein Klotz am Fuß war. Sie waren nun mal wie Licht und Schatten, auf irgendeine Art und Weise unzertrennlich.

Mittlerweile hatten sich seine Kopfschmerzen ein wenig gelegt und sie hatten sich noch ein wenig über die kommenden Spiele, ein weiteres Trainingscamp oder erweiterte Trainingspläne unterhalten, als ein Rotschopf die Tür aufriss. Kurokos Blick schoss zur Tür, wo er seinen besten Freund ausmachte. Etwas schwer atmend stolzierte Kagami zu dem Blauhaarigen und drückte diesem einen üblichen Vanille Shake in die Hand.

Für dich", nuschelte er und Kuroko lächelte leicht, bedankte sich. Dann schlürfte dieser an dem Strohhalm, als Kagami sich hinsetzte.

„Bist du eigentlich hierher gerannt?", fragte Kuroko und ließ seinen besten Freund dadurch zur Seite blicken, konnte aber ein klar deutliches Kopfschütteln
wahrnehmen.

„Als ob ich so etwas machen würde."



*~*


Nach einer Weile entschied sich die Mannschaft, den Blauhaarigen etwas Ruhe zu widmen, weshalb sie alle bald nach einer Verabschiedung das Zimmer verließen. Kuroko stellte seinen mittlerweile leeren Becher auf den kleinen Tisch neben seinem Bett und daraufhin wanderten seine Gedanken wieder zu Kagami.

Irgendwas war heute anders gewesen, auch wenn Kuroko nicht wirklich wusste, was. Es war etwas, was unüblich in einer normalen Freundschaft war, würde Kuroko behaupten. Denn durch seine Beobachtungen würde er meinen, dass Kagami sehr nach seiner Nähe gesucht hatte. Und zwar mehr als normalerweise. Zugegeben, es war eine ziemlich direkte Feststellung, aber dieser Gedanken wich nicht aus Kurokos Kopf.
Und bevor der Blauhaarige sich mehr Gedanken darüber machen konnte, wurde die Tür blitzschnell aufgerissen und er wurde mit einem lauten und besorgten „Kurokocchi!", begrüßt.

Kise hatte sich auf den Stuhl neben dem Bett gesetzt und Kuroko begrüßte ihn kurz, jedoch war er ziemlich verwundert über den Rest der Wundergeneration. Kise würde sich Sorgen um ihn machen, da er nun mal selbst dabei war, aber er konnte nicht wirklich verstehen, was die anderen für ein Anliegen hatten, vorbeizuschauen.

„Kuroko, da hast du dir aber echt etwas eingebrockt", stellte Midorima fest und schob sich seine Brille wieder zurecht.

„Irgendwann bring ich diesen Bakagami um", grummelte Aomine und Kuroko konnte nicht anders, als zu lächeln. Auch wenn die Wundergeneration es nie zugeben würde, sie waren doch auf irgendeine Art und Weise eine kleine Familie. Zwar nicht, wenn es um Basketball ging, aber im Privaten. Und sie waren auch die Einzigen, die über Kurokos momentane Gefühlslage für Kagami Bescheid wussten.

Wie geht's dir denn, Tetsuya?", fragte Akashi nach längerem Schweigen und Kuroko versicherte ihnen, dass alles in Ordnung sei. Er freute sich wirklich, seine alte Mannschaft wieder beisammen zu sehen und das ohne irgendwelche Hintergedanken oder als Gegner. Auch wenn Kuroko mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hatte, er konnte nicht leugnen, diese Gesellschaft vermisst zu haben.
Murasakibara bot dem Kleinstem aus dem Bunde sogar etwas von seinen Süßigkeiten an, was Kuroko aber dankend ablehnte und Kise konnte nicht anders, als den Kleinen nochmal durchzudrücken. Und als er dabei aufsprang und seine Arme um Kuroko legte, hatte er erfolgreich den Becher umgestoßen, welcher auf dem kleinen Tisch stand und nun auf den Boden gefallen war.

