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Geschichten von Louzifer dem Igel und Iisel dem Esel

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft / P6 / Gen
19.09.2017
16.10.2017
4
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19.09.2017 414
 
Es war einmal ein kleiner Igel. Der Igel lebte mit seiner Mama und seinem Papa glücklich unter einer Efeu-Hecke nahe eines Hauses. Der kleine Igel wurde von seiner Mutter immer bei seinem Namen Louzifer gerufen. Wenn er nach dem Rumtollen im Blätterhaufen nachhause kommen sollte. Dann rief sie immer mit ihrer piepsigen Stimme seeehr laut:

„LOOUUUUZIFER!!! Komm heim, es gibt was zu EEEEESSEN!“

Abends wenn der Hunger gestillt war und ein toller Tag vorbei war, dann brachte die Mutter den kleinen Igel Louzifer ins Bett und sagte:
„Gute Nacht mein kleiner Louzifer. Ich habe dich lieb und morgen wird ein neuer toller Tag.“
Dann gab sie ihm einen Kuss und er rollte sich ganz klein zusammen.


So verging die Zeit und der kleine Igel spielte immer den ganzen Tag alleine. Mal im Blätterhaufen, mal im Versteck unter einem Brätterstapel. Doch eines Tages war er mal wieder in seinem geheimen Versteck und ihm wurde langweilig. Das war ihm noch nie passiert. Normalerweise fiel im immer etwas ein, das er anstellen konnte und wenn aller Stricke rissen, dann hatte er immer noch seinen Papa, den er nerven konnte. Aber an diesem Tag hatte er zu nichts Lust. Er verkrümelte sich also tiefer in den Stapel, kuschelte sich ein und schlief bis zum Abend durch. Es war schon stock finstere Nacht, als er aufwachte, da er das fiepsige Rufen seiner Mutter hören konnte.

„LOUUUUUUZIFER! Mein kleiner, wo bist du denn? LOOUUUUUUZIFER!!!!“

Der kleine Louzifer kroch aus seinem Versteck heraus und trollte sich zurück zu seiner Mutter. Es gab das gute Abendessen und wie an jedem Ende eines Tages erzählte er seiner Mutter im Bett, was er erlebt hatte. Nur heute konnte er nicht viel erzählen. Er sagte:

„Mama mir war so langweilig, dass ich einfach eingeschlafen bin. Ich hatte zu nichts Lust und hatte auch keine Ideen mehr was ich machen könnte. Da bin ich einfach eingeschlafen.“

Seine Mutter hörte ihm aufmerksam zu, dann sagte sie:
„Ach mein kleiner Louzifer. Wie wäre es wenn du beim nächsten Mal, wenn dir wieder so langweilig ist, einfach auf die Suche nach jemandem gehst, dem genau so langweilig ist? Dann könnt ihr zusammenspielen und euch ist beiden nicht mehr Langweilig.

Gute Nacht mein kleiner Louzifer. Ich habe dich lieb und morgen wird ein neuer toller Tag.“
Dann gab sie ihm einen Kuss und er rollte sich ganz klein zusammen. Einschlafen konnte er diese Nacht nur leider nicht so einfach. Lange noch grübelte er über die Worte seiner Mutter.
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