Liebe über alle Grenzen

von lanilia
GeschichteDrama, Romanze / P12
Donna Paulsen Harvey Specter Jessica Pearson Louis Litt Michael "Mike" Ross OC (Own Character)
15.10.2017
15.10.2017
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15.10.2017 1.092
 
„Name?“ eine rothaarige musterte mich von oben und verzog das Gesicht.
„Elisabeth Coleman.“ Antwortete ich
„Und Sie sind hier weil?“
„Ich ein Vorstellungsgespräch habe.“
„Sie sind zu spät!“ die rothaarige schaute mich böse an.
„Wirklich?“ ich schaute auf mein Handgelenk wo ich heute keine Uhr trug. „Ich glaube sie irren sich.“
Sie zog ihre rechte Augenbraue hoch und musterte mich wieder.
„Sie sind nicht nur zu spät, sie sind gar nicht zum Gespräch eingeladen.“
Ich lächelte kurz und fuhr mir durch meine langen braunen Haare. „Wie kann ich zu spät sein, wenn ich nicht mal einen Termin habe? Vielleicht bin ja durch diesen Umstand pünktlich oder vielleicht auch viel zu früh.“
„Ich hasse es wenn Menschen zu früh kommen.“ Stimmte mir die rothaarige plötzlich zu und lächelte Süffisant.
„Oder wenn sie zu spät kommen und man schon längst fertig ist.“ Antwortete ich und lächelte ebenfalls süffisant.
Wir grinsten uns kurz an.
Ein junger Mann kam verwirrend aus dem Büro vor mir raus, schaute sich kurz um und lief dann schnell zu den Aufzügen.
„Mister Spencer hat nun Zeit für Sie, bitte.“
Ich nickte ihr kurz zu und betrat dann das Büro vor mir.
„Name?“ fragte mich kurzdarauf eine männliche Stimme.
Ich schaute irritierend auf die Rückenlehne vom Bürostuhl.
„Ich fragte nach Ihren Namen“ kam es genervter.
Ich starrte weiterhin auf die Rückenlehne.
„Verpissen Sie sich, wenn sie nicht mal eine einfache Frage beantworten können.“
Ich atmete kurz ein und aus.
„Meinen Namen nenn ich, wenn Sie die Höflichkeit besitzen sich zu mir umzudrehen.“
Der Bürostuhl drehte sich blitzartig rum.
„Was machen Sie hier?“ fragte mich der Topanwalt von New York, stand auf und kam mit großen Schritten auf mich zu.
„Mit Ihnen Reden???“ sagte ich unbeeindruckt.
„Sie wurden nicht zum Gespräch eingeladen.“ Er blieb vor mir stehen und schaute mich eindringlich an.
„Ich weiß und trotzdem bin ich hier. Ich habe Harvard mit –Sehr gut- abgeschlossen und bin nun auf der Jobsuche, Sie suchen einen Topmenschen und tata hier bin ich.“
„SIE WURDEN ABER NICHT EINGELADEN; GLAUBEN SIE WIR HABEN ZEIT FÜR JEDEN?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Ich bin nicht jeder, ich bin Elisabeth Coleman.“
Seine Miene wurde immer finster.
„Es interessiert mich ein scheiß wer sie sind, was machen sie hier?“
Eine kurze Pause entstand wo wir uns beide nur anstarrten.
„Na schön, verzichten wir auf die Höflichkeit“ Ich lief zu seinem Tisch und legte ein Zettel darauf.
„Was ist das?“
„Ein Vaterschaftstest, Glückwunsch Daddy.“ Antwortete ich genervt.
Er stellte sich zu mir  und nahm das Schreiben an sich und las es durch.
Nun lachte er. „Sie wollen für dieses Schauspiel eine Unterschrift haben, als Nachweis, dass sie hier waren?“
Ich nickte.
„Vergessen Sie es, ich führe kein Gespräch mit jemanden der nicht eingeladen wurden ist.“
„Dann unterschreiben Sie diesen Wisch und ich bin wieder weg.“
„Warum sollte ich das tun?“ Er zog eine Augenbraue nach oben.
„Weil ich einen Nachweis brauche, das ich hier war.“
Er zog nun seine zweite Augenbraue hoch und musterte mich.
