Phönix-Nicht so wie es scheint

OneshotRomanze, Fantasy / P12
Erestor OC (Own Character)
02.10.2017
02.10.2017
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Hey,diesen Oneshot konnte ich mir nicht verkneifen. Die Idee war einfach viel zu lange in meinem Kopf.

Viele Spaß ;)



Phönix-Nicht so wie es scheint

Der Phönix flog pfeilschnell durch Bruchtal. Dabei wich er jedem erdenklichen Hindernis aus. Er kannte dieses Gebiet in und auswendig. Immer weiter flog er bis er einen eleganten Bogen machte und sich auf einem Fensterbrett niederließ. Der Raum dahinter war eine Art Büro in dem sich sämtliche Papiere Mittelerdes zu sammeln schienen. Ein schwarzhaariger Elb der am Schreibtisch über einen der Papiere saß,sah auf als das Wesen auf seinem Fensterbrett landete. „Was willst du schon wieder hier?“ fragte er den Vogel. Dieser legte nur denn Kopf schief und zwitscherte kurz in einem wohltuendem Klang. Der Elb verdrehte nur die Augen. „Sag mir doch endlich was du von mir möchtest. Seit Tagen kommst du jeden Tag hier her und störst mich bei meiner Arbeit.“ Der Phönix schüttelte denn Kopf und es sah aus als würde er schmunzeln. Dann breitete er seine Flügel aus und flog ins Zimmer um kurz darauf grazil auf einem Stuhl vor dem Schreibtisch des Elben zu landen.
Doch bevor das Fabelwesen ganz auf dem Stuhl landete,verwandelte sich der Vogel mit einer ungefährlichen Feuerwand in eine wunderschöne Elbin mit langen weißen Haaren und blassem Gesicht. Aus grünleuchtenden Augen sah sie den Elben an. „Du versteckst dich nur hinter deinen Papierstapel damit du mich nicht mehr sehen musst. Nur blöd das ich dir auf deine elbischen,im Moment wohl sehr angespannten,Nerven gehe. Habe ich Recht oder habe ich Recht,Erestor?“Der Schwarzhaarige sah die weißhaarige  leicht genervt an. Er wusste das die Elbin gesehen hatte wie er sie bei ihrer Verwandlung angestarrt hatte.Erestor stand abrupt auf. „Bei Valar,Dragon! Was erwartest du?“ Man sah Erestor an das er den Tränen nahe war. „Du bist die Tochter Elronds und ganz nebenbei hat er andere Pläne mit dir als du mit dir selbst.“ Die Weißhaarige seufzte nur. „Als ob ich auf meinen Vater hören würde. Vor allem ist es zufälligerweise mein Körper. Und ich bestimme wenn er gehört.“ Mit einem Lächeln bemerkte sie das Erestor erschauderte. „Warum lässt du mich nicht in Ruhe und lässt mich das vergessen was war?“ seine Stimme klang gepresst. Er musste sich beherrschen. Beherrschung,wie ein Elb sie normalerweise haben sollte,und doch schaffte diese Elbe es jedes Mal diese Beherrschung binnen Sekunden zu verbrennen. „Weil du das doch selber nicht willst.“ antwortete Dragon ihm. Gegen seinen Willen versagte Erestors Körper ihm denn Dienst und er musste sich wieder hinsetzten.
Dragon nutze das,stand auf,stellte sich hinter den schwarzhaarigen Elben und legte ihre Hände auf seine Schultern worauf Erestor sich sofort wieder verkrampfte. Nein,das durfte nicht sein. Elrond würde ihn aus Bruchtal verbannen wenn er es erfahren würde. Nein,das darf nicht sein! „Dragon mach es mir nicht so schwer.“ nun war er wirklich an seiner Grenze angelangt. Eine einzelne Träne rann seine Wange hinunter. Die Elbin beugte sich zu ihm hinunter und wischte mit ihrem Daumen die Träne weg während Erestor Sie flehend  ansah. „Ich zeigte dir nun etwas und danach musst du dich entscheiden.“ flüsterte sie. Bevor der Berater reagieren konnte spürte er ihre weichen Lippen auf seinen. Es war ein sanfter Kuss. Es dauerte nur eine Sekunde und dann löste Dragon denn Kuss wieder. „Deine Entscheidung?“. „Elrond...“setzte Erestor an als sie ihm dazwischen ging. „Vergiss meinen Vater. Sollte er es heraus bekommen und du solltest verbannt werden,werde ich mit dir gehen.“
Erestor griff ihr nachdenklich in die Haare. Sie waren so weich wie die Seelen der sie gehörten. Er sah in diese unendlichen grünen Seelenspiegel und noch bevor er entscheiden konnte hatte sein Herz die Kontrolle übernommen. Erestor zog Dragon zu sich und küsste sie. Sanft aber bestimmend. Erst als sie Luft brauchten,lösten sie sich voneinander. „Ist das ein ja?“fragte die Elbin.“Ja um Erus Willen!“ seufzte Erestor.
Dragon wollte etwas sagen als es an der Tür klopfte. „Bis später“ flüsterte sie und verwandele sich in eine Phönix,der durch das Fenster verschwand. Keine Minute zu früh. Elrond betrat das Zimmer und gab Erestor für denn Rest des Tages frei. Dieser nickte nur und nachdem der Elbenlord das Zimmer wieder verlassen hatte stürzte er zum Fenster. Suchend sah er sich um. Erst als er ein leises Pfeifen  hörte fiel sein Blick auf dem Baum vor seinem Fenster in dem sich seine Gefährtin soeben von Ihrer Phönix-Gestalt in ihre elbische Gestalt gewechselt hatte und  nun frech grinsend auf einem Baumstamm saß. Erestor lächelte nur zurück bevor er sich so schnell es ging,ohne Aufsehen zu erregen,nach draußen lief.
Heute Abend würde er ganz  bestimmt nicht über seinen Papieren hängen. Dafür würde eine bestimmte weißhaarige Elbe schon sorgen.

                 THE END

Ich hoffe ich habe die Geschichte authentisch rüber bekommen. Wie immer hoffe ich das euch diese kleine Geschichte gefallen hat und wie immer würde ich mich auch auf Kommentare freuen. Kritik ist wie immer willkommen.
Bis demnächst <3
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