Kise!", fluchte Aomine und Genannter entschuldigte sich. Währenddessen hob Kuroko den Becher wieder auf, doch schien kurz innezuhalten, als er etwas auf dem Boden des Bechers entdeckte. Kuroko drehte den Becher um, versuchte aber den vielleicht übrig gebliebenen Inhalt nicht zu verschütten. Kise und Aomine waren viel zu beschäftigt dabei, sich gegenseitig irgendwelche Argumente an den Kopf zu werfen, um das sanfte Lächeln auf Kurokos Lippen zu erkennen. Genau so wie Midorima, welcher das ganze Geschehen zwischen den beiden Wundern nur beobachtete und Murasakibara hatte nur Augen für seine Süßigkeiten. Ausschließlich Akashi hatte dieses sanfte Lächeln gesehen, welches selten auf Kurokos Lippen gelang und musste automatisch ebenfalls lächeln. Er mochte es, wenn sich dieses seltene Lächeln auf Kurokos Lippen befand.

Leute?", sagte Kuroko, musste aber letztendlich feststellen, wie seine Worte von dem Lärm im Raum verschluckt wurde, weshalb er sich räusperte und Kise einen festen Hieb an die Seite verpasste. Der Blonde schrie auf, hielt sich die Hand vor dem Mund und wollte gerade auf den Blauhaarigen losgehen, als Akashi ihn jedoch aufhielt. Jetzt hatten sie Ruhe und Kuroko konnte endlich das Wort erheben.

Wer von euch mag mir morgen einen Burger von Maji's kaufen?"

Am nächsten Tag, als der Unterricht vorüber war, machte sich Kagami sofort Richtung Trainingshalle, um sich für das bevorstehende Training vorzubereiten. Als er ankam, sah er bereits einige seiner Kameraden dort, begrüßte sie kurz und zog sich anschließend um. Sein Blick wanderte jedes Mal zur Tür, als diese sich öffnete und konnte sich nur schwer ein Seufzen unterdrücken. Er wollte nicht leugnen, dass er sich nach dem Blauhaarigen sehnte, vor allem nach seiner Nachricht auf dem Becher des Vanille Shakes. Auch wenn man es eventuell nicht glauben mag, Kagami konnte unsicher sein. Oder verwirrt. Denn gleich darauf klopfte es an der Umkleide Seirins und ein Blondschopf schlüpfte durch den Türrahmen.

„Kagamicchi!", rief das Ass von Kaijou, bahnte sich einen Weg zum Rothaarigen und drückte diesem einen Burger von Maji Burger in die Hand. „Ich wünsch euch viel Spaß", grinste Kise und ließ ein verwirrtes Team zurück, als er die Umkleide wieder verließ. Kagami faltete vorsichtig den Burger auf, konnte den leckeren Geruch wahrnehmen und biss sofort rein. Um nicht in das Papier zu beißen, faltete er es ganz auf und hielt nun den Burger in der einen Hand, das Papier in der anderen. Und anstatt das Papier zu zerknüllen und es in den Müll zu werfen, starrte der Rothaarige dieses an, bevor er es zusammen faltete und in seine Sporttasche packte. Dann stopfte er den Rest des Burgers in seinen Mund und sprintete aus der Umkleide.

Tetsu!", rief der Rothaarige, als er den Blauhaarigen mit seinem Hund im Schlepptau entdeckte und etwas überrascht fand sich Kuroko in einer starken Umarmung wieder, welche er freudig erwiderte.


*~*


Es ist unhöflich, in anderen Sachen herumzuschnüffeln!", meinte Hyuuga etwas verbissen, als er Koganei an Kagamis Tasche herumwühlen sah. „Als ob es dich nicht interessiert, was das Erstklässler-Duo für Geheimnisse verbirgt", erwiderte Koganei und fand anschließend das sorgfältig gefaltete Papier des Burgers. Er faltete es auf, viele Blicke lagen auf die kleine, zerknitterte Notiz und sie konnten ihren Augen kaum trauen, als sie die Worte darauf lasen. Trotzdem bildete sich ein Lächeln auf die Gesichter der Mannschaft.

Ich hab mich auch in dich verliebt, Taiga. :)
-Tetsu
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