„Na schön.“ Ich klemmte mein braunes Haar hinters Ohr. „Ich habe gewettet das ich ein Vorstellungsgespräch habe, tja leider wurde ich, warum auch immer, nicht eingeladen. Ich benötige die Unterschrift weil…“
„Es interessiert mich nicht.“ Unterbrach der Typ mich. „Nehmen Sie ihren Zettel und verschwinden Sie.“ Er drückte mir das Schreiben in die Hand und wartete, dass ich gehe.
„So schnell werden Sie mich nicht los, Sir. Sie werden sich bestimmt keinen Nagel abbrechen, wenn sie mir kurz meine Anwesenheit bestätigen.“
„Ich hole gleich die Security…“
Ich starrte ihn an „Wirklich? Harvey  Specter schmeißt ein kleines Mädchen mit Hilfe der Security raus? Machen Sie sich nicht lächerlich!“
„Wer macht sich denn hier lächerlich? Sie kommen hier rein, ohne Termin und haben auch noch eine große Klappe.“
„Die habe ich nur, weil sie mich zur Weißglut bringen… Sir… unterschreiben Sie und ich bin weg.“
„Nein.“ Antwortete er kurz und knapp.
„Bitte…“
„Nein… verlassen Sie nun mein Büro.“
Ich schaute ihn offensiv ins Gesicht.
„Sie lassen mir keine Wahl… sie werden dies jetzt unterschreiben sonst werde ich…“
„Sie wollen mir drohen?“ seine Miene verfinsterte sich.
„Drohen würde ich es jetzt nicht nennen, mit so einer Aussage muss man immer sehr vorsichtig sein, genauso wie bei sexueller Belästigung.“
Ich schaute mich verdutzt an… „Was hat das eine mit dem anderen zu tun?“
„Gar nichts…aber sexuelle Nötigung beim Vorstellungsgespräch ist echt nicht nett…“
„Von was reden Sie`“ fragte mich Spencer.
„Unterschreiben Sie mir diesen Wisch und wir belassen es…“
„Sie drohen mir?“
Er baute sich vor mir auf, wie ein Schrank.
„Ich habe sie in keiner Art und weiße Genötigt.“ Er war so sauer, das sah man ihn an.
„Zeugen die das Bestätigen können?“ fragte ich unschuldig und blinzelte ihn an.
Er stutze und schaute mich verblüfft an. „Das war gut…“
Der Mann mit dem dunklen Anzug ging um seinen Tisch herum und setzte sich in sein Bürostuhl und musterte mich nochmal.
„Das war richtig gut, Miss?“
„Coleman ehm Elisabeth und ehm danke..“
„Geben sie mir das Schreiben….“
Ich schob das Schreiben zu ihm, er nahm sein Kuli und ich bekam meine Unterschrift. Ich jubelte.
Innerlich.
„Danke Mister Specter.“ Ich drehte mich um und wollte das Büro verlassen.
„Eins noch Miss Coleman, wie hätten sie mich bestochen, wenn wir einen Zeugen gehabt hätten der bezeugt hätte, das keine sexuelle Nötigung stand gefunden hatte.“ Er lächelte und ich fand dieses schiefe Lächeln an ihn sehr sexy.
Ich zuckte kurz die Schultern, dann schaute ich mich um und blieb kurz bei den Bewerbern draußen hängen.
„Ich hätte sie als Frauenfeindlich hingestellt.“
„Frauenfeindlich?“ er zog die Augenbrauen hoch.
„Da draußen sitzen nur männliche Kandidaten für den Posten, ich glaube darauf muss ich nicht weiter eingehen.“
Er grinste.
„Ich glaube ich habe ihre Zeit nun genug in Anspruch genommen… Einen schönen Tag noch…“
„Warten Sie, ich habe noch eine Frage: Haben Sie immer so eine große Klappe und sind Frech?“
Ich schüttelte den Kopf. „Eigentlich nicht, nein.“
Er nickte und ich drehte mich um und öffnete die Tür.
„Montag 9 Uhr, pünktlich.“
Ich drehte mich um. „Bitte?“
„Ich hasse Menschen die unpünktlich sind  also seien Sie Montag pünktlich.“
„Wie bitte?“ ich schaute ihn verdutzt an.
Harvey stand auf, kam zu mir geschlendert und blieb mit den Händen in den Taschen vor mir stehen.
„Herzlich Willkommen bei Pearson und Hardmann.“
Er nahm seine rechte Hand aus seiner Tasche und hielt sie mir hin.
Einen Moment starrte ich auf seine Hand und ihn abwechselnd ungläubig an und dann nahm ich sie und er drückte sie kurz zu.
„Willkommen…“
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