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Prinzessin der Kristallstadt-Bruchtal ich komme! (Arbeitstitel)

GeschichteHumor, Fantasy / P12 / Gen
Elrond Erestor OC (Own Character)
16.09.2017
08.10.2017
5
6.366
1
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2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
08.10.2017 1.593
 
Ja ich lade jetzt nicht mehr alle paar Tage hoch. Dafür sind die Kapitel aber etwas länger.
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel;)

PS:Tut mir leid für komische Rechtschreibfehler die ihr vielleicht findet. Ich habe im Moment keinen Beta-Leser under Leserin >.<

Die Herausforderung

Ganz ruhig bleiben. Ich war kurz davor an einem unterdrückten Lachflash zu Ersticken. Elrond,Erestor,Lindir und Glorfindel saßen nebeneinander auf einer Bank und ich stand vor ihnen. Die nächste Unterrichtsstunde und die vier kamen mir wirklich vor wie Grundschüler. „Also“ begann ich schließlich als ich wieder zum sprechen in der Lage war. „Einen Teil hab euch euch ja schon erzählt nur war das ein sehr kleiner Teil. Da gibt es noch unsere ganzen Technologien,unsere Klamotten,unsere Demokratie und unsere Waffen.“ Bei dem Wort Waffen schien Erestor dreißig Zentimeter kleiner zu werden,Elrond schaute mich neugierig an genau wie Glorfindel und Lindir stellte wieder eine Frage. „Ihr habt Waffen? Ich dachte ihr lebt in Frieden?“ „Leben wir ja auch nur können wir nicht wissen wie lange noch. Und ob die Zwerge aus der Erebor nicht plötzlich Interesse an unserer Welt hat.“ Darauf kam nichts mehr von Lindir,aber da hackte sich Glorfindel ein. „Könnt ihr denn mit einem Schwert umgehen?“ ich bemerkte denn kleinen Spott in seiner Stimme. Ha! Nur weil ich aussehe wie 14? Da hast du dich aber in was reingeritten mein Lieber. „Selbstverständlich.“ antwortete ich dem blonden Elb. Dieser sah mich aber eher verständnislos an. Ich musste mir eine Grinsen verkneifen. Das Ganze hier war einfach zu komisch. „Was?“ fragte ich und verkniff mir immer noch ein Grinsen,“ denkt ihr etwas das ein weibliches Wesen nicht kämpfen können?“ „Nein,also doch....also ich meine....“begann Glorfindel,doch ich fiel im dazwischen. „Ihr könnt euch gerne davon überzeugen. Tretet gegen mich an wenn ihr euch traut.“ vorderste ich den blonden Elb getraust. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Erestor mich ansah als wäre ich wahnsinnig. Ich wusste das Glrofindel der beste Kämpfer war denn es in Bruchtal gab,aber ich hatte erstens ein besonderes Schwert und zweitens hatte ich eine vollkommene andere Technik als er. „Morgen auf dem Trainingsplatz. Seit pünktlich.“ bestimmte Glorfindel. „Abgemacht.“ sagte ich und versteckte immer noch meine Schadenfreude. Der würde sich noch wundern. „So,wo waren wir stehen geblieben. Was wollt ihr noch von mir wissen?“ fragte ich dann so als wäre nichts gewesen und der Unterricht ging weiter.

                      (...)

Am nächsten morgen war ich früher wach als sonst. Kein Wunder,ich freue mich ja auf den heutigen Tag wie ein Keks. Der blonde Angeber wird schon sehen was er davon hat meine Herausforderung anzunehmen. ‚Hochmut kommt vor dem Fall‘ dachte ich mir schelmisch als ich mir die Haare kämmte. Ich band sie zu einem Zopf zusammen und schnappte mir ein Schwert. Dann ging es zum Trainingsplatz.

Dort wurde ich schon erwartet. Mitten auf dem Feld stand Glorfindel wären Elrond,Lindir und Erestor am Rand standen. Auch ein paar fremde Elben standen um denn Kampfplatz verteilt rum und schauten mich an. Ich blickte kurz zu den Elben bevor ich mich wieder auf den blonden Elb vor mir konzentrierte. Auf dem Feld angekommen sah ich ihn schelmisch an. „Bis jetzt seit ihr ja noch ganz munter.“ neckte ich ihn. Glorfindel zog gleichgültig eine Augenbraue hoch. „Was heißt immer noch? Ich bin schon erstaunt das ihr noch ein Schwert habt.“   Ich musste lachen. „Das ist ein Multi-Schwert.“ belehrte ich den blonden Krieger. „Ein was?“ fragte er und zog sein Schwert. Ich tat es im gleich. Dieser schaute mich nur arrogant lächelnd an. „Es ist nichtmal scharf. Und das ist Glas.“ lachte er. Lach du ruhig. Ich ging einen Schritt zurück und schwang das Schwert in Kreuz-Form. Sofort bildeten sich die feinen Linien auf der Schwertklinge und Glorfindel fiel das Grinsen aus dem Gesicht als er sah wie scharf das Schwert in Wirklichkeit war. „Können wir anfangen?“ hackte ich gespielt unwissend nach. „Natürlich“ fauchte er und ging in Angriffsstellung. Ich blieb stehen. Mir waren solche Stellungen nicht bekannt. Ich kämpfte gleich drauf los.
Und kaum das sich der blonde Krieger auf mich stürzen wollte wich ich ihm aus und holte zum Schlag aus. Gerade noch rechtzeitig reagierte Glorfindel und hielt mein Schwert auf. Als die Schwerter sich fragen flogen Blaue Funken. Ja ja, hätte ich mein Schwert darauf eingestellt hätte Glorfindels Kleidung jetzt gebrannt aber wir wollen mal nicht unfair sein. Mein Gegner setzte zum erneuten Schlag aus denn ich aber mit Leichtigkeit schaffte zu parieren. Langsam kam mir das komisch vor. Tat der nur so dumm? Ich entdeckte zahlreiche Lücken in seinem Schutz und hätte ihn schon in der ersten Minute erledigen können. Als es mir nach fünf Minuten zu langweilig wurde setze ich zu meinem letzten Streich an. Ich stellte meinen Fuß hinter seinem und riss ihn weg. Glorfindel landete keuchend auf dem Rücken und bevor er sich auch nur in irgendeiner Weise wehren konnte,hatte ich meine Schwertspitze an seine Kehle gelegt.
Erstaunt sah mich der Krieger aus blauen Augen an. „Gewonnen“ stellte ich unnützer weise fest und lies mein Schwert sinken.
Während Glorfindel sich wieder aufrappelte,kamen Elrond,Lindir und Erestor zu uns. „Das war erstaunlich was ihr da getan habt!“ freute sich Elrond wie ein Kind. „Wir habt ihr das geschafft?“ fragte mich nun auch der Krieger selbst. Ich zuckte mit den Schultern. „Mir kam es von Anfang an schon so vor als würdet ihr mich veräppeln. Ihr habt viele Lücken in eurer Abwehr.“ erklärte ich sachlich und ergötze mich an seinem Blick. „Noch nie hat jemand mich so besiegt.“ meinte er. „Ich habe eine andere Technik und eine andere  Art das Schwert zu führen als ihr. Es liegt wahrscheinlich daran.“ überlegte ich schnell. Ich musste ihm ja nicht auf die elbische Nase binden das ich ein paar Jahrhunderte Zeit hatte um zu üben.
                       (...)

