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Puyo Puyo Tetris - Die Fortsetzung

von Yumestar
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
11.10.2017
27.01.2018
5
6.487
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27.01.2018 1.535
 
Kapitel 1 – Das große Wiedersehen


Als die Tetris Crew dann ihre Augen öffneten, passierte das Wunder. Sie erblickten ein großes Gebäude, die Schule, welche sie seit zwei Wochen nicht mehr gesehen hatten. Es wirkte schon beinahe fremd und unbekannt und dennoch kam ihnen alles bekannt vor. Nun wussten sie genau, dass sie in der Puyo Puyo Welt angekommen waren.
„Tee!“, schrie plötzlich eine fröhliche, überraschte Stimme.
Als Tee und seine Crew aufschauten, huschte jedem ein Lächeln über die Lippen und bevor der Lilahaarige sich versah, wurde er von Ringo umarmt. Zum ersten Mal, seit deren Abschied, konnte er wieder richtig lächeln. Er hatte sie wirklich so sehr vermisst, doch da war noch mehr… Ein ihm unbekanntes Gefühl überkam ihm, er fühlte sich so glücklich wie noch nie und er wollte das Mädchen nicht mehr loslassen. Er befürchtete, dass, wenn er sie loslassen würde, er sie wieder verlieren könnte. Doch irgendwann endete die Umarmung.
„Ess!“, begrüßte Amitie, die blonde Magierin, ihre grünhaarige Freundin, „Ich habe dich so vermisst!“
„V-Vermisst?“, wiederholte Ess das Wort und versuchte nicht überrascht zu klingen. Jedoch freute sie sich in diesem Moment zu sehr, um zu lügen: „Ich habe dich auch vermisst!“ und sogleich wurde sie von dem stürmischen Mädchen umarmt.
„Gugugu!“ Carbuncle kam angerannt, um seinen Freund O zu begrüßen. Die beiden gelben Wesen freuten sich ungemein und wirkten glücklicher denn je.
„Hey! Ihr seid ja wieder da!“, freute sich auch Arle, die von dem Dark Prince umgarnt wurde. Gekonnt wich sie ihm aus und rannte zu ihren Freunden hin. Ein überglückliches Lächeln zierte ihr Gesicht. Der Dark Prince schaute nur beleidigt zu ihr und entschied sich dann, zu verschwinden.
„Endlich! Tee, endlich sehen wir uns wieder!“, sagte Ringo fröhlich zu dem Käpten der SS Tetra. Er lächelte und schaute ihr lange in die grünen Augen, in welche er sich verloren hatte. Als sie jedoch sprach, reagierte er überrascht, da er aus seinen Gedanken gerissen wurde.
„Y-Yeah…“, antwortete er, leicht nervös lächelnd.
„Tee? Ist alles gut?“, fragte die Schülerin besorgt und legte den Kopf schief.
„Nein! Nein! Ich bin nur… überrascht. Das ist alles!“, meinte er verlegen. Gedanklich wunderte er sich, was nur mit ihm los war. So offen zeigte er seine Emotionen doch nie. Er stempelte es mit der großen Freude ab und dachte nicht weiter darüber nach. Dann wendete er sich allen in seiner üblichen Haltung und seinem normalen Tonfall zu: „Wir freuen uns sehr wieder hier zu sein und das für immer.“
Die Augen der Magierinnen leuchteten auf, „Für immer?“
Tee nickte zustimmend, „Für immer.“
„D-Das… Das ist großartig!!“, platzte es aus Ringo, „Dann haben wir also einen Warptunnel zwischen den Dimensionen erschaffen?“
„Exakt.“, meldete sich nun auch Ai zu Wort. Der hundeähnliche Forscher hatte sich zurückgehalten, was das Begrüßen anging, aber anhand seines breiten Lächelns konnte man sehen, dass er sich doch sehr freute.
„Das heißt, dass uns nichts mehr trennen kann, Ess!“, jubelte Amitie und stürzte sich in eine Umarmung mit Ess, welche sich versuchte aus dieser zu befreien.
