Murtaghs Liebe

von Dhampir
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Anghus Mhor Claire Beauchamp Randall/Fraser James "Jamie" MacKenzie Fraser Murtagh Fraser Rupert MacKenzie
15.10.2017
19.12.2019
20
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Hallo Leute
Das ist meine zweite Geschichte und ich bin nicht die Beste in der Rechtsschreibung. Also verzeiht wenn es irgendwo gravierende Fehler auftauchen. Würde mich freuen wenn ihr mir schreibt wie ihr die Geschichte findet und was ich verbessern kann. Freue mich auf Eure Rückmeldung.
LG Dhampir
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Outlander  Murtagh`s Liebe

Kennt ihr das, man hört Geschichten und Legenden über mysteriöse Sagengestalten während wir die Menschen belächeln, die diese Geschichten erzählen. Aber warum tun wir dieses, ist es vielleicht die Angst vor dem Unbekannten oder weil wir unsere Augen verschließen vor dem Mysteriösen. Ich war auch einer dieser Menschen aber es sollte sich alles an diesem einen Tag im Jahr 1974 verändern. Nun wo könnte ich anfangen, vielleicht es war einmal, wie bei einem typischen Märchen. Nur das es kein Märchen ist sondern die Reihe von Ereignissen einer Geschichte, nämlich meiner Geschichte. Mein Name ist Viktoria Blair aber jeder nennt mich nur Vik, ich bin 28 Jahre. Meine weiblichen Rundungen habe ich durch den südländischen Schlag meines Vater geerbt, langes braunes Haar, braune Augen und meine Brüste sind weder zu klein noch zu groß. Von meiner Mutter, die gebürtig aus Schottland stammt, hatte ich ihre langen schlanken Beine geerbt. Diese Beine passten sich optimal meinen schlanken und durchtrainierten Körper an. Geboren wurde ich an einem sonnigen Tag im Juni in dem kleinen Ort, der nicht weit von Inverness entfernt war. Kurz nach meinem 3. Geburtstag wurde meinem Vater eine Stelle in Montana angeboten und wir zogen in das kleine Örtchen Helena. Als Überraschung zu meinem 8. Geburtstag hatte mein Vater was ganz besondere  für mich vor und wie sollte es anders sein, wir besuchten das alljährliche Rodeo. Jedes Jahr lag ich meinen Vater deswegen in den Ohren, wir sollten unbedingt dort hin und immer kam nur die eine Antwort. „Du bist dafür zu jung“ Meine Augen fingen an zu leuchten als ich bei den Pferden war und mein Vater meldete mich später bei dem Reitverein, der das Rodeo veranstaltet hatte, an. Am Anfang meiner kleinen Karriere als Reiterin turnten wir immer auf den  Pferden, dass förderte unser Gleichgewicht. Sogar sprangen wir aus dem Stand auf das Pferd oder hingen wir ein Hussar seitlich am Pferd. Das Beste war der Schluss unseres Reitunterrichts, denn wir durften immer über den Pferdehintern hinab rutschen. Mit knapp 11 Jahren durfte ich zum ersten Mal ins Gelände reiten dabei spürte die gewaltige Kraft des Pferdes bei jedem einzelnen Galoppsprung.  Man fühlte den Wind der einen um das Gesicht flog und es umgab einen die grenzlose Freiheit. Bis mein Vater starb begleitete er mich zu jeden Unterricht, Veranstaltungen oder Turnieren, doch nach dem Tod meines Vaters zerbrach meine heile Welt in tausend kleine Stücke. Knapp zwei Jahre später heiratete meine Mutter wieder und dann kam das Grauen, in Form meines Stiefvaters, in mein Leben. Jede freie Minute war ich im Reitstall, in meiner eigenen Welt, dabei waren die Tiere der Ruhepol in mein kaputten Leben. Die Besitzer sagten immer man sollte mein Potenzial für Pferde nutzen. Pferde sind wundervolle Geschöpfe, die einen bis tief in die Seele schauen können aber nach der Meinung meiner Mutter waren sie nur stinkender Mist. Meine Mutter und mein Stiefvater fanden es immer toll wenn ich Kleider oder Röcke trug, deshalb hasste ich diese, nur um die beiden zu ärgern, umso mehr. Mit 14 Jahre versuchte ich das erste Mal von zuHause abzuhauen, leider fand man mich immer wieder, an dem einen Ort wo ich mich wohl fühlte. Meine Fluchtversuche, die meine Mutter am Rande der Verzweiflung brachten, endeten in ein Erziehungscamp. In diesem Camp sollte ich, so sagte man es meiner Mutter, auf das wahre Leben vorbereitet werden, nur das es nichts dergleichen war. Von außen her sah dieses wie ein schönes Internat aus, dass den Eltern der Kinder nur das Geld aus der Tasche gezogen wurde. Hinter den Eingangsbereich und dem schönen großen Haus gut versteckt vor der Aussenwelt stand eine Scheune. In dieser Scheune befanden sich unsere Schlafräume und die sahen aus als ob man in einer Jugendherberge übernachten würde und das Essen war nicht wirklich mein Geschmack. Was Gutes hatte das dann doch, wir wurden privat unterrichtet und dadurch erhielten wir die bestmögliche Ausbildung. Ich hasste einfach die ganze Welt aber schlussendlich schaffte ich es an diesem Ort bis zu meinem 18 Lebensjahr durchzuhalten. Genau an meinem 18. Geburtstag durchquerte ich zum zweiten Mal den riesigen Eingangsbereich und schlug eine Richtung ein, die es mir erlaubte mich nicht zu klein zu fühlen. Meine Ausbildung begann bei der Armee und ich sehnte mich nach dem Erziehungscamp zurück. Die Ausbildung war mehr wie hart, jeden Tag mussten wir über unwegsames Gelände laufen, schwere körperliche Anstrengung. Wir würden durch den Dreck gejagt, stundenlang im freien rennen lassen oder den schlimmsten Parcour bewältigen den ich je gesehen hatte. Jeder von uns kam an seine Grenzen aber die Grundausbildung schafften alle, die mit mir angefangen hatten. Meinen weiteren Werdegang führte mich dann zu einem Spezialkommando. Da lehrte man mich einige Techniken für den Nahkampf und verschiedene Arten von Kampfsport. Ich wurde in viele Regionen der Welt geschickt und manchmal war es mir nicht ganz klar weswegen wir dort waren. In diesen ganzen Einsätze hatte ich mehr Elend gesehen was mir lieb war. So vergingen die Jahre bei der Armee wie im Flug, dabei achtete ich darauf, dass mich keiner mehr kleiner machen konnte als in dem Erziehungscamp.
Wir schreiben das Jahr 1974, leider war dies nicht wirklich mein Jahr dabei fing alles so gut an. Mein Freund machte mir nach zwei Jahren Beziehung einen Heiratsantrag, was mich damals hätte stutzig machen müssen, da er eine große Abneigung gegen die Ehe hatte. Leider war ich zu blauäugig und jeden Zweifel, was mir meine Freunde immer eingeräumt hatten, gegenüber ihm verflogen. Das zweite Manko war, dass er so schnell wie möglich heiraten wollte dabei kam dies für mich nie in Frage. Meine Vorstellung einer perfekten Hochzeit waren jedenfalls nicht wie seine aber er verstand es, mich um den kleinen Finger zu wickeln.  Doch kurz vor der Hochzeit wurde dann mein schlimmster Albtraum Realität, in Form von meiner besten Freundin. Ich hatte beide zusammen in unserem gemeinsamen Schlafzimmer erwischt und da kannte ich keine Toleranz mehr. Jetzt war ich wieder auf mich gestellt und es stellte sich mir die Frage, wohin mein Weg nun führen sollte, also beschloss ich meinen langersehnten Urlaub zu nehmen. Nach langen urlaubsfreien Jahren der Arbeit gönnte ich meinen ersten Urlaub und dieser führte mich in die schottischen Highlands, dem Heimatland meiner Mutter. Dieses Land faszinierte mich seitdem ich das erste Mal Geschichten von meiner Mutter gehört hatte