The untrue lifes of the fabulous Killjoys

OneshotRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
27.09.2017
27.09.2017
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typ der Geschichte: Oneshot

Rating: P12Slash

Genre: idk Romanze/Schmerz/Angst ??

The untrue lifes of the fabulous Killjoys


Fun ghoul and Party Poison in: broken people and broken hearts?



Die beiden Killjoys und treuen Freunde sind schon lange unterwegs. Eine relativ ruhige Fahrt zieht sich langsam in die Länge, doch sie haben noch viel vor sich.

Während Jet Star und Kobra Kid sich davor drücken, auf die Mission mit zu kommen und lieber auf dem Sofa Guitar Hero spielen, fahren Party Poison und Fun Ghoul die verlassenen Straßen der Wüste entlang.

Auf der Boombox läuft Musik, doch keiner der beiden hört wirklich zu.

Du hörst die Musik erst, wenn dein Herz anfängt zu brechen, pflegten sie immer zu sagen. Und keiner der Killjoys will wahr haben, dass sie gebrochene Menschen sind.

Doch wer wäre das nicht, wenn man als einziger ein scheinbar unüberwindbares Industrie Imperium zu stürzen versucht. Ohne einen wirklich großen Erfolg.

Rebellion macht einsam. Doch wie einsam sie in Wirklichkeit sind, wollen sie nicht einsehen.

Während Fun Ghoul, der jüngere von beiden, aufmerksam den Wüstensand beobachtet und sich fragt, wie es sich wohl anfühlt, bei einem Sandsturm eines dieser Sandkörner ins Auge zu kriegen, achtet Party Poison auf den Asphalt, welcher teils aufgebrochen und kaputt ist. Es erinnert ihn an Stücke von zerbrochenen Erinnerungen.

„Wir könnten das alles zurück lassen. Für immer hinter uns lassen und vergessen.“, bricht Fun Ghoul plötzlich die stille. Immer noch nachdenklich, sieht er aus dem Fenster.

Poison zieht seine Augenbrauen zusammen, sieht aber weiterhin auf die Straße. Nach langem Überlegen versteht er immer noch nicht ganz, was Fun Ghoul ihm genau damit sagen will.

„Hm.“, macht er deshalb nachdenklich. „Wieso?“, für einen kurzen Moment sieht er rüber zu Ghoul, doch dieser schaut immer noch nachdenklich in die Wüste.

„Ich hab keine Angst. Ich habe keine Angst alleine in diese Welt zu laufen. Ich habe keine Angst davor, weiter zu leben und nichts was du sagst könnte mich aufhalten.“, Fun Ghoul sieht sich selbst, wie er alleine durch die Wüste geht. Er würde es schaffen…

„Sag sowas nicht.“, entgegnet Poison, verwundert und irgendwie verletzt durch Ghouls Worte.

„Du kannst mit mir weglaufen. Wann immer du willst.“, auf Fun Ghouls Gesicht macht sich ein extrem schwaches Lächeln breit.

Poison atmet tief durch. „Du weißt, dass das keine gute Idee wäre.“, er versucht gleichgültig zu klingen, doch Fun Ghoul merkt, dass Poison diese Idee eigentlich garnicht so schlecht fände. Er würde es aber nie übers Herz bringen, die anderen zurück zu lassen.

„Schon klar, weglaufen ist keine Option…“, Ghoul seufzt.

Sein naiver verstand wollte ihm einfach nicht klarmachen, was Poison ihm eigentlich damit sagen wollte.

Egal wie sehr Ghoul es versuchte, er konnte und wollte es nicht in seinen Kopf kriegen. Er hatte sich alles anders vorgestellt. Egal wie sehr alle versuchten, ihm zu erklären, dass er nicht einfach zurück nach Battery City gehen konnte, es brachte nichts. Er wollte sich dafür rächen, das Better Living Industries ihm seinen Freund, seine Familie und sein zuhause genommen hatte. Und er war ungeduldig.

„Wir werden so weiter machen wie vorher.“, beschließt Poison und sieht Ghoul ernst an.

Sie konnten nicht zurück nach Battery City. Cherry Cola und die Phoenix Hexe waren sich sicher, bald würde Destroya erwachen. Wenn Little Girl alt genug ist, ist es keine Frage der Zeit mehr.

„Wir warten schon viel zu lange auf Destroya. Woher willst du wissen, dass es ihn wirklich gibt? ich glaube nicht an Gott.“, entgegnet Fun Ghoul und zuckt mit den Schultern.

„Und sie glauben nicht an uns. Gibt es uns deshalb auch nicht? Ich glaube an uns. Wir sind die Feinde.“

Ghoul hat darauf keine Antwort.

Es wird wieder still. Keiner der beiden weiß, ob er die stille unangenehm finden soll oder nicht. Schon seit längerem ist die Stimmung zwischen allen ein wenig angespannt.

Es vergeht wirklich längere Zeit, bis Fun Ghoul wieder das Wort ergreift. Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen er sich und alles andere hinterfragt. Er ist wütend, aber nachdem er das gesagt hat, was er sagen wollte, geht es ihm besser. Also lassen sie ihn immer reden.

„Interessiert es eigentlich irgendwen, ob wir diesen scheiß Krieg gewinnen oder verlieren? Was sind wir schon anderes, außer tote fliegen in der Sommerzeit? Jeder kennt unsere Namen, aber trotzdem sind wir nichts. Man ist das, was man besitzt in unserer Welt und sie haben uns alles genommen.“, es spricht die Angst aus ihm. Seine größte Angst war es immer gewesen, alles zu verlieren und so blind wie er war, dachte er alles wäre weg, obwohl eine der Personen die für ihn sterben würden, direkt neben ihm sitzt.

Poison versteckt sich hinter seiner Maske. Nicht hinter der gelben, sondern hinter der Maske die jeder aufzieht, wenn er keine Gefühle zeigen will. Ghoul hasst diese Maske an ihm.

Er bekommt keine Antwort. Poison hat heute nicht die Kraft für eine solche Unterhaltung.

„Wir sind doch die guten oder?“, fragt Ghoul dann, weil er einfach reden muss. Sonst platzt er. Er muss über seine Gedanken reden, egal ob ihm jemand wirklich zuhört oder nicht.

Etwas spiegelt sich plötzlich auf Poisons Gesicht wieder. Zweifel. Er wusste es nicht.

„Halt den Mund…“, murmelt er, doch jetzt hat Ghoul sich in dieses Thema reingesteigert, da muss er weiter reden. Dass er Poison jedoch mit diesem verhalten teilweise verletzt, weiß er nicht.

„Ich mein’s ernst. Wenn wir die bösen bekämpfen, müssten wir doch automatisch die guten sein oder?“, auch auf seinem Gesicht breiteten sich langsam Zweifel aus.

„Die guten werden sterben und die bösen werden gewinnen. Warum wollen wir dann die guten sein?“  

Jeder will die Welt verändern, aber keiner will sterben.

„Hör auf.“,entgegnet Poison.

„Ich soll aufhören die Wahrheit zu sagen? Ich soll mich weiterhin belügen so wie du Kid, Star, Dr. D. und alle anderen? Schön.“, Ghoul verschränkt seine arme vor der Brust und schnaubt.

„Du sollst aufhören mir die Wahrheit, die ich schon längst kenne, zu sagen… ich weiß was für loser wir sind und das wir alle sterben werden, also hör auf!“, ruft Poison aufgebracht.

Er hat einfach keine Kraft mehr. Fun Ghoul ist nicht der einzige, der wütend und müde ist.

„Du willst also was Neues hören? Schön. Ich bin müde. Ich kann nicht mehr. Mir geht alles auf den Sack und ich will nicht mehr weitermachen. Wozu auch? Verdammt ich habe keinen Grund aufzustehen. Mir wird beigebracht, zu töten, aber wer zeigt mir wie es geht, zu lieben? Ich hab ein kugelsicheres Herz, aber was bringt es mir? Ich bin allein! Mir wurde alles genommen und ich habe Angst… Richtig gehört, ich habe Angst! Ich habe Angst davor weiter zu leben! Ich habe Angst davor alleine in diese hässliche Welt zu laufen! Es macht doch keinen Unterschied, ich bin unbedeutend, ich…“, Fun Ghoul bricht ab. Mit nassen Augen sieht er zu Poison, welcher seinen Kiefer anspannt und das Auto zum Stehen bringt.

Erst als das Auto steht, dreht Poison sich zu Ghoul, welcher gerade eine Träne von seiner Wange wischt. Er hasst es vor anderen zu weinen, das letzte Mal war schon über zehn Jahre her. Er wollte nie so viele Gefühle vor jemandem Preis geben.

„Du bist ein Idiot, weißt du das?“, Poison sieht ihn ernst- fast schon wütend an. Sein Kiefer spannt sich schon wieder an.

„Verdammt wir sind alle müde! Uns allen wird nur beigebracht zu töten und nicht zu lieben! Ich habe auch angst hörst du! ich hab eine scheiß Angst davor, drauf zu gehen.“, auch Poisons Augen füllen sich mit Tränenwasser.

„Aber weißt du bei was du lügst?“

Fun Ghoul sieht Poison fragend an und zuckt dann mit den Schultern.

„Dir wurde nicht alles genommen. Du hast mindestens eine Person, die für dich sterben würde! Egal wie hässlich diese Welt ist, du bist wunderschön für mich, kapiert?! Du bist die einzige Hoffnung für mich… verdammt du übersiehst das offensichtliche!“, zum Ende hin wurde Poison ziemlich laut und Ghoul sah ihn kleinlaut und überrascht an.

Doch Zeit um Poisons Worte zu verstehen, blieb ihm nicht.

Poison griff fest in Ghouls Oberteil und zog ihn zu sich. Ihre Lippen trafen zielgenau auf einander. Es war ein wirklich stürmischer Kuss, lag vielleicht an Poisons eigentlicher Wut.

Ghoul wusste nicht, wie er mit dieser Situation umgehen sollte, aber er erwiderte den Kuss.

Doch so schnell wie Poisons Lippen auf seinen lagen, waren sie auch wieder verschwunden.

Poison sah immer noch ein bisschen wütend aus, doch in Wahrheit war er extrem erleichtert. Ghoul fühlte sich plötzlich komisch, aber gut.

„Idiot…“, murmelt Poison, als er Ghouls verwundertes lächeln sah.

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Heyho
ich hab mal was versucht.
und irgendwie mag ich den oneshot auch. ich bin mal wirklich zufrieden. heeeey
ich wär wirklich happy wenn ihr mir reviews hinterlassen würdet :))
bald gehts auch vielleicht endlich mal voran mit meinen fanfictions. tut mir wirklich leid das ich da momentan keine ideen für habe...
xoLeni