Every good Girl wants a bad Guy to be good just for her

von Tete 01
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Embry Call Jacob Black OC (Own Character) Paul Seth Clearwater
13.10.2017
08.07.2019
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Freunde, ich bin mir nicht sicher, ob ihr bereit seid. Aber, well, wenn ich's nicht poste werde ich's nie erfahren, richtig?
Enjoy!




EVERY GOOD GIRL WANTS A BAD GUY TO BE GOOD JUST FOR HER

Storycover

Themesong/Musikempfehlung


Prolog - Julian's POV



Ich hätte mich am liebsten erschossen. Mein Gott, ich hätte alles lieber getan, als so vor mich hin zu vegetieren, wie ich das seit Tagen, Wochen, gefühlt Monaten oder Jahren nun mal tat.
„Ian, du bist ein Wichser, ehrlich“, sagte ich wütend in mein Telefon und ließ meinen Kopf an die Wand hinter mir sinken. Blöde Idee, ganz ganz GANZ blöde Idee. Schmerzen brannten hinter meinen Schläfen auf, gruben sich in mein Hirn und gaben mir das Gefühl, dass mein Kopf gleich explodierte. Ich hätte ja Gras rauchen können, das hatte mir immer gegen Migräne geholfen, aber bei diesen Schmerzen? Nicht mal Jessicas höchstpersönlich angebautes und handgepflegtes Gras half auch nur einen Millimeter.
Spätestens da hätte ich wissen sollen, dass etwas ganz und garnicht mit mir stimmte.
„Ich versprech dir, es wird dir bald besser gehen“, sagte Ian am anderen Ende der Leitung und ich stieß ein Schnauben aus, das allerdings zu viel Anstrengung gewesen war, denn erneut rollte Schmerz über meinen Kopf hinweg und trieb mir Tränen in die Augen.
„Geh mir nicht auf den Sack, alleine das würde schon helfen“, erwiderte ich wütend. Wenn ich eins konnte, egal wie schlecht es mir ging, dann war das auf Maximilian AKA Ian Westwood herum zu hacken. Wir waren gemeinsam aufgewachsen, der Kerl war wie der Bruder, den ich nie ausstehen konnte.
„Dir wird’s bald auch so gehen wie mir und Jonathan und dann können wir wieder Freunde sein, Ian. Bitte, denk dran, wie gut es früher immer war…“
„Junge, du klingst als wärst du eine 40 jährige, fette, unattraktive Tussi, wenn du so redest. Und es klingt, als hätte ich dich geschwängert. UND wenn dir Cameron ein besserer Freund wird ist dir sowieso nicht mehr zu helfen. Ruf mich nicht mehr an.“ Damit legte ich auf.
Ich konnte es nicht ausstehen, wenn jemand mir auf die Nerven ging, schon garnicht, wenn ich mich fühlte, als hätte ich den miesesten Kater der Welt. Am Anfang hatte ich es tatsächlich darauf geschoben, aber als mein Kopf auch nach Tagen und sehr sehr vielen Tabletten keine Ruhe geben wollte hatte ich gemerkt, dass nicht mal ich so viel Alkohol zu mir nehmen konnte, dass mir garnichts mehr half, außer schlafen und das mittlerweile wochenlang. Ich hatte mich bei meinen Eltern verkrochen, weil Paul mir auf die Nerven gegangen war und mich nicht in Ruhe lassen wollte. Ich würde es nie zugeben, aber die widerliche Fürsorge meiner Erschaffer schien gut für mich zu sein, auch wenn Jessica und Paul für immer mehr meine Eltern sein würden. Denn egal wie schlecht es mir gehen sollte, ich würde mich niemals als das bekennen, das ich laut meiner Papiere nun mal war. Ein Call.
Ich verzog schmerzhaft das Gesicht als sich wieder eine unsichtbare Faust um mein Gehirn zu schließen schien, es genüsslich mit rasiermesserscharfen Krallen zerfurchte und dabei so brennende Schmerzen hinterließ, dass ich anfing mich selbst an den Haaren zu ziehen, in der Hoffnung, dass das den Druck auf meinen Kopf senken könnte. Ich spürte wie mir der Schweiß auf die Stirn trat, als der Schmerz so intensiv wurde, dass ich schreien musste und dann –
Nichts.
Als hätte ich einen bombastischen Filmriss, nur dass mir vage bewusst war, dass meine Eltern zu mir gerannt kamen und meine Mom mich in ihren Armen wiegte bis alles schwarz vor meinen Augen wurde.

Willkommen im Rudel., sagte jemand als ich mich aufsetzte. Erst hatte ich Panik, aber dann wurde mir bewusst, dass es mir besser ging denn je.
Oh yeah, Ian Call is back on track, Bitches!, sagte Ian und ich musste mir eingestehen, dass ich irgendwo froh war, dass er bei mir war. Erleichtert drehte ich mich um, um bei ihm einzuschlagen, nur dass ich ins Leere starrte und um mich herum nichts als Bäume waren.
Ich erklär’s dir. Auch wenn du mir jetzt schon auf den Sack gehst., sagte Jonathan Cameron, dieser Schnösel aus meiner Schule bei dessen Anblick meine Faust immer so sehr juckte, dass ich am liebsten 24/7 auf ihn eingeschlagen hätte.
Ich hab dir doch gesagt er wird’s verkraften., meinte Ian, an Cameron gewandt, als ein monströser Wolf aus dem Gestrüpp vor mir sprang. Moment – keine Droge der Welt konnte mich dermaßen krass halluzinieren lassen…!

„Na Call, wieder auf dem Damm?“, fragte mich Paul, als ich ihm grinsend die Hand hin hielt und bei ihm einschlug als er mich zu einer durchaus männlichen Schulter-an-Schulter-Umarmung an sich zog.
„Ging mir nie besser, guck mich an“, erwiderte ich grinsend.
„Schon wieder einer weniger, den ich unter den Tisch saufen kann“, sagte Jessica, vorwurfsvoll den Kopf schüttelnd als sie mich umarmte und Küsse neben meine Wangen hauchte. Sie liebte Chlichés.
„Tja, JW, ich denke du wirst alt.“ Es war ein wunderbares Gefühl, wieder auf zwei Beinen stehen und meine Leute nerven zu können, so wie ich das immer schon getan hatte.
„Ja nicht aufmüpfig werden, junger Mann“, schalt Paul mich. „Nicht, dass ich dich noch bei deinen Eltern verpetzen muss.“ Er deutete mit dem Kinn auf die Wohnzimmerfenster und ich konnte sehen, dass Embry und Lu-Ann den Raum durchquerten, um sich zu uns auf die Terrasse zu gesellen. Na das konnte ja heiter werden.
„Sorry, Dad“, antwortete ich grinsend und ließ mich auf meinen Stuhl fallen, weil sich der Tisch, der in der letzten Abendsonne stand, sich langsam aber sicher mit göttlich riechendem Essen füllte. Ich hatte einen dermaßen bären- äh, wolfshunger, dass  mich nichtmal die Anwesenheit meiner Eltern davon abhalten konnte gute Laune zu haben.
„Ian, das stinkt“, schalt mich Francesca Clearwater, ihres Zeichens reif für die Klapse und aus irgendeinem Grund, der sich mir nie ganz erschließen wollte Ians beste Freundin, als ich Jessica mein Zippo reichte, damit sie uns eine Tüte anzünden konnte.
„Ich dachte du machst das nicht mehr?“, fragte Ian mich verwirrt, weil er wusste, dass das Tier in uns Drogen nicht leiden konnte und ich die Wirkung sowieso nicht mehr spürte.
„Na und? Nerven tut’s euch trotzdem“, erwiderte ich und zwinkerte Francesca fies grinsend zu, die nur die Augen verdrehte und versuchte mit Ians (aber eigentlich eher meiner) kleinen Schwester Mila ins Gespräch zu kommen. Hätte ich ihr gleich sagen konnte, dass sie sich an ihr die Zähne ausbeißen würde. Mila war nicht ganz fünfzehn Jahre alt und so pubertär wie Jessica in ihren besten Tagen. Cameron Junior, der neben seiner ätzenden Mutter Kim saß starrte die ganze Zeit verzaubert zu ihr rüber und ich musste mich hart zusammenreißen nicht zu lachen. Es würde sowas von heiter für ihn werden, wenn Paul Wind davon bekam, dass der auf sein kleines Mädchen geprägt war. Ich brauchte unbedingt Karten für die erste Reihe, wenn Cameron sich deshalb eine ordentliche Abreibung einfing!

Also Freunde, mit meiner Verwandlung hatte die Sache nicht aufgehört – oh nein, sie hatte nichtmal angefangen. Seid gespannt! Und wenn’s euch nicht im Geringsten interessiert wie ich verzweifelt versuche ein Mädchen mit pinken Haaren ins Bett zu kriegen, dann bleibt trotzdem.
Denn ich bin Julian Call. AKA Ian Westwood, AKA Sexiest Man Alive, wenn ich das so über mich selbst sagen darf.


{Sie werden so schnell erwachsen, hach!
My Loves, ich habe keine Ahnung, wie lange ich an meinem Babe gefeilt und korrigiert habe, bis ich mich endlich dazu durchrang diese Geschichte zu posten und ich hoffe sie gefällt euch.
Also, if u confused, könnt ihr HIER nochmal nachlesen, wie ich auf Paul und Jessica als Paring kam und HIER, wer die Eltern meines (aktuellen, haha) Lieblingsjungens sind.

EDIT, weil leider viel zu viel Verwirrung aufkam:
Ian Call heißt eigentlich Julian Call und ist der Sohn von Embry und dessen Frau, deren Geschichte ist als zweites verlinkt.
Ian Westwood ist Maximilian Westwood und der Sohn von Paul (der bei mir nicht Lahote heißt, weil mir Westwood einfiel, bevor Lahote überhaupt rauskam) Westwood und seiner Frau, in der ersten verlinkten Geschichte erfahrt ihr alles über sie :)
Francesca Clearwater ist seit Kindertagen Maxis beste Freundin und die Tochter von Seth. Seine Frau könnt ihr leider noch nicht in einer eigenen Geschichte kennenlernen, aber ihr Name ist Galaxy und sie ist - genau wie Franny - sehr rothaarig und ziemlich abgedreht.
Samantha und Nancy werdet ihr noch kennenlernen, ihre Familien haben nichts mit bekannten Figuren o.ä. zu tun.
Wenn ihr noch weitere Fragen habt, oder das hier nicht geholfen hat, eure Verwirrung zu schmälern lasst es mich gern wissen!

Again, enjoy :)
Lost of Love and -xoxo, T.}
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