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Alle meine Freunde, alle meine Sorgen

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
11.10.2017
05.02.2019
140
211.015
4
Alle Kapitel
61 Reviews
Dieses Kapitel
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11.10.2017 1.987
 
Geneigter Leser!
Vielen Dank, dass Du Dich für diese Geschichte entschieden hast. Möge sie Dich unterhalten und zu Fanfictions, Fan-Arts und Tagträumen inspirieren.


Hinweis:
Die auftretenden Charaktere gehören nicht mir, sondern Fujimaki Tadatoshi, ich habe sie mir nur ausgeliehen und für meine Zwecke missbraucht. Ich verdiene mit dieser Fanfiction kein Geld. Ähnlichkeiten zu realen sowie fiktiven Personen oder Vorkommnissen sind zufällig. Das Kopieren und Verbreiten dieser Fanfiction ohne Genehmigung des Autors ist untersagt.
Es handelt sich bei dieser Geschichte um reine Fantasie, deshalb sind einige Fakten aus dem Original abgeändert worden. Die Namen der auftretenden Charaktere richten sich nach der japanischen Reihenfolge, beginnend mit dem Familiennamen und gefolgt vom Eigennamen. Bei Charakteren mit demselben Familiennamen wird für den bekannteren Charakter im Erzählmodus der Familienname verwendet, während für den anderen Charakter der Eigenname verwendet wird. Teile der Geschichte und/oder eigens erdachte Charaktere können auf Anfrage gern weiter verwendet werden.


Meine Anime-Empfehlung:
Es liegt eigentlich auf der Hand, aber dennoch: Ich möchte den Anime „Kuroko no basuke“ empfehlen. Einzuordnen in das Genre Sport handelt dieser Anime auf der Grundlage des gleichnamigen Mangas von Kuroko Tetsuya, der an die Seirin-Oberschule wechselt und dort in den Basketballclub eintritt. Kuroko gehört seit der Mittelschule zu einer Gruppe von Basketballtalenten, die sehr bekannt und gefürchtet sind und zusammen die Kiseki no Sedai, die Generation der Wunder, genannt werden. Allerdings ist Kuroko eher das Ausnahmetalent, denn er fällt nicht auf und kann nur so durchschnittlich gut Basketball spielen – zumindest in den Augen anderer. Im Verlauf der Geschichte tritt Kuroko gegen seine ehemaligen Teamkameraden aus der Mittelschule an und will jedem einzelnen von ihnen beweisen, was Basketball wirklich bedeutet.
Die Manga-Serie ist abgeschlossen und besteht aus 30 Bänden. Etwas später wurde die Manga-Serie um 2 weitere Bände erweitert, die in einem Anime-Film umgesetzt wurden.
Der Anime ist inzwischen abgeschlossen und besteht aus 3 Staffeln mit je 26 Episoden, 3 OVAs, mehreren Sonderepisoden und sogenannten NG-Shuus sowie insgesamt 4 Filmen.
Wer eine Schwäche für Basketball, Sportsgeist, heiße Jungs und Witz hat, ist hier genau richtig.


