Dark Shadow x Froppy

von -Mizuki
OneshotRomanze, Freundschaft / P18
Fumikage Tokoyami Tsuyu Asui
16.09.2017
16.09.2017
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~Love~

Wie an jedem normalen Schultag ging ein junges Mädchen auch heute wieder zum Unterricht. In der letzten Zeit schien sie aber ziemlich durch den Wind zu sein, vor allem in der Nähe eines bestimmten Jungen, der auch in ihrer Klasse war. Erst hegte sie für jemand anderen aus ihrer Klasse Gefühle, die mittlerweile aber verflogen waren.
Dies lag erstens daran, dass ihre Klassenkameradin und gute Freundin bereits in diesen Jemand verliebt war und sie ihrer Freundin den Jungen überlassen wollte.
Dass sie in den Jungen namens Izuku mal verliebt war, gab sie jedoch nie zu, vor allem nicht gegenüber ihrer Freundin Ochako.
Der zweite Grund war, dass sie sich mittlerweile irgendwie zu jemand anderen hingezogen fühlte.
Fumikage Tokoyami. Sie, also Tsuyu Asui, konnte sich selbst nicht erklären wieso.
Zu einem wohl, weil Izuku ihrer Ansicht nach zu Ochako gehörte, die mittlerweile sogar mit ihm eine Beziehung führte und zum anderen, weil Fumikage ein gelassener Kerl war. Zumindest dachte sie so.

„Tut mir leid.“, entschuldigte sich Tsuyu, die gedankenverloren auch noch in eines ihrer Klassenkameraden hineinlief, der sich ausgerechnet auch noch als Fumikage entlarvte, weshalb das Froschmädchen erstmal erschrocken einige Schritte zurückmachte und auch beschämt zu Boden sah, da er sie zuerst wortlos ansah.
„Das muss dir doch nicht leidtun.“, kam es schließlich von Fumikage und lächelte.
Tsuyu sah ihn an. Genau das fand sie so toll an ihm, dass er bei allem immer so ruhig und gelassen blieb. Aber er brachte sie innerlich sehr durcheinander und sie fragte sich, ob er sich genauso fühlte, jedoch ließ er sich sowas nicht anmerken, weshalb sie diesbezüglich recht unsicher war. Wenn er nicht so für sie empfand, wie sie für ihn, würde sie das sicher ziemlich traurig machen. Wobei sie dieser Gedanke daran schon etwas traurig machte.
Obwohl sie immer alles sagte, was ihr gerade in den Sinn kam, konnte sie in diesem Bezug nicht überwinden, da genau das ihr Überwindung kostete, was, für sie zumindest, ungewöhnlich war. Noch dazu, dass sie jetzt nicht mal überhaupt irgendein Wort rausbekam.
„Alles in Ordnung bei dir?“, hinterfragte Fumikage, da sie mucksmäuschenstill war.
„Äh… ja.“, gab sie nur nickend von sich und fand gerade keine anderen Worte.
Was war nur los mit ihr? Nicht einmal gegenüber Izuku war sie so, als sie mal eine Weile lang etwas für den One For All-Träger empfand.
„Na dann.“, lächelte er freundlich. „Wir sollten in die Klasse gehen.“
Tsuyu nickte ihm zustimmend zu und folgte ihm ins Klassenzimmer, wo sich beide auch auf ihren Plätzen setzten. Mittlerweile war die Klasse auch schon vollzählig.

Kurz darauf betrat der Lehrer die A-Klasse auch schon den Klassenraum und begrüßte die Schüler mit einem müden „Guten Morgen.“.
„Heute gibt es eine neue Überraschung.“, meinte Aizawa gelangweilt.
Das war nichts Neues bei ihm. Entweder es gab eine unangekündigte Klausur oder mal wieder etwas Training oder so was Ähnliches.
Sämtliche Blicke fielen auf Eraserhead. Was er sich wohl diesmal ausdachte?
„Wir machen heute einen Klassenausflug.“
„Hä?!“, machten alle überrascht, da die Schüler nun nicht mit einem Ausflug rechneten.
„Zunächst solltet ihr als Klasse shoppen gehen, um passende Kleidung für heute Abend zu kaufen, da wir auf ein Volksfest in der Stadt hier gehen werden. Ich ruhe mich derweil… hier aus.“ Der Schwarzhaarige schlüpfte in seinen gelben Schlafsack, den er immer parat hatte und ließ sich schließlich auf den Boden nieder.
Irritiert sahen sich die Schüler an und fragten sich, ob das überhaupt Teil des Unterrichts war. Wobei, es gab an normalen Schulen auch hin und wieder mal Schulausflüge und das war hier wohl heute offensichtlich auch mal der Fall.
„Worauf wartet ihr denn?“, drängte der Lehrer.
Schließlich standen die Jugendlichen auf und liefen zur nächsten Bushaltestelle.
„Ist es nicht seltsam, dass wir das ohne Begleitung eines Lehrers machen sollen?“, kam es nun von Tenya, dem Klassensprecher.
„Vielleicht sollen wir das einfach selbstständig machen.“, meinte Ochako.
„Schon klar, aber ich dachte immer bei so Schulkram, brauchen die Klassen immer eine Aufsichtsperson.“, erwiderte Tenya.
„Du kennst doch Aizawa-Sensei.“, bemerkte Tsuyu.
„Da hast du wohl auch wieder recht.“, seufzte der Brillenträger.

