Forever and a Day

CrossoverDrama, Familie / P18 Slash
Aaron "Hotch" Hotchner Dr. Spencer Reid
14.10.2017
30.05.2020
27
41.623
11
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Dieses Kapitel
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14.10.2017 1.927
 
A/N
So, Ihr Lieben. Es hat gedauert, aber wenn Ihr Lust auf eine weitere Runde mit Hotch und seinem Fröschchen habt, dann seid willkommen. Ein Hauptfocus wird auf Ken und Spencer liegen, soviel sei schon mal gesagt.
Ansonsten wünsche ich viel Spass . Reviews sind natürlich wie immer willkommen und erwünscht, haut welche raus. Muss kein Roman sein, aber ein bisschen Feedback wäre ganz schön.

Genug geplappert, gleich geht's los

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Viele werden die Geschichte um Hotch und sein Fröschchen kennen, hier dennoch eine kleine Auflistung und ein paar Infos zu den auftretenden Personen.

Aaron und Renee Hotchner, deren Kinder Jack, Adoptivtochter Becca und Finley, gemeinsames Kind der beiden, frisch geschlüpft.

Merle Sanderson-Hotchner, Aaron und Seans 'verlorene' Schwester, ist im Geheimen verbandelt mit Matt Cruz. Merle ist der Zwilling von Sean, die beiden wurden gleich nach der Geburt getrennt.

Ike Malone und Abby Jensen - Opa von Renee und Oma von Becca, die beiden leben in einer WG

Spencer Reid-Baker und Kenneth Reid-Baker, deren Tochter Paloma.

Kerensa 'Kiki' Baker, Mutter von Paloma und Schwester von Ken. In einer On-Off Beziehung mit Sean Hotchner, Aarons Bruder. Sean hat immer wieder Probleme damit, dass Kiki Leihmutter für Ken und Spencer war.

Dave und Jess Rossi, deren Tochter Callie-Lou

Penelope Garcia und Jethro Gibbs, deren Adoptivtochter Sally Bow.

JJ und Will LaMontagne mit Sohn Henry.

Dr. Tara Lewis und ein weiteres, noch unbenanntes, neues Teammitglied, da Alex Blake und Derek Morgan das FBI aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben.

Derek Morgan und Mona Smith, die beiden wurden auf Grund des Sorgerechtsstreits mit Emily gezwungen, nach London zu übersiedeln. Maddie ist die gemeinsame Tochter von Emily und Derek. Emily ist verbandelt mit Clyde Easter.

Des weiteren:
Levi Feldman, Kadett an der Academy. Ehemals Las Vegas PD

Simone von Stein, angehende Neurologin, deren Mentor Prof. Georg Dietrich, seine Frau Tilly.

Und, last but not least.......Mike Thompson a.k.a Charles Book. Ex-Lebensgefährte von Kenneth. Vor beinahe 10 Jahren bei einer Segelregatta ums Leben gekommen.........nun ja........eigentlich


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Prolog

Homer, Alaska...........in diesen Tagen

"Hey Chuck, wie beissen die Fische?", begrüßte Eddie Rollins Charles Book in seinem Kramerladen.
"Könnte besser sein", stellte der grauhaarige, wettergegerbte Fischer fest. "Hast Du meine Bestellung schon zusammengepackt?"
"Sorry, es war viel los, ich mach mich gleich dran. Nimm Dir doch so lange einen Kaffee, geht aufs Haus." Eddie verschwand im Lager und Charles setzte sich mit seinem Kaffee an das kleine Tischchen am Fenster. Er blätterte durch ein paar Zeitschriften, das Meiste Klatsch und Tratsch und auch noch uralt, wie Charles feststellte.
Dieses Hochglanz Magazin war aber neu, wie Charles bemerkte. Different View, kein alltäglicher Name für eine Zeitschrift, fand Charles. Er nippte an seinem Kaffee und fing an zu blättern. Es war ganz offensichtlich ein Gay-Magazin, jetzt wunderte Book der Name nicht mehr. Er nickte anerkennend. Wer auch immer dafür verantwortlich war, hatte Verlegerverstand. Großartiges Layout, seriöses Auftreten und............Charles Book lies vor Schreck seinen Becher fallen.
Eine Autobiographische Geschichte des Herausgebers. 'To hell and back' von Kenneth Reid-Baker.

Charles wurde schwindelig...........nach all diesen Jahren..........Ken sah gut aus, seine 48 Jahre waren auf dem Foto nicht zu erkennen, er wirkte eher wie Ende 30.
"Mein Gott, Kenny", flüsterte Charles Book, der einmal Mike Thompson hiess..........

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Manassas, VA.............

