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Love the way you lie

von CC4Love
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Buck Rockgut Kowalski Private Rico Skipper
23.09.2017
23.09.2017
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23.09.2017 1.219
 
Zusammen mit einem etwa 10 Jahre alten Jungen kam Buck Rockgut auf den Trainingsplatz. Dort waren bereits einige andere Jungs. Alle ungefähr in einem Alter von 10 bis 18 Jahren. Die Jungs waren alle in Vierer- bis Sechsergruppen aufgeteilt und schienen Übungen zu trainieren. Nur eine Gruppe bestand aus nur 3 Jungs und genau dort ging Buck mit dem neuen Jungen hin.
„Skipper!“
Einer der Jungs sah auf und ging daraufhin sofort zu Buck und dem Jungen.
„Das ist Kowalski. Er ist das neueste Mitglied deines Teams“, erklärte Buck dem anderen Jungen, der wohl Skipper hieß.
„Was?? Wieso?? Ich will kein neues Team-Mitglied!“ beschwerte Skipper sich, während Kowalski ihn musterte. Er war ungefähr in seinem Alter. Vielleicht auch schon 11. Trotzdem war etwas kleiner, als Kowalski und hatte schwarze Haare und meeresblaue Augen. Noch nie hatte Kowalski so blaue Augen gesehen. Automatisch ging er im Kopf alles, was er über Gene wusste durch und überlegte, was es für Möglichkeiten gab, dass dieser Junge so dunkle Haare und trotzdem so strahlend blaue Augen haben konnte.
„Skipper, Ihr seid nur 2 ½ in deinem Team“, riss Buck Kowalski aus seinen Gedanken. „Der Kleine ist erst 7“, fügte er dann hinzu, als Skipper wirkte, als würde er widersprechen wollen.
„Und Kowalski hat Köpfchen. So jemanden könntet ihr in eurem Team gut gebrauchen. Außerdem waren schon seine Eltern auf dieser Schule.“
Skipper seufzte. „Na Gut...“
Buck und Skipper redeten noch etwas, doch Kowalski hatte aufgehört zuzuhören. Er war wieder dabei die Möglichkeiten durchzugehen, wie Skipper an solche Augen kam. Kowalski selbst hatte die selben dunklen Haare, wie Skipper, aber dafür auch dunkle, braune Augen.
Sobald Kowalski sich sicher war, dass er alle Möglichkeiten gefunden hatte, wo die blauen Augen herkommen könnten, wandte er seinen Blick von Skippers Gesicht ab und sah ihn sich ganz an. Er trug eine Hose, die aussah, wie so eine, wie sie bei der Army getragen wird. Passend dazu trug er über seinem schwarzen Tanktop eine dieser Identifikationsketten, die Soldaten um den Hals tragen mit einem großen „S“ drauf.
„Komm, Neuer“, sagte Skipper zu Kowalski und ging zu den anderen beiden Jungs.
Kowalski warf noch einen kurzen Blick zu Buck, der ihm aufmunternd zulächelte.
Skipper schien nicht sehr begeistert von Kowalskis Anwesenheit zu sein.
„Das sind Rico und Private“, stellte Skipper, die anderen Beiden vor, als sie bei ihnen ankamen. „Jungs, das ist Kowalski. Er gehört jetzt zu unserem Team. Leider.“
„Hallo“, sagte der Kleine, der Kowalski als Private vorgestellt wurde. Er schien tatsächlich erst 7 zu sein und trug so ähnliche Sachen, wie Skipper, was bei ihm ziemlich niedlich aussah. Auch er hatte braune Haare und braune Augen, wie Kowalski.
Der Größere, der wohl Rico hieß, hatte ebenfalls braune Augen und schwarze Haare, welche zu einem Irokesenschnitt geschnitten waren. Er trug eine dunkle Jogginghose und ein weißes Tanktop. An seiner rechten Wange, direkt an seinem Auge, verlief eine ca 3 bis 4 cm lange Narbe. Zur Begrüßung hob er einfach nur die Hand und trotzdem schien er jetzt schon höflicher, als Skipper.
„Also, Neuer. Ich bin der Anführer dieser Einheit. Rico ist der Waffen- und Sprengstoffexperte und Private ist der kleine, niedliche mit dem großen Herz. Wir sind grad mit dem Training fertig. Komm, wir zeigen dir unser Zimmer“, erklärte Skipper und ging los, gefolgt von Kowalski und den anderen beiden.
Sie betraten das große Schulgebäude und Kowalski wusste direkt, dass er sich dort oft verlaufen würde. Denn das Gebäude war riesig und jeder Gang sah aus, wie der andere. Er folgte den anderen in eins der weiter oben liegenden Stockwerke, dort betraten sie einen der Gänge und dann eins der weiter hinten liegenden Zimmer.
In dem Zimmer befanden sich zwei Betten mit jeweils zwei Schlafmöglichkeiten und in der Mitte ein Schreibtisch mit einem Stuhl davor.
In dem oberen Bett rechts im Zimmer lag ein Mondeinhornkuscheltier. Dies musste wohl Privates Bett sein, schlussfolgerte Kowalski. Das Bett darunter war sehr unordentlich und da Rico sich dort hinsetzte, schien es ihm zu gehören. In dem linken Bett war nur das Untere bezogen. Das war dann wohl Skippers, was bedeutete, dass das Unbezogene darüber…
„Das da oben ist deins. Yay… über mir.“ Skipper sah wenig begeistert aus, zog seine Schuhe aus, setzte sich aufs Bett und legte die Füße hoch.
Kowalski stellte seinen Rucksack ab.
„Dein Schrank ist der leere da“, sagte Private und deutete zu den zwei Schranktüren neben Skippers und seinem Bett. Die eine Tür war zu. Die andere offen, wodurch Kowalski sehen konnte, dass der Schrank leer war. Also nahm er sich die paar Anziehsachen aus seinem Rucksack und legte sie da rein. Die Bettwäsche, die er dabei hatte, legte er auf sein Bett. Ein Notizbuch auf welches ein großes K gestickt war und ein Schloss vorne dran hatte, legte er auch dort hin.

Eine Weile später saß Kowalski am Schreibtisch im Zimmer und schrieb etwas in sein Notizbuch.
„Was machst du da?“ fragte Skipper und wollte Kowalski über die Schulter sehen.
„Nichts!“ sagte Kowalski schnell und schlug das Buch zu. Nachdem die anderen ihn erschrocken und Skipper mit hochgezogener Augenbraue ansahen, fügte er hinzu „Niemand darf in meinem Buch lesen.“
„Oh. Du schreibst also Tagebuch. Das ist ja so schwul“, lachte Skipper.
„Es ist kein Tagebuch.“
„Was schreibst du rein?“
„Was am Tag so passiert ist.“
„Tagebuch.“
„Es ist kein Tagebuch. Ich zeichne auch rein und schreibe Formeln oder Ideen für Erfindungen rein“, erklärte Kowalski.
„Aha“, sagte Skipper. „Streber-Tagebuch.“
„Es ist kein Tagebuch.“
„Ja ja, Homo.“
Damit war die Diskussion beendet.

„Mir gefällt der Neue nicht“, sagte Skipper am nächsten Tag zu Rico und Private nach dem Training, als Kowalski gerade nicht da war.
„Ich mag ihn“, erwiderte Private.
„Du magst ja auch jeden“, warf Skipper ein.
„Und du bist jedem gegenüber viel zu misstrauisch“, sagte Private.
„Ich mag ihn auch. Private hat Recht. Du bist jedem gegenüber misstrauisch“, schaltete sich nun auch Rico ein. „Du bist immer viel zu misstrauisch, Skipper.“
„Bin ich nicht.“
Doch, bist du“, stimmte auch Private zu.

„Bitte, Buck. Du kannst doch nicht ernsthaft denken, dass dieser Homo gut in mein Team passt. Hast du ihn beim Training gesehen?? Er ist furchtbar!“
„Er ist doch erst seit gestern hier. Er muss erst noch lernen“, verteidigte Buck Kowalski. „Außerdem liegen seine Stärken eher in der Wissenschaft. Was ebenfalls gut für dein Team wäre.“
Skipper seufzte genervt und lies das Thema dann erst mal sein. Vorerst.

Ein paar Wochen später:
„Wo gehen wir hin?“ fragte Kowalski, als er Buck durch die Schule folgte.
„Ich hab ein Geschenk für dich.“
„Und das meinst du ernst? Und nicht so, wie wenn Skipper es sagt?“
„Ähm ich denke, ich frage besser nicht nach. Aber ja, ich meine es ernst“, antwortete Buck und ging mit Kowalski in den Keller und dort in einen großen, dunklen Raum. Er schaltete das Licht ein und zum Vorschein kam ein riesiges Labor mit vielen Werkzeugen, Computern, Mixturen und allem Möglichen.
„Wow...“, war das Einzige, was Kowalski hervorbringen konnte.
„Das hier wird dein neues Labor, Kleiner.“
„Das… das hier alles… ist für mich?“ fragte Kowalski ungläubig.
„Ja klar. Auch wenn Skipper dir andauernd das Gegenteil zeigt. Wir wollen und brauchen dich hier.“
Kowalski sah erst zu Buck, sich dann in seinem neuen Labor um und lächelte. Es war seit seiner Ankunft in dieser Schule das erste Mal, dass er lächelte.
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