Als der Bus kam, stiegen die Schüler dort auch ein. Dieser war zum Glück leer genug, sodass jeder einen Platz abbekam.
Die Fahrt in die Innenstadt brauchte nur zirka zehn Minuten.
Nachdem sie schließlich am Ziel ankamen, stiegen die Schüler aus und liefen zum nächstgelegenen Laden, der Kimonos und Yukatas verkaufte.
„Als ob ich so ‘nen Scheiß anziehe!“, schrie Katsuki genervt und wollte am liebsten wieder gehen, jedoch hielt Momo ihn davon ab.
„Was soll das?! Geh mir aus den Weg, sonst kill ich dich!“, knurrte der Blonde völlig entnervt.
„Kero. Du blamierst dich viel eher, wenn du mit normaler Kleidung hingehst.“, sagte Tsuyu offen.
„Kannst du auch mal deine Klappe halten?!“, rief Katsuki.
„Aber sie hat recht.“, stimmte die zweite Klassensprecherin zu.
„Tse.“ Der Blondhaarige riss sich von der Schwarzhaarigen los, bleib jedoch nun endlich einsichtig genug, um wenigstens zu bleiben.
„Ach das wird halb so wild, wie es aussieht.“, versuchte Eijiro seinen Kumpel zu beruhigen.
Aus der Klasse, war der Rothaarige eigentlich der einzige, der sich so gut mit Bakugo verstand. Ansonsten fand der Blonde von den Mädchen Mina noch immer am erträglichsten, auch wenn er sich fragte, woher sie sich immer diese gute Laune hernahm.
„Alles okay bei dir?“, fragte Mina den Blonden.
„Jaja. Mich nervt das nur. Anstatt wir sinnvollen Unterricht machen, kommt sowas.“, grummelte Katsuki.
„Schulausflüge müssen eben auch mal sein.“, lächelte die Pinkhaarige, woraufhin Bakugo nur seufzen konnte.

Die Schüler schraken kurz zusammen, als eine junge Dame, die an der Kasse arbeitete, plötzlich aufschrie.
Dort wurde sie scheinbar gerade überfallen, jedoch erkannte man die Verbrecherin nicht, da sie die Kapuze aufhatte und eine Maskierung trug. Man erkannte eben nur, dass es eine weibliche Person sein musste.
„Wir müssen ihr helfen.“, meinte Izuku.
„Dass die sich überhaupt traut, allein in der Öffentlichkeit jemanden zu überfallen…“, sagte Shoto verwundert.
Als Tsuyu sah, dass diese Schurkin ein Messer zückte, reagierte sie schnell genug, um das Handgelenk der Unbekannten mit ihrer Zunge festzuhalten.
Die Fremde holte mit ihrer freien Hand ein zweites Messer aus der Tasche, zögerte aber kurz, als sie das Froschmädchen ansah.
„Du scholltescht bescher aujgeben, schin in jer Überschal.“, warnte Tsuyu, der das Sprechen ein wenig schwerer fiel, da sie die Verbrecherin weiterhin am Handgelenk mit der Zunge festhielt.
Die Schüler fragten sich allmählich, ob diese Frau überhaupt eine Quirke hatte, da diese nur mit Waffen handelte.
Die Blicke von Tsuyu und der Fremden trafen sich. Mehr als die Augen waren eigentlich nicht zu erkennen. Asui hätte aber schwören können, diese gelben Augen irgendwoher zu kennen. Nur woher nochmal…?
Der Blickkontakt wurde jedoch zum Verhängnis, da Tsuyu auf einmal wie gelähmt war, weshalb sie lockerließ und wie die anderen Schüler, die zu ihr sahen, zu Boden sackte. Daraufhin schlug die Unbekannte die Kassiererin ohnmächtig, jedoch ohne sie zu verletzen und verschwand mit dem ausgeraubten Geld.

Nach drei Sekunden waren die Schüler wieder bewegungsfähig.
„Das ist doch die Quirk von Habu-chan…“, murmelte Tsuyu feststellend und setzte sich auf. Sie fragte sich ob das nur Zufall war, aber schon allein diese Augen sprachen für ihre beste Freundin.
Sofort liefen einige Schüler der Verbrecherin hinterher, während die anderen paar bei der jungen Kassiererin blieben und sie auf die Beine brachten.

Als der Rest die Verfolgung aufnahm, bemerkten sie, dass die Diebin wohl nicht alleine war.
„Habuko!“, rief Tsuyu.
Ungewollt reagierte ihre Freundin auch noch darauf. „Tsu.“
„Also doch! Was soll das werden?“
„Verdammt!“, fluchte Habuko über ihren Leichtsinn und nahm die Maske und Kapuze ab.
Daraufhin griff sie die Schüler an, jedoch nicht allein, da ein paar andere in ihrem Alter sich ebenso auf die fast vollzählige Klasse stürzte. Die A-Klasse war mehr als nur verwirrt, da ihr Gegner von der B-Klasse kamen. Noch dazu Habuko der Isamu und Hitoshi Shinsou aus der allgemeinen Klasse der Yuuei.
„Was zur…?“, machte Fumikage fassungslos, wehrte aber mit seinem Dark Shadow so viele Schüler wie möglich ab.
„Wieso greift ihr uns an?“, wollte Tsuyu von ihrer besten Freundin wissen.
„Na wer weiß?“, lächelte Habuko nur und griff ihr Gegenüber an, jedoch wich Tsuyu mit einem Sprung nach oben einfach aus.

Eine ganze Weile ging das mit dem Kampf so, jedoch hörten die Gegner nach einer Weile auf und Habuko brachte das gestohlene Geld zurück zur Kassiererin, die mittlerweile wieder aufgewacht war.
„Danke.“, lächelte diese.
„Hä?! Sie wusste darüber Bescheid, dass alles nur gespielt war?“, fragte Izuku etwas entsetzt.
„Natürlich.“, bestätigte die Kassiererin. „Das sollte für euch auch ein kleines Training werden und wurde so auch mit Eraserhead vereinbart.“
„Das erklärt wohl, warum er nicht mit ist.“, seufzte Ochako.
„Aber wie kommt es dazu, dass du bei der Aktion mitgemacht hast, wenn du auf eine andere Schule gehst?“, fragte Tsuyu ihre beste Freundin.
„Naja, ich habe mich eben angeboten, da es auch ein gutes Training für mich ist.“, antwortete Habuko.
„Verstehe.“, lächelte Tsuyu.

Letztendlich kauften die Schüler auch das ein, was sie sollten, was die B-Klässler ihnen auch gleichtat.
„Gehst du eigentlich mit zu diesem Fest heute Abend?“, wollte Tsuyu von ihrer Freundin Habuko wissen.
„Weiß nicht, ist ja eigentlich euer Schulausflug.“, meinte die Rothaarige.
„Auf das Fest kann doch jeder hin.“, sagte Tsuyu.
„Na gut, wenn du das willst.“, seufzte Habuko.

Am selben Abend trafen sich die Schüler in derselben Stadt mit ihren Lehrern.
„Wieso haben Sie sich denn nicht umgezogen, Sensei?“, wollte Tsuyu von Eraserhead wissen.
„Das ist ja auch keine Pflicht.“, erwiderte der Lehrer und lief in seiner üblichen Kleidung herum.
„Warum muss ich dann den Scheiß tragen?!“, regte sich Katsuki auf und ließ sogar Dampf an seiner Hand ab – kurz vor einer Explosion auslösend.
„Hab dich nicht so, hier läuft doch sowieso fast jeder so rum, kero.“, kam es von Tsuyu, woraufhin sie von dem Blondhaarigen nur angeknurrt wurde.
Die Anderen konnten darauf nur seufzen, da Katsukis Ausraster nichts Neues waren – genauso wenig wie Tsuyus Konter.
„Willst du Stress oder was?!“, brummte Bakugou.
„Wenn hier jemand Stress haben wird, dann eher du, wenn du so weiterbrüllst.“, feuerte das Froschmädchen unerschrocken zurück.
„Pass auf, mit wem du es dich anlegst!“, schrie er und ging mit den Explosionen an seinen Händen auf sie zu, jedoch wich sie ihm einfach aus.
„Mir ist völlig bewusst, dass ich’s mich mit dir anlege, also keine Sorge.“, meinte Asui mit einer Seelenruhe, was Katsuki nur noch mehr provozierte.
In dem Moment als Katsuki seine Klassenkameradin angreifen wollte, musste er feststellen, dass seine Explosion die Wirkung verlor, da Eraserhead seine Fähigkeit gegen ihn anwandte. „Was soll der Scheiß!? Dieser bescheuerte Frosch provoziert mich doch, was kann ich da dafür?!“
„Ihr hört nun beide auf, benehmt euch.“, seufzte der Schwarzhaarige leicht entnervt.
„Hab verstanden, Sensei.“, kam es von Tsuyu, während Katsuki nur vor sich her grummelte und gar nichts drauf sagte.
„Na Gott sei Dank.“, murmelte der Klassenlehrer halbwegs zufrieden. „Nun werdet ihr in Zweiergruppen aufgeteilt, die ausgelost werden.“
„Was?“, fragte Izuku verblüfft.
„Ich will nicht, dass irgendwer alleine hier rumrennt, deswegen soll das in Zweiergruppen unterteilt werden.“, erklärte der Dunkelhaarige.

