Wiedersehen in Transsilvanien

von grantaire
GeschichteAllgemein / P16
Mina Murray / Harker Quincey Morris
09.10.2017
23.05.2020
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09.10.2017 747
 
Charaktere
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Mina Harker: verheiratet mit Jonathan Harker.
Zwei Kinder namens Quincey und Lucy Harker(benannt nach ihren toten Freunden)

Arthur Holmwood,Jack Seward( ich weiß noch nicht was ich mit den beiden mache. Bei Änderungen werden ich die Charakterliste ergänzen)




10. Oktober 1907
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Jonathan war an diesem Tag zur Beerdigung von unserem vor zwei Tagen verstorbenen Freund Abraham van Helsing gefahren dessen Tod war für uns alle ein Schock gewesen. Ich war Zuhause geblieben da ich mich um meine drei Monate alte Tochter Lucy kümmern die ich nach meiner verstorbenen Freundin benannt hatte.  Da meine Tochter ausnahmsweise mal schlief und mein Sohn Quincey bei einem Freund war nahm ich mir Zeit die Kiste mit Van Helsings Habseligkeiten durchzusehen.


Zuerst sah ich einige Bücher über Naturwissenschaften. Darunter lagen ein Tintenfass und weitere Schreibutensilien ich legte sie zur seite und fand einige Briefe darunter. Die meisten kamen von Doktor Seward oder Liebesbriefe von einer Roseanne Clarion. Von letzterer lag auch eine Heiratsurkunde und eine Todesanzeige in der Kiste. Ich legte sie zur seite und stieß auf einen Brief auf dem ein Name stand der mir Kälte Schauer über den Rücken jagte: Quincey P. Morris. Der Umschlag war Blutbefleckt anscheinend hatte er ihn am Tag seines Todes bei sich gehabt. Mit zitternden Finger öffnete ich den Umschlag und fand darin folgende Nachricht. Anscheinend eine Seite aus seinem Tagebuch.


Memorandum, Quincey P. Morris, an Van Helsing.

Meine Freunde: Ich bitte euch um Verzeihung. Wir bemühen uns, eine Seele zu retten, während meine Seele bereits rettungslos verloren ist. Ich bin noch tiefer in den Sog der dunklen Mächte geraten als die tapfere Frau Harker. Ich bin verloren und es gibt keine Rettung für mich. Verzeihen Sie mir, Professor. Ich konnte es nicht verhindern. Verzeih mir, Arthur. Verzeih mir, Jack. Es war in jener Nacht, in der wir Lucy's  Seele retten wollten- um ihr die ewige Qual des Vampirlebens zu ersparen. In dieser Nacht kam sie zu mir in mein Haus. Instinktiv griff ich nach meiner Pistole und zielte auf sie! Doch ihre dämonischen Kräfte hielten mich davon ab zu Schießen! Sie kam auf mich zu, ich ließ meine Pistole fallen, mit einem dumpfen Geräusch fiel diese auf die Bodendielen. Sie lachte ein schauriges Lachen! Und sagte zu mir: "Nimm mich  Quincey, Küsse mich und liebkose mich mein geliebter ich weiß, dass du mit ganzem Herzen nach mir verlangst, Komm  zu mir, Quincey, ich liebe Arthur nicht, habe ihn nie geliebt ich liebe dich, nur dich ich werde Arthur vergessen du und ich, bleiben auf ewig zusammen. " Sie rieb ihre Hände  ihren Körper rauf und runter um sich selbst in Stimmung zu bringen, während sie leise sang ihre Stimme zog mich in ihren Bann! Gott! Ich war unfähig mich zu wehren. Ich wurde nach und nach von Lucy hypnotisiert! Sie verringerte den Abstand zwischen uns und kletterte zu mir ins Bett. Sie spreizte meine Beine und begann mit den Knöpfen meines Nachthemdes zu spielen! Sie sagte noch einmal: "Küss mich." Ich schwöre bei allem was mir heillig ist, ich verabscheute sie oder das was aus der schönen und reinen Lucy geworden war! Aber ich konnte nicht widerstehen ihre Kräfte hinderten mich daran! Verzeiht mir ... Sie zog sich aus und begann, mein Nachthemd aufzuknöpfen! Gott rette mich! Ich half ihr, mich auszuziehen gegen ihre betörende Nähe anzukämpfen gelang mir nicht! Oh Gott! Ich habe mit Lucy geschlafen! Während ich langsam wieder zu mir kam versenkte sie ihre Zähne in meinen Hals und trank mein Blut! In diesem Moment kam ich wieder vollständig zu mir entsetzt versuchte ich Lucy von mir zu stoßen doch sie war zu stark! Sie riss ihr Kleid auf und öffnete mit ihren langen, spitzen Nägeln eine Ader an ihrer Brust. wie es der Graf bei Frau Harker getan hatte! Als das Blut zu spritzen begann, nahm sie meine beiden Hände in ihre und hielt sie fest umklammert mit einem Ruck zog sie mein Gesicht an ihre Brust auf die Wunde, sodass ich entweder ersticken oder trinken musste von diesem dämonischen Lebenssaft. Oh Gott, meine Seele ist verloren! Noch einmal, vergebt mir ... Verzeih mir, Jack! Verzeih  mir, Arthur! Ich weiß, wie sehr ihr beide sie geliebt habt! Verzeihen Sie mir, Harker - ich habe bei der Rettung von Miss Mina versagt doch vielleicht kann ich ihnen trotzdem noch irgendwie nützlich sein... Verzeihen Sie mir, Professor ...

Mit freundlichen Grüßen, Q. P. Morris







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