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Fate/Stay Night: Abenteuer der Nachtwache

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18
Kirei Kotomine Kotomine Kirei OC (Own Character) Rin Tohsaka
03.10.2017
16.03.2018
23
51.653
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03.10.2017 3.207
 
"Vampire sind Kinder der Nacht, Menschen die des Lichts. Zwei Todfeinde, die einander schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte bekriegen und gegenseitig töten. Doch was passiert, sollte das Licht der Menschen verdunkelt/die Nacht der Vampire erleuchtet werden? Wenn beides Licht wie Finsternis eins werden, so ist das verbotene Blut geboren."

-Auszug aus dem dunklen Archiven der Nachtwache

Sebastian Koregaz raucht gemütlich gerade an einer Zigarette, während ihm sein Vorgesetzter, Oberritter Iswald Rosewood, ihm eine Standpauke hält. "Wie oft muss ich dir erzählen, das du nicht einfach ganze Nester auf eigene Faust angreifen und abbrennen sollst, nur einer dieser Mistkerle deine kleine Tochter und junge Frau zerrissen hat. Verdammt noch mal lass es nicht deine Arbeit beeinflussen, schließlich hast du mit deiner Heirat schon die Regeln unser NACHTWACHE gebrochen. Dir war als dritter Paladin natürlich klar gewesen, dass du weder heiraten noch ein Kind haben darfst, das als deine Familie zählt. Denn diese Monster sind eben herzlos und lassen nichts unversucht, um unsere Moral nachhaltig zu schwächen, sollten sie uns nicht direkt treffen können. Hier geht es unser aller Blut, weshalb du eine Weile keine S-Klasse Missionen selbstständig annehmen darfst und nun nach Sendai, Japan reist." Der Raucher hebt grimmig eine Augenbraue und fragt skeptisch: "Was soll ich dort?" Nun räuspert sich der dunkelhäutige Lichtensteiner und spricht deutlich auf englisch: "In dieser Stadt sind schon zwei unserer Säuberungstrupps verschollen, beziehungsweise eher von den Todesaposteln erwischt worden. Sie sollten seltsame Hinweise auf die Legende des Schreckens aller Todesapostel machen: einem VERBOTENEN BLUT. Da du monentan als suspendiert gilst ist es nun an dir, herauszufinden, ob der verantwortliche Todesapostel ein Druckmittel gegen die großen 27 Todesapostel, sprich den gesamtem Vampirgeschwür gefunden hat. Vielleicht können wir es sogar für uns selber als Waffe gegen diese Blutsauger nutzen, auf das auch du deine ersehnte Rache an diesem OUROBORUS bekommst. Nun bereite dich auf diese Einzelmission vor, denn wir können angesicht der bevorstehenden Vampirausbrüche im kriegsverwüsteten Nahen Osten leider ebenso wenig vernächlässigen wie es unsere Exekutorenfreunde von der Kirche können." Mit diesen Worten entlässt der schwarzbärtige Mann seinen treuen Gefährten aus seinem Büro und setzt sich wieder an die Arbeit. "Das ausgerechnet die Exekutoren von der Burial Agency sich auf unsere Hilfe einlässt, nur wegen einer dummen alten Legende....versteh einer diese Gläubigen.." grübelt Iswald gedankenversunken und massiert seine schmerzenden Schläfen.
Draußen vor der Tür steckt Sebastian seine zuende gerauchte blaue Lucky Strike in einen Handaschenbecher,  der er schnell in seiner schwarzen Mantelinnentasche verschwinden lässt und seufzt angesäuert. "Warum muss er mich so anbrüllen? Issy weis doch wie ich mich fühlen muss. Schließlich musste ihn aus dem brennenden Rathaus von Oslo retten, als Todesapostel dort seine Familie mitsamt einigen anderer unserer Leute bei lebendigen Leibe zerissen. Nur weil anders als wir die verdammten Exekutoren die Vampire dieses Mal nicht entkommen lassen wollten. Deshalb setzten diese Mistkerle des Kreuzes alles in Brand, so wie auch nach dem Tod meiner Familie....Anja...Clarie. ... Ihr fehlt mir so... Nur kann