„Oh nein… Kann man denn auch wieder rückgängig machen?“, fragte sie ironisch und schob das hyperaktive Ding von sich ab.
Tee lachte amüsiert, „Ich denke nicht und ich hoffe auch nicht.“
„Ich hoffe es auch.“, sagte Ringo und sah ihn für einen langen Moment an, bevor sie fragte: „Was wollen wir als erstes tun?“
„Ringo! Sie sind doch gerade erst angekommen!“, protestierte Arle und lachte dann, „Aber von mir aus, können wir gerne etwas unternehmen.
„Ja, Arle hat Recht. Wir sind doch gerade erst angekommen.“, stimmte Tee zu und schaute zum Himmel, der sich langsam dunkler färbte, „Außerdem ist es schon fast Abend. Heute noch etwas zu machen, lohnt sich nicht.“
„Ja, du hast ja Recht.“, meinte Ringo, „Aber zum gemeinsamen Abendessen dürfen wir euch wohl einladen, oder?“
„Ja.“, lachte Tee und schaute kurz zu seiner Crew, die auch völlig einverstanden war.
„Aber davor.“, nun breitete sich ein Grinsen über Ringos Gesicht aus, „Wie wäre es mit einem kleinen Kampf?“
Auch Tee grinste und nickte, „Immer doch.“
„Aber passt auf, dass ihr uns nicht weg portet.“, lachte Elle und Jay lachte mit.
„Hey! Ich will auch kämpfen!“, bestimmte Ess empört und sah dann grinsend zu Amitie, welche nur fröhlich zurücklächelte. Dann verstand sie erst, dass die Grünhaarige gegen sie kämpfen wollte und stimmte zu. So wurden kurzerhand zwei Battles ausgetragen: Tee gegen Ringo und Ess gegen Amitie. Die Anderen schauen nur gespannt zu.
„Wir kämpfen doch beide mit Puyo Puyo, oder?“, fragte Ringo vorsichtshalber nochmal nach.
„Ich denke kaum, dass wir hier mit Tetrisblöcken spielen können.“, antwortete Tee leicht seufzend. Irgendwie vermisste er seine Tetrisblöcke ein bisschen, aber zugleich freute er sich auch darauf die Puyo Puyos aufzulösen. So begannen sie ihren epischen Kampf. Zeitgleich starteten auch Amitie und Ess. Beim erst-gestarteten Kampf ging es schon in den ersten zehn Sekunden heiß her: Ringo punktete mit einer Puyo-Kette nach der Nächsten, während Tee einen etwas holprigen Start hatte. Nach nur zwei Wochen hatte er fast alles vergessen, was er gelernt hatte oder kurzum: Er musste sich noch einmal in die Spieltechnik einfinden. Schnell fand er sich wieder und konnte auch einiges an Punkte absahnen. Nur konnte er Ringo mit ihrer Spielerfahrung kaum übertreffen, aber bei diesem Kampf zählte mehr der Spaß – und den hatten beide sehr gehabt.
Anders sah es beim Kampf der beiden Damen aus. Ess hatte die komplette Spielweise vergessen und warf die Puyo Puyos einfach nur durch die Luft. Rein zufällig landete sie dabei einige Punkte, lag aber weit zurück. Amitie poppte die Puyo Puyos mit Leichtigkeit, löste Sechser-Ketten ohne Schwierigkeiten und löste Blockaden ohne überhaupt darüber nachzudenken. Schließlich hatte die Blonde aber auch mächtig viel Erfahrung darin und Ess hatte kurzum, keinerlei Erfahrung.
