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MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
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Dieses Kapitel
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03.01.2019 1.073
 
Immer mehr Schiffe gingen in Flammen auf und stürzten ins Meer. Immer mehr Menschen verloren ihr Leben. Immer wieder das gleiche, immer wieder ist es sinnlos. Warum also… warum kämpfen diese Menschen weiter? Weder Marko noch sonst jemand wusste es, außer natürlich eben jene Soldaten welche ihre Gründe mit ins Grab nahmen. Monoton und ohne irgendwelche Regungen zerstörte Marko, oder besser gesagt Viserion die Schiffe. Als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dabei war er so viel mehr als das. Eines der größten fliegenden Reptilien aller Zeiten. Genauso wie Marko eigentlich viel mehr, viel schöneres tun könnte, hätte er die Möglichkeit dazu. Aber wie es nun mal so ist muss man manchmal selbst jene Dinge tun um andere zu schützen, welche man vorher niemals in Betracht gezogen hätte.  Ob er es aus Hoffnung tat? Gibt es so was wie Hoffnung noch in diesen Zeiten? Die Hoffnung auf Vergebung. „Gewiss.“ Nur kurze zeit später, als sie von der Erkundung zurück kamen, hatte er einen Entschluss gefasst. Wie schon Marcel würde er sich für das Programm melden. Er würde derjenige sein der den Panzer bekommen würde, er und kein anderer. Er würde die Monster vertreiben, alle.  Ja.. das hatte er sich geschworen. Er wollte sie beschützen, sie alle. Vor dem bösen da draußen. Er wollte Annie beschützen. Jacob ebenso. Alle beide sind nicht mehr. Alleine bei dem Gedanken schnürt sich ihm alles zu.  Bei beiden hatte er versagt. Und was ist mit Helix? Warte.. Stopp! Schluss damit! Hektisch schüttelte Marko diese Gedanken ab und konzentrierte sich auf jene Schlachtschiffe vor sich. Wieder eins weniger.

Hätte er bei ihm bleiben sollen? Wäre das klug gewesen? „Sag mir was du denkst.“ „Das wissen wir nicht. Das weißt nur du selbst.“ Er ging in sich,ganz tief und dachte darüber nach.

Annie hatte sich schon aus dem Staub gemacht. Jetzt war nur noch Jacob bei ihm. Ein wenig wie es früher war, nicht? „Gehst du nicht nach Hause?“ Marko blickte zu Jacob auf. „Naja.. also nicht sofort.“ „Könntest du noch einen Moment mit zu mir kommen?“ Einen Moment überlegte Marko. Sollte er? Warum nicht, vielleicht wird’s ja ganz lustig. Was hatte er den schon zu verlieren? „Ich würde dir da gerne jemanden vorstellen.“ Murmelte Jacob mit einem seltsamen Blick. „Also gut.“ Antwortete Marko gefasst. Es dauerte ein wenig bis sie vor der Haustür standen, welche in Jacobs Leben Einlass gewährte. Auf den ersten Blick wirkte alles normal, so wie in jedem Haushalt halt. „Marko.. wie geht’s dir?“ „Was?“ Ein wenig erschrocken wandte er sich von der Wohneinrichtung ab und sah zu Jacob.   „Gut.“ Erwiderte Marko nach einigem Zögern mit einem gequältem Lächeln.  „immer wenn ich dich sah… hattest du diesen Ausdruck in deinen Augen. Einen Ausdruck welcher nicht besonders fröhlich wirkte.“ Kleine leise Schritte ließen das Holz der Treppe ein wenig erschaudern. Fast gleichzeitig drehten sich die beiden um. „Duuu.. ich kann nich schlafem.“ Sprach der kleine Kerl, welcher mit verstrubbelten Haaren, einem liebenswürdigen Blick und einem ebenso niedlichen und passenden Schlafanzug dort an dem Geländer stand, und sich müde die Augen rieb. „Komm mal runter kleiner.“ Unsicher tapste der kleine Kerl die Treppe runter, wobei ihn Jacob auf den letzten Stufen auf den Arm nahm. Bald hatte der kleine auch Marko entdeckt, welcher ebenfalls von dem kleinen Notiz genommen hatte. „Na wer bist du denn?“ „Mein kleiner Bruder.“ beantwortete Jacob die Frage für den kleinen. „W-wie alt ist er?“ Marko selbst würde ihn auf etwa Fünf schätzen. „Gerade frisch Fünf stolze Jährchen alt geworden.“ „Mensch ist der kleine niedlich.“ Irgendwie konnte Marko nicht anders, der kleine war wirklich.. „Hältst du ihn mal kurz?“ „Uhm klar..“ Antwortete Marko ein wenig unsicher.Der kleine war wirklich leicht. Nun stand er also da, mit dem kleinem aufm Arm, während sich Jacob verkrümelt hatte. Okay was macht man jetzt wohl? „Na soll ich dir was vorlesen kleiner?“ „Mhhm..“ Das schien zu genügen, denn bevor der kleine nun noch was von sich geben konnte setzte sich Marko wie von selbst auf das Sofa, zog eine Decke über sie beide und griff sich eines der Bücher welche auf den niedrigen Tisch lagen. „Dann lass mich mal sehen..“ „Wie heißt du?“ fragte da eine leise Stimme. „Marko. Und du?“ „Mhh Helix.“ War das nicht ein Name für jene Kinder welche schwächer als der Rest waren? „Okey Lexi, wie wäre es mit der Geschichte vom kleinem Drachen der sein Zuhause verloren hatte?“