Als Eraserhead die kleine Loskiste aus der Tasche holte, erklärte er schließlich wie das Ganze ablaufen sollte. „Zuerst losen die Mädchen, dann die Jungs. Die mit demselben Buchstaben bilden dann die Zweiergruppe.“
„Aber wir sind doch mehr Jungs als Mädchen.“, warf Tsuyu ein.
„Die übriggebliebenen Jungs werden nochmals losen und je nachdem wie es aufgeht, werden diese mit den B-Klässlern oder eine Dreiergruppe als Team bilden.
„Warum können wir uns das nicht einfach aussuchen? Ist ja immerhin ein Ausflug und kein Unterricht.“, grummelte Katsuki entnervt.
Eraserhead ignorierte Bakugos Gemecker und zog das trotzdem durch. Letztendlich lief es sogar darauf hinaus, dass Katsuki auch noch mit Tsuyu und Fumikage mitziehen musste. Habuko begleitete dafür Izuku und Ochako, auch der Rest teilte sich in recht ungewöhnliche Dreier- bis Zweierteams auf. Jeder kam mit der Zuordnung zurecht, nur Katsuki war ein wenig genervt, war aber froh, dass er nicht mit Izuku oder Shoto in eine Gruppe kam. So teilten sich die Gruppen über das ganze Fest auf, bis sie sich auch am Ende zusammen auf einen Schrein wiedertrafen und dort gemeinsam was aßen.

„Was hast du denn da bekommen?“, fragte Izuku neugierig, als er das Kunstlederarmband, an diesem ein Federanhänger dran war, um Tsuyus Arm bemerkte.
„Von Fumikage, warum auch immer, aber mich hat es gefreut.“, lächelte Asui.
„Na mit deiner Geduld mit dieser Klasse hast du dir das verdient.“, meinte Fumikage.
„So ein Kinderkram.“, brummte Katsuki darauf nur, sagte aber auch nichts mehr weiter darauf.
„Das ist typisch.“, seufzte Izuku nur auf Katsukis Bemerkung, aber sagte dies nur so leise, dass er es nicht hörte.
Als die Schüler und Lehrer etwas aßen, war es auch eine Weile lang ruhiger, was auch ziemlich angenehm war. Nach kurzer Zeit waren die meisten schon fertig und zahlten auch schon Essen und Getränke.
„Ich werde dich nach Hause begleiten und danke, dass du mitgekommen bist.“, lächelte Tsuyu.
„Öh, freute mich, dass du mich mitnehmen wolltest.“, antwortete Habuko.
„Dürfte ich euch beide auch begleiten?“, wollte Tokoyami wissen.
„Naja… wenn du kein Problem damit hast?“, kam es nur von Asui.
„Sonst würde ich ja nicht fragen.“, lächelte der Rabenkopf.
Als Ochako das mitbekam, lächelte sie nur darauf und machte sich mit Izuku schon mal auf dem Weg, während nach und nach auch die anderen nach Hause gingen.

Schließlich wurden Tsuyu und Habuko von Fumikage mitgezogen. „Wo geht’s denn lang?“
Habuko sah ihn an und beschrieb ihm schließlich den Weg zu ihr nach Hause. Nach einer Weile kamen die Drei auch dort an.
„Na dann, macht’s gut ihr zwei und viel Spaß euch noch.“ Ein leichtes Grinsen konnte man aus ihrem Gesicht herauslesen.
„Was meinst du mit viel Spaß?“, wollte Tsuyu nun von ihrer besten Freundin wissen.
„Er weiß schon was ich meine.“, lächelte das Schlangenmädchen, winkte ihnen zu und verschwand letztendlich nach drinnen, woraufhin Tsuyu Fumikage verwirrt ansah.
„Willst du noch ein bisschen mit mir nach Hause kommen?“, fragte er schließlich.
„Ich war noch nie bei dir zuhause, aber wenn es okay ist, dann gerne.“, murmelte die Jugendliche und wurde dabei etwas rot, weshalb sie zu Boden sah.
Tokoyami lächelte und nahm das Mädchen schließlich mit sich mit und hielt dabei auch noch ihre Hand. Ihr Blick blieb dabei auf ihre Hände haften. Wieso spielten ihre Gefühle nur so verrückt?