Dann kam schließlich der Punkt, wo Tee und Ringo von den Punkten her beinahe gleichstanden. Es entfesselte sich eine erwartungsvolle Stille im Publikum und auch Amitie und Ess, welche ihren Kampf beendet hatten – natürlich hatte Amitie mit 8000 Punkten mehr gewonnen- schauten sich das Geschehen an. Während Ringo zwar leicht angestrengt, aber auch sehr sicher mit den Puyo Puyos war, kämpfte Tee hart, um auf einer Wellenlänge mit der Rothaarigen zu bleiben. Ihn strengte der Kampf stark an, sodass ihm der Schweiß schon von der Stirn rannte. Dann wurde seine Sicht auch kurz verschwommen, er glaubte, es käme von der Anstrengung und machte weiter. Dann fing er sich wieder und löste noch einige Ketten auf, wodurch er seiner Rivalin einige Punkte voraus war. Sogleich zog Ringo aber hinterher und übertraf ihn in Windesseile. Bis zur letzten Sekunde gaben sie alles und zum Schluss hatte Ringo gewonnen. Erschöpft brach Tee zu Boden: „D-Das war ein harter Kampf.“
„Den ich gewonnen habe.“, meinte Ringo siegreich und kam auf ihn zu, „Dir fehlt einfach nur die Übung.“ Sie reichte ihm die Hand, damit er aufstehen konnte. Dankbar nahm er sie an und zog sich hoch.
„Ich hoffe, dass du mir hilfst, besser zu werden.“, sagte Tee lächelnd und in seinen Augen erschien etwas Fröhliches, Fröhlichkeit, die man bei ihm kaum gesehen hatte. Das brachte auch Ringo zu einem Lächeln. Als Tee wieder auf den Füßen war, gratulierten alle Ringo und Amitie zum Sieg.
„Sei nicht enttäuscht, Tee!“, munterte Jay ihren Anführer auf.
„Beim nächsten Mal besiegst du sie locker.“, versuchte es auch Elle.
„Ich bin nicht enttäuscht.“, stellte Tee klar und schaute erschöpft lächelnd zu Ringo, „Der Kampf hat Spaß gemacht und das ist die Hauptsache.“
„Ja, Tee. Das hast du gut ausgedrückt!“, stimmte die Magierin zu, „Und jetzt haben wir uns ein gemeinsames Essen verdient.“
„Auf jeden Fall.“, stimmte Ai zu und eilte neben Ringo. Er flüsterte ihr zu: „Wann werde ich eigentlich Risukuma wiedertreffen?“
„Oh, ich habe ihn zufällig auch zum Abendessen eingeladen.“, flüsterte Ringo zurück und der Wissenschaftler begann sich zu freuen. Auch sie erfreute es, dass einer ihrer Freunde glücklich war. Dann sah sie zu Tee, der neben Ess lief und sich die Schimpferei seiner Navigatorin anhören musste. Hauptsächlich redete diese darüber, dass es seine Schuld gewesen sei, dass sie verloren hätte. Der Käpten gähnte nur gelangweilt, aber versuchte zumindest ihr zuzuhören.
„Tee! Du hörst mir gar nicht zu!“, bemerkte Ess sauer.
„Doch, tue ich.“, erwiderte Tee und gähnte erneut, „Ich bin bloß müde vom Kampf.“
„Du bist sonst nie müde von einem Kampf.“, meinte die Grünhaarige nun etwas ruhiger.
„Das war ja auch kein Tetris-Kampf, bei dem ich locker ein paar Blöcke auflösen kann. Bei Puyo Puyo muss ich mich mehr anstrengen.“, erklärte er womit er sich selbst die Müdigkeit erklärte. Noch einmal huschte ihm ein Gähnen über die Lippen und er musste seine schweren Augenlider davon abhalten, zu zufallen. Ess musterte ihn kurz verwirrt, zuckte es dann aber nur mit der Schulter ab. Schließlich war es Tees Angelegenheit und nicht ihre.
Schließlich kamen alle bei Ringos Haus an…

An dieser Geschichte habe ich echt lange nicht mehr geschrieben und jetzt war noch einmal ein Kapitel fällig (selbst, wenn das wahrscheinlich keiner liest). Jedenfalls, lag das daran, dass ich die Storyline der Geschichte in den unendlichen Weiten meiner SD-Karte verloren hatte, aber nun endlich wiedergefunden habe – UND DA DER Plot doch so schön und spannend wird, werde ich wohl wieder öfters ein oder zwei Kapitel hier hochladen.
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