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MonsterHunter: Zerbrochene Freundschaft

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
03.10.2017
17.08.2020
43
53.713
2
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Dieses Kapitel
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07.10.2017 1.382
 
Der Wind wehte und heulte, so laut und stark das man weder was hören noch denken konnte. Weiß und schwarz beherrschten die Umgebung. Während sich die Wolken auftürmten  um den Schnee, vermischt mit Regen erneut wie aus Eimern auf zu schütten schlich sich dort unten eine schwarze vermummte Gestalt über Schnee und Eis,  darauf bedacht sich nicht abdrängen  zu lassen. Er kniff die Augen zusammen um etwas besser durch den Schneesturm sehen zu können, doch auch die Hand die er schützend vor sein Gesicht hielt half nicht besonders. Und doch tat er sicher und zielsicher einen Schritt vor den anderen, um seinem Ziel nun endlich näher zu kommen. Das Heulen des Windes wurde lauter,  beinahe unerträglich. So hatte er es sich ganz bestimmt nicht vorgestellt… Quest erledigen, Schuppe besorgen und ab ins Schiff. So hatte er es sich vorgestellt und nicht so kompliziert.. super, rumjammern änderte auch nichts also Zähne zusammen  beißen und weiter. Er zog die Kapuze noch mal tief über sein Gesicht, um wenigstens diesen Verdammten Schnee abwehren zu können. Er sah nach vorn, und erkannte ein dunkles Gebilde. ,,Na endlich..“ hauchte er erleichtert. Die Arme dicht an seinem Körper gepresst kämpfte sich Jakob durch den Schnee zum Schiff vor. Er War erleichtert als er endlich den Holzboden unter sich knarren hören konnte. Mit zitternden Griff hielt er sich am Geländer des Schiffes fest. Er merkte es zuerst gar nicht, aber als dann der Ruck durch das Schiff ging, wusste er dass das Schiff abhob.. und das es noch kälter werden würde,  je höher sie flogen.

Zitternd und erschöpft Ließ Jakob sich an den Wärme spendenen Feuersteinen, welche rot glühten, nieder. Die Kälte War einfach furchtbar, bis in die letzte Körperregion War sie ihm gekrochen. Eine kleine schwache Eisschicht hatte sich auf seinem Antlitz gebildet, welche aber rasch schmolz. Jakob wischte sich einmal mit dem Handrücken übers Gesicht ehe er sich vergewisserte das die kleine weiße Schuppe noch da War wo sie sein sollte. Sie funkelte und glitzerte wie ein Diamant, so War sie doch viel wertvoller und seltener als einer. Vielleicht  noch seltener als das Herz eines Rajangs. Jeder andere normal denkender Jäger würde ihn für verrückt halten, so einen Selbstmord Weg zu gehen nur um eine kleine Schuppe zu bekommen, auch wenn es die eines Fatalis War… es vergingen einige Stunden ohne wirklich nennenswerte Ereignisse,  außer das sich ein Paar Jäger um eine Schlafkoje  stritten. Gähnend und schon mehr im Reich der Träume als wirklich anwesend fielen ihm bald die Augen zu, zusammen gekauert nickte er schließlich ein.  
Er wurde am nächstem Morgen unsanft von einem Heiden Lärm und einem Ruck der durchs Schiff ging geweckt. Erst noch etwas benommen schrillten  seine Alarmglocken auf. Sofort hell wach, stürzte er nach draußen um zu sehen was los war. Es War als hätte man einen Schalten umgelegt, denn sofort als er draußen War,  stand er in einem Regen, wie er ihn noch nie erlebt hatte,  es regnete wie aus Eimern.  Der Himmel, welcher eigentlich von einer rötlichen Morgensonne  erhellt  erhellt sein sollte, War Pech schwarz, Blitzes zuckten am Himmel, und Donner grollte.  Der Wind heulte und riss am Schiff. Der Boden War glatt wie Eis, und vom Wasser überflutet. ,,Was ist hier los verdammt??“ Ein Schrei, welcher wie tausend himmlischer Instrumente klang, durchbrach den Regen und Donner. Jakob hielt sich verzweifelt die Ohren zu. Dann kippte das Schiff plötzlich und der Boden War plötzlich eine schiefe glatte nasse Ebene. Verzweifelt schabten seine Finger über den glatten Boden. All das nütze ihm nichts, denn er rutschte immer weiter den schwarzen Abgrund entgegen. Dann fiel er.. In letzter Sekunde griff eine Hand nach ihm. Jakob welcher sich schon mit seinem Ende abgefunden hatte öffnete seine Augen Einen Spalt weit. Inmitten des Regens und der grellen Blitzes erkannte er seinen Retter nicht, stattdessen presste er  nur ein schwaches Danke hervor.  Aus den Grauen Wolken unter ihnen brach mit einem Mal etwas hervor.  Gigantisch und so schnell und elegant, das von seinem Körper nur weiße Schliere zu sehen waren. Das etwas drehte und stürzte sich auf die 2 am Boden liegenden Jäger. Explosionen flammte um den Kopf der Kreatur auf, kreischend zuckte sie und drehte ab, und tauchte wieder in die Wolken. ,,Alles in Ordnung?“ ,,Möchte ich meinen.“ Antwortete Jakob und hustete dabei.  ,,Er kommt zurück.“ Jakob blickte auf, in das Gesicht desjenigen, der ihn in den letzten 2 Jahren begleitet hatte. Reiner half ihm auf. Mit wackeligen Beinen stand Jakob da, und hoffte dass das Schiff wieder einen geraden Stand bekommen würde.  Mit einem Ruck drehte sich das Schiff erneut, diesmal auf die richtige Seite so das man normal darauf stehen konnte. ,,Verdammt was will der hier??“ Jakob konnte sich viele Gründe vorstellen weshalb sich ein Amatsu hier blicken lassen würde, einer verrückter als der andere. Nur eines War klar, wo der Amatsu War,  da blieb der Tod nicht lange fern. Urplötzlich durchbrach der Amatsu  wieder die Wolken und schwamm gerade zu auf Jakob zu, der in einer fließenden Bewegung sein Schwert zückte. Ein weißer Schweif folgte dem Schwert, welches sich beinahe selbst seinen Weg suchte. Es War nur der Bruchteil einer Sekunde, die Jakob blieben dem Angriff des Amatsu aus zu weichen,  eine Sekunde die entschied, ob er oben blieb oder von der Wucht des Angriffes wie ein Staubkorn vom Wind verweht werden würde.  Er wich aus, und versetzte dem Drachenältesten als Antwort auf den Angriff für einen Hieb seiner Seits. Der Wiederum brüllte auf und schlug mit seinem Schweif nach ihm. Wie ein Dampfhammmer traf ihn der Hieb direkt in den Magen und schleuderte ihn gegen das Geländer. Doch de Amatsu schien ihn nicht nach zu setzen, als Jakob hinsah erkannte er auch den Grund. Hartnäckig und Störrisch hatte Reiner sich gerade noch dazwischen werfen können, und dem Amatsu in Schach halten können. ,,Wenn du nichts dagegen hast könnte ich hier etwas Hilfe gebrauchen!“ rief dieser. Erneut rüttelte der Wind am Schiff.

Es blitzte, 2 der Schiffe die neben den Hauptschiff her flogen gingen in Flammen auf und stürzten einen Rachschwaden hinterlassend durch die Wolkendecke, wo sie im einer grellen Explosion unter gingen. Die Wolkendecke dämmte zwar das Geräusch nicht aber die Angst die die anwesenden verspührten. Der Amatsu erzeugte einen Luftstrom, welcher sich als ein Kleiner Tornado durch das Holz des Schiffes fraß. Diesen Moment nutzte Reiner um den Amatsu endgültig vom Schiff zu vertreiben. Reiner stürzte gleich zu den Balisten, und versuchte den Amatsu ins Visier zu bekommen. Ein Brüllen verriet Jakob das er es geschafft hatte. Er konnte sehen wie sich die Wolken langsam aber sicher verzogen. Der Regen hörte auf und die ersten Sonnenstrahlen schlichen sich durch die Wolken. Er sah nach oben und erblickte eine Hand die sich ihm gegenüber  befand, und darauf wartete das er sie ergriff. Mit einem erleichterten Grinsen zog Reiner ihn hoch. ,,Danke..“ ,,Immer wieder gerne.“ Jakob seufzte….
……..
Ramponiert und nass landete das Luftschiff in der Mulde die zum Landen vor gesehen War. Der Karawanenführer  wartete schon, schon seit 2 Tagen wartete er. Als sich die Luke öffnete grinste er leicht. Das verging ihm aber schnell wieder als er sah wie blass Marius War. Völlig unter Schock stand er, und war beinahe nicht in der Lage Einen Fuß vor dem anderem zu setzen. Jakob ging einen anderen Weg. Es War bereits später Nachmittag,  die Schicht in der Schmiedeeisen müsste also bald zu Ende sein. Er schmunzelte als er schon vom weitem dem Rauch sah, der aus dem Offen der schmiede stieg. Typisch von Hinkelbein keine Spur,, der trank wahrscheinlich  wieder. Der kleine müsste aber immer noch am arbeiten sein. Jakob räusperte sich,  als er am Tresen stand. Der kleine,  welcher sich vorher noch so tatkräftig um die Schmiedeeisen gekümmert hatte, blickte sich etwas unsicher um, und fiel Jakob im nächstem Moment schon in die Arme. Gerade rechtzeitig ging er noch in die Hocke um seinen kleinen Bruder in die Arme schließen zu können.  Er drückte ihn an sich. Dann murmelte er etwas verlegen das er die Schuppen zwar mit hatte, sie aber etwas klein War. Helix Augen leuchteten, als er das kleine Objekt von seinen Vorbild in die Hände gedrückt bekam. Jakob achtete dann nicht mehr drauf und teilte Hinkelbein mit das Fatalis nach Vall Habber  kommen würde.  Danach ging alles einfach nur unglaublich schnell, schneller als er hätte ahnen können…
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