Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Rache einmal anders - Teil 1

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Mystery / P16 / Gen
Daniel Grayson Declan Porter Emily Thorne / Amanda Clarke Nolan Ross OC (Own Character) Victoria Grayson
05.10.2017
12.07.2018
18
57.399
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
05.10.2017 1.814
 
Alles begann am 1. Juni 1993 als mein Bruder Jack, Amanda Clarke kennen lernte. Die beiden waren schnell ein Herz und eine Seele, so fing alles an. Jack kam den Nachmittag nach Hause und erzählte uns dass er ein Mädchen am Strand kennen gelernt hat, ihr Name war Amanda und sie hatte einen Hund namens Sammy. Es war als würde er sie schon immer kennen, er erzählte das sie zusammen Sandburgen gebaut haben und mit Sammy Stöckchen werfen gespielt haben. Amanda ist ein Jahr jünger als Jack und lebt mit ihrem Vater im Strandhaus neben den Graysons.  Ich saß mit meiner Mutter am Tisch und wir hörten uns alles an was er den Tag über unternommen hat und dann fragte er „ Mama, darf ich morgen wieder zu Amanda und mit ihr spielen.“ Dabei sah er sie mit einem Hundeblick an, wo ich nur mit den Augen rollen konnte. Natürlich sagte meine Mutter ja, aber sie verlangte dass ich ebenfalls mit sollte. Darauf hatte ich eigentlich keine Lust, dass 5 Rad zu sein. Und auch Jack schaute verärgert in meine Richtung, aber stimmte ihr zu.
Am nächsten Tag schleifte mich Jack hinter sich her Richtung Strand und ich hatte überhaupt keine Lust. Da Ferien sind hätte ich ausschlafen können. „Komm schon Franzi, ich möchte nicht dass Amanda warten muss.“ „Du kannst ja gerne vorgehen und ich komm nach. Immerhin bin ich nicht derjenige der an diesen  Morgen unbedingt um 8 Uhr aufstehen wollte, “ sagte ich sauer und noch müde. Damit beschleunigte Jack seine Schritte und ich konnte mir Zeit lassen. Ich genoss die Sonne die mir ins Gesicht schien und meine Nase nahm den salzigen Duft des Meeres auf. Ich zog meine Schuhe aus und konnte den Sand und die Wärme des Strandes und des warmen Sommertages spüren. Ich konnte von weitem meinen Bruder hören der mit Amanda lachte und einen kleinen Welpen streichelte. Da musste ich lächeln und ging langsam auf die drei zu. Sammy bemerkte mich als erstes und kam auf mich zu gesprungen. Ich kniete mich hin und streichelte Sammy der freudig bellte. Ich konnte hören dass Jack zu Amanda sagte das ich seine Schwester bin und wie meine Mutter ihm gesagt hat das ich heute mitkommen sollte. Ich ließ mich nicht weiter stören und streichelte Sammy der so euphorisch war das er mich umwarf und ich nun mit dem Rücken im Sand lag. Sammy schleckte mein Gesicht ab und ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Amanda kam auf mich zu und sagte, „ Sammy aus komm her du sollst unseren Gast doch nicht aufessen.“ Dabei musste sie auch lachen. Ich schaute nach oben und ich weiß nicht ob es an der Sonne lag oder an Amanda selbst, aber der Moment als sie vor mir stand, da blieb mein Herz kurz stehen und fing dann schneller an ihn mit schlagen. Mir blieb der Atem weg als ich in die braunen Augen mir gegenüber schaute. Ich nahm ihre Hand und als sich unsere Hände berührten ging ein Stromschlag durch mich hindurch und ich merkte dass es ihr genauso ging. Sie schaute mich ebenfalls verwundert an. Als ich stand merkte ich dass wir gleichgroß waren. Ihre blonden Haare waren eine Nuance dunkler als meine und sie trug ein rosa Kleid. Ich schaute ihr wieder in die Augen.      
„ Hallo, Ich bin Franzi.“ Amanda nahm meine Hand und sagte „ Freut mich Franzi, ich bin Amanda.“ Als wir losließen kam Jack mit Sammy zu uns. Ich schüttelte kurz meinen Kopf und ging einen Schritt zurück. „Hey Amanda, wollen wir eine große Sandburg bauen.“ Sie nickte und schaute mich an. Ich schüttelte den Kopf. „Geht nur, ich bleib solange mit Sammy im Schatten.“ Dabei zeigte ich auf die Schattige stelle neben ihrem Haus. Sie wollte gerade was sagen, als Jack sie von mir wegzog und ihr seine Formen zeigte. Ich ging in den Schatten und Sammy kam fast sofort zu mir und legte seinen Kopf in meinen Schoß. So saß ich dafür Stunden und schaute Amanda und Jack zu wie sie eine große Burg bauten. Nach einer Ewigkeit setzte sich ein Mann neben mich der Amanda ähnlich war. „Du willst wohl nicht spielen?“ Und nickte zu den anderen beiden hinüber. Ich schüttelte den Kopf. „ Ich darf nicht zu lang in die Sonne, da ich Allergisch dagegen bin, sonst hätte ich liebend gerne mitgespielt.“ Er nickte und fragte mich wie ich hieß. „Ich heiß Franzi, ich bin Jacks Schwester.“ Und nickte zu meinem Bruder rüber. „ Wie alt bist du, Franzi?“
„ 12 Jahre fast 13.“ Er nickte und fragte mich „ möchtest du ein Schluck Limonade?“ In dem Moment fing Sammy glücklich an mit bellen. „Ich glaube Sammy möchte auch welche“, sagte David lachend. Wir standen auf und gingen ins Haus. Ich schaute ein letztes Mal zu den beiden an den Strand und merkte dass Amanda mich ebenfalls beobachtet, dann ging ich rein. David hatte mir schon ein Glas eingeschenkt und auch Sammy hatte was zu trinken. Ich nahm ein Schluck und merkte erst da wie durstig ich eigentlich war. Ruck zuck war das Glas leer. David schenkte mir gerade nochmal ein, als die beiden vom Strand zurückkamen. Amanda saß neben mir und lächelte mich an. Als ich mich verschluckte, als ich in ihre Augen schaute. Diese wurden gleich wieder besorgt. Ich musste husten und Jack fing an mich auszulachen. Amanda, aber sah ihn böse an und klopfte mir auf den Rücken. „Geht es wieder?“ fragte sie mich. Ich konnte nur nicken und schaute von ihr weg. Warum war ich nur so schüchtern und was war das für ein Kribbeln in meinem Bauch. Ich trank meine Limonade aus und stand auf. „Danke für die Limonade, Mister Clarke. Aber ich werde jetzt nachhause gehen.“ Dabei sah ich Amanda kurz an und ging an Jack vorbei. „Wir sehen uns daheim Jack. Amanda schön dich kennenzulernen.“ Ich winkte Sammy kurz zu und ging aus der Tür Richtung Stadt. Ich spürte eine Hand die mich aufhielt weiter zulaufen. Ich drehte mich um und sah Amanda leicht außer Atem. „Warte warum gehst du“, fragte sie. „Ich möchte nicht stören.“ „Aber du störst nicht. Und ich fand es schade das du nicht mit uns gespielt hast.“ „Es tut mir leid, aber Jack wollte nicht dass ich komme und er hatte sich so gefreut dich zu sehen und unsere Mutter hatte verlangt dass ich mitkomme. Sie denkt ich verbringe zu viel Zeit daheim. Nur weil ich keine Freunde habe“, sagte ich traurig. Sie drückte meine Hand und zog mich leicht zurück dabei stolperte ich und wir vielen übereinander in den Sand. Wir mussten lachen und ich schaute ihr in ihre braunen Augen und strich ihr eine Strähne hinters Ohr. Als ich merkte dass ich sie anstarrte und immer noch auf ihr lag, rollte ich mich ab und wurde verlegen. „ Tschüss Amanda.“ Und damit ging ich mit schnellen Schritten davon. Als ich durch den Park lief, spürte ich sofort wie mir etwas fehlt. Daheim ging ich in mein Zimmer und legte mich auf mein Bett und schlief wenige Minuten später ein.

Am nächsten Morgen ging es mir gar nicht gut. Mein Hals schmerzte und ich musste stark Husten. Als meine Mutter mich so fand, rief sie gleich den Arzt an. Typisch ich musste mir mitten im Sommer eine Grippe holen. Die nächsten Tage blieb ich im Bett und bekam haufenweise Medizin zu schlucken. Jack war den ganzen Tag bei Amanda von der ich nie was hörte. Zum Glück nach einer Woche ging es mir wieder besser und ich konnte wieder raus. Mein Bruder war mit meinem Vater heute zum Angeln und ich ging im Park entlang Richtung Strand. Wie habe ich die frische Luft vermisst. Als ich am Strand war ging ich Richtung Meer. Trotz dass es Sommer in den Hamptons ist, ist das Wasser kalt. Meine Füße gingen trotz alledem ins Wasser nach den ersten Wellen fühlte sich das Wasser nicht mehr ganz so kalt an. Ich suchte Muscheln und merkte gar nicht das Sammy mich ansprang. Ich war so überrascht das ich rückwärts ins Wasser viel. Sofort spürte ich die Kälte und versuchte mich hoch zu raffen. Sammy machte die ganze Prozedur nicht einfacher. Ich hörte Amanda hinter mir. „Sammy, stopp lass Franzi bitte aus dem Wasser.“ Mittlerweile stand ich wieder, aber jetzt war mir tierisch kalt. Ich fing schon an mit zittern. „Es tut mir so leid, Franzi. Komm mit rein ich gebe dir trockene Klamotten. Du sollst dich nicht gleich wieder Erkälten.“ Damit zog sie mich nur schnell zu sich nach Hause. „Dad“, rief Amanda. „Ja Schatz“, sagte David der in der Küche war. Als David mich sah holte er sofort eine Decke. „Amanda was ist passiert.“ „Sammy hatte sich gefreut Franzi zu sehen und hat sie angesprungen und sie war so überrascht und ist rückwärts ins Wasser gefallen“, sagte Amanda traurig. „Komm ich lass für sie ein heißes Bad ein und du suchst ein paar warme Klamotten, die sie dann anziehen kann.“ Amanda nickte und ich ging mit David nach oben als das Bad bereit war lies David mich allein und ich tauchte in das warme Wasser ein. Ich spürte sofort wie mein Körper wieder auftaute. Nach 10min ging ich aus der Wanne und trocknete mich ab. Als ich nach Amanda rief kam diese fast sofort und gab mir ein paar Klamotten von sich. Als ich angezogen war ging ich die Treppen hinunter und fand David und Amanda in der Küche. Ich bekam eine Tasse heißen Kakao und setzte mich auf einen Barhocker. Was etwas problematisch war da ich noch nicht so groß war. „Wie geht es dir?“ „ Es geht mir schon wieder besser, danke.“ Ich lächelte ihr zu und trank meinen Kakao aus. „Ich sollte wohl gehen meine Eltern suchen mich bestimmt schon.“ „Wir fahren dich Franzi, ok.“ Amanda nickte glücklich und ich schaute etwas erleichtert da seit ich aus der Wanne kam mir mein rechter Knöchel etwas zu schaffen machte. Wir gingen zum Auto. Amanda und ich saßen hinten und redeten über den Sommer und was sie noch alles machen möchte. Leider war die Fahrt nicht lang genug um lange zu reden. Als wir bei unserem Haus ankamen stiegen wir beide aus und wir umarmten uns. Dabei kam das Kribbeln in meinem Bauch wieder. Ich sagte tschüss und winkte ihnen hinterher. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste war, dass es das letzte Mal war für 20 Jahren.
An diesem Abend waren die Nachrichten voll mit der Flugzeugkatastrophe von Flug 197 und dem Terroristischen Anschlag. Am nächsten Morgen kam Amanda vorbei und gab Sammy bei Jack ab und war verschwunden. Ich wusste nicht warum. Bis wir am Abend erfuhren das David Clarke angeblich für den Anschlag verantwortlich war. Ich konnte es nicht glauben und am nächsten Tag ging ich zu dem Haus der Familie Clarke, aber das ganze Haus wurde abgesperrt und überall waren Polizisten. So blieb mir von Amanda nur die Erinnerung und Sammy.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast