Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.06.2019 500
 
,,Er..... ich kannte ihn wirklich...." murmelte Helix zu sich selbst. Valkia warf ihn einen erschrockenen Blick zu. ,,Aber woher denn Schätzchen?" Er wusste nicht wieso aber irgendwie machte ihn dieses "Schätzchen" agressiv. ,,Er war... für mich da.. wie Jacob..
Und dann war er weg." ,,Also hat er dich im Stich gelassen?" Forschte sie vorsichtig nach. Helix wusstevnicht was er dazu sagen sollte. Stimmt es? Oder war es etwas anderes gewesen? Ach scheisse. Wieso bekam er nicht ein paar Antworten auf seine vielen Fragen? Nur eine kleine wenigstens. "Du hast mich ja auch einfach so verlassen und beinahe vergessen.." Erinnerte er sich. ,,Aber doch nicht ohne Grund!" Protestierte sie.

,,Marcel bleib bei mir!" Bettelte Marko mit weinerlicher Stimme. Doch Marcel schwand immer weiter bis er nicht mehr zu sehen war.  Verzweifelt lief er in die zurückkehrende Dunkelheit. ,,Marcel bitte!" Ein Flehen welches unerhört blieb. Stattdessen gab die Dunkelheit etwas anderes preis. Eine zerstörte Brücke, welche im Regen stand. Blitze zuckten über ihr und verzerrten den Himmel. ,,Nein... bitte.."  Marko hatte diesen Ort bereits in vielen seiner Albträumen besucht. ,,Wir sind Soldaten. Wir befolge-" Mitten im Satz riss die Stimme ab, unterbrochen  durch einen Schuss. ,,Annie...." Er spürte wie sie plötzlich in seinen Armen sank. Ihre Augen völlig erschrocken und leer. Kalt wie... Markos Tränen übernahmen. Ein letztes Mal durfte er ihre Wärme spüren, bis auch diese versiegte. Seit jenem Tag.... veränderte sich alles. Alles was er jemals geliebt hatte...

Hinter ihm brüllte ihm Jacob nur etwas zu, was er dank dem Pochen seines Herzes und dem strömenden Regens nicht verstand. Langsam drehte er seinen Kopf zur Seite, sah Jacob direkt in seine Augen und setzte an etwas zu sagen. Was er sagen wollte ging genauso wie er selbstvin einer gigantischen Explosion unter. Das letzte was er nich wahrnahm waren die Trümmer der Brücke, welche ihn mit Rauch und Kälte in die Tiefe rissen.  Immer schwächer wurde sein Atem, genauso wie sein Herz. Er sah die kalten Klauen des Todes, welche sich bereits nach ihm streckten. ..

Und sah erneut wie ihm das Leben gerettet wurde. Erneut Durch den schieren Zufall. Wenn man denn einen Gott einen Zufall nennen konnte.. Diesmal gab ihn die Dunkelheit auf einen scheinbar leeren Platz frei. Aber nach und nach schälten sich Gestalten aus der Dunkelheit. Einige kannte er. Wie jenen Hauptmann, welcher seine Annie auf den Gewissen hatte.. SEINE ANNIE!!!!! Die Wut und Trauer kochte gemeinsam mit seinem Partner hoch. In einem grellen Blitz, welcher das Blut spritzen und die Knochen verdampfen ließ  bildete sich etwas aus seinem Hass. Heißer Dampf und ebenso giftiger Rauch stieg auf. Dem folgte ein Schrei, vermischt mit einem Brüllen, welches von der Qual und dem Leid zeugte. Die meisten Soldaten schoss das Blut nur so aus den Nasen und Ohren. Gefolgt von ihren Gliedmasen, welche dabei eine Spur aus Blut verspritzten... ,,Ich... bin kein... Soldat....Ich bin ein.... Krieger.."
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast