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Little Miracle (JongsukXReader)

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Bangtan Boys
04.10.2017
02.12.2020
33
50.952
7
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4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.10.2017 1.454
 
Ich sah mir nochmal seinem Profil an und konnte erkennen, dass er nur 1 Person folgte. Mich. Offensichtlicher kann es nicht mehr werden. Aber wie gesagt, können sie nicht auf mein Profil zugreifen. Was für ein Glück.

Nicht mal ein paar Stunden später kamen schon die ersten Kommentare. Einige waren nicht sehr freundlich, aber der Rest seiner Fans gönnte ihm sein Glück, obwohl sie nicht wussten, wer dieser Person war. Das sind echte Fans, die die Freundin und den Freund eines Stars nicht beleidigten.    

Ich las einige Kommentare wie z.B. Sie ist selbst von hinten hässlich!! Sie ist dick! Geh sterben, Mädchen.                                                                                                                                                                                

Die nette Kommentare waren: Wow, sie ist hübsch, auch wenn man sie nicht sehen kann. Viel Glück, Jongsuk. Unbekannt Mädchen, behandle ihn bitte gut.

Ich wusste nicht, was ich tun oder denken sollte. Nachdenklich setzte ich mich auf mein Bett auf, nur um danach ins Badezimmer zu rennen, weil mir schlecht wurde. Schnell beugte ich mich über die Toilette, um nicht auf dem Boden zu kotzen. Nach dem mein Magen nichts mehr zu leeren hatte, spülte ich meinen Mund danach putzte ich meine Zähne. Meine Klamotten habe ich leider wegen meiner Übelkeit im meinem Zimmer vergessen.

„Kommst du essen?“, rief meine Schwester von der andere Seite der Badezimmertür. „Ja“, erwiderte ich nur und öffnete die Badezimmertür. Sie stand vor mir nur einem großen schwarzen T-Shirt mit der Aufschrift ‚Dope‘, der ihr knapp unter ihrem Po endete. „Hast du dich übergeben?“, fragte sie mich besorgt und lief schon mal vor zur Küche. Ich erwiderte ihre Frage nur mit einem Leises „Ja“. Dennoch schien sie es gehört zu haben, denn sie drehte sich um, um mich in eine Umarmung zu ziehen. So schlimm ist es nun wieder auch nicht, dachte ich etwas Genervt. Sie bemerkte, dass ich nicht umarmt werden wollte, aber umarmte mich dennoch weiterhin. Will sie mich nerven? Ich glaube schon. Schnell versuchte ich mich aus der Umarmung zu befreien, weil in dem Moment mein Handy klingelte. Leider hörte es nach einige Sekunden wieder auf zu klingeln. Nachdem ich mich aus der Umarmung befreite, rannte ich in mein Zimmer.

Dort angekommen suchte ich auf mein Bett meinem Handy, aber es war leider nicht dort. Wahrscheinlich ist mein Handy auf dem Boden gefallen, als ich zum Badezimmer rannte. Vielleicht lag es unter dem Bett, deshalb kniete ich mich auf dem Boden und sah unters Bett. Als ich dort mein Handy liegen sah, holte ich es, danach stand ich auf und setzte ich mich auf das Bett. Plötzlich klingelte wieder mein Handy. Eine Nummer, die ich nicht kannte, rief mich an. Aufgeregt und nervös nahm ich den Anruf an. Eine allzu bekannte Stimme begrüßte mich am anderen Ende der Leitung. „Guten Morgen, (V/N). Hast du schon gegessen?“ Es ist Jongsuk, der mich anrief. „Ehm, nein. Aber weshalb rufst du mich an?“ „Ich will wissen, ob du gegessen hast. Du bist schwanger und da muss man viel essen.“ Als er das sagte, rollte ich nur mit meine Augen. Will er mich kontrollieren? „Nein, ich wollte nur wieder deine Stimme hören. Es war nur eine Ausrede“. Anscheinend habe ich das laut gesagt. Nachdem ich hörte, was er sagte, konnte ich mein Lächeln nicht verkneifen.                          Wer würde sowas nicht süß finden?

„Deshalb rufst du mich an? Dann solltest du es öfters machen.“ „Mein Fotoshooting begann um 7 Uhr und jetzt darf ich eine Pause machen. Ich nutze diese Zeit um dich anzurufen, danach werde ich was essen.“, erzählte er mir während ich im Hintergrund hörte, dass er irgendwas aus einem Schrank holte.

Wir unterhielten uns eine Weile, bis ich eine Stimme im Hintergrund hörte: „Herr Lee, sie müssen wieder zum Fotoshooting“ „Ich muss leider wieder gehen, aber vielleicht können wir später miteinander reden“, sagte er und legte danach auf. Was soll ich jetzt machen? Während ich das dachte, knurrte mein Bauch laut. Okay, ich sollte besser etwas Essen gehen, schließlich esse ich für zwei. Hungrig stand ich von meinem Bett auf und lief direkt in die Küche, wo meine Schwester noch immer isst. Sie sitzt auf einem Stuhl, wo man direkt auf die Straße sehen kann. Das ist mein Lieblingsplatz, weil ich gerne nach draußen sehen, wenn ich was esse. Vor ihr steht ein Teller Eier mit Speck und ein Tasse Kaffee. „Ist noch was für mich übrig?“, fragte ich meine Schwester, während ich mich ihr gegenüber setzte. Sie stand auf, um für mich etwas zu essen zu holen. (S/N) stellte mir ebenfalls ein Teller Eier mit Speck. Genüsslich aßen meine Schwester und ich unser Frühstück. „Wann wollen wir mit unsere Familie skypen? Wann willst du ihnen sagen, dass du schwanger bist“, fragte sie mich mit vollem Mund und kaute danach weiter an ihrem Essen. Ich glaube, wir sollten wirklich mit ihnen mal skypen und ich sollte ihnen erzählten, dass ich schwanger bin. Sollte ich ihnen erzählen von wem ich schwanger bin? Nein, das werde ich nicht machen.

Heute ist Sonntag, also was werden wir machen? „Was wollen wir heute machen?“, fragte ich meine Schwester während ich mit mein Teller und Besteck zum Waschbecken lief. „Wollen wir heute ein Film- oder Serienabend machen?“ „Ja, das klingt gut. Soll ich mich umziehen oder kann ich so bleiben?“, fragte ich sie erfreut. Ich freue mich schon auf unser Abend. „Ne, du kannst so bleiben“, erwiderte sie. Vielleicht sagte sie das, weil sie sich nicht umziehen wollte.

Snacks besorgen mussten wir uns nicht mehr, denn wir waren vor kurzem im Supermarkt. Wir werden eine ‚Tribute von Panem‘ Marathon machen. Wir lieben die Filme und die Bücher. Ich muss nochmal in mein Zimmer, um mein Handy zu holen. Unbedingt muss ich wissen, ob Jongsuk mir schreiben wird oder mich wieder anrufen wird. Irgendwie bekam ich schnelles Herzklopfen, weshalb das so war, wusste ich nicht.

In mein Zimmer kam ich an, holte mein Handy und schlenderte ich zum Wohnzimmer. Dort angekommen, sah ich meine Schwester in einer großen Decke eingekuschelt. Für mich wäre unter der Decke noch Platz übrig. Ich setzte mich neben meiner Zwillingsschwester, die mir die Decke über mich legte. Sie zog mich noch näher zu sich und so kuschelten wir gemeinsam. Sie nahm die Fernbedingung und sie schaltete auf ‚Play‘.

So sahen wir uns ‚Die Tribute von Panem‘ und weitere spannende Filme bis 18 Uhr an. Während wir die Filme ansahen, beschließen wir mit unsere Familie um Mitternacht zu skypen. Wenn bei uns 24 Uhr ist, dann ist es bei ihnen 16 Uhr und sie sind da. Keine von ihnen muss am Sonntag arbeiten, was üblich in Deutschland ist, außer man ist eine Krankenschwester. Uns wurde es langsam langweilig die ganze Zeit vor dem Fernseher zu sitzen, deshalb ging jeder in sein Zimmer nachdem wir alles aufräumten.

In mein Zimmer angekommen, warf ich mich aufs Bett. Später würde ich das nicht mehr können, weil mein Bauch mir dabei im Weg wäre. Ich holte mein Handy und sah mir meine Benachrichtigungen an. Lee Jongsuk hat ein neues Bild hochgeladen. Die Fotos vom Fotoshooting. Etwas traurig sah ich sein Gesicht an, aber weshalb ich traurig war, wusste ich in diesem Augenblick noch nicht.

Nachdem ich mir alle seine neuen Fotos ansah, beschloss ich etwas zu lesen. Ich bemerkte nicht, wie die Zeit davon rannte, denn es war kurz vor Mitternacht. „(S/N)! Komm!“, rief ich und hörte, wie schnelle Schritte auf mein Zimmer zu rannte. Oh Mann, wie kann sie so schnell rennen? Weil sie so schnell in mein Zimmer war, konnte ich mein Laptop noch nicht holen. Sie öffnete schnell und stark meine Tür, weil sie so stark die Tür öffnete, knallte die Tür gegen meine Wand. Hoffentlich wird dort keine Delle bleiben. Eilig rannte ich zu meinem Schreibtisch, um den Laptop zu holen. Ich musste schnell machen, weil später wollen wir schlafen gehen. Wir setzten uns auf mein Bett und ich drückte auf Skype.

Wir unterhielten uns 1 Stunde lang, als mir plötzlich wieder einfiel, dass ich es ihnen sagen wollte. „Ich bin schwanger“, platzte aus heiterem Himmel aus mir heraus. Sie zogen überrascht die Luft an und sahen mich mit offenen Mund und großen Augen an. Sie sind seeehr überrascht.
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