Herbstabend

von Nast
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
22.09.2017
11.02.2018
7
3618
1
Alle
8 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
Es ist schon Abend. Alle Bäume sind rot-golden und es ist schon ganzschön kalt. Es ist Ende Oktober. Kim ist im Park und geht ein bisschen spazieren. Sie genießt die frische Herbstluft. Langsam wird es dunkel. Es ist einfach wunderschön im Park, findet sie. Das einzige, was sie stört, oder eher traurig macht ist, dass sie allein ist. Schon lange Zeit ist sie nicht mit jemandem spazieren gegangen oder hat was anderes gemacht mit einer Person die sie liebt und andersrum. Nach dem Tod von ihrem Verlobten und dann auch noch ihrem Baby hat sie sich auf die Arbeit gestürzt und ist dann hier in der PAST gelandet. Die Menschen von der PAST mag sie wirklich sehr und sie mag es sehr, mit allen zusammen zu arbeiten. Alle sind total nett und zeigen immer, dass sie eine Familie sind, zu der sie mittlerweile auch dazu gehört. Leider kennt sie die Menschen aus der PAST nicht wirklich privat und unternimmt mit ihnen selten was außerhalb der Dienszeit, aber naja... Kim geht weiter und versucht einfach mal ihre vielen Gedanken abzustellen. Dann kommt sie zu einer kleinen Brücke, die über einen kleinen Fluss führt. Sie lehnt sich ans Geländer und atmet tief die frische kalte Herbstluft ein. Danach schließt sie ihre Augen und lehnt so für 10 bis 15 Minuten. Dann aber hört sie eine Stimme, die ihr bekannt, sogar sehr bekannt vorkommt. Die Stimme sagt:"Hey, Frau Krüger. Was machen Sie den hier?" Kim öffnet ihre Augen und antwortet der ihr sehr gut bekannten Person:" Ich genieße hier den Feierabend. Und sie?" Kim dreht sich jetzt so, dass sie der Person direkt in die Augen schauen kann. Die Person die da steht ist, wie sie erwartet hat Ben. Daraufhin antwortet Ben:"Ich wollte heute auchmal spazieren gehen und die frische Herbstluft genißen. Wollen wir uns vielleicht dort auf die Bank setzen?" "Gerne",antwortet Kim und die zwei gehen zur nächsten Bank und setzen sich hin. Ben fängt an zu reden:"Wie gehtes ihnen so?" "Eigentlich ganz okay," sagt Kim,"Ist momentan zwar schon viel zu tuen an der Arbeit, aber es geht, finde ich. Und ihnen?" "Mir gehts auch ganz gut,"antwortet Ben. Dann sitzen sie ein Paar Minuten schweigend da und hängen ihren Gedanken nach. Der eine denkt über dies und der ander über jenes nach. Dann durchbricht Ben die Stille :" Ich weiß, es geht mich eigentlich nichts an, aber sie sollten vielleicht ein bisschen weniger arbeiten, weil sie arbeiten schon ziehmlich viel." "Vielleicht haben sie ja Recht, aber was soll ich den sonnst tuen? In der PAST sind wenigstens Menschen, mit denen ich mich unterhalten kann, weil zuhause habe ich keinen", antwortet Kim nachdenklich. Da fragt Ben:" Was ist eigentlich mit ihrer Familie? Mit denen könnten sie doch was Unternehmen." "Meine Familie", seufzt Kim," wenn man es überhaupt noch Familie nennen kann. Sie kenne ja meinen Vater, also den Panther. Der ist mit anderen Sachen beschäftigt und außerdem kann ich ihm immer noch nicht wirklich verzeihen wegen dem, was er uns, als ich klein war, durch seine Einbrüche angetan hat. Ich hab mir immer einen richtigen Vater gewünscht, der da ist, aber das ist jetzt schon lange her. Zu meinen Brüdern hab ich kaum Kontakt. Ich hab nur meine Nichte Hannah, die ich viel zu selten sehe. Ich hab mich daran gewöhnt, nicht wirklich Kontakt zu Familienmitgliedern zu haben." "Was hälst du davon, wenn wir mal öfter was zusammen oder mit den anderen unternehmen und du etwas weniger arbeitest? Das wäre doch ein gutes Angebot, oder?" schlägt Ben vor. "Gerne", erwiedert Kim und lächelt.
Review schreiben
 
'