Matrimonium-Hochzeit im Haus Malfoy

DrabbleDrama, Romanze / P12
Astoria Greengrass Draco Malfoy Lucius Malfoy Narzissa Malfoy
04.10.2017
13.10.2019
8
2030
 
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Der Scotch hatte eine honigbraune Farbe und glitzerte leicht im Licht der Lampe neben ihm. In dem Glas spiegelte sich sein Gesicht, die markanten Wangenknochen und die Eisblauen Augen, die in dem Licht fast gebräunt wirkende Haut sah in Wirklichkeit fahl aus. Er empfand bei dem Bild Ekel und wollte es schnell loswerden, leerte das Glas in einem Zug. Der tiefe Ledersessel schien den jungen Malfoy in seiner verspannten und gleichzeitig kraftlosen Haltung zu verschlingen. Er hatte die Fliege gelockert und den Festumhang abgelegt.
Der beißende Geruch von der Zigarre seines Vaters hing in der Luft und da er nun nicht mehr ins Glas starren konnte, verlor sich sein leerer Blick im Kaminfeuer.
Er konnte sein Bild nicht ertragen, er fühlte sich ekelerregend, wie konnte er es zulassen, ein so junges Mädchen an ihn zu fesseln. Das war barbarisch und pervers. Jedoch, so war es schon immer gewesen und er hatte sich nie den Traditionen widersetzt, warum auch. Er war stolz auf diese und seinen Familienstammbaum.
Er hatte das Gefühl, dieser Zwiespalt würde ihn in der Luft zerreissen. Seine Grübeleien wurden durch einen festen Druck auf seiner Schulter unterbrochen. Obwohl Lucius eher dürr war, so brachte er eine Kraft auf die sein Sohn schon das ein oder andere Mal verwundert hatte. Draco hingegen war sportlich. Zweifelsohne hatte er nicht viele Muskeln und von einem Sixpack konnte er nur träumen, aber er ging seit er 10 war regelmäßig laufen und hielt sich auch sonst fit. Sein Körper war ihm wichtig, nicht nur das Aussehen auch seine Gesundheit. Entgegen der allgemeinen Vorstellung seiner Mitschüler trank er äußerst wenig und ging regelmäßig früh ins Bett. Wie sollte er sonst versuchen Klassenbester zu sein ohne genügend Schlaf. Dieser war seit dem Brief vor einem Monat viel zu kurz gewesen.
Die Stimme seines Vaters, leicht monoton wie immer, erhob sich als sein Sohn nicht direkt reagierte. Es folgte ein langer Monolog über was einen guten Ehemann ausmachte.
„Draco“
Er schreckte auf. Er hatte während des Monologes gedanklich schon wieder abgeschaltet. Er hob seinen Kopf nur um seinen Vater direkt über sich zu sehen.
„Geh ins Bett, schlaf und morgen lernst du Astoria richtig kennen.“ Er verließ den, von Draco liebevoll genannten Männersalon, und ging vermutlich zu seiner Mutter.
Seufzend erhob er sich, es half ja doch nichts. Wobei, er drehte sich um und der Blick viel auf die Karaffe Scotch. Der hilf schon ein wenig.




Entschuldigung für die lange Wartezeit aber jetzt geht es wieder richtig los
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