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Little Miracle (JongsukXReader)

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Bangtan Boys
04.10.2017
02.12.2020
33
50.952
7
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.06.2019 718
 
Ich konnte die Sirenen der Polizei und Krankenwagen hören, die immer näher kamen, da die Sirenen immer lauter wurden. Die Menschen um mich herum redeten, aber ich hörte sie gar nicht zu, einige waren sogar so dreist und filmten alles mit dem Handy. Mir wurde schwindelig und meine Sicht verschwamm. Mir wurde schwarz vor den Augen.

Hin und wieder öffnete ich meine Augen. „Bleiben Sie bei uns“, sprach eine Stimme zu mir und eine Atemmaske wurde mir aufgesetzt, danach wurde ich wieder Ohnmächtig.

Das nächste, was ich mitbekam war, dass ich in einer Liege geschoben war und konnte verschwommen ein Umriss von jemanden sehen, der etwas sagte, aber ich konnte es nicht hören, denn es war in meinen Ohren zu leise. Diese Person nahm meine Hand und lief neben mir mit bis wir hinter einer Tür verschwunden waren. Die ganze Zeit über hin, hat diese Person meine Hand nicht losgelassen bis ich wieder meine Augen geschlossen habe und nichts mehr mitbekommen habe.

Ich hörte ein regelmäßiges Piepen eines Monitors und könnte Flüstern hören. Was ist passiert und wo bin ich?, dachte ich panisch und versuchte meine Augen zu öffnen. Aber es gelang mir einfach nicht, deshalb probierte ich es ein weiteres Mal und es gelang mir dieses Mal.

Blinzelnd öffnete ich meine Augen und sah mich um. „W-Wo bin ich?“, krächzte ich leise. „Jagiya?“, sprach eine männliche Stimme, der meine Haare behutsam aus meinem Gesicht strich. „Jong Suk? Was ist mit dem Baby?“, fragte ich ihn panisch, fasste mein Bauch und wollte gleichzeitig mich aufsetzte. „Ahhh“, stöhnte ich schmerzhaft, da meine Schulter schmerzte. „(V/N) beruhige dich. Mit dem Baby ist alles okay“, sagte dieses Mal meine Schwester und half mir aufzusetzen. Da bemerkte ich ein Schmerz am Unterleib. „Du hattest 2 Operationen. Zuerst haben sie ein Kaiserschnitt gemacht, um das Baby zu retten, dann haben sie dir die Kugel aus deiner Schulter geholt“, erklärte meine Schwester, was alles passiert war während ich Bewusstlos war.

„Ich habe mir solche Sorgen um dich und um das Baby gemacht“, weinte Jong Suk, der mich kurz auf dem Mund küsste. Seine Augen waren rot und Tränen rollten über seine Wangen. „Als ich von deiner Schwester angerufen worden bin, habe ich alles und jeden stehen und liegen lassen und habe mich sofort auf dem Weg gemacht. Nachdem man dir Narkose gegeben hat, habe ich spezielle Klamotten bekommen und war über dem Kaiserschnitt die ganze Zeit über bei dir.“, erklärte mir, dann breitete sich ein Grinsen in seinem Gesicht aus, „nachdem man das Baby aus dir rausgenommen hat, habe ich den Nabelschnur durgeschnitten und durfte ihn danach in dem Arm nehmen. Leider musste ich danach raus, weil man dann deine Schulter operiert hat“.

Ein Lächeln breitete sich in mein Gesicht aus. Jong Suk ging auf ein kleines Bettchen zu, das neben mein Bett war und holte behutsam das schlafende Baby raus. Er überreichte mir unser Sohn, obwohl meine Schulter schmerzte, nahm ich ihn dennoch in die Armen. „Ist mit ihm alles in Ordnung?“, machte ich mir Sorgen. Jong Suk setzte sich neben mich und streichelte sanft über die Wange unsers Sohnes. „Er ist vollkommen gesund. Wärst du etwas später operiert worden, hätte ich euch beide verloren“, zitterte seine Stimme und Jong Suk vergrub sein Gesicht in meine Haare. Ich drückte mein Sohn gegen meine Brust.

„Was ist mit der Person passiert, der auf mich geschossen hat?“, fragte ich nach, was mit dieser Person passiert worden war. „Man sucht noch nach ihr oder ihm“, teilte meine Schwester mir mit. Plötzlich spürte ich, wie das Baby sich bewegte und man hörte, wie er anfing zu weinen. Ich versuchte ihn zu trösten, aber er beruhigte sich nicht. „Er hat Hunger“, meinte meine Schwester nur und verschwand aus dem Zimmer. Sie wollte uns etwas Privatsphäre geben.

Nachdem ich das Baby gestillt habe, ist meine Schwester wieder in das Zimmer gekommen. „Wie wollt ihr euer Sohn nennen?“, fragte meine Schwester. „Lee Jonghyung“, erwiderte ich lächelnd und sah liebevoll meinen Sohn an.

Am nächsten Morgen kam Jong Suk gefolgt mit seiner Familie in das Zimmer. Sofort fragten sie mich, wie es mir geht und überreichten mir Geschenke wie Blumen oder Luftballons. Die Schwester von Jong Suk legte ein Teddybär in das Bettchen von Jonghyung. „Darf ich ihn mal in den Arm nehmen?“, fragte seine Mutter. Ich nickte.
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