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Jagd

von Arduinna
Kurzbeschreibung
OneshotFantasy / P12 / Gen
24.09.2017
24.09.2017
1
742
 
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24.09.2017 742
 

Beitrag für das Wichteln Offen für Neues von Sisi12
Mein Wichtelkind ist monett

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Hallo monett!
Ich war sehr erfreut, deine Vorgaben bekommen zu haben, auch, wenn ich zugeben muss OUAT noch nicht gekannt zu haben. Daher hat das Wichteln bei mir seinen Zweck voll erfüllt.
Ich gebe zu, dass ich zunächst nicht so ganz wusste, was ich machen sollte, da das Internet in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich war. Schließlich habe ich mir den Anfang der dritten Staffel angeschaut. Und ja, hier ist das Ergebnis.
Ich hoffe, die Charaktere sind nicht ganz so Out of Charakter geworden und noch mehr hoffe ich, dass dir der kleine OS gefällt.

LG Ari

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Jagd

Felix stahl sich gemeinsam mit den anderen verlorenen Jungs durch die Schatten des Dschungels. Pan schlich ein Stück vor ihm durch das Dickicht, doch hielt plötzlich inne. Er winkte Felix zu sich.
„Geht ihr vor. Ich bleibe noch zurück.“
Pan deutete zwischen den Blättern hindurch auf die Lichtung. Drei Gestalten waren im Schein des Signalfeuers zu erkennen, zwei große und eine kleine. Felix lächelte. Da war er, der Junge. Er stand mit gefesselten Händen neben seinen Entführern.

Mit großen Schritten trat er aus den Schatten, dicht gefolgt von den anderen. Greg wirkte verblüfft.
„Wer seid ihr?“
Felix lächelte. „Wir sind die Zentrale.“ Er hob einladend die Arme. „Willkommen in Neverland.“
Felix beobachtete amüsiert, wir Greg die Gesichtszüge entgleisten.
„Die Zentrale sollen nur ein paar Teenager sein?“ Tamara wirkte genauso verdutzt. Der Junge jedoch sah Felix an und Felix sah Erkennen in seinen Augen.
„Es sind keine Teenager. Es sind die verlorenen Jungs.“
Felix lächelte. Sehr schlau, der Junge. Doch Henry war noch nicht fertig.
„Warum wollt ihr Magie zerstören?“ Er sah Felix an.
Dieser lächelte. „Wollen wir doch gar nicht. Wir wollen nur den Jungen.“
Tamara trat einen Schritt vor. „Erst, wenn ihr uns gesagt habt, wie wir nach Hause kommen.“
Felix lächelte immer noch. Nach Hause, ja. Wussten die nicht, dass man nur mit Pans Erlaubnis Neverland entkommen konnte.
„Ihr werdet nicht nach Hause kommen.“ Er ließ seine Stimme belustigt klingen, als er die für die Besucher bedrohliche Nachricht aussprach.
„Dann werdet ihr auch den Jungen nicht bekommen.“ Greg spuckte die Worte aus.
Felix Lächeln verblasste nicht. Und ob sie ihn bekommen würden. Oh, nein, es würde keinen Krieg bedeuten, wenn sie den Jungen nicht freiwillig hergaben. Krieg war etwas für Unvorbereitete.
„Aber sicher.“ Er ließ die Worte ins Leere laufen.

Das Geräusch, welches mit einem Mal sich sehr schnell näherte, überraschte ihn nicht. Pan musste ihn gerufen haben. Als der Schatten von oben herunterstürzte und Greg mit Gewalt den Schatten entriss, ging alles ganz schnell. Greg stürzte zu Boden und Tamara schrie auf.
„Lauf, Henry!“, rief sie dem Jungen zu. Henry. So hieß er also. Sein Name zerging Felix auf der Zunge.
Als sich Tamara umwandte, und dem Jungen folgen wollte, machte Felix eine kleine Bewegung mit der Hand, woraufhin einer der Jungs einen Pfeil durch die Luft fliegen ließ und Tamara an der Schulter erwischte. Diese schrie auf und ging zu Boden. Blut trat um den Pfeil herum aus. Es erinnerte Felix an die Blüte einer Lilie. Ohne sich jedoch weiter um sie zu kümmern, führte Felix seine Gruppe in den Dschungel, dem Jungen hinterher.

Er rannte durch den Wald, den Pfad entlang.
„Dort lang, ich hab ihn gesehen!“
„Beeilung!“
„Fangt ihn!“
Felix ignorierte die Rufe der anderen und konzentrierte sich auf seine Aufgabe. Sie sollten den Jungen durch den Wald jagen. Ihn in die Enge treiben.
„Wo ist er?“
„Er war gerade noch da!“
„Was macht ihr da?“ Felix funkelte die beiden Jungen an.
„Der Junge ist verschwunden“, erklärte der eine.
Felix sah ihn verächtlich an. „Blödsinn. Sucht ihn.“ Die beiden Jungen verschwanden zwischen den Bäumen.

Felix rannte immer noch, als plötzlich ein Ruf erschallte. „Da sind sie!“
Er beeilte sich, der Stimme zu folgen. Dicht vor ihm brachen Gestalten durch das dichte Grün. Felix konnte sie sehen. Zwei Jungen. Henry und jemand, der ihm bekannt vorkam. Die beiden rannten auf den Rand des Abgrunds zu, der, wie Felix wusste, hier verlief. Henry zog seinen Begleiter mit sich, als sie über die Kante sprangen. Feenglanz glitzerte in der Luft. Und beide flogen, flogen in den Himmel und Felix erkannte plötzlich, um wen es sich bei Henrys Begleiter handelte. Pan.
Die beiden flogen über die Felsspitzen direkt auf eine Lichtung zu, wo ein beliebtes Versteck lag.
Felix lächelte. Er winkte seinen Begleitern zu sich.
„Folgt mir.“
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