ich nicht das ausdruckslose Gesicht des jungen Mannes vergessen, der entgegen meines Rates den Todesapostel blindlings angriff und dabei den Treibstofftank in der Fabrik in Brand setzte. Kotomine nannte er sich wohl, wie ich es dem förmlichen Entschuldigungsschreiben der Kirche entnehmen konnte...", denkt der schwarzhaairige Mann mit dem Dreitagebart und dem Pferdeschwanz, als er nun durch den steinernen Gang zur Kantine schlurft und dabei mit gesenkten Kopf in Gedanken versunken nicht bemerkt, wie jemand hinter ihm ihn ruft. "Sebastian,  hey, hallo!", ruft die Katrin Einzorg zu ihm hoch und plötzlich hält er ihr seine Armbrust vor ihre Brust und starrt sie mit leeren Blick an!! Sofort seufzt das jugendliche Mädchen und tritt dem einzigen polnischen Jäger ihrer Abteilung in die Nüsse, sodass er vor Schmerz wieder zu sich kommt und kurz an den Schritt schwer atmend fasst, doch mit gepresster Stimme sich entschuldigt: "Ellie, tut mir leid, aber ich hatte eben eine Standpauke von Issy bekommen...außerdem lies hier, was diese Mistker...le von der Kirche zu meinen Verlust schreiben." Die weishaarige junge Dame in ihrer schwarzgrauen Kampfrüstung seufzt und ihre Augen weiten sich, da sie sich dran erinnert, das ihr Freund und einziger Verbündeter in diesem Lager voller erzkonservativen Jägern vor zwei Monaten seine Familie aufgrund des radikalen Verhaltens der Exekutoren verloren hat, ein Verlust unter vielen welche sich dir Kirche nicht rühmen möchte. Ellis rote Augen beginnen zu tränen, sie kann nicht fassen, dass die Kontrollgremien der Burial Agency dem Exekutor Kirei Kotomine keine grobe Fahrlässigkeit mit zivilen Opfern nachweisen können (oder wollen). Denn Elli Münsterland ist ein Vampir, welcher von Sebastian  verschverschont worden ist, da sie trotz ihres Hungers seine damals 4 Jahre Tochter Clarie vor zwei anderen Todesapostel beschützt hat und nur um eine freiwillige Blutgabe gebeten hatte. Der einzige Grund warum Iswald ihre Aufnahme in die Nachtwache erlaubt hatte war der Umstand, das sie einerseits aufgrund der Dauermission im Nahen Osten und auch in Afrika unterbesetzt sind und zweitens so ihre unterlegende Körperkraft den Exekutoren mit Training an einem lebenden Todesapostel ausgleichen können. Während der letzten zwei Jahre nach Ellies Aufnahme war Sebastian Partner, Mentor und Freund für die ewig 18-jährige Frau. Sie legt ihre kalte, weiße Hand auf seine Schulter und hilft ihm beim Aufstehen, wobei sie seinen Puls durch die Hand pulsieren spürt und schnell sich eine Bluttablette einwerfen muss. Dies ist eine neuartige Erfindung, rote Blutkörperchen zu konservieren und für sie wie eine gefüllte Praline eine Alternative zur Blutkonserve oder "Rohkost" zu bieten. Auch ein Mittel der Kontrolle, wie Sebastian findet. "Danke Ellie, du kannst mich wohl nicht begleiten auf meine Mission nach Japan, oder?", fragt der trauernde Mann seine Partnerin. Die aber schüttelt schief lächelnd den Kopf und meint: "Nein du Dummerchen. Oberritter Iswald ließ anordnen, das während deiner  Suspendierung ich weder alleine noch mit einem anderen Partner als dir das Hauptquartier verlassen dürfte." Da schmollt Sebastian kurz und meint lachend: "Das sieht Issy ähnlich. Also dann ich gehe dann mal meine Sachen packen. Wehe du vergnügst dich mit Jungen, während ich weg bin. Oder noch schlimmer, ärgerst Issy bis aufs Blut." Kichernd leckt sich Ellie die blassen Lippen und sagt: "Also ich freue mich schon drauf." Doch sie verstummt als Sebastian ihr einen seiner leeren, traurigen Blicke zuwirft und spricht: "Ich will dich nicht auch noch verlieren." Mit einen verlegenen Gesichtsausdruck dreht sie sich weg und flüstert kaum hörbar: "Ich dich auch nicht..."

Nachdem Sebastian neben seiner Armbrust auch andere Waffen auf die Liste geschrieben hat, die die Nachtwach in das Versteck in Tokyo schleusen bucht er sich einen Flug von Dublin über Frankfurt am Main nach Tokyo. Während des Fluges liest er sich konzentriert die Berichte über die Vorgänge in Sendai durch. Es sei von einer besonders blutigen Mordserie die Rede und alle Opfer waren bis auf den letzten Tropfen blutleer. Sebastian ist froh, dass er während einer gemeinsamen Jagd mit Iswald in Osaka etwas Japanisch gelernt hat. "Aber wie kommt die Kirche darauf, das es sich hier bei um das VERBOTENE BLUT handelt, das die Todesapostel so fürchten?", fragt er sich, als er auf den Flugzeugklo sich durch die Beruchte liest. "Hmm, eine Notiz eines Mitglieds der ersten Aufklärungstruppe: Wir haben wahrscheinlich einen Hinweis auf das Motiv der Opferauswahl herausgefunden. Er scheint eine Art Experiment wiederholen zu wollen, wonach es Vampiren auch tagsüber möglich sein soll zu jagen. Diese sogenannten DAYWALKER sind nach unseren bisherigen Erkenntnissstand zu dieser Fähigkeit aufgrund einer genetischer Mutation imstande, doch glaubt man den Worten des Tagebuchausschnitts ist es aber anhand der Manipulation von Ghulen möglich, auch anderen Todesapostel diese Immunität zu verabreichen. Man nennt sie die Legende der UNABHÄNGIGEN GHULE. Denn laut dieser Legende sollen  Ghule, welche sich völlig unempfindlich der Befehle ihres Meisters zeigen, eine gewisse magische Affinität aufweisen, die für diese Attributsgabe vonnöten sei. Wir müssen morgen weitere Spuren nachgehen...

Die nachfolgenden Notizen belegen weitesgehend die vorher postulierte Hypothese, doch enden sämtliche Mitteilungen...bestimmt wurden sie an diesem Tag getötet.", denkt er still, bis er sich fragt: "Warte mal, warum gibt es keine Aufzeichnungen von der zweiten Truppe? Wie haben uns eigentlich diese Notizen erreicht?  Issy wird mich doch nicht zur Strafe in eine Todesfalle geschickt haben, nur weil ich mich an einigen Nestern ausgelassen habe? Jedenfalls bleibt es nur zu hoffen, dass diese Mistkerle noch nicht dieses Experiment vollendet haben..."

Währenddessen blicken zwei braune Augen auf ein leeres Krankenhaus und der Exekutor schwingt in seine Gedanken angesichts der kühlen Abendluft: "Nachdem Kiritsugu, nachdem er nun durch den Fluch des Grals gestorben ist, befindet sich mein Herz in heiteter Aufregung. Ist das Trauer? Jedenfalls ist es eine gute Abwechslung zur langweiligen Arbeit als Priester, und ich kann meine Fähigkeiten auch nicht einrosten lassen. Die Kirche meinte irgendwas, dass meine Vorgänger diesen Vampir nicht besiegen können. Hmm, das klingt ja interessant." Der braunhaarige Exekutor hält nun seine Black Keys in den beiden Händen und macht einen Schritt zurück, da plötzlich eine schwarzgekleidete Gestalt dem bewaffneten Priester entgegen springt!! Die Vampirklauen schaben gegen Kireis Black Keys und mit einem Schulterrempler drückt der Exekutor seinen Feind von sich weg. "Hach, dieser Typ ist kein gewöhnlicher Blutsauger...", denkt Kirei laut und wirft einen seiner Black Keys auf den Todesapostel. Dieser zieht sich zischend zurück, da die Klinge in der Schulter feststeckt und eine blutende Stichverletzung hinterlässt. Seufzend hebt Kirei die blutverschmierte Waffe auf und sagt mit einer unzufriedener Miene: "Hmm...das war enttäuschend schnell vorbei. Mir wurde gesagt, das der Todesapostel hier einige Jäger und Exekutoren auf den Gewissen hätte. Ach stimmt ja, die Sonne geht gleich auf."

Einige Stunden des unruhigen Schlafens später erreicht Sebastian Frankfurt am Main, wo er erstmal sein Gepäck holt und zum nächsten Flugzeug zu bringen, dann stellt er sich in die Raucherecke und zündet eine Zigarette zum Entspannen an. "Puh, man ist das anstrengend, wenn man lange fliegen muss..., aber im Gegensatz zu mir hat Ellie es ja natürlich schlimmer.", grübelt Sebastian während die beruhigende Wirkung der Zigarette einsetzt. In den Nachrichten läuft gerade eine Reportage, die über den Ausnamezustand in der japanischen Stadt Sendai, wo weder Präfekturpolizei, noch die Landespolizei den oder die Täter dingfest machen können. "...So befindet sich die Stadt in purer Angst. Die Ministerpräsidentin überlegt mit ihren Polizeistab schon darüber nach, die Verteidigungsstreitkräfte einschreiten zu lassen. Natürlich werden wir auch weiterhin für Sie vor ort bleiben und Sie auf den Laufenden halten...", hört Sebastian über einen Fernseher über der Gatenummer die Reporterin sprechen. Mit verschränkten Armen brummt der Jäger nur und lässt seine aufgerauchte Zigarette in einen Aschenbecher fallen, ehe er kurz aufs Klo geht und dann sich die Notizen des Säuberungstrupps nochmal genauer vornimmt. Von außen siehen die Notizen wie eine Art Tagebuch aus dunklen Leder mit einigen Klebezetteln aus, als Tarnung. Als er nun minuten später seinen Flug angesagt bekommt, schlägt er es zusammen und lässt sein Gepäck beim Check-In ins Flugzeug schaffen. Dabei grinst er in sich herein, weil er während seiner allerersten Mission eine lange Zeit im Befragungzimmer der Flugzeugpolizei verbracht, weil er nichts über die Schmugglertätigkeiten der Nachtwache wusste. "Ein Glück, dass Issy vorbei kam und mich rettete.", meint er still seufzend und kratzt sich am Hinterkopf, als er sich nun ins Flugzeug am Fenster hinsetzt. Er wäre kurz vor dem Start eingeschlafen, hätte sich nicht eine blauhaarige, sehr junge Priesterin neben ihn hingesetzt. Sofort verkrampft sich Sebastians Körper, denn er erinnert sich an diesen einen Exekutor, der fahrlässig den Tod seiner kleinen Familie zu verschluden hat. "Geht es Ihnen nicht gut?", fragt nun die blauhaarige Brillenträgerin etwas unagenehm dreinschauend. Sebastian winkt nur ab und erwidert: "Nein schon gut. Ich hatte nur nicht so gute Erinnerungen an einen Priester, deshalb war ich so schreckhaft." Die junge Frau macht ein lautes, überraschtes "Oh..." und sagt dann eher zu sich selbst: "Es ist wohl sehr schlimm, was in Sendai gerade passiert..."

Als der Flieger nun in Tokyo landet, streckt Sebastian sich erstmal ausgeschlafen und Ciel, so hat sich die Priesterin vorgestellt, sagt nun zu ihm: "Hören wir nun lieber mit den Smaltalk auf: ich weis das du ein Jäger bist. So wie ich ein Exekutor." Ihn überrascht es nicht wirklich, da sie eine Exekutorin ist, da die sich speziell für Sendai interessiert hat. Jetzt springt er über seinen Schatten und bittet Ciel darum, das sie zusammenarbeiten. Seiner Befürchtung entgegen lächelt Ciel und antwortet: "Ja ich wollte Sie gerade das Selbe fragen. Danke. Ich bin mir sicher, das aufgrund dieses Ausnahmezustandes mehr als nur ein Exekutor für diese Mission notwendig sein wird." Zufrieden seufzt Sebastian und holt zusammen mit Ciel seine Armbrust so wie seine ganzen anderen Waffen aus dem Versteck und bringt sie mit in einem Mietwagen. "Hoffen wir, dass uns niemand anhält.", meint Sebastian unruhig, worauhin Ciel kichert und schmunzelnd erklärt: "Kennen Sie keinen Schlaf- oder Amnesiezauber?" Er kratzt sich schief lächelnd an seinem Dreitagebart und antwortet: "Ich habe leider nur Windzauber gelernt, um meine Geschosse zu beschleunigen. Zudem entstamme ich keiner großartigen Magierfamilie,  weshalb ich es erst spät mit dem Magielernen angefangen habe." Sie nickt und setzt sich neben dem verwitwerten Jäger und sagt nach dem Anschnallen: "Keine Sorge, ich bringe Ihnen noch die Grundlagen bei, hihi." Da kann Sebastian nicht anders als zufrieden sich zu entspannen, weshalb er nun laut denkt: "Anscheinend sind nicht alle Exekutoren kaltherzige Killermaschinen." Irritiert schaut Ciel ihn nur mit gerunzelter Stirn an, doch schweigt weil sie Sebastians schlimme Erinnerungen nicht wieder wachrufen möchte.

Kirei sieht inzwischen die Sonne ihn blenden, während er aus der Ferne dabei zuseht, wie Polizisten die Blutlache des Vampirs absperren. "Ich kann nur sagen, das diese Blutsauger sich wohl hier in der Nähe zurück gezogen haben müssen. Hmm...ich denke ich esse erstmal etwas, der Tag ist ja noch jung.", meint er zu sich selbst und geht in Richtung Einkaufsstrasse. Kurioserweise ist die Stadt mitsamt der Menschen um den eigensinnigen Exekutor mometan im puren Chaos aufgrund der blutigen Mordserie, weshalb er mit schnellen Schritten sich durch die Menschenmassen bewegt, damit er nicht auf die Wasserwerfer der hochgerüsteten Polizei trifft. "Menschen denken eben nur an sich selbst, wenn die Gesellschaft sie vor Gefahren nicht mehr beschützen kann,wie amüsant...", sinnert Kirei schmunzelnd und sieht das gewalttätige Wesen der Menschen vor ihm aufblühen.

Nach ein paar weiteren Stunden erreichen Sebastian und Ciel die Stadtgrenze, die stark abgesperrt von Landespolizei worden ist, und sie werden gebeten anzuhalten. Ciel nutzt nun ihren Schlafzauber und lässt alle Polizisten einen nach den Anderen zu Boden gleiten, sodass die beiden ungehindert weiter in die Stadt reinfahren können. Kichernd blickt Sebastian auf die schlafende Polizeibeamten und sagt: "Du musst mir unbedingt diese Zauber beibringen." Mit einen Lächeln nickt sie und sagt: "Wir sollten langsam unseren Wagen abstellen und zu Fuß weitergehen, denn du weist da wie es in der Stadt los ist." Sebastian nickt zustimmend und steigt nach Ciel aus dem schwarzen Hyundai aus. Dabei sehen sie sich der Himmel unter der schon aufgegangenen Sonne rot verfärbt und so murmelt Ciel nur: "Es ist also tatsächlich Magie im Spiel." Nicht das es nicht unnormal wäre, das beim Sonnenaugang sich der Himmel rot färbt, doch es ist schon nach 11 Uhr und die Sonne innerhalb der Stadt besitzt eine schwarzgrüne Korona!

Kirei bemerkt ebenfalls dieses Bindungsfeld und nähert sich dem der verfallenen Theaterhalle, ebenso Ciel und Sebastian. Letzterer zuckt zusammen, als er den braunhaarigen Exekutor neben sich entdeckt, der ihn gerade vor dem Klauenangriff eines Todesaposteles beschützt!! "Kotomine Kirei?!", spricht Sebastian verwundert und schießt auf dessen Ruf "Wir reden später." auf die schwarze Armee der Untoten, die die verdutzten Polizisten völlig zerfleischen!! Der Jäger sieht, wie Ciel einem silberhaarigen, jungen Mann wütend zitternd ansieht und dann urplötzlich auf ihn rasend mit ihren gezückten Black Keys zu springt. "ROAAAA!!", brüllt Ciel rasend und der Vampir im lila Kimono grinst nur zuversichtlich während seine Augen blau aufleuchten und versucht Ciel zu vernichten.

Ohne Vorwarnung hört man ein Glassplittern wobei sich das Bindungsfeld auflöst und alle Vampire der UV-Strahlung der Sonne preisgibt. Schreiend entbrennt die gesamte Umgebung rund um den Jäger und die Exekutoren, und in diesem Chaos gelingt es dem silberhaarigen Vampir knurrend die Flucht in die Dunkelheit der Seitengassen!! "Was zum Teuf-?", kann Sebastian nur fassungslos angesichts dieses Spektakels aus seinem Mund hervor pressen. "HIIEEE!", hören die Drei einen lauten Schrei und stürmen in die Theaterhalle, wo ein blutender Junge mit langen, schwarzen Haaren von einem hochgewachsenen gewürgt und ausgesaugt wird. Dabei liegt ein schwarzhaariges Mädchen mit langen Fangzähnen ohnmächtig am Boden. Sebastisan greift den Vampir an, doch dieser wirft mit der freien, anderen Hand einen Eiszapfen aus Magie auf ihn, sodass ihn seine Armbrust zu Boden gleitet. Kirei und Ciel greifen den Todesapostel an, werden aber von den zwei am Boden liegenden Vampiren überraschend festgehalten: sie haben sich vorhin nur tot gestellt! "Oka-...san, Yuka....", schafft der Junge unter Atemnot hervor zu pressen. Nun nimmt er seinen ganzen Mut zusammen und brüllt: "LASS MICH LOS, PAPA!!!" Erstaunt sind neben den drei Vampirtötern auch der Todesapostel, welcher seinen menschlichen Sohn aussaugen will und die Luft abschnürt, dass er ihn loslässt und der Junge direkt auf Sebastian zuspringt. Doch was alle nur noch mehr verwundert ist der Umstand, das der Junge weinend sich Sebastians Armbrust krallt und ehe ihn sein Vampirvater greifen kann ihn den geweihten Bolzen aus Eisen ins Herz jagt!!! "Papa!!!!!!", schreit der Junge weinend, als Ciel und Kirei die Mutter und kleine Schwester des Jungen in Asche verwandelt haben. Sebastian nimmt den tramatisierten Jungen behutsam in seine Arme, aber Kirei richtet seine Black Keys auf den Jungen und sagt mit emotionsloser Stimme: "Lass den Jungen in Ruhe. Er ist ein verdammter Ghul und damit ein Zeuge dieses Vorfalls. Du weist das er sterben muss. Das mit deiner Familie war mein Fehler,aber dieses Mal müssen alle Ghule und Vampire sterben, so will es die Burial Agency."
Ciel stellt sich zwischen Sebastian und Kirei, wobei gesagt werden muss, das der Junge vor Schock ohnmächtig geworden ist(deshalb erkannte Satoshi Kirei später nicht mehr, aber fühlte sich immer bei ihm unwohl), und erklärt: "Wahrscheinlich ist er dieser UNABHÄNGIGER GHUL, der in der Legende erwähnt wurde. Übrigend konnte er sich nicht nur dem Befehl seines Vampirmeisters widersetzen, sonder war fähig ihn aktiv töten zu können! Die Kirche hat übrigens Sebastian Koregaz beauftragt, die Situation zu ergründen und den Ghul zu bergen. Da die Kirche ihn lieber wie du vernichten will, überlasse ich ihn in der Obhut der Nachtwache. Sollen sie ihn für sich im Kampf nutzen." Sebastian erhebt sich ernst schweigend und sagt nun: "Gute Idee, ihn nehme den Jungen mit mir. Ciel bringe mir noch jetzt diese Magien bei, ja?"

Ende des Kapitels.

Ich hoffe euch gefällt dieser Prolog, hoffe war nicht zu kurz (und das ich Kireis Charakter getroffen habe)
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