Die beiden brauchten nicht lange, bis sie bei ihm daheim ankamen, da sie einen Bus genommen hatten.
„Wollen wir einen Film schauen und uns einfach einen netten Abend machen?“, fragte Fumikage.
„Gern. Aber wir tragen immer noch diese Sachen…“, murmelte die Dunkelgrünhaarige.
„Du kannst auch von mir Sachen haben, aber sie werden halt etwas zu groß sein.“, meinte er.
Der Dunkelhaarige holte einen Hoodie und eine Jogginghose und gab diese Kleidung Tsuyu, ehe sie das Mädchen ins Bad führte und sich dort umziehen konnte, während er vor der Tür wartete, bis sie fertig war. Die Kleidung war wirklich etwas großgeraten, aber sie war ja auch nicht gerade die größte und es war ja bequem genug. Jedenfalls viel besser, als die ganze Zeit im nicht ganz so bequemen Kimono rumzulaufen. Noch dazu gefiel es ihr irgendwie, dass sie seine Kleidung tragen durfte.
Als sie wieder rauskam, zog er sie mit sich mit und ließ sie einen Film raussuchen, während er ein paar Knabbereien holte. Nach nicht mal zwei Minuten kam er auch schon wieder zurück und das Froschmädchen hatte mittlerweile auch schon einen Film herausgesucht.
Als Fumikage die DVD einwarf, machte er sich es auf dem Sofa bequem und zog dabei Tsuyu neben sich, die sich daraufhin erstmal eine Weile lang ansahen, ehe der Film losging.
Beide lächelten und schenkten schließlich dem Film die Aufmerksamkeit, während die beiden hin und wieder vom Popcorn aßen und sie sogar nach einer Weile von ihm gefüttert wurde, weshalb sie rot wurde und in seine Augen sah. Jedoch schaute sie schnell wieder weg, da sie viel zu nervös wurde, obwohl sie eigentlich in jeder Situation ruhig bleiben konnte. Nur bei ihm irgendwie nicht. War sie in ihn verknallt? Gedanklich schüttelte sie nur den Kopf und seufzte schließlich.

„Alles okay?“, hakte er etwas besorgt nach.
„Ja.“, erwiderte die Jugendliche.
„Bist du sicher? Hast so geseufzt.“, meinte der Rotäugige.
„Ja, ganz sicher, hab nur nachgedacht, mehr nicht.“, gab sie lächelnd zurück.
„Und über was?“, wurde er jetzt natürlich neugierig.
„Äh…“ Nun fühlte sie sich wie in einer Zwickmühle gefangen.
„Weißt du es schon nicht mehr?“, fragte er weiter.
„Ich bin nur… so nervös in deiner Nähe.“, gab sie kleinlaut zu, da sie ohnehin schon nicht mehr wusste, wie sie sich sonst noch hätte ausreden können.
„Ach so?“, forschte er schließlich und sah ihr in die Augen, woraufhin sie etwas rot wurde.
„Schon irgendwie.“
„Irgendwie?“
Er kam ihr ihr näher, wodurch sie noch nervöser wurde. „Ja.“
Sie wurde knallrot als er seine Stirn gegen ihre lehnte und er ihr direkt in die Augen sah. Darauf musste sie schlucken und wusste schon gar nicht mehr was sie sagen sollte.
„Eigentlich bist du viel interessanter als der Film.“, meinte Tokoyami schließlich.
„Kero…“ Sie hielt sich daraufhin die Hand vor dem Mund, weil sie mehr als das darauf nicht rausbrachte, jedoch zog ihr Gegenüber die Hand wieder hinunter.
„Tue das, was du für richtig hältst.“, sagte er sanft und merkte, dass Tsuyu schließlich auf seinen Schoß kletterte und ihn vorsichtig küsste, den er erwiderte und vorsichtig blieb, um ihr nicht mit seinem Schnabel wehzutun.
Beide liefen dabei knallrot an, was man bei Fumikage glücklicherweise aufgrund der Federn im Gesicht nicht erkennen konnte. Asui legte vorsichtig ihre Arme um seine Schultern und küsste ihn weiter, den Film hatten beide mittlerweile schon wieder vergessen.
Vorsichtig legte er seine Hand an ihre Wange und strich ihr schließlich eine Strähne vom Gesicht, weiterhin ihren Kuss erwidernd.
Da scheinbar niemand sonst bei ihm zuhause war, konnten sie ihre Zweisamkeit genießen. Nach einer Weile hatte Tsuyu einen größeren Knutschlfeck am Hals, der eher ungewollt entstand.
„Sorry, hab ich dir wehgetan?“, wollte Fumikage von ihr wissen, da es mit einem Schnabel sicher schmerzhafter war, als einem normalem Mund.
Ohne die Frage zu beantworten küsste sie ihn einfach wieder, sodass er sich keine Sorgen machen musste. Vorsichtig legte er seine Hand an ihrem Rücken unterhalb des Pullis. Dort fand er weiter oben den Verschluss des BHs und ihm juckte es in die Finger diesen zu öffnen, woraufhin sich beide gegenseitig ansahen und das Froschmädchen ihm nur zustimmend zunickte und er diesen schließlich öffnete. Diesen zog er ihr samt den Pullover aus.

„Bist du sicher, dass es so schnell gehen soll?“, hakte Fumikage lieber nochmal nach.
„Sonst hätte ich es nicht soweit kommen lassen.“, murmelte Tsuyu und war knallrot.
Der Schwarzschopf lächelte und knabberte vorsichtig an ihrem Hals weiter, während er mit seinen Händen vorsichtig ihre Brustwarzen knetete, wodurch sie etwas aufquiekte, da sie so etwas zum ersten Mal durchmachte. Aber sie genoss es und als er kurz pausierte, zog sie sein Oberteil runter und küsste ihn an der Brust, während er sie ein wenig über den Rücken streichelte.
Nach einer Weile kamen sie soweit, dass sie sich gegenseitig die Hose auszogen, ebenso die restliche Unterwäsche. Das ließ beide ziemlich rot anlaufen, was man bei Fumikage jedoch nicht sah, worüber er oft froh war, dass man das nicht sah.
Vorsichtig streichelte er sie und wanderte mit der Hand auch weiter hinunter. Dort strich er zärtlich über ihre Klitoris, was sie bisschen zucken ließ und sich festklammerte, da die Stelle empfindlich war.
Schließlich streichelte er sie unterhalb der Klitoris weiter, was sie etwas aufstöhnen ließ, noch viel mehr, als er mit einem Finger in ihre Vagina drang, woraufhin der nächste und schließlich der dritte Finger folgte, weshalb sie sich noch viel mehr an ihn klammerte. Angst hatte sie vor ihrem ersten Mal, da dies wehtun sollte, aber sie wusste, dass sie dem jungen Vogelmann vertrauen konnte und merkte auch, dass er vorsichtig war. Vorsichtig streichelte er sie von innen, was sie ziemlich feucht werden ließ und sie dabei seinen Nacken streichelte und ihre Augen dabei mittlerweile entspannter geschlossen hielt.
Nach einer Weile zog er seine Finger wieder aus ihr hinaus und er sah, dass sie wieder ihre Augen öffnete, woraufhin er lächelte und sie dieses erwiderte.
„Es ist doch nicht schon vorbei, oder?“, murmelte sie leise und ihr Blick sah schon ein wenig so aus, als wäre sie befriedigt worden, was dem immerhin auch so schon war.
Letztendlich griff Fumikage nach der Packung, in der sich ein Kondom befand und stülpte sich dieses über sein Glied. Zufriedenstellend genug schob er ihre Beine so weit auseinander, dass er Platz hatte und sie erstmal küsste, ehe er sein Glied in sie eindrang. Er zuckte ziemlich zusammen, da sich Tsuyu ziemlich fest an seinen Rücken krallte, da es leider nicht schmerzfrei für sie blieb, nachdem er in sie drin war, trotzdem blieb er so vorsichtig wie nur möglich.
Bevor sie die Möglichkeit hatte, überhaupt aufzuschreien, schenkte er ihr einen Zungenkuss, den sie erwiderte. Sie bemerkte nicht, dass sie unten etwas Blut verlor, aber sie merkte, dass die Schmerzen langsam etwas abklangen, weshalb sie den Spaß nun wirklich genießen konnte. Als er schließlich etwas hin und herglitt, wurde ihr stöhnen lauter und sie krallte sich umso mehr an ihn. Das würde wohl so einige Kratzer hinterlassen, aber das war es ihm eindeutig wert.
Einige Minuten machten sie so weiter, sodass er bis zum Höhepunkt kam, was bei Tsuyu etwas länger dauerte und erst schon Angst hatte, er konnte sie nicht zum Orgasmus bringen, auch wenn er wusste, dass es bei Frauen nicht immer sofort klappte.
Als beide nach einer guten halben Stunde ziemlich k.o. waren, glitt er aus ihr und entsorgte schließlich das benutzte Kondom, ehe er sich wieder zu ihr legte und seine Arme um sie legte.
Lächelnd schlief Ausi völlig erschöpft ein, was Fumikage ihr schließlich gleichtat.

