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MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
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Dieses Kapitel
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12.12.2018 912
 
Das fiel auch Reiner auf. Marko ließ immer weniger Menschen an sich heran, sprach weniger und lies sein Selbstvertrauen daran leiden. Man hatte das Gefühl das er einige Schritte zurück machte. Wo es vorher noch Freude und Begeisterung gab,  blieb nur noch Angst und „Das kann ich nicht.“ Das Marko das so lange durch stand war ein Wunder. „Marko… hör zu. Du bist nicht schuld daran das Marcel es nicht geschafft hat. Das konnte doch keiner ahnen.“ „Hätte ich ihn nicht dauernd angefleht auch mal mit zu dürfen würde er noch leben! Wenn ich noch diese zwei Jahre gewartet hätte.“ Antwortete Marko mit tränenden Augen. „Wir haben nur noch gestritten und ich hab mich nicht m-" Der Rest ging in ein bitterliches Weinen über. Noch ein paar Stunden vorher hätte er voller Selbstvertrauen dort gestanden, jetzt saß  er bitter weinend auf den Boden während ihm die Nase ohne Pause lief. Seine Haare waren verschwitzt und unordentlich. Doch das alles interessierte weder Marko noch Reiner etwas. Für Reiner war es jetzt erst mal an der Zeit sich um Marko zu kümmern. „Unsinn. Marko das wichtigste  ist das dir und Jacob nichts passiert ist. Ich denke das war auch für deinen Bruder am wichtigsten.“ Nach dem er das gesagt hatte nahm er ihn erst mal für eine Weile in den Arm und dachte nach. „Weißt du, du kommst zu mir. Ich lasse dich nicht bei denen, versprochen.“  

„Schmerzen verändern Menschen.“ „Ich weiß.“ Jannik wusste nur zu gut was schmerzen anrichten können. Immerhin hatte er selbst  welchen durchleben müssen. Seit mehreren Tagen gab Marko nun schon Stück für  Stück immer mehr von sich preis. „Danach war ich eher still.“ „Dir fehlte das Selbstvertrauen,  und wohl auch der Mut weiter zu stehen.“ Marko nickte. „Jetzt weiß  ich wie Helix sich wahrscheinlich gefühlt haben muss…“ Murmelte Jannik,  fuhr dann fort, „Wenn ich so darüber nachdenke seid ihr beiden euch eigentlich ziemlich ähnlich. Ich meine  ihr beide habt schon von klein auf  Leid und Schmerzen erfahren… und dann noch Jacob.. und Marcel.“ „Tja wir beide sind eben die kleinen Brüder.“ Antwortete Marko scherzhaft, führte aber wieder etwas ernsthafter mit dem Gespräch fort. „Möglichweise hat sich das ganze wiederholt.“ „Das kommt davon weil ihr mir meine Familie genommen habt!“ Huch! Seit langem hatte sich sein mehr oder weniger offizieller Partner auch mal wieder zu Wort gemeldet. Marko verstand es allerdings sich nichts davon anmerken zu lassen. Seit sie sich vor diesen vielen Jahren getroffen hatten.  „Ist das denn schon…. Ach so. Du meinst der Vorfall mit Jacob?“ „Ist das was ich Jahre zuvor mit Marcel durchleben musste.“  „Denkst du sowas ist möglich? Ich meine natürlich  gibt es Zufälle aber das…? Wer hätte an so einem Mist  überhaupt Spaß?“ „Möglich ist alles in dieser kranken Welt. Ob ich das wirklich glauben will und kann weiß  ich nicht. Aber es gibt Kreaturen die eben so mächtig sind das sie sowas tatsächlich tun könnten.“ „Du meinst Fatalis..?“ „Ja. Von den ursprünglichen 3 sind nur noch zwei übrig. Die Finsternis und das Chaos.“ Jannik verzog das Gesicht. „Uiii toll…“ Log er. Plötzlich  klopfte es an der Tür. „Kommander, mehrere Schiffe nähern sich vom Wasser aus!“ „Was??“ „Freunde?“ Der Soldat verneinte. „Negativ. Feindliche Schiffe.“ „Die wolln sich wohl revanchieren.“ Meinte Marko scherzhaft. Nur wenige lachten.

Auf dem Deck herrschte Chaos, und das nicht nur wegen dem Beschuss. Die feindlichen Schiffe waren allesamt riesig. An den Seiten prangte das dunkle rote Zeichen der Gilde drauf. „Was zum.. warum gibt es die noch?“ „Damals habt ihr sie nur zurück gedrängt, nicht besiegt.“ Verwirrt drehte sich Jannik zu Marko. „Wir werden zurück schlagen. Schließt  die Schotten.“ „Was?“ „Schließt die Schotten, wir heben ab. Jetzt.“ „Ay Sir.“ Sprach der junge  Mann  und eilte zurück ins innere des Schiffes. Kurz darauf bebte der Boden unter ihnen. „Abheben?“ fragte Jannik zweifelnd. Marko nickte kurz und eilte dann die Treppe an der Seite des Schiffes herunter, gefolgt von Jannik welcher sichtlich verwirrt war.  „Bringst du es fertig anzugreifen und zu töten?“ Fragte Marko  ganz direkt. „Ähh. Was?“  „Wenn nicht dann geh rein.“ Sprach er und bereitete den ebenfalls anwesenden und wartenden Viserion  vor. Nachdem er sich selbst noch die nötigen Waffen eingepackt hatte schwang er sich buchstäblich auf den Drachen welcher sich in Bewegung setzte. „Warte!!“ Zwecklos. Er hat sich einfach ohne eine Antwort abzuwarten nach draußen  gestürzt. Hier in der Luft fühlte sich alles so viel leichter an. Mit Leichtigkeit  wich Viserion den Geschossen aus und entfachte seine eigenen flammenden Geschosse, welche sich durch die Schiffshaut brannten und die Innereien des Schiffes in Brand setzten. Es folgte eine grelle Explosion, welche das Schiff in die Tiefe riss. „Einer weniger. Jetzt noch die Kreuzer..“  Kurz danach zeriss eine Reihe von Explosionen die Seite des Kreuzers,  welche dank der Gastanks noch heftiger war als die erste. So ging es weiter,  wobei das Hauptschiff ihn noch unterstützte.  „Willst du Marko nicht unterstützen?“ Fragte die junge Dame fast ein wenig vorwurfsvoll. „N-nein.“ „Bitte was? Das ist das mindeste nachdem er dich gerettet hat!“ „Ja, aber ich schulde ihm keine Menschenleben!“ antwortete Jannik agressiv. „Geh und hilf ihm..“  Je mehr Marko vernichtete desto mehr kamen nach und desto erdrückender wurden seine Schuldgefühle. „Vor dir!!“ schrie sie. Dann sah Marko auf die Flammen die auf ihn zu kamen und ihn einhüllten… „Marko!!!!“…
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