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MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
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Dieses Kapitel
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14.01.2019 1.063
 
Trotz Jacobs Bedenken verlief der Abend ziemlich ruhig und friedlich. Während Jacob auf dem kleinem Sessel schlief,  verbrachten sowohl  Marko als auch der kleine Helix die Nacht auf der Couch. Marko hatte nicht  wirklich nach gedacht sondern ist einfach seinem Gefühl gefolgt. Dieses Gefühl was ihm fast schon vorgab was er tun sollte. Den kleinen in den Arm nehmen, ihn zudecken und beschützen.. all das hatte er bisher nur aus einer Perspektive erlebt, jedoch erlebte er es jetzt auf einer völlig neuen Art und Weise. „Nicht unsere Namen sondern unsere Taten und Denken bestimmt unseren Weg.“ Damals verstand Marko Marcel nicht, doch jetzt.. Während sie schliefen begann sich die Sonne langsam aus ihrem Versteck hinter den Wolken hervor zu wagen. Ganz langsam und friedlich fanden die ersten Sonnenstrahle  ihren Weg über das sich rot färbende Himmelszelt. Eine angenehme Ruhe lag im Zimmer. Nach einer Weile rührte sich Jacob. Nur langsam glitt er aus dem Schlaf, er musste sich  erst einmal orientieren. Er gähnte und streckte sich, als er zu Marko und Helix sah grinste er leicht. Beide waren noch am schlafen, tief und fest. Normalerweise war Helix immer der erste der wach war. Jetzt schlief er jedoch.. „Woran das wohl liegt?“ Jacob beschloss auch noch liegen zu bleiben. Nun regte sich Helix auch endlich und weckte  dabei auch Marko auf. „Moafn..“ Nuschelte Helix undeutlich. Marko sah verschlafen durch die Runde. „Kannst du zu uns kommen? Bittee.“ „Na wenn da noch Platz ist gerne!“ Marko rückte ein wenig ans linke Ende der Couch, so dass Jacob auch noch Platz fand. „Was machen wir heute? Können wir in die Stadt oder auf den Spielplatz??“ Bevor Helix noch weitere Einfälle hatte schlug Jacob vor das sie sich erst mal fertig machen sollten. Dabei nahm er Helix noch mal bei Seite. „Und du gehst ganz schnell auf Toilette, klar?“ Helix nickte etwas beschämt. „Was war den das gerade Jacob? Ist doch alles trocken.“ „Ja schon.. aber Vorsicht ist besser.“ Murmelte Jacob ein wenig nervös, was Marko nicht entging.

„Manchmal… vergisst er es eben… ganz normal..“ „Hey ist doch alles gut. Tu doch nicht so als würde ich dir deswegen was erzählen wollen. Und mal ganz unter uns… das ist doch bei den kleinen was ganz normales.“ „Schon… ich schau mal ob alles in  Ordnung ist..“ sprach er und war schon weg und lies Marko verwirrt zurück. Während er also die Zeit abwartete sah er sich einmal im Zimmer um. Helix war laut Jacob schon Fünf. Und manchmal vergisst er… Bei ihm selbst war das nicht anders. Er erinnerte sich noch daran wie er mit Marcel geübt hatte und wie stolz er immer war. Trotzdem log Jacob. Irgendwie glaubte er ihm nicht. Die Tür öffnete sich, Marko sah nur wie Jacob Helix eilig den Schlafi wieder über die Hose zog. Kaum erblickte der fünfjährige ihn lächelte er wieder breit. Marko konnte nicht anders und lächelte zurück. Der kleine sprang ihm förmlich in die Arme. „Whoops. Und wieder warm?“ Helix nickte. „Sag mal ein paar Stände müssten doch noch auf haben. Wie wärs wenn wir uns da was zu Essen holen?“ Helix war sofort  hell auf begeistert. Jacob stimmte nach einigen Zögern auch zu. „Zieht der kleine sich schon alleine an?“ Er selbst hatte Marcel manchmal dazu gekriegt das für ihn zu erledigten. „Ähm ja… ne nein.. jain..“ Wieder war Jacob ziemlich nervös und unsicher.  „Mensch was ist den los mit dir?“ Keine Antwort. „Kann es sein das du dich für irgend etwas.. wie soll ich sagen.. schämst?“ Jacob stand nur da und biss sich auf die Lippen, Marko fiel auf das er ihm nicht wirklich ins Auge sah sondern seinem Blick eher auswich. „Helix geh schon mal ins Zimmer und zieh dich an okey? Ich komme und schau dann nach dir.“ „Und was ist mit dem Monster unter meinem Bett? Das wartet bestimmt schon auf mich..“ „Papa ist nicht da also geh.“ Antwortete Jacob trocken. Marko grinste leicht. Zögernd ging der kleine und ließ die großen einen Moment alleine, ehe er fast fertig angezogen zurück gelaufen kam, mit den Schuhen in den Händen. „Komm die Schuhe hättest du aber auch anziehen können.“ Antwortete Jacob fast ein wenig enttäuscht während Marko dabei war sich die Schuhe an zu ziehen. Ohne zu zögern half Marko dem kleinen mit den Schuhen. „So nun sind beide Schuhe da wo sie sein sollen.“ Verkündete Marko, Helix strahlte. „Oder solln wir noch mal nach schauen ob die Schuhe auch wirklich dran sind?“ Sprach er  und kitzelte Helix ein wenig. Als sich Helix wieder beruhigt hatte war auch Jacob schon fertig und wartete bereits.

Draußen ging der kleine brav an der Hand seines älteren Bruders. Irgendwie ganz süß,  wenn Helix nicht nach einer Weile zu quengeln begonnen hätte. Der Weg ist so weit und total doof. „Mensch Helix.. du bist schon 5. Laufen kannst du wohl.“ „Meine Beine tun mir aber weh..“ „Ach komm ist doch nicht mehr weit kleiner.“ Meinte Marko gut gelaunt. Das schien Helix ein wenig zu überzeugen. Zu erst lenkten sie zum genannten Stand. Danach wollte der kleine natürlich unbedingt zum Spielplatz. Während sich der kleine also im Sand beschäftigte hatten Jacob und Marko ein wenig Ruhe. „Jacob was war heute los? Wovor hast du solche Angst?“ „Er ist einfach nicht so weit..“ Jacob seufzte. „Und wofür schämst du dich dann?“ „Häää?! Ich… für gar nichts!“ Gab Jacob wenig überzeugend von sich. „Kann es sein das der kleine.. nun ja öfter mal… du weist schon..“ Langsam nickte Jacob. „Nicht nur manchmal.. fast immer..“  „Jacob das ist doch noch völlig in Ordnung. Der kleine ist doch gerade erst 5 geworden, das kommt noch.“ Erklärte Marko lachend. „Dafür war das Bett heute trocken. Merkwürdig oder?“ „Naja weißt du, ich und Helix haben keine Lust auf ein nasses Bett. Deswegen wissen wir uns anders zu helfen. Das muss unter uns bleiben… bitte!“ „Natürlich.“ Jacob sah ihn dankbar an. „Wissen deine Eltern bescheid?“ Jacob schüttelte den Kopf. „Sag es ihnen doch. Die wissen bestimmt was man machen sollte.“ Jacobs Blick verfinsterte sich. „Bloß nicht.“ „So schlimm?“ Jacob nickte betrübt. „Sei froh das du ihn nicht kennen gelernt hast…“ Wie wahr das doch war,  auch wenn Marko es ihm nicht glauben wollte. 2 Jahre später war es dann so weit das er selbst sah zu was der Mann in der Lage war..
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