Am darauffolgenden Morgen schraken beide völlig auf, als es an der Tür klingelte. Sofort sprang Fumikage auf, zog sich einen Bademantel über, eilte zur Tür und öffnete diese.
„Habuko.“, kam es nur von ihm und noch ziemlich verschlafen.
„Guten Morgen. Ich gehe zwar auf eine andere Schule, aber ich hole Tsuyu trotzdem immer freitags ab, da ich da die erste Stunde frei hab.“, meinte sie nur. „Und sie war nicht daheim. Da du auch noch hier bist, obwohl der Unterricht bei euch schon vor fünfzehn Minuten anfing, gehe ich davon aus, dass sie noch bei dir ist, noch dazu, dass ihre Eltern meinten, sie sei wohl noch bei dir.“
„Was?! Wir haben schon so spät? Mist, ich dachte wir würden nur für ein bis zwei Stunden schlafen und hätte sie dann nach Hause gebracht und jetzt haben wir voll verpennt.“, grummelte Fumikage.
„Morgen…“, kam Tsuyu gähnend dazu, ebenfalls in einem Bademantel und bemerkte ihre beste Freundin. „Habuko.“
„Schau du lieber mal auf die Uhr.“, entgegnete die Rothaarige.
„Wir sind schon viel zu spät, Tsu.“, erklärte Tokoyami.
„Was?!“, fragte nun auch sie erschrocken. „Ich hab nicht mal mein Schul-“
Habuko unterbrach sie, als diese ihr die Schuluniform und die Tasche in die Hände drückte. „Hab ich gleich von deinen Geschwistern mitbekommen.“
„Danke…, du bist echt die Beste.“, seufzte die Dunkelgrünhaarige und verschwand schnell ins Bad, um sich dort umzuziehen, während Fumikage sich auch schnell im Zimmer umziehen ging.

Als die beiden fertig waren, liefen sie zurück zu Habuko, die drinnen vor der Haustür wartete.
„Seid ihr nun fertig?“, fragte sie, woraufhin die beiden nickten.
„Na dann.“, meinte die Rothaarige nur und zog die beiden mit sich mit. Nach einer Weile blieb sie schließlich stehen und verabschiedete sich von den beiden. „Bis später dann.
„Ja, viel Spaß beim Unterricht.“, sagte Tsuyu.
„Euch erst, ich bin wenigstens nicht zu spät.“, grinste das Schlangenmädchen nur und zog daraufhin weiter, während Fumikage schon mal vorausrannte und grinste, während Tsuyu ihm einfach hinterhersprang und auch gut mithalten konnte.
Nach wenigen Minuten kamen sie an der Schule und letztendlich auch am Klassenzimmer an, stürmten dann auch ins Zimmer hinein und waren etwas außer Puste, da sie sich wirklich beeilt hatten.
„Die erste Stunde ist schon fast vorbei, seit wann verschlaft ihr und dann auch noch zufällig ihr beide am selben Tag und zur selben Zeit?“, hinterfragte Eraserhead. „Ihr dürft die verpasste Stunde später aber dann mit Nachsitzen abarbeiten.“
„Na toll.“, kam es nur von beiden wie aus einem Mund.
„Eine Entschuldigung warum ihr zu spät seid, habe ich trotzdem noch nicht.“, grummelte Shota.
„Äh…, ich bin bei Fumikage-chan eingepennt und wir vergaßen den Wecker zu stellen?“, erklärte Tsuyu kurzerhand.
„Mehr muss ich wohl nicht wissen.“, räusperte sich der schwarzhaarige Lehrer nur und forderte die beiden dazu auf, sich auf ihre Plätze zu setzen, was sie auch taten.

Nach dem Unterricht verließ die A-Klasse das Klassenzimmer, während Tsuyu und Fumikage dazu aufgefordert wurden, die Toiletten der Schule zu putzen.
„Ist das Ihr ernst, Sensei?“, fragte Tsuyu fassungslos.
„Da seid ihr selbst schuld.“, meinte er nur emotionslos und ließ den beiden nur etwas Putzzeug da, ehe er schließlich ging.
„Da haben wir uns was aufgebürdet, was?“, kam es von Fumikage.
„Kero…“, machte Tsuyu nur nickend und gleichzeitig schulterzuckend.
Lächelnd drückte der Schwarzhaarige sie.
„Sagt mal, hattet ihr das, was ich denke?“, wollte Ochako von den beiden wissen, die mit Izuku noch hier war.
„Ja, schon.“, gab Asui offen zu, was Uraraka zum Grinsen brachte.
Izuku wurde daraufhin nur knallrot und strich sich nervös über den Nacken, da er es mit Ochako noch nicht so weit brachte. Aber er wusste ja, dass Tsuyu allgemein viel offener war, während er selbst ziemlich schüchtern und nervös war. Irgendwann würde er sicher auch mal mit seiner Liebsten Ochako so weit kommen.
„Wir können euch auch beim Putzen helfen.“, schlug Izuku vor.
„Ne, passt schon, immerhin kamen wir zu spät und nicht ihr.“, meinte Fumikage.
„Na gut, dann warten wir auf euch. Wir gehen solang was essen, treffen wir uns dann vor dem Schuleingang?“, fragte die Braunhaarige.
„Klar, wenn ihr uns so ein bis zwei Stunden gebt?“, kam es von Tsuyu.
„Kein Problem.“, grinste Ochako und machte sich mit Izuku derweil auf den Weg um etwas zu essen.
Nachdem die beiden weg waren, machten sich die beiden an die Arbeit ran und putzten, wenn auch widerwillig, die Toiletten, wofür sie auch geschlagene zwei Stunden brauchten, aber dabei auch etwas herumalberten. Um die Arbeit etwas schneller zu gestalten, ließ Fumikage Dark Shadow auch helfen, auch wenn sich der Schatten erstmals beschwerte.

Nach den zwei Stunden räumte das junge Paar auch die Putzsachen an die richtige Stelle, wo es hingehörte und verließen daraufhin das Gebäude, wo vor dem Ausgang Izuku und Ochako schon warteten.
„Na, seid ihr endlich fertig?“, kam es von Ochako.
Tsuyu nickte bestätigend. „Warum wolltet ihr eigentlich auf uns warten?“
„Könnten doch ins Kino gehen, oder nicht?“, schlug Uraraka vor.
„Theoretisch ja, hab aber Habuko versprochen, später bei ihr vorbeizukommen.“
„Dann nimm sie mit.“, lächelte Midoriya.
„Seid ihr sicher, dass das okay ist?“, ging Tsuyu sicher, worauf alle drei nickten. Aber ein wenig Sorge hatte sie schon, dass sich ihre beste Freundin bisschen ausgeschlossen fühlen würde, wenn zwei Pärchen und sie noch zusätzlich mitging. Aber als Tsuyu bei ihr anrief und ihre Sorge auch erklärte, meinte Habuko auch, dass sie sich eher darüber freute, dass sie mitdurfte und dass sie sich darüber keine Gedanken machen musste.
Nach einer viertel Stunde stieß das Schlangenmädchen auch zu ihnen und begrüßte die vier, während sie Tsuyu in den Arm nahm.
„Danke, dass ihr mich mitnehmen wollt. Hätte nicht gedacht, dass ich auch Tsu’s Freunde selber als Freunde dazugewinnen würde.“ Habuko fühlte sich wirklich geschmeichelt.
„Du bist ihre Freundin, also bist du auch unsere.“, lächelte Izuku.
Die Rothaarige lächelte darauf und gab ein kurzes und leises ‚Danke‘ von sich, ehe sich die Fünf auf den Weg zum Kino machten. Dort suchten sie sich auch einen Film aus, den auf jedermann Geschmack treffen würde, holten sich daraufhin etwas Süßkram, ehe sie in den Kinosaal gingen und dort auch ihren Spaß hatten. Auch nach dem Film verbrachten sie den Abend noch zu fünft.
Nach kurzem gab Habuko nur ein kurzes ‚Huh‘ von sich, als sie gegen jemanden lief, weshalb sie auf den Hintern flog und diesen daraufhin ansah. Sie war sehr verwundert, dass dieser Jemand nicht zurückschreckte und er sie sogar anlächelte.
„Sorry, ich habe nicht auf meinen Weg geschaut.“, entschuldigte sich Mongoose.
„Halb so wild.“, lächelte der Fremde und half ihr wieder auf die Beine, weshalb Tsuyu und Ochako sich angrinsen mussten.
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Hey

Ich hoffe sehr, dass euch das OS gefallen hat. Es wurde iwie länger als geplant, weshalb ich überlegte, dieses als "Kurzgeschichte" zu machen und in 2 Kapiteln zu unterteilen. Aber ich denke so wie ich es jetzt machte, ist es auch in Ordnung.
Und wie es zum Schluss weitergeht, könnt ihr eurer Fantasie selbst einen freien Lauf lassen.  Falls sich Fehler eingeschlichen haben sollte, scheut euch nicht, mir das zu sagen, nach über 4000 Wörtern kann das sicher leicht passieren. Ich würde mich auch so auf Reviews von euch freuen, auch wenn es Kritik ist.
Sonst hoffe ich sehr, ihr hattet Spaß, das OS zu lesen.
Welches Pairing shippt ihr eigentlