Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Zorro / Der Tanz

Der Tanz

von katie1999
GeschichteDrama, Romanze / P12
Don Alejandro Victoria Zorro
14.10.2017
14.10.2017
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Der Tanz

Diese Geschichte spielt am Ende der Episode Auf Leben und Tod (Conundrum). Nachdem der Gesandte Risendo Toronado gefangen hatte, kam es bei Zorros Versuch, Toronado zu befreien, zu einem Duell auf dem Dach des Cuartels. Zorro wurde von einem Legionär Risendos am Arm angeschossen und konnte auf Toronado entkommen. Risendo fiel vom Dach und wurde vom Alcalden für tot erklärt. Aus Erleichterung, endlich von Risendo befreit und seiner drohenden Hinrichtung durch ihn entkommen zu sein, richtet der Alcalde eine Feier in der Taverne aus.

Kapitel 1

Mitschrift der Episode Auf Leben und Tod
Die Party war bereits voll im Gang als Diego, Felipe und Don Alejandro die Taverne betraten. Die Taverne war gefüllt mit fröhlichen Menschen, die zur Musik tanzten. Mendoza grüßte Diego als er die Taverne betrat und packte ihn am Arm. Unbemerkt von Mendoza verzog Diego schmerzverzerrt das Gesicht als Mendoza seinen verletzen Arm drückte.
„Zorro war wundervoll. Ihr hättet dabei sein sollen..„,sagte Mendoza begeistert.
Das habe ich gehört, Sergeant.” sagte Diego als Mendoza vorgab, Zorros Schwertkampf zu imitieren.
„Was für eine Party?” fügte Don Alejandro fröhlich hinzu als Victoria an ihm vorbeiging.
Victoria hielt an und drehte sich herum.
„Und der Alcalde hat zugestimmt, jeden Centavo zu bezahlen.”

de Soto wischte sein Gesicht mit einem Taschentuch.
„Ja, in der Tat, das habe ich. Ich denke, wir alle müssen ein wenig Dampf ablassen. Ihr wisst alle, wie nahe ich dem Tod gekommen bin. ”

Als Felipe begann mit einer jungen Frau zu tanzen, zeigte Don Alejandro auf sie und klatschte in die Hände.
Mendoza fügte hinzu, „Ich auch. Wäre Zorro nicht gewesen. . .”

„Sergeant, wäre Zorro nicht gewesen, wären wir nie so nah dran gewesen, gehängt zu werden.”

Victoria, die neben de Soto zum Stehen kam, wies ihn zurecht.
„Oh, hören sie auf, Alcalde. Es ist eine Feier. Können sie das Kriegsbeil mit Zorro nicht für eine Nacht begraben?”

de Soto stopfte sein Taschentusch in seinen Ärmel.
„Ihr habt recht, Senorita. Dies ist ein Anlass zum Feiern. Darf ich um diesen Tanz bitten?”

Diego kam schnell hinter de Soto hervor.
„Entschuldigt mich, Alcalde, aber die Senorita hat mir diesen Tanz versprochen.„

Er kam herüber und führte Victoria, die ihn anlächelte, auf die Tanzfläche.

„Der Alcalde wird das Kriegsbeil begraben.” sagte Diego, während sie davon tanzten.


„Ja, genau in Zorros Kopf”, antwortete sie.

Ende der Mitschrift der Episode Auf Leben und Tod

Diego war glücklich Victoria in den Armen zu halten, während er versuchte, das konstante Pochen in seinem arm zu ignorieren. Er hatte seinen Arm verbunden, bevor er auf die Party gekommen war, aber wegen Mendozas festem Griff hatte sich die Wunde wieder geöffnet und er fühlte das Blut seinen Arm entlang rinnen.Victorias Hand lag leicht auf seiner Schulter, weit oberhalb seiner Wunde, wofür er dankbar war. Sie tanzten weiter und Diego bemerkte mit Entsetzen den Fleck, der begann sich auf seiner Jacke abzuzeichnen. Auch Victorias Bluse wurde rot, wo sie das Blut von seinem Arm aufsaugte. Aufgeregt begann er zu überlegen. Er konnte nicht zulassen, dass jemand das Blut an ihm entdeckte, sonst würde der Alcalde herausfinden, dass er Zorro war.

Kapitel 2
Langsam begann er Richtung Bar zu tanzen, so dass ihr Tanz dort endete,
„Tanzen macht durstig„, sagte er und griff nach einem der Becher auf der Bar. Ungeschickt stieß er eine der Weinflaschen um und die rote Flüssigkeit ergoss sich über Victorias weiße Bluse und ihren roten Rock.
Entsetzt sah Victoria an sich herunter und bemerkte wie der Wein von ihren Kleidern auf den Boden tropfte und blickte dann Diego an.
„Diego, was habt Ihr getan?” rief sie aus. „Mein Kleid, es ist voller Weinflecken! Es ist ruiniert!” Tränen standen ihr in den Augen.
„Es tut mir so leid, Victoria”, sagte Diego sehr reuevoll. „Es ist wirklich ein schönes Kleid, aber vielleicht kannst Du es noch retten. Ich kaufe Dir ein Neues. Aber mein eigener Anzug ist in keinem besseren Zustand.”
Er deutete auf seinen Anzug und sein Hemd auf denen rote Weinflecken zu sehen waren.
Victoria ging die Treppe hinauf und in ihr Zimmer. Schnell wechselte sie ihre Kleider, bevor sie zur Waschschüssel ging. Aus dem Krug schüttete sie Wasser in die Schüssel und griff nach ihrer fleckigen Bluse. Als sie die Flecken untersuchte, die der Wein hinterlassen hatte, bemerkte sie einen Unterschied. Unter ihrem linken Arm war ein dunkelroter Fleck von frischem Blut. Sie untersuchte ihren linken Arm auf Verletzungen, aber es war nichts zu sehen.
Das war nicht ihr Blut! Die Erkenntnis brachte sie zum Nachdenken. Ihre Bluse war sauber gewesen, also musste es während des Tanzes passiert sein. Aber wie war es unter ihren Arm geraten?
Ihr Arm hatte während des Tanzes auf Diegos gelegen, also musste es Diegos Blut auf ihrer Bluse sein. Aber warum hatte sich ihre Bluse mit seinem Blut voll gesaugt und warum hatte er nichts von einer so ernsten Wunde gesagt? Es wäre ihr fast nicht aufgefallen zwischen den ganzen Rotweinflecken, wenn sie sie sich nicht genauer angesehen hätte. Der Wein hatte sie fast verborgen.
Der Wein! Es war Diego gewesen, der den Wein über sie und sich selbst geschüttet hatte. Was wäre wenn es es mit Absicht getan hatte, um seinen blutigen Arm zu verbergen? Damit sie ihre Kleider wechselte? Was hatte er zu verbergen, dass er nichts von seiner Verwundung sagen konnte?
Langsam setze sie sich auf ihr Bett und begann über die Ereignisse des Tages nachzudenken. Diego hatte mit seinem Vater in der Taverne unterhalten und war dann zusammen mit Felipe gegangen. Don Alejandro hatte ihr den infamen Brief gezeigt, den Risendo ihm gegeben hatte und dann war da der Aufruhr wegen Zorro gewesen. Zorro hatte Toronado befreit und anschließend mit Risendo auf dem Dach gefochten. Ein Schuss war gefallen, bei dem Zorro auf das Dach gefallen war und dann war Risendo nach kurzen Kampf vom Dach in den Tod gestürzt, während Zorro entkommen konnte.
Es gab nur eine Person außer Risendo, die heute verletzt worden war und das war Zorro. Wenn Diego jetzt verletzt war, dann musste Diego Zorro sein!

Diego! Sie musste mit ihm reden. Victoria rannte zur Tür und suchte die Menge in der Taverne nach Diego ab. Letztendlich erspähte sie ihn, wie er auf die Tür zuging.
„Diego”, rief sie durch die Taverne. „Ich muss mit Euch reden. Wagt es nicht, einfach so zu gehen.„
Alle drehten ihre Köpfe zuerst zu ihr und dann zu Diego, der sich auf ihren Ruf hin umgedreht hatte. Überrascht sah er zu ihr hinauf und ging durch die Tänzer, die ihm Platz machten, auf sie zu.

