Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.01.2019 1.049
 
Das Schlachtfeld war besprenkelt mit Blut und rauchenden leblosen Körpern. Ob zerstückelt oder in zwei Hälften geschnitten,  alles grauenhafte was man sich denken kann war da. Dazu noch das Geräusch beim Schärfen einer Klinge, einer gigantischen azurblauen Klinge welche Funken versprühte. Dazu Rauch und Asche,  welche sich mit jedem Schritt des Monstrums aufgewirbelt wurde. Zwei muskulöse gepanzerte Beine trugen den Tonnenschweren Körper der Kreatur welcher mit langen schwarzen Dornen bestückt war. Der gigantische Kopf samt Kiefer waren nicht weniger furcht erregend. Auf seinen Weg der Verwüstung hatte der Glavenus den umliegenden Wald nieder gebrannt,  mitsamt der Bewohner. In ihrer Verzweiflung wandten sie sich  an die Gilde mit der Bitte den Glavenus ein Ende zu setzen. Die Gilde sah das als perfekten Test für die Krieger,  welche schon seit Klein auf trainiert wurden. Der Glavenus reagierte schnell und jagte den Jägern welche sich näherten eine Flammenladung entgegen,  welche bei Auftreffen eine große Explosion erzeugte. Aus dem Rauch tauchten 3 der Jäger erneut auf. In der Ferne sahen 2 Soldaten und ein weiteres Mitglied der Gilde zu. Wieder entfachte der Glavenus eine Feuerladung welche den ersten  der drei traf. Das Geschoss explodierte zwar, richtete aber keinen Schaden an. Erzürnt schlug das Monster mit seinem Schweif nach ihm, jedoch schabte die Klinge nur über die Rüstung ohne einen Kratzer. „Ist das die Fähigkeit der Rüstung General?“ Er nickte und sah zufrieden weiter zu. „Ja. Wir haben sie mithilfe der besten Forscher und Materialien erstellt. Selbst flüssiges Magma und die kältesten Winde sind keine Gefahr. Marko ist wie gemacht für sie.“ „Und die zweite?“ „Die zweite Rüstung ist auf Beweglichkeit ausgelegt. Sie ist das perfekte Werkzeug für Spionage und Aufträge die lautlos uns heimlich zustande kommen müssen. Annies Fähigkeiten im Kampf sind dafür nur von Vorteil. Die letzte ist für Sturmangriffe gedacht. Also auch eine relativ gute Verteidigung und ein umso besserer Angriff.“  Der Kampf war nach wenigen Augenblicken zu Ende,  dank Markos undurchbrechbarer Verteidigung,  Annies Schnelligkeit und Jacobs Angriffskraft. Am Ende erhielt die Gilde den Zuschlag und das Versprechen auf weitere Anfragen.  

Von der Jurainsel wurden sie mit einem Luftschiff zurück gebracht,  wo sie an der Landestation schon sehnlichst erwartet wurden. Allen vor ran natürlich Helix, welcher mit seinem Vater gemeinsam wartete. Als die drei die Rampe herunter stiegen, lief der kleine ihnen schon entgegen. „Uff. Ich hab dich auch vermisst.“  Antwortete Jacob, wobei ihm zuerst nicht auf fiel wie fertig sein kleiner Bruder sein zu schien. Erst als Marko ihn darauf hinwies sah er es. „Was ist den los? H-hey Helix nicht weinen..“ „Papa ist total böse zu mir!“ erhielt er als Antwort. „Stell dich nicht so an nur weil du mal was hinten drauf  bekommen hast du Meme. Guck dir deinen Bruder an, stellt er sich so an?“ Jacob stand hilflos dazwischen. „Der ist auch größer und nicht so doof und fies wie du!“ heulte der kleine. „Anscheinend willst du noch mal drüber,  oder wie soll ich dein respektloses Verhalten deuten?“ Sprach er und packte ihn am Hosenbund. „J-jacob..!“ Jacob sah nur hilflos zu. Sein Vater allerdings nicht, statt dessen drückte ihn jemand zurück und entriss ihn dabei Helix. „Bevor du hier irgendetwas von Respekt laberst lern erst einmal wie man mit kleineren umgeht. Besonders dein eigener Sohn!“ blaffte Marko ihn an. Noch nie hatte ihn jemand widersprochen, geschweige den Widerstand geleistet. Er kniff die Augen zusammen. „Beruhigen wir uns erst mal alle,  ja? Mein Vater hat es nicht so böse gemeint, aber er hat schon recht… denke ich. Helix so spricht man nicht mit älteren.“ Kam es zögerlich von Jacob. „Ach sag bloß du schlägst deinen kleinen Bruder auch noch.“ „Bitte was? Nein.. nein das tu ich nicht, was denkst du von mir?!“ „Ich denke das was ich hier sehe Jacob.“  „Sowas nennt man Erziehung Mensch. N Klaps ist doch nichts dramatisches. Du hast doch von Marcel bestimmt auch schon mal n Klaps bekommen.“ Das Marko ihm keine scheuerte war alles. „Nein, er hat mir die Dinge erklärt die ich falsch gemacht habe, ohne einen Klaps oder ähnliches. Weißt du was Jacob,  Marcel hat ziemlich viel von dir gehalten. Damals. Aber nachdem was ich mir hier denken kann und was du gesagt hast bist du nichts weiter als eine einzige Enttäuschung als großer Bruder.“ Das hatte gesessen. „Was…?“ Jacob stand da wie angewurzelt. Hatte Marko das wirklich ernst gemeint? Marcel hatte etwas von ihm gehalten?  „Was?“ „Du hast mich schon verstanden.“ Der kleine sah nur still zu ihm hoch. „Warum weint Jacob? Marko was ist denn so schlimm?“ Er kniete sich zu ihm herunter und sah ihn ernst an. „Dein Bruder weis offenbar nicht was seine Pflicht ist. Helix es tut mir leid aber machs gut.“

Seit dem Tag sah er Marko nicht mehr. Weder sagte Jacob ihm was los war noch warum Marko nicht mehr kam. „Bin ich daran schuld? Weil ich noch… also in…“ Jacob nahm in an den Händen und sah ihn in die Augen. „Nein du bist nicht schuld daran. Auch nicht  weil du noch nicht soweit bist um ohne… naja du weißt schon. Nur ist Marko der Meinung  das Papa sich nicht richtig verhält gegenüber dir und das ich nicht… nun ja.. das ich dich nicht gut genug beschütze.“ „Hat Papa dich auch immer gehauen?“ Bitte was? „Nein. Also ich kann mich nicht daran erinnern. Bist du auch der Meinung das ich nicht gut genug auf dich aufpasse..?“  Der kleine zierte sich zu Antworten und sah ihm nicht in die Augen. „Papa ist voll fies zu mir. Du sagst dann voll wenig.“ „Helix.. ich..“ Seine Stimme versagte ihm.  Er spürte wie sich zwei kleine Kinderhände um seinen Hals schlossen. „Es tut mir leid kleiner.. Ich passe auch dich auf. Versprochen,  Papa wird dir nicht mehr  weh tun.“

„Helix was ist los?“ Mitten in ihrem Gespräch erstarrte Helix plötzlich, seine Augen waren geweitet und starrten ins Leere. „Helix?“ Helix fasste sich an die Stirn, unsicher und entsetzt was er gerade gesehen hatte.  „Ich… das ist nicht wahr.. wie konnte ich das nur vergessen? Ich dachte das ich völlig allein war…doch ich hatte doch ihn. Marko warum…“ „Du kannst Marko unmöglich gekannt haben.. es sei den..“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast