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Selbst ein Yo-kai Butler wird mal krank!

von Yumestar
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Jibanyan Nathan Adams Whisper
03.10.2017
03.10.2017
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Selbst ein Butler Yo-kai wird mal krank!

Von Yumestar

Gähnend und sich streckend sprang Nathan aus seinem Bett und begrüßte den neuen Morgen. Heute war wirklich der perfekte Tag zum Sommerferienstart. Die fröhliche, gar schon lächelnde Sonne schien warm und hell durch die halb geöffneten, blauen Vorhänge. Um noch mehr von der strahlenden Pracht zu ergattern, öffnete er die Gardinen vollkommen. Das fast schon blendende Licht durchflutete das Zimmer und er seufzte gelassen auf: „Was für ein wunderschöner Morgen. Der perfekte Start für die Sommerferien.“
„Nya…“, Jibanyan streckte sich einmal katzenhaft und ließ sich wieder auf die Bettdecke fallen, „Ein herrlicher Tag für ein kleines Katzenschläfchen.“
Nathan gab ein Kichern von sich, „Musst du immer so verschlafen sein?“
„Ich bin ein Katzen Yo-kai, was erwartest du?“, verteidigte sich Jibanyan und rollte zur Seite.
„Nicht, viel, aber kommst du wenigstens mit raus?“, erkundigte sich Nathan, als er sich sein rotes T-Shirt und Shorts überstreifte.
„Nya… Wenn es denn sein muss.“, gähnte das Katzen Yo-kai und erhob sich von seinem Platz.
„Super!“, freute sich Nathan und wollte gerade die Treppe runterrennen, da bemerkte er, dass etwas oder besser gesagt jemand fehlte, „Whisper?“
Mit einem suchenden Blick ließ er seinen Blick durchs Zimmer gleiten, um nach seinem treuen, weißen Freund zu schauen. Normalerweise wachte Whisper immer vor ihm auf und bemängelte wie er viel zu faul sei und nach draußen gehen sollte. Heute Morgen fehlte jede Spur von dem Yo-kai Butler und das war sehr ungewöhnlich.
„Nya? Ich könnte schwören, dass er gestern Abend noch hier war.“, wunderte sich Jibanyan und legte den Kopf schief. Kleine Fragezeichen schwebten über seinen Kopf.
„Ich bin hier.“, murmelte das gesuchte Yo-kai mit einer müde klingenden Stimme und einem darauffolgenden Schniefen. Gerade erhob es sich aus einer großen Decke, die auf dem warmen Boden lag. Ein Gähne huschte ihm über die lilanen Lippen, bevor er sich mit einem schläfrigen Blick seinen Kameraden zuwendete.
„Woah, Whisper ist alles in Ordnung? Du siehst müde aus.“, platzte es überrascht aus dem Brünetten.
„Jaja, alles gut.“, der weiße Geist gab ein langes Gähnen von sich, „wahrscheinlich nur schlecht geschlafen.“
„Hm, möchtest du dich lieber noch etwas ausruhen? Jibanyan und ich gehen in den Park. Dort treffe ich mich mit meinen Freunden.“, informierte ihn Nathan mit einem leicht besorgten Blick. Er hatte seinen schwebenden Freund noch niemals so müde gesehen.
„Nein!“, erhob Whisper nun laut seine Stimme, sodass alle im Raum zusammenzuckten, „Ich komme natürlich mit! Als dein treuer Yo-kai Butler kommt es mir nicht im Sinn dich alleine zu lassen!“
„War ja klar, dass man ihn nicht so schnell loswird.“, murmelte Nathan vor sich hin.
„Wie war das?“, hakte Whisper nochmal nach, während eine kleine Wut Ader an seiner Stirn aufpochte.
„Nichts, nichts.“, meinte Nathan lächelnd und sah Whisper dann noch einmal an, „aber, wenn du noch müde bist, solltest du lieber schlafen.“
„Nein, nein, ich bin völlig ausgeruht.“, erklärte der Geist mit einem erneuten Gähnen.
„Wer’s glaubt wird selig.“, sprach Jibanyan seinen Gedanken laut aus.
„Whisper, wir meinen es doch nur gut.“, klärte der Junge seinen geisterhaften Freund auf.
„Ja, und wenn ich sage, ich bin wach, dann bin ich auch wach.“, verteidigte sich der Geist Yo-kai.
„Na, wenn du meinst.“, Nathan zuckte nur mit der Schulter und lief zur Treppe, „dann lasst uns los.“
„Au ja… Frische Luft, sonnige Plätzchen und grüne Wiesen…“, summte Jibanyan vor sich hin und folgte Nathan zufrieden.
Whisper seufzte nur, nicht wirklich die Energie habend ihnen so schnell zu folgen. Schon seit der gestrigen Nacht fühlte er sich nicht wirklich in Topfit. Sein Hals kratzte, seine eigentlich nicht vorhandene Nase lief und er war total abgeschlagen. Noch schnell nach seinem blauen Yo-kai Pad greifend, beschloss er, später im Yo-kai Wiki nachzuschauen, was mit ihm los war. Obwohl er da eigentlich schon eine Vermutung hatte…

„Whisper, kommst du endlich?“, rief Nathan laut, als er schon ein ganzes Stück von seinem Haus entfernt war.
„Du bist echt eine Trantüte.“, ärgerte Jibanyan seinen Yo-kai Freund.
„Ich komme… ja schon.“, keuchte der Geist Yo-kai, als er atemlos bei seinen Freunden ankam. Sein blasses Gesicht war von der Anstrengung errötet und Schweiß rannte ihm von der Stirn.
„Sicher, dass du ok bist?“, hinterfragte der Yo-kai Watch Träger noch einmal und hob skeptisch eine Augenbraune. Seine kastanienbraunen Augen musterten den Yo-kai Butler genau, wobei dieser nur noch aufgeregter wurde.
„Natürlich, bin ich mir sicher! Ich bin topfit!“, antwortete Whisper lächelnd und drehte sich zum Beweis einmal um seine eigene Achse, wo von ihm insgeheim schlecht und schwindelig wurde.
„Wenn du meinst.“, Nathan ging einfach weiter und fügte noch hinzu: „Du verhältst dich heute wirklich komisch, Whisper…“
„Komisch? Wie kommst du denn darauf?“, erkundigte sich Whisper gespielt interessiert und schwebte neben seinem Meister her.
„Du bist viel stiller als sonst und du scheinst wieder irgendwas zu verheimlichen.“, erklärte Nathan nachdenklich, als er in Richtung Park spazierte.
„Verheimlichen? Ich verheimliche doch nichts.“, meinte Whisper unsicher grinsend und versteckte sein Yo-kai Pad hinter sich.
„Was schaust du denn da nach, Kumpel?“, wollte Jibanyan interessiert wissen und schnappte nach dem Yo-kai Pad. Im letzten Moment hielt Whisper es noch hoch genug, damit das Katzen Yo-kai es nicht bekam, was ihm leichte Schmerzen bereitete.
„Ich schaue nichts nach.“, entgegnete Whisper, den anscheinenden Staub vom Bildschirm am Reiben.
„Aber du bist doch auf einer Seite.“, wunderte sich die Katze und legte wieder den Kopf schief.
„Das ist doch egal. Habt ihr nichts Besseres zu tun, als nach mir zu sehen!?“, ungewollt hatte der Geist Yo-kai seine Stimme laut erhoben, wodurch er reichlich genervt klang.
„Na dann, eben nicht.“, meinte Jibanyan und zuckte mit der Schulter, „deine Sache.“
„Wir lassen dich ja schon in Ruhe, Whisper.“, erklärte Nathan ihm und flüsterte dann zu seinem Katzenfreund: „Er ist heute wirklich komisch drauf. So gereizt habe ich ihn ja noch nie erlebt.“
„Er hat wahrscheinlich bloß schlechte Laune.“, dachte Jibanyan laut, relativ desinteressiert daran, was nicht mit Schokoriegeln oder Schlafen zu tun hatte.
„Oder er wurde von einem Yo-kai besessen.“, flüsterte Nathan nachdenklich, bevor er im Park ankam.

Hey, ich bin es wieder, Yumestar! Bin wieder zurück bei Yo-kai Watch, seit ich Yo-kai Watch 2 spiele. Da es immer noch keine richtige Sickfic mit einem kranken Whisper gibt, musste ich wohl mal wieder ran. Besonders da meine ältere Version davon, relativ bearbeitungswürdig ist. Ich hoffe, diese Geschichte gefällt euch besser! Ich gebe mir größte Mühe, um hier schnell zu updaten und damit ihr sehen könnt, wie Whisper sich abmüht!

-Viel Spaß beim Lesen wünschte euch eure Yumestar-
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