Alle meine Freunde, alle meine Sorgen


Kapitel 1

Er lehnte seinen Kopf an die warme Schulter und seufzte gelegentlich, als ginge es ihm nicht sonderlich gut.
„Du musst das nicht tun“, murmelte er leise und versuchte so etwas Ähnliches wie einen halbherzigen Widerstand aufzubauen. „Tu dir nicht weh, ich bin doch so schwer...“
Der andere antwortete ihm nicht, sondern ging forschen Schrittes zum Bahnhof.
„Midorima“, sagte er mit entschlossener Stimme, „ruf Akashi an. Er soll das Gästezimmer vorbereiten.“
Mit diesen Worten setzte er sich an die Spitze der kleinen Gruppe. Midorima sah ihn nur kurz verwundert an, führte dann seinen Befehl aus und berichtete anschließend Murasakibara, dass Akashi tat, wie ihm geheißen worden war. Murasakibara nickte nur zum Zeichen, dass er Midorima gehört hatte, was jedoch seinen ernsten Gesichtsausdruck nicht verschwinden ließ.
„Habt ihr das gehört? Murasakibara-kun hat Shin-chan ‚Midorima‘ genannt und nicht ‚Mido-chin‘, wie er es sonst immer tut!“, flüsterte Takao Kazunari den anderen zu.
Dazu gehörten Moriyama Yoshitaka, Kasamatsu Yukio, Kuroko Tetsuya, Mitobe Rinnosuke und Izuki Shun. Midorima rückte seine Brille zurecht, schien sich aber seine eigenen Gedanken darüber zu machen. Wie üblich gedachte er nicht, diese preiszugeben.
„Ich habe ihn, seit ich ihn kenne, noch nie so besorgt gesehen“, sagte Kuroko nachdenklich.
Die anderen schwiegen bedeutungsvoll.
„Er kann froh sein, dass Kise nicht hier ist“, fügte Takao hinzu und die anderen murmelten zustimmend.
Murasakibara hörte das Tuscheln, ignorierte es jedoch. Zielsicher setzte er sich mit seinen langen Beinen und großen Schritten von der Gruppe ab, die ihm hinterherrief, er möge auf sie warten. Er schwieg die ganze Zeit über, selbst in der Bahn, starrte beinahe böse stur geradeaus und schien nichts um sich herum zu bemerken.
Takao, Midorima, Moriyama und Kasamatsu stiegen nach zwei Haltestellen aus, die anderen nach vier. Als sich alle von Murasakibara und ihm verabschiedeten, sprachen sie alle ihre Besorgnis und Besserungswünsche aus, bevor sie in der Dunkelheit in verschiedene Richtungen davongingen. Murasakibara schritt in nördliche Richtung der Stadt direkt auf ein Haus zu, dessen Lichter in der sommerwarmen Nacht den Weg erhellten.
„Atsushi! Was war denn los?“, wollte ein kleiner Schatten vor der geöffneten Haustür wissen.
Akashi hatte in einem mitternachtsblau-karierten Pyjama, der einen angenehmen Kontrast zu seinen roten Haaren bildete, auf Murasakibaras Rückkehr gewartet und war immer noch alles andere als begeistert, von ihm einen Befehl erhalten zu haben, etwas zu tun!
„Du hast Shintaro damit beauftragt, mir aufzutragen, ich solle das Gästezimmer vorbereiten. Geht’s dir zu gut? Warum hast du nicht selbst ...“
Akashi verstummte angesichts Murasakibaras ernster, sorgenvoller Miene, dann erst bemerkte er den Jungen, den der sonst so faule Riese in seinen Armen trug. Akashi warf einen Blick auf ihn und verzog ärgerlich die Augenbrauen.
„... Du hast eine plausible Erklärung dafür, oder?“, wollte er wissen. „Gut, du wirst deine Gründe haben...“
Murasakibara drückte sich an Akashi vorbei ins Haus und legte den Jungen in das Gästebett, das Akashi tatsächlich hergerichtet hatte.
„Mura-kun“, hauchte der Junge mit geschlossenen Augen und hielt seinen Arm fest umklammert, „danke. Vielen... Dank. Du bist wunderbar, das weißt du, ne?“