und später habe ich darüber gelesen. Die Geschichten handelten von der Schlacht von Culloden, dem Craigh na Dun; da wo ein seltsamer Steinkreis steht; Feen, Geistern und Menschen die durch die Zeit gereist waren, wie diese eine Frau. Die letzte Geschichte interessierte mich am meisten, diese Geschichte fand ich durch Zufall in einem alten Zeitungsartikel gelesen. Egal in welchen Büchern ich später nach schlug ergaben keinen Sinn deshalb führte mich meine Reise in die Stadt Inverness und eine kleine Pension wurde mein neues Reich für die nächsten Tage. Die schottischen Highlands waren ein weites fast unberührtes Land, also beschloss ich die Gegend vom Pferd aus zu erkunden. Meine Suche nach einem passenden Stall gestaltete sich schwieriger als was ich gedacht hatte. Entweder hatte ich nicht genügend Geld oder ich war eine Frau. Den ersten Teil konnte ich nicht erfüllen also kam nur die zweite Option in Frage. Ich verband mir meine Brust mit einer Bandage dadurch waren meine Brüste perfekt kaschiert. Mein Haar band ich zu einem kurzen Zopf zusammen, damit kam mein knabenhaftes Aussehen zum Vorschein. Nun ging ich zum Stall, wo ich ein Pferd bekäme, um mein Verwandlung unter Beweis zu stellen. Mein Weg führte mich an den Stallburschen vorbei direkt zum Besitzer von dem Gehöft. Sein Blick musterte mein Äußeres mit einem argwöhnischen Lächeln und nach einer kurzen Bedenkzeit hatte ich genau, dass was ich wollte. Meine Erkundungstouren hoch zu Ross wurden von Tag zu Tag immer ausgiebiger und einige Male kam ich erst kurz nach Sonnenuntergang am Stall wieder an. Der Stallbesitzer mahnte mich stets vor den Tücken des fast unberührten Landes aber wie immer kam von mir nur ein Satz „Ich hab zu viel in meinem Leben gesehen und erlebt, um das mich ein wildes Land in die Knie zwingen könnte.” Mit diesem letzten Worte verabschiedete ich mich auch heute wieder und sagte ihm ich reite heute zu dem Craigh na Dun. „Mister Blair seien sie vorsichtig es zieht ein Gewitter auf, da sollten sie nicht hin dort ist es zu gefährlich.” schrie er mir noch hinterher aber die Worte nahm ich auf die leichte Schulter. Vom Weiten sah ich den Craigh na Dun mit dem Steinkreis, umso näher ich diesem mysteriösen Gebilde aus Steinen kam desto unruhiger und nervöser wurde mein Pferd. Ich galoppierte mein Pferd an das ich schneller auf dem Hügel war, denn der Besitzer hatte Recht behalten es zog ein Gewitter auf. Nur noch ein paar Galoppsprünge und ich wäre da also fing ich sie an mit zu zählen noch fünf, noch drei, noch… Ohne ein Anzeichen stoppte mein Pferd dabei schlug es einen heftigen Hacken und beförderte mich aus dem Sattel. Ich schlug mit solcher Wucht auf das mir kurz schwarz vor Augen wurde aber ich biss die Zähne zusammen. Mit einem schwankenden Schritt, immer in Begleitung diese schreckliche Übelkeit ging ich zu dem mittleren Stein und stürzte mich mit den Händen ab dabei verlor ich anscheinend das Bewusstsein. Mit einem leichten Frösteln erwachte ich gleichzeitig fuhr ich über meinen schmerzenden Hinterkopf. Mein Blick suchte die ganze Umgebung nach meinem Pferd ab, nur das ich meinen vierbeinigen Freund nirgends erblicken konnte. ›Na toll Vik, dass hast du ja wieder prima hinbekommen. Das darf ich niemand daheim erzählen, von einem Pferd in den Dreck befördert worden‹ schoss es mir durch den Kopf. Es wurde bald hell, ich war lange ohne Bewusstsein, bestimmt würden mich die Leute vom Stall schon suchen wenn Adonis, so hieß mein vierbeiniger Freund, ohne mich wieder heimkehrt.
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