Hypnotic taking over me

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Alex Benedetto Galahad Nicolas Brown OC (Own Character) Theo Worick Arcangelo
20.09.2017
30.10.2017
7
16396
2
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▬ Ich habe den Titel und alles noch ein bisschen verändert, hoffe es stört soweit nicht :)

▬ Der TItel meiner Fanfiktion basiert auf das gleichnamige Lied von Zella Day.

▬ ~ Ein AMV von GANGSTA.~

https://www.youtube.com/watch?v=_JrsjLCypnM




♥ Viel Spaß beim Lesen und ich hoffe sie gefällt euch ^////^ ♥


P.S. Ich würde mich über Kommentare freuen. Egal ob positiv oder negativ -
ich bin kritikfähig ^-^









Da bin ich: in Ergastulum. Meine alte Heimat. Ich war schon seit 6 Jahren nicht mehr hier. Auf dem ersten Blick hat sich gar nicht geändert. Ich gehe etwas rum, normaler Weise würde ich die verlassenen Gänge nehmen aber ich möchte etwas unter Menschen sein. Ich bin ein Twilight. Mit voller stolz sage ich das nie, meine Schwester und ich haben zu viel schlechtes durch als das ich sage das ich ein stolzer Markenträger bin.

Meine Schwester. Sie ist der Grund warum ich wieder hier bin. Ich habe sie schon 6 lange Jahre nicht mehr gesehen. Ob sie überhaupt noch lebt? Ich kenne meine Heimat sehr gut und weiß was hier abgeht. Wirkliche Hoffnung habe ich nicht das sie lebt. Ich kenne meine Schwester nun mal und weiß welche Gefahren sie sich immer aussetzt. Ihr Freund genauso, obwohl ich ihn immer sehr gut gewonnen habe. Sie waren eigentlich nie zusammen aber ich habe sie immer damit aufgezogen. Ob er lebt? Wann ja erkennt er mich überhaupt noch?

Ich habe mich die Jahre sehr geändert - äußerlich und auch innerlich. Ich hatte damals kurze schwarze Haare, wie meine Schwester. Heute habe ich meine Haare gefärbt, sie sind Platinblond und auch sehr lang geworden. Mein Klamottenstil hingegen ist geblieben. Irgendwas muss ja bleiben.

Plötzlich umrenne ich jemanden, ich werde etwas geschleudert aber der Herr gegen den ich hinein gelaufen bin hält mich fest, so mache ich keine Bekanntschaft mit dem Boden. Ich stehe fest auf beide Beinen und entschuldige mich höflich mit einer kurzen Verbeugung. "Ey, nicht der rede Wert. War ja auch ein bisschen meine Schuld. Sag mal, kenne ich dich nicht?" ich blicke hoch und erkenne die Stimme auch wieder. Ich verkneife mir ein Grinsen, den ersten den ich nach langer Zeit wieder sehe ist also Galahad. Er schaut mich eindringlich an, er erkennt mich also wirklich nicht mehr.

"Das verletzt mich aber gerade Galahad. Ich war doch schließlich diejenige die du mal trainiert hast." er ist jetzt noch verwirrter als vorher. Ich rolle kurz mit den Augen und nenne ihm mein Namen: "Evelyn. Sag jetzt bitte nicht das du mich vergessen hast." die Augen von dem fast 2 Meter großen Mann weiten sich und ein Lächeln wächst in seinem Gesicht. Plötzlich werde ich von starken Armen zerdrückt und hoch gehoben.

"Evelyn, dich habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, seit du einfach ohne Grund abgehauen bist. Du bist nicht wirklich groß geworden aber hübscher." er hat mich wieder runter gelassen, wegen seiner Bemerkung werde ich etwas rot um die Nase. Ich habe ein schlechtes Gewissen das ich damals nur einen Zettel für meine Schwester hinterlassen habe und dann gegangen bin. Aber ich habe es hier einfach nicht mehr ausgehalten und als mich dann noch jemand mit Drogen voll pumpen wollte damit ich für den anschaffe gehen kann habe ich einen Entschluss gefasst und bin abgehauen. Anscheinend hat sie niemanden erzählt warum ich abgehauen bin. Galahad ist einer meiner besten Freunde, ich würde mein Leben für ihn geben, das weiß meine Schwester eigentlich auch weshalb mich das etwas wundert. Vielleicht klärt sich noch warum sie es niemanden erzählt hat. Soweit frage ich den großen ob wir irgendwo hingehen wollen damit wir in Ruhe reden können.

Er fragt mich gleich ob ich mit zum 'Bastard' will, weil er da jetzt eigentlich hin müsste. Ich nicke heftig und begleite meinen alten Freund und erkläre ihm auf dem Weg soweit warum ich damals abgehauen bin und warum ich wieder hier bin.

Im Bastard angekommen sehe ich niemanden den ich kenne. Galahad setzt sich an einem Tisch und ich gleich neben ihm. "Wie geht es der kleinen Loretta?" Galahad lacht kurz rau ehe er mir antwortet: "Sie wird von Tag zu Tag immer mehr wie ihr Vater und hält den Laden schon auf sehr Vordermann. Ich bin immer wieder von der Kleinen begeistert." ich weiß das Galahad schon seit längerer Zeit für die Cristiano Familie arbeitet und sich sehr für sie einsetzt. Ich glaube nicht das sich daran was geändert hat.

"Werde ich sie auch bald mal wieder sehen?" ich höre die bekannte raue Lache die ich öfter mal vermisst habe. "Sie wirst du sicher schon bald sehen. Du bleibst doch sicher noch hier oder?" ich muss einfach grinsen und antworten meinen alten Freund fröhlich das ich vor habe wieder hier zu wohnen. Galahad's Augen fangen an zu leuchten und drückt mir plötzlich wieder mal die Luft ab.

Wir bleiben noch eine Weile sitzen und Galahad erzählt mir was bisher so alles passiert ist während ich weg war. Ich habe sogar eine gute Nachricht erfahren: meine Schwester lebt aber ihr Zustand ist sehr schlecht aber das soll mir Worick erklären. Ach ja, Worick. Ich war damals vor aber schon 10 Jahren in ihn so stark verliebt das ich ihn öfter gestalkt habe. Keine gute Idee da er schon mit 15 Jahren ein Callboy ist. Ich habe also öfter mal mit angesehen wie er Sex mit Kundin hatte. Wenn ich das gesehen habe bin ich immer mit Tränen zu meiner Schwester gegangen, sie hat mir immer erzählt das es sein Job wäre und er sich nichts aus den Frauen macht, da es nur Kundin sind. So hatte ich immer wieder Hoffnung, habe trotzdem immer wieder geweint wenn ich eine andere Frau an seiner Seite sah.

Wie alt war ich, vielleicht 13 Jahre. Worick war da schon 25 Jahre alt. Heute müsste er also 35 Jahre alt sein, ob er immer noch so aussieht wie vor 6 Jahren?

Ein Mann kommt zu uns, sein Gesicht erkenne ich irgendwo her aber ich kann ihn nirgendwo einordnen. Galahad muss wieder an die Arbeit. Er entschuldigt sich aber ich sage das die Arbeit nun mal öfter vor geht und das ich ihn auch heut Abend vielleicht nochmal besuchen werde. Er drückt mich noch einmal und danach gehe ich wieder etwas um die Runde.

Erst weiß ich gar nicht mehr wo ich bin aber da sehe ich ein kleinen Laden darüber verschiedene Zigarettenmarken abgebildet, ich muss lächeln und gehe davor. "Einen Augenblick bitte." erklingt eine Stimme drin im Laden, Oma Joel war für mich wie eine Ersatz-Oma, hat mir immer geholfen wenn ich Probleme hatte obwohl sie meistens gar nichts von Hundeträgern hält. Aber Conny und ich waren nun mal sehr gute Freundinnen und Joel hat mich akzeptiert und auch lieben gelernt.

"Was kann ich für Sie tun?", "Hallo, Oma Joel." die ältere Dame ist erst perplex aber langsam scheint sie sich zu erinnern: "E-Evelyn?" ich nicke sacht und bekomme Tränen in den Augen. Mir wird es heute wohl doch zu viel. Zu viele Emotionen an einem Tag. Joel geht rein und kommt danach raus und umarmt mich stürmisch. "Ich habe dich vermisst, Kind. Wo warst du nur?"

Nach dem wir uns lösen erkläre ich Oma Joel das ich mit einer Frau mitgegangen bin die mich sehr beschützt hat und mir Unterschlupf gab und erkläre auch das ich wegen meiner Schwester wieder hier bin und auch wieder hier wohnen werde. "Kindchen, wenn du willst darfst du bei mir ein paar Tage wohnen, solange bist du eine neue Wohnung hier gefunden hast." ich bedanke mich fröhlich bei ihr. Ich habe noch gar nicht über meine Wohnung nachgedacht. Typisch ich, nie die Situation durch gedacht. "Conny wird sich sicher freuen. Denn wäre es wie in alten Zeiten." Schon damals habe ich mehr bei ihr gewohnt als bei den Benriyas mit meiner Schwester.

Wir reden noch eine Weile aber ich muss sie leider kurz wieder verlassen, weil ich wissen will wie es meiner Schwester geht. Heute Abend schlafe ich ja bei ihr und Conny. Ich freue mich auch schon sehr Conny wieder zusehen, Joel erzählt mir das sie mit dem Marco verlobt ist. Wundert mich nicht die Bohne. Ich freue mich aber sehr für sie.

Wieder in der Stadt erkenne ich ein paar neue Läden die es damals noch nicht gab. Ich schaue ab und an mal in die Gassen rein und sehe entweder Zuhälter die das Geld der Prostituierten abnehmen oder die Nutten die gerade durch genommen werden. Immer wieder erstaunlich das die Menschen hier diese dreckige Gasse nicht sehen obwohl es gleich daneben liegt. Viele wollen es aber auch nicht sehen oder mit bekommen.

Schüsse ertönen in der Luft. Es muss gleich in der Gegend sein. Die Menschen hier leben ihren Alltag weiter. Das ist typisch hier. Die Menschen wissen das es Kriminelle sind die gerade Kriminelle erschießen. Oder auch Twilights werden umgebracht. Es macht einen schon traurig aber was will man machen. Mischen sich Menschen ein gehören sie mit zur Kriminalität, die Familien werden auch immer gerne mit rein gezogen. Man hat einfach Angst.

Nun stehe ich vor der Wohnung von den Benriyas. Leben sie hier überhaupt noch? Joel hätte mir aber glaub ich gesagt das sie umgezogen sind, weil ich ihr erzählt habe das ich zu Worick will. Ich gehe die Treppen hoch und klopfe an. Eine Zeit passiert gar nichts und ich überlege ob ich warten soll oder mal wieder zu Doktor Theo gehen soll und ihn mitteilen das ich wieder da bin. Nina müsste jetzt 12 Jahre alt sein, damals wollte sie immer Ärztin werden. Ob sie es heute immer noch werden will?

Die Tür geht plötzlich auf. "Tut mir Leid, ich hatte gerade zutun." eine schwarzhaarige Frau mit extrem großen Brüsten steht vor mir, sie ist vielleicht ein oder zwei Centimeter größer als ich. "Hallo, ich bin Evelyn. Eine damalige Freundin von Worick und Nicolas, sind sie zufällig da?" die schwarzhaarige überlegt kurz und sagt mir das die beiden nicht da sind. Sie gibt mir aber höflich die Hand und stellt sich vor: "Ich heiße Alex Benedetto. Ich wohne für kurze Zeit hier und helfe Worick bei seiner Arbeit." ich nehme ihre Hand freundlich an und lächel sie an.

"Wenn du möchtest kannst du hier drin warten, sie müsste gleich wieder hier sein." ich nicke ihr zu und gehe mit rein. Die Wohnung ist immer noch so eintönig und leer wie vor 6 Jahren. "Arbeiten die beiden immer noch so viel?" Alex schaut zu mir und antwortet mir das sie meist gar nicht hier sind. Wie vor 6 Jahren.

Ich setze mich auf die Couch, ich muss unwillkürlich an mein Erstes Mal denken was hier auf dieser Couch stattfand. Da ich so sehr in Worick war wollte ich das er mich entjungfert und das hat er, da war ich 16. Ich bereue es zwar nicht aber schon etwas Schade das wir nie zusammen waren und mit 17 Jahren habe ich mich von ihm mental verabschiedet, weil ich sowieso nie mit ihm zusammen sein würde. Er sagte mir mal das er mich nur wie eine kleine Schwester liebt. Liebeskummer ist schon schlimm. Seit meinem ersten Mal habe ich mich nie mehr auf jemand anderem eingelassen. Ergo mit 23 Jahren hatte ich noch nie einen richtigen festen Freund und nur ein sexuelles Erlebnis. Das ist nicht mehr süß sondern schon traurig.

Alex geht in die Küche und es hört sich an als würde sie abwaschen. Ich blicke mich weiter um. Was wohl aus Nicolas geworden ist? Damals hatte ich zwar keine Angst vor ihm aber er schaute mich immer so abwertend an was einem das Gefühl gab das er einen mit dem Blick aufschlitzt. Vielleicht mochte er mich nicht so wie ich ihn. Meine Schwester hat mir öfter erzählt das er eigentlich total nett wäre und auch liebevoll. Habe ich damals gar nicht gesehen.  Sie hat mir damals sogar die Zeichensprache beigebracht weil ich mit Nicolas kommunizieren wollte. Doch immer wenn ich dies versucht habe schaut er mich komisch an und ich bin mit peinlicher Röte immer weg gegangen. Vielleicht hat er seinen Blick die Jahre etwas gelockert.

Ich höre das die Tür aufgeschlossen wird. Ich bin so aufgeregt die beiden wieder zu sehen. Worick's Stimme höre ich gleich: "Ali, wir sind wieder da!" von der Couch aus kann ich sehen das Alex aus der Küche geht und sagt das die beiden Besuch hätten und zeigt zu mir. Ich stehe kurzerhand auf, Worick kommt mit einem Grinsen rein doch sein Grinsen verschwindet als er mich erkennt.

"Evelyn? D-du?" mein Grinsen wird breiter, ich gehe auf Worick zu und umarme ihn einfach. Erst passiert gar nichts aber dann legt er seine Arme auch um mich. "Ich bin wieder da und bleibe auch hier." sage ich ihm ohne die Umarmung zu unterbrechen. Wir lösen uns leicht und Worick schaut mir in die Augen: "Du willst wieder hier bleiben? Vielleicht hört sich das etwas abwertend an aber warum?" ich erkläre die Situation also schon das dritte mal.

Ich blicke etwas hinter Worick und sehe Nicolas. Außer das ich mehrere Kratzer an seinem Gesicht erkenne und das er seine Frisur etwas anders ist hat er sich nicht wirklich verändert. Und er ist immer noch so klein, dass fand ich immer total niedlich bei ihm - er ist nicht mal 1, 70 Meter groß.

"Wenn du willst kannst du natürlich wieder hier bleiben aber wir haben kein Bett mehr frei. Wir könnten wieder wie in alten Zeiten in einem Bett schlafen." Worick zwingert mir zu und gibt mir sein typisches Grinsen. Tut mir Leid Hübscher aber ich bin weg von dir und falle auch nicht wieder auf dich rein. "Ich habe schon eine bleibe - bei Oma Joel." antworte ich ihm mit einem zucker süßen Lächeln.

Schluss mit dem Gespiele, ich möchte wissen wie es meine Schwester geht: "Wie geht es meiner Schwester?" Worick Miene wird ernst und weicht meinen Blick aus. "Was ist passiert?" sage ich leise und sachlich. "Veronica wird nicht überleben. Du kannst sie aber morgen mit uns besuchen." das habe ich mir gedacht aber wenigstens darf ich sie noch einmal sehen. Wir setzen uns alle, Nicolas gibt mir ein Dose Sprite die ich dankend mit einem Lächeln annehme. Er lächelt mich sogar kurz mild zurück - das habe ich nicht erwartet.

Worick erzählt mir was alles passiert ist und was auch mit Veronica ist. Ich hatte nicht mal Hoffnung das sie lebt und dann höre ich das sie zwar lebt aber doch im Sterben liegt. Ich gebe zu das ich damals als ich siebzehn war ziemlich egoistisch war und einfach abgehauen bin ohne eine wirkliche Verabschiedung aber ich hatte nun mal Angst. Trotz Schutz der Benriyas und auch der Gilde oder auch der Cristiano Familie - ich wollte nicht das sie mich beschützen, ich wollte nicht das sie wegen solch einer Kleinigkeit ein auf Babysitter machen. Ich habe eine Frau getroffen die mich die Jahre trainiert hat und mich psychisch aufgebaut hat. Deshalb hatte ich die Kraft wieder her zu kommen. Zu meiner Heimat - zu meinen Freunden - und zu meiner Familie.
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