„Jacob, du hast es gefühlt.. nicht wahr? Mein Leiden, meine Sorgen und Wünsche. Hast du versucht mir ein Licht der Hoffnung zu schenken?“
War es das was er suchte? Bisher war er immer nur der kleine gewesen, welcher noch gar keine Ahnung von der großen weiten Welt da draußen hatte. „Wir sind bereit!!“ Der Ruf durchschnitt die Ruhe, welche Marko umgab wie ein scharfes Beil das Holz. „was.?“ Jannik rief noch einmal. „Wir sind bereit! Lass uns endlich von hier verschwinden!“ Ach ja. Er war mitten zwischen den Schiffen der Gilde und seinen eigenen.  Drogon… nein Viserion schwang sich zu ihrem Hauptschiff, welches schon auf sie wartete. Nicht Drogon. Viserion. Der Drache unter Marko war erstaunlich ruhig. „Tut mir leid. Ich wollte dir das nicht in Erinnerung rufen.“ Es war als würde der Drache ihn genau verstehen. Im Hangar angekommen schlossen sich die Luken. Das Wasser um das Schiff herum begann zu brodeln und zu kochen. Besonders am hinterem Teil des Schiffes dampfte es. Das Schiff begann sich plötzlich immer höher zu erheben. Immer höher stieg es und offenbarte dabei die massiven Triebwerke. „Damit hättest du wohl nicht gerechnet, was?“ Jannik schüttelte nur sprachlos wie er war, den Kopf. „Wow..“ „In der Tat. Wir haben dem Schiff einige Upgrades verpasst.“ Erklärte ihm Marko ziemlich stolz. Während Jannik noch aus dem weitem Fenster sah, wandte sich Marko zum gehen an. „Scheiße, wieso denke ich noch daran? Das ist doch mittlerweile...“ Den letzten Satz mochte er nicht aussprechen.

„Und wie gefällt es dir hier?“ Helix überlegte einen Moment lang. „Es ist wundervoll. Einfach unglaublich.“  Nun war seine Mutter erst einmal Baff. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ihr Lächeln barg Überraschung und Freude gleichermaßen. „So schön friedlich wie es hier ist..“ Eine Falte legte sich auf Das sonst so glatte und warme Antlitz seiner Mutter. „Wenn es nur so wäre.“ „Ist es nicht?“ Sie verneinte. „Wieso? Etwa die Gilde?“ „Nicht nur. Auch andere Gruppen. Rebellen welche riesige Kriegsschiffe besitzen und wie wir auf Drachen reiten.“
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