Als ich den Trainingsplatz wieder verließ spürte ich Blicke in meinem Rücken. Ich blieb stehen und drehte mich noch mal um. Gerade rechtzeitig um zu sehen wie Erestor denn Blick ab wand. Erwischt! Guten Gemüts lief ich ein bisschen durch Bruchtal und sah mich um. Wie ich feststellte gab es hier viele Gärten durch die ich wanderte. Während meines Spazierganges dache ich über viele Dinge nach. Ich war mir inzwischen sicher das Erestor nichts gegen Gäste hatte. Also drauf die Vermutung meines Vaters zu das er mich für eine Killermaschine hielt. Und jetzt erst recht. Er hatte schließlich gesehen wir ich den besten Krieger Bruchtals einfach so besiegt hatte. Vor ihm hatte ich ja genug Orks und Uru-Kais gehabt an denen ich trainieren konnte.
Nach und nach gingen meine Gedanken in Richtung meiner Flügel. Ich vermisste das fliegen. Der Moment  meine Flügel zu offenbaren war noch nicht gekommen und doch hoffte ich das er bald da sein möge. Ich vermisste es denn Wind in meinem Haaren zu spüren und einfach frei wie eine Vogel über allem zu schweben. Seufzend sah ich mich in dem Garten um in dem ich mich gerade befand. Wieso hatten meine Eltern eigentlich mich geschickt? Sie hätten einen Botschafter schicken können oder hätten selber gehen können. Warum haben sie mich geschickt? Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Klar,das hier war der Hammer und ich würde denn Teufel tun hier weg zu wollen doch trotzdem war mir das nicht ganz klar. ,Manche Menschen gehen komische Wege. Findest du nicht auch?‘ hatte meine Mutter mal zu mir gesagt. Ich war noch ein kleines Kind gewesen und ich konnte einfach nicht verstehen wieso die Menschen immer mehr Geld und Rum haben wollten während wir mit dem zufrieden waren was wir hatten. Danach erklärte mir meine Mutter das die Menschen außerhalb der Krisstalstadt nicht so waren wie wir. Manche von ihnen waren aufrichtig während andere hinterlistig und gemein waren und immer mehr wollten. Damals habe ich meine Mutter entgeistert angesehen und dann aus dem Fenster auf den Erebor geschaut. ‚Wenn ich groß bin besuche ich die Elben und schaue mir ihre Kultur an‘ hatte ich meiner Mutter damals gesagt. Und ich hatte mein Versprechen gehalten. Ich stand hier mitten im Garten Bruchtals und bewunderte die Bauweise eines Garten-Pavillons.

‚Wenn du groß bist wirst du die Welt mit anderen Augen sehen. Und solltest du auf seinen Reisen Problemen begegnen denke immer daran das nichts unmöglich ist. Schließlich gilt es für die Wesen in Mittelerde auch als unmöglich in Häusern aus Glas zu wohnen und ein Haus zu bauen was höher als drei Stockwerke hoch ist. Und dann schau mal wo wir hier leben. In einem Palast aus Glas mit über dreißig Stockwerken.‘ hörte ich abermals die Stimme meiner Mutter. Und in diesem Moment wusste ich was sie mir all die Jahre durch die Blume sagen wollte. Meine Eltern hatten mich nach Mittelerde geschickt damit ich denn Elben zeige das man Unmögliches möglich machen kann. Und ich war mit meinem Flügeln dafür das beste Beispiel.
Ich machte auf dem Absatz kehrt und rannte in mein Zimmer. Mein Schwert verstaute ich in meiner Tasche und dann machte ich mich auf dem Weg zum Speisesaal. Jetzt war erst Mittag,doch wenn die Sonne untergeht würde ich Bruchtal zeigen was es heißt Unmögliches möglich zu machen.

                           Tbc

Na ich schätze mal ihr wisst schon was sie denn Elben zeigen wird. ;)

Wie gefällt euch denn meine Geschichte? (Fragend auf leere kommi-Liste schau)
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