"Guten Morgen, Agent Anderson" Merle Sanderson-Hotchner kicherte leise, als sie ihren Bettgefährten stubste.
"Das werde ich ewig zu hören kriegen, oder?" Matt Cruz grinste und nahm Merle in den Arm.
"Aber ja. Es war ja auch frech von Dir, diese Nummer abzuziehen. Und noch frecher, dass auch alle mitgemacht haben. Wenn wir nicht zufällig gleichzeitig bei Hotch und Renee zum Kaffee aufgeschlagen wären, dann würde ich immer noch nicht wissen, wer Du wirklich bist."
"Hm......ich dachte, geheimnisvoll gefällt Dir." Matt machte sich daran, Merle aus dem Nachthemd zu pflücken. Er war gerne mit ihr zusammen, sie war eine unkomplizierte Frau, trotz ihrer Vergangenheit. Merle hatte nicht hinterm Berg gehalten, sie wollte dass Matt bescheid wusste und dafür war er ihr dankbar.
Es gab allerdings etwas, was ihm nicht so wirklich schmeckte, von dem er aber auch nicht wusste, wie er es am Besten verpacken sollte.........Hotch wusste nichts von seiner Beziehung zu seiner Schwester.
"Hey, nicht aufhören", beschwerte sich Merle und strich Matt über die Wange. "Was ist los? Stimmt was nicht?"
Cruz setzte sich auf. "Du bist sicher, dass es eine gute Idee ist, wenn ich morgen zur Eröffnung komme? Ich meine, hier im Hotel ist das was anderes, aber...."
"Ach komm schon, Matt. Wir habe doch darüber geredet. Es ist so unglaublich wichtig für mich, eigentlich für die ganze Familie Hotchner. Ich bin Hotch und Sean so dankbar, dass sie mir das Anwesen überlassen haben, um es in ein Heim für meine Stiftung zu verwandeln. Und ich hätte Dich so gerne dabei. Wir müssen uns ja nicht als Paar outen, Du zeigst einfach soziales Engagement für Deine Mitarbeiter."
"Das könnte ich tun", überlegte Matt und Merle küsste ihn liebevoll. "Das wirst Du tun, Agent Anderson."

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"Findest Du es nicht komisch, dass Merle ein Hotelzimmer bezogen hat, anstatt bei uns hier im Ferienhaus zu wohnen?" Hotch liess Fynn gerade aufstossen und hatte eine etwas nachdenkliche Miene aufgesetzt.
Renee lachte leise. "Es könnte an dem neuen Mann in ihrem Leben liegen, mein Schatz. Ich würde ihn auch nicht meinen Brüdern zum Frass vorwerfen. Also, wenn ich denn Brüder hätte."
"Wer frisst wen?", wollte Sean wissen, der frischgeduscht und mit nassen Haaren in die Küche kam und sich an die Frühstückszubereitung machte.
"Merle hat einen Lover", brummte Hotch und Sean schaute überrascht. "Wie? Und wir kennen den nicht?"
"Jetzt hört Euch nur an, Männer. Und da wundert ihr euch, dass Merle ihn für sich behält? Ihr würdet ihn doch bei lebendigem Leib grillen. Ausserdem hat mir Merle gesagt, dass wir ihn mögen werden. Mehr muss ich da nicht wissen."

Sean fuchtelte mit seinem Kochlöffel herum. "Also ich schon. Immerhin ist das unsere Schwester, über die wir da reden. Ich will nicht, dass sie irgendeinen Idioten anschleppt."
"Ich finde schon heraus, was das für einer ist", kam es entschlossen von Hotch. Fynn war eingeschlafen und er platzierte ihn vorsichtig in seiner Wiege. Nur nicht wieder aufwecken, dachte Hotch. Auch wenn Finley jetzt mit seinen sechs Wochen ein bisschen pflegeleichter wurde, schreien konnte er immer noch wie ein Großer.

"Wo sind unsere restlichen Kinder eigentlich?", fragte Hotch nach. Becca und Jack waren schon in aller Herrgottsfrühe aus dem Haus getrampelt, soweit er das mitgekommen hatte.
"Die sorgen für unser Abendessen, hoffe ich doch. Simon, Edna´s Enkel, hat die beiden mit zum Fischen genommen, das hab ich Dir aber gestern erzählt." Renee lachte, "und ich dachte, das mit der Schwangerschaftsdemenz ist ein Frauending."
Hotch rang theatralisch die Hände. "Was hab ich nur für eine Frau geheiratet.", er gab ihr einen Klaps auf den Hintern. "Wann wollen wir los zu Dr. Griffin?"
"Merle kommt gegen 14 Uhr, früher schafft sie es nicht. Ich hab ihr aber schon angeboten, dass wir zum Anwesen kommen und uns noch ein bisschen kümmern. Sie hat aber gemeint, sie kriegt das hin."
"Das denke ich auch", stimmt Sean zu und stellte Renee und Hotch Eier Benedict auf den Tisch. "Es ist unglaublich, was sie aus dem Haus gemacht hat. Die Kinder werden sich wohlfühlen, da bin ich mir ganz sicher."
Hotch nickte. Aus dem düsteren Anwesen war innerhalb der letzten Wochen ein Lichtdurchflutetes, freundliches Haus geworden, das den Namen 'Helping Hand' trug und ein Mutter und Kind Heim sein würde. Adalind Riverton, Alec´s Frau und Schwiegertochter von Charlotte, Victoria´s bester Freundin hatte sich angeboten, die Leitung zu übernehmen. Zusammen mit einigen weiteren Damen des örtlichen Country Clubs.

Die Hotchner Kinder waren überrascht von der Welle der Hilfsbereitschaft, die über das Helping Hand schwappte.  Hank Simms, der Bauunternehmer berechnete sogar nur die Materialkosten für den Umbau.........und das war nur eine der Wohltätigkeiten.
Für Renee war die Sache klar, es ging hier um Wiedergutmachung. Viele der wohltätigen Helfer hatten noch Eltern, die die Hotchners gekannt hatten und wohl auch wussten, was die Kinder und ihre Mutter  Victoria erleiden mussten. Damals waren ihnen die Hände gebunden, heute nicht mehr. Renee freute das, vor allem für die neuen Bewohner des Hauses. Sie würden willkommen sein.

oOo

"Alles in Ordnung mit Dir?", fragte Kiki besorgt. Ihr Bruder sass seit einer guten Stunde unter dem Kirschbaum im Garten, zusammen mit Streuner, der seinen Kopf auf Ken´s Schoß gelegt hatte und hin und wieder fiepte.
"Was?"
"Ob alles okay ist, Kenny?" Kiki setzte sich zu ihm ins Gras. Ken drehte seine Uhr am Handgelenk und zuckte mit den Schultern."Ich bin nicht sicher, Keks. Ich hab heute Nacht von Mike geträumt. Das........Das ist mir ewig nicht passiert. Er ist plötzlich vor mir gestanden, Kiki. Einfach so."
"Wie lange ist das jetzt her, Ken? Sind das schon 10 Jahre?"
Ken schüttelte den Kopf. "Neun, im vergangenem Frühjahr. Ich weiss nicht, warum mich das plötzlich wieder so beschäftigt."
"Hm..........vielleicht hat Dich irgendetwas an ihn erinnert? Mir geht das oft so. Wochenlang denke ich nicht an eine bestimmte Sache und dann.......Puff.....ist es wieder da."
Ken schmunzelte, "diese bestimmte Sache ist nicht zufällig Sean Hotchner?"
Kiki lachte leise, "wie kommst Du denn darauf? Wir sind nur Essen gewesen, letzte Woche. Und wir haben nicht übers Windeln wechseln, Stillen oder sonst etwas Babyhaftes gesprochen. Vielleicht hat er doch endlich begriffen, warum ich Euch Paloma 'geschenkt' habe."
"Das wäre Euch zu wünschen, Keks. Ihr passt nämlich eigentlich sehr gut zusammen, wenn ich das sagen darf. Und Hotch, Renee und Merle als Schwager und Schwägerinnen, da gibt es sicher schlimmeres."
"Da sagst Du was", schmunzelte Kiki. "Ich bin schon sehr gespannt, wie das 'Helping Hand' sein wird. Es ist gut, wenn für bedürftige Mütter Raum geschaffen wird."
"Ein wahres Wort, Schwesterchen. Und ein Hinweis, dass ich endlich noch ein paar Sachen packen sollte, wenn wir später nach Manassas fahren."
"Ein paar Sachen? Ich hab den großen Koffer in Eurem Schlafzimmer gesehen. Ich hoffe mal, der ist für Euch beide gedacht?"
Ken wurde anstandshalber ein bisschen rot. "Zu viel für einen Tag, oder?"
"Na ja, sagen wir mal Du machst Mariah Carey Konkurrenz." Kiki stand auf und hielt Ken die Hand hin. "Jetzt komm, Papa. Paloma wird gleich wach und dann musst Du sie ein bisschen bespassen. Ich mach das nicht alles alleine.", sie lachte.
Es konnte nicht besser laufen, dachte Kiki erleichtert. Spencer und Ken waren mit viel Liebe und Engagement bei der Sache, bessere Väter konnte sich Paloma gar nicht wünschen. Und im Gegensatz zu Fynn war Paloma ein ruhiges, zartes Mädchen, für die Geschrei ein echtes Fremdwort zu sein schien. Was Kiki sehr genoss. So hatte sie sich das gewünscht und glücklicherweise gingen manche Wünsche auch in Erfüllung.

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A/N Dieses Kapitel widme ich der lieben Crisou, die mir immer in den Hintern tritt, wenn es nötig ist :D
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