Victoria kam die Treppe herunter. „Wir reden in der Küche„, sagte sie in ärgerlichem Tonfall und zeigte auf den Vorhang. „Und der Rest von euch bleibt besser draußen„, wandte sie sich an die neugierigen Gäste.
Der Alcalde konnte seine Schadenfreude nicht verbergen, als Diego an ihm vorbeiging. „Jetzt erwartet Euch eine Strafpredigt der Senorita. Ich wünsche Euch Glück.„
Gehorsam folgte Diego Victoria durch den Vorhang.
„Es tut mir wirklich leid, Victoria„, begann er, aber sie unterbrach ihn.
„Sagt besser nichts, ich weiß was Ihr getan habt.„ Sie trat näher zu ihm heran und zeigte auf den dunklen Fleck auf seinem Arm. „Das ist Blut, habe ich recht?„
Er starrte sie an und überlegte, was er sagen sollte, aber dann nickte er.
„Du wurdest angeschossen, als Du heute Toronado befreit hast.„
„Ja.„ Es gab nichts weiter dazu zu sagen. Sie durch seine Tarnung hin durchgesehen.
„Du hast den Wein absichtlich über uns gegossen, um die Blutflecken auf meiner Bluse zu verdecken.„
„Es fiel mir in dem Moment nichts anderes ein. Verzeihst Du mir?„ Er sah ihr eindringlich in die Augen und wartete auf ihre Reaktion. Er erinnerte sich noch an das letzte mal als er sie um Verzeihung gebeten hatte, nachdem er sie beraubt hatte. Wie würde sie jetzt reagieren?
„Immer„, erwiderte sie, wie auch beim letzten mal. Und ihre Augen waren voller Liebe.
„Du warst es!„ Sie hob ihre Hand als wollte sie ihm auf die Brust schlagen, aber er fing sie ab und fasste sie am Handgelenk. „All die Jahre und ich habe Dich nie gesehen„, flüsterte sie.
Zärtlich begann er die Innenseite ihres Armes und ihres Nackens mit Küssen zu bedecken und mit seinem anderen Arm zog er sie in eine enge Umarmung.
„Du solltest mit Deinem Schimpfen weitermachen„, sagte er mit leiser Stimme ohne den Augenkontakt zu unterbrechen. „Dann werden wir nicht gestört.„
„So kann ich nicht mit Dir schimpfen„, hauchte sie an seinen Lippen, bevor sie sich küssten.
Als die Musik in Nebenraum stoppte, trennten sie sich. „Ich muss jetzt gehen und meinen Anzug wechseln, bevor noch jemand anderes es heraus findet.„
„Kommst Du zurück zur Feier?„
„Nur wenn Du mich Dich in meinen Armen halten lässt und mir einen weiteren Tanz gewährst.„
„Ich kann es kaum erwarten.„
Als er die Küche verließ, versuchte er niedergeschlagen auszusehen, was ihm schwerfiel, da er sich noch niemals in seinem Leben so glücklich gefühlt hatte. Victorias Reaktion war nicht das, was er erwartet hatte und er musste ihre Klugheit bewundern, dass sie die richtigen Schlüsse in so kurzer Zeit gezogen hatte.
„Glaubt nicht, dass ihr so einfach davon kommt, Don Diego„, rief ihm Victoria von der Küche hinterher mit einem ärgerlichen Tonfall, der sogar ihn getäuscht hätte, wenn sie sich nicht gerade geküsst hätten. „Ihr schuldet mir einen weiteren Tanz, Don Diego.„
Eine kurze Zeit später war er wieder zurück,völlig umgezogen in einem dunkelbraunen Anzug und einem anderen gerüschten Caballero Hemd. Victoria war überrascht, dass er so schnell zurück war, aber dann erinnerte sie sich, dass er viel Erfahrung darin haben musste, sich schnell umzuziehen
Diego wartet, bis die Musik ein langsames Stück spielte, um Victoria zu ihrem Tanz aufzufordern. Als er sie auf die Tanzfläche führte, sagte keiner von ihnen viel. Worüber sie sprechen wollten, konnten sie nicht in der Öffentlichkeit reden und für die anderen Sachen brauchten sie keine Wörter, nur einige heimliche Blicke. Er hielt sie viel enger, als er es sonst getan hätte und übertrat die Grenzen der Schicklichkeit soweit wie möglich, ohne dass es von anderen bemerkt wurde.
Victoria legte ihre Hand sehr leicht auf seine Schulter, wobei sie darauf achtete, seinen verletzten Arm nicht zu berühren. Er konnte nichts sagen, aber er drückte ihre andere Hand, dankbar für ihre Bemühungen. Mit Ausnahme dieses Tanzes tanzte er nicht mehr und ignorierte die hoffnungsvollen Blicke potentieller Tanzpartnerinnen.
„Ich habe den Spaß am Tanzen für heute verloren“, antwortete er, als sein Vater versuchte, ihn zu einem weiteren Tanz zu überreden und auf einige Frauen zeigte. „Es reicht, dass Victoria auf mich ärgerlich ist. Ich vermeide besser weitere Zwischenfälle..” Er konnte seinem Vater auch kaum erzählen, dass er achtgeben musste, dass niemand sonst seinen verwundeten Arm entdeckte.
Diego hätte gerne noch öfter mit Victoria getanzt, aber sie mussten jede Aufmerksamkeit vermeiden, wenn Victoria angeblich ärgerlich auf ihn war.
Sie war eine bessere Schauspielerin als er gedacht hatte und behielt ihre Rolle für den Rest des Abends bei. Deshalb gab sie vor zu zögern als er sie zum letzten Tanz des Abends aufforderte.
„Seid Ihr immer noch verärgert, Victoria?“ fragte er sie laut. „Ich verspreche, ich besorge Euch ein neues Kleid.“ Unhörbar für die anderen fügte er hinzu: “Weiß würde Dir stehen.“ Sie begann zu erröten, denn sie wusste, er meinte ein Hochzeitskleid. Zum Glück war es ein lebhafter Tanz, der ihr Gesicht erhitzte.
Es gab keine Möglichkeit, wie er länger bleiben konnte, ohne Verdacht zu erregen und er musste seinen Vater und Felipe nach Hause begleiten.
Kapitel 3
Zusammenfassung der letzten Episode:
Gilberto Risendo ist doch nicht tot und will weiterhin Mendoza und den Alcalden hinrichten lassen. Wenn einer von beiden flieht, wird der andere eines grausamen Todes sterben. Risendo stellt Zorro eine Falle, während er vorgibt, einen Waffenstillstand anzubieten. Zorro kann sich von dem Steinschlag befreien und Diego kommt rechtzeitig, um seinen Vater vor der Ermordung durch Risendo zu retten. In einem Duell zwischen Diego und Risendo entlarvt dieser ihn als Zorro. Alejandro wird Zeuge von Diegos Fechtkünsten. Nachdem Diego Risendo besiegt hat, stellt sich heraus, dass Risendo Diegos bei der Geburt entführter Zwillingsbruder ist, dennoch will er Diego erschießen. Doch bevor er Diego in Gegenwart seines Vaters Zorro nennen kann, wird er vom Alcalden erschossen, der versuchte, eines der schnellen Pferde der de la Vegas zu stehlen, um damit zu fliehen.

Sie trafen sich erst am nächsten Tag wieder, als die de la Vegas mit dem toten Risendo ins Pueblo fuhren.
Victoria sah besorgt aus, als sie von ihrer Veranda zu ihnen herüberkam.
Beginn der Mitschrift der Episode Discovery

Victoria sah Don Alejandro traurig an.
„Ich habe gehört, was passiert ist. Es tut mir so leid.“

Don Alejandro fügte hinzu,
„Es ist schwer einen Sohn zu bekommen und ihn noch in der gleichen Stunde zu verlieren.”


„Gilberto wurde mit Hass ernährt. Ich wünschte, ich hätte ihn als Bruder kennengelernt und nicht als Feind”, sagte Diego.

Victoria sah Diego an.
„Wenn er ein anderes Leben gehabt hätte, hättet ihr stolz auf ihn sein können, Diego.”

Diego nickte wie auch Don Alejandro.  Diego Gesicht nahm einen seltsamen Ausdruck an.
„Es gibt etwas, dass ich euch schon lange sagen wollte.”
Victoria sah ihn verwirrt an.
„Jetzt wäre der echte Moment. Felipe, mit Deiner Erlaubnis.”
[Felipe sieht ihn mit Besorgnis und Verwirrung an.]
„Ich. . . Ich. . . bin . . .im Begriff Felipe zu adoptieren. Er wird ein Mitglied unserer Familie sein.”
Victoria lachte glücklich.
Don Alejandro lächelte breit.
„Das ist eine wundervolle Nachricht.” Er umarmte Felipe, der grinste. „Das ist eine wundervolle Nachricht.” Er ließ Felipe los. „Ich habe jetzt zwei Söhne. Die de la Vegas werden nie entzweit sein. Niemals.”

Felipe atmete erleichtert aus, als Victoria lächelte. Diego atmete aus und lächelte.
Don Alejandro bekam einen seltsamen Gesichtsausdruck.
„Diego, das gibt es noch etwas, das mich die ganze Zeit beschäftigt.”

„Vater, es gibt nicht etwas, dass ich Dir schon länger sagen wollte. Felipe, Victoria, entschuldigt uns bitte für einen Moment.”
He streckte seine Hand aus und führte Don Alejandro beiseite.  Victoria stellte sich neben Felipe, der besorgt aussah. Victoria sah ihn an, er bewegte seine Hände und zuckte mit den Schultern.
„Erinnerst Du Dich als Gilberto dabei war, Dich zu erschießen, sagte er, er würde nicht nur Dich erschießen, sondern auch. . . „ Er stoppte und drehte sich zu Diego. „Er beendete den Satz nicht. Was glaubst Du wollte er sagen?”
Ende der Mitschrift

Diego wollte etwas sagen, doch dann hielt er inne und sah auf die Leute, die den Platz überquerten.
„Ich denke, wir reden besser darüber, wenn wir zurück auf der Hazienda sind. Ich möchte Victoria zum Abendessen einladen, dann muss ich mich nicht wiederholen.” Dann zeigte er auf den Soldaten, der Risendos Leiche wegschaffen sollte. „Ich glaube, Du wirst bei dem Wagen gebraucht, Vater. Entschuldige mich, ich will mit Victoria reden.”
„Was ist heute passiert?” fragte sie Diego während Don Alejandro zum Wagen hinüber ging. „Ich habe gehört, dass Du mit Risendo gekämpft hast und dass der Alcalde in getötet hat. Was war da noch?”
Sie sah seinen blutigen Arm an. „Komm in die Taverne und ich sehe mir das an, während Du mir von heute erzählst.”

Victoria führte ihn zu Taverne während Alejandro Risendos Leiche in das Cuartel fuhr. Nachdem sie die Taverne betreten hatten, schloss Victoria diese hinter sich, da diese wegen der Siesta noch nicht wieder geöffnet war.
„Zieh Dein Hemd aus, ich will mir die Wunde ansehen.” Sie drängte ihn, sich auf eine der Bänke zu setzen, während sie alles zum Verbinden holte.
Diego war zu erschöpft, um mit ihr zu streiten und tat was sie ihm sagte. Victoria erbleichte, als sie seinen Arm untersuchte. „Du hast damit gekämpft? Wie kannst Du Deinen Arm überhaupt bewegen?”
„Ich nicht mit dem Arm gekämpft, sondern mit meiner linken Hand. Glücklicherweise hat mein Fechtlehrer darauf bestanden, dass ich mit beiden Händen perfekt sein sollte. Mein Vater hat mich kämpfen gesehen, er ist misstrauisch hinsichtlich meiner Fechtkünste geworden.”
„Jeder würde das, wenn Du in der Lage warst, einen guten Schwertkämpfer wie Risendo nur mit der linken Hand zu besiegen.”
He schloss seine Augen und holte schmerzverzerrt Luft, als Victoria seine Wunde mit Alkohol reinigte, bevor sie sie wieder verband. In der Zwischenzeit, versuchte sie ihn mit Fragen abzulenken.
„Was was mit dem Waffenstillstand, den Risendo Zorro angeboten hatte? Bist Du zum Canyon geritten?”
„Es war eine Falle. Risendo hatte eine Explosion vorbereitet, die einen Steinschlag auslöste.”
„Aber Du konntest ihm entkommen.”
„Nein, ich war darunter begraben.”
Geschockt unterbrach Victoria seine Behandlung und sah ihn an, ihr Gesicht völlig bleich.
„Wie hast Du überlebt?”
„Ich weiß es nicht. Mit Toronados Hilfe und sehr viel Glück konnte ich mich unter den Steinen hervor arbeiten. Ich kam gerade rechtzeitig, um zu verhindern, dass Risendo meinen Vater tötete. Risendo fand heraus, dass ich Zorro bin. Ich weiß nicht was ich getan hätte, wenn er überlebt hätte. Er hätte mein Geheimnis enthüllt und dann wäre ich gestorben, aber ich wusste, ich konnte ihn nicht töten. Risendo hatte recht. In meinem Inneren habe ich gespürt, dass er mein Bruder war.”
Er hörte sich erschöpft und verloren an.
Mit ihren Armen stützte sie sich an seinen nackten Schultern ab, als er ihre Lippen zu seinen herunterzog. Sie küssten sich, jeden Moment auskostend.
„Es war ein furchtbarer Tag. Ich dachte, ich würde es nicht schaffen.” Er zog sie herab, bis sie auf seinem Schoß saß und umarmte sie fest. Durch ihre Bluse konnte sie seine warme Haut spüren. „Ich muss Dich in Armen spüren, damit ich weiß, dass ich noch am Leben bin. Wir müssen reden, ohne dass wir gestört werden. Kommst Du heute zum Abendessen auf die Hazienda?”
Victoria nickte zustimmend und er fuhr fort, Ich habe meinem Vater versprochen, heute Abend mit ihm zu reden und ich werde ihm sagen, dass ich Zorro bin. Ich möchte, dass Du auch alles erfährst, was ich ihm sage. Nach diesen letzten Tagen kann ich nicht mehr so weitermachen. Vielleicht hat der Alcalde ein Einsehen, nachdem er heute mit dem Padre gesprochen hat und ändert sich zum besseren. Dann können wir Zorro unter den Steinen begraben lassen und heiraten.”
„Das würde mir sehr gefallen, Diego. Ich denke, wir haben lange genug gewartet.” Sie küssten sich leidenschaftlich, bis sie Alejandro von der Hintertür der Taverne rufen hörten.
„Diego, Victoria, seid ihr da drin?”
Alejandro war erstaunt, als er seinen Sohn halb angezogen in Victorias Taverne stehen sah, der gerade dabei war, sein Hemd zuzuknöpfen.
„Victoria hat meine Arm verbunden”, erklärte Diego seinem Vater. „Sie hat mir den Besuch bei Dr. Hernandez erspart.”
Alejandro sah nicht überzeugt aus, aber gab keine Kommentar ab. „Hat Diego Euch zum Abendessen eingeladen? Wir würden uns freuen, wenn ihr kommt.”
„Ich freue mich schon darauf,” sagte Victoria. „Nach allem, was passiert ist, gibt es viel zu bereden.”
„Ihr habt recht, Victoria. Es gibt viel über das wir reden müssen.” Alejandro seufzte ein wenig. „aber wir müssen uns jetzt auf den Weg machen.”
„Wir sehen uns beim Essen, Victoria”, fügte Diego hinzu, der mit seinem Hemd fertig war. Als Victoria ihn fragend ansah, unsicher wie sich in Gegenwart seines Vater verhalten sollten, beschloss er, das er sich nicht länger verstellen wollte, wenn nur seine Familie anwesend war.
Mit einer Hand streichelte er ihre rechte Wange, während er er sie kurz auf die andere küsste. „ich freue mich auch darauf.“
Mit seinem schelmischen Grinsen, dass sie so gut von Zorro kannte, verließ er die Küche und ignorierte dabei den verblüfften Blick seines Vaters über diese intime Geste.
„Er wird viel zu erklären haben. Ich hoffe, er ist darauf vorbereitet.“ Alejandro verzog sein Gesicht und folgte seinem Sohn.
Epilog

Der Abend hielt Alejandro viele Überraschungen bereit, auch wenn er schon ahnte, dass sein Sohn Zorro war. Die Verlobung mit Victoria war eine von diesen und es brachte ein Lächeln auf sein Gesicht zurück, das gegangen war, nachdem er von Risendo erfahren hatte. Ein anderer war die Enthüllung der geheimen Höhle, die direkt unter seiner Nase gewesen war und nicht zuletzt war er glücklich für Felipe, dass er hören konnte und irgendwann wieder sprechen würde.
Der Tag, der beinahe für alle schrecklich beendet war, war endlich zu einem guten Ende gekommen, und die Familie vereinigte sich in naher Zukunft mit der Aussicht auf eine Heirat.
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