Dann schlief er ein. Murasakibara sah ihn minutenlang an, strich mit seiner großen Hand über seine Stirn und küsste seine Wange, wobei er ihn mit seinen langen lila Haaren bedeckte, doch sie dufteten wunderbar süß, sodass er im Schlaf lächelte. Murasakibara erhob sich von dem Bett, stellte ihm noch ein Glas Wasser daneben und verließ dann leise das Gästezimmer.
Auf dem Flur wartete Akashi mit verschränkten Armen.
„Meinst du, ich sollte noch duschen gehen jetzt?“, fragte der Riese.
„Ts“, machte Akashi unwirsch und ließ seine verschränkten Arme wieder fallen. „Kommt nicht in Frage, du hast getrunken, das ist gefährlich. Was heute passiert ist, reicht ja wohl schon!“
Murasakibara strich sich die Haare aus dem Gesicht und griff nach Akashis Hand, die er an seinen Mund führte.
„Verzeih mir, Aka-chin. Ich danke dir, dass du das Gästezimmer vorbereitet hast. Danke. Ich liebe dich“, flüsterte Murasakibara und neigte sich tiefer hinunter, um Akashis Hand zu küssen.
Doch Akashi entzog ihm seine Hand.
„Küss mich nicht, wenn du jemand anderes vorher geküsst hast!“, sagte er verärgert.
Murasakibara lächelte gequält und folgte seinem geliebten Akashi ins gemeinsame Schlafzimmer.
„Er ist nur betrunken“, erklärte er, während er seine Sachen auszog.
Akashi stieg ins Bett und deckte sich zu, mit dem Rücken zu Murasakibara.
„Da habe ich mir eben Sorgen gemacht. Und besser, er kommt mit hierher, anstatt dass ich ihn zu ihm nach Hause bringe, wo ihm vielleicht etwas passiert. Meinst du nicht auch?“
„... Hmpf“, machte Akashi nur, doch es kam zögerlich, worüber Murasakibara lächeln musste.
Auch er stieg ins Bett, nur mit Boxershorts bekleidet, und wandte Akashi ebenfalls den Rücken zu. Dann knipste er das Licht aus.
„Gute Nacht, Atsushi“, sagte Akashi, denn es war ein ungeschriebenes Ritual, das sie jede Nacht vollzogen.
„Gute Nacht“, sagte Murasakibara.
Diesmal wartete Akashi vergeblich auf die richtige Antwort bei diesem Ritual.
Über Nacht träumte Murasakibara, Akashi durchwühlte seine Gedanken und Gefühle und je mehr dieser davon beiseite legte, weil er sie für „ungefährlich“ hielt, desto mehr verbesserte sich seine Laune. Am nächsten Morgen erwachte Murasakibara mit einem erfrischend leeren und geordneten Kopf.
Er stellte als erstes fest, dass Akashi an seinem Arm klammerte, beinahe ängstlich umschlungen, als fürchtete er, ihn zu verlieren. Murasakibara lächelte und versuchte, so gut es eben ging, den kleinen Akashi fest an sich zu drücken und zu umarmen. Das weckte diesen und er legte seinen Kopf auf Murasakibaras Brust. Eng umschlungen gefiel Murasakibara der Morgen am besten, obwohl der gestrige Abend nicht sonderlich positiv verlaufen war.
„Atsushi, ich werde mich nicht entschuldigen“, sagte Akashi trotzig.
„Ich weiß“, antwortete Murasakibara. „Das musst du nicht, du hast schließlich nichts falsch gemacht, Aka-chin.“
Verlegen streckte sich Akashi Murasakibaras Lippen entgegen und presste seinen Mund leidenschaftlich auf Murasakibaras. Der Riese erwiderte seine Küsse und Emotionen und legte all seine Gefühle hinein, die nur Akashi jemals zu spüren bekommen würde.
Da Akashi von der Körpergröße eher klein geraten war im Vergleich zu dem über zwei Meter großen Murasakibara, musste er sich entscheiden: Weiterhin Murasakibara mit Küssen zum Stillschweigen zu bringen oder sich in die tieferen Körperregionen zu begeben, um sich selbst auch ein gutes Gefühl zu bescheren. Akashi entschied sich für letzteres und bereitete sowohl seinen Partner als auch sich selbst für die körperliche Vereinigung vor. Wie alles an ihm war auch Murasakibaras Penis recht groß, sodass Akashi ein gequältes Gesicht zog, als er ihn sich reinsteckte. Murasakibara stützte seinen geliebten Akashi, so gut es ging, konnte jedoch eine sorgenvolle Miene nicht verbergen. Akashi so vor sich zu sehen, so erregt und doch voller Schmerz, brachte ihn um den Verstand. Deshalb übernahm nun Murasakibara die Initiative, rollte sie beide um 180 Grad herum und drang tiefer in Akashi ein. Der stöhnte vor Lust, hielt sich aber die Hand vor den Mund und wandte sein erregtes Gesicht ab, in dem sich all die Emotionen widerspiegelten, die er für Murasakibara empfand. Der Riese zog sanft seine Hand weg und küsste Akashi innig und heiß, während er in einem besonderen Rhythmus an Schüben und Stößen Akashi zu mehreren Höhepunkten brachte.
Murasakibara wusste, dass Akashi sich einerseits ärgerte, dass Murasakibara so über ihn bestimmte, da Akashi nicht besonders viel für Murasakibara tun konnte, doch gleichzeitig genoss es Akashi, derartig die Selbstkontrolle zu verlieren. Murasakibara wusste auch, dass Akashi nach dem Sex eine Weile für sich selbst brauchte, um seine Gefühlswelt wieder in die alltägliche Bahn zu lenken, deshalb erhob er sich nun und ging, nach einer ausgiebigen Dusche, dem Gästezimmer einen Besuch abstatten. Hyuuga Kiichi, der Junge von gestern Abend, lag noch immer im Bett.
„Chi-chin, aufstehen“, sagte Murasakibara sanft und fuhr mit seinem langen Finger seine Nasenspitze entlang.
Er zuckte mit der Nase und öffnete unter Anstrengung ein Auge.
„Oh, guten Morgen, Mura-chan“, sagte er und brachte ein Lächeln zustande.
„Wie fühlst du dich?“, fragte Murasakibara leise.
„Furchtbar elend“, sagte Kiichi. „Ich habe dir schrecklichen Ärger bereitet, oder? Akashi-san war bestimmt sehr sauer auf dich. Das tut mir so unheimlich leid! Und das alles nur, weil ich Alkohol so schlecht vertrage...“
Er kniff die Augen zusammen und verbarg sein Gesicht hinter seinen Händen.
„Es tut mir so, so leid, ehrlich! Ich werde mich auch bei ihm entschuldigen. Wahrscheinlich wird er mich dann umbringen, aber das ist in Ordnung so, schließlich habe ich nicht das Recht, dir so zur Last zu fallen. Es tut mir schrecklich leid, Mura-chan!“
Murasakibara musste sich selbst eine Hand vor den Mund halten, um sein Lachen zu ersticken.
„Ich weiß nicht, warum ich mir das anhören muss“, sagte er dann in gelangweiltem Ton. „So ein Schwachsinn!“
Kiichi ließ die Hände sinken und bekam eines von Murasakibaras seltenen strahlenden Lächeln geschenkt.
„Hör mal gut zu, Chi-chin: Akashi war gestern vielleicht böse, aber die Sache hat sich geklärt, also hör auf, dich so aufzuspielen. Dir ging es schlecht und ich als dein sehr guter Freund hab mich eben um dich gekümmert. Was denkst du, wie viel wütender er auf mich wäre, wenn ich bei dir zu Hause geblieben wäre, um nach dir zu sehen, huh? Na siehst du! So, und nun steh auf, es gibt gleich Frühstück. Pancakes mit Sirup. Die magst du doch so gerne, ne?“
Als Murasakibara aufstehen wollte, griff Kiichi nach seinem Arm.
„Danke“, sagte er leise und mit einem Anflug von Tränen in den Augen. „Du bist so lieb zu mir, Mura-chan. Danke, tausend Dank. Sag, darf ich dich vielleicht At-chan nennen?“
Murasakibara lächelte.
„Keine Ahnung, wie du jetzt darauf kommst, aber wenn es dir besser gefällt, kannst du mich gern At-chan nennen. Das bringt uns auch näher, nicht wahr? Hier, das sind die Sachen, die ich für dich deponiert habe, falls solche Fälle wie gestern vorfallen. Ich hoffe, dir ist das recht.“
Damit ging er zur Tür hinaus und Kiichi zog sich an.


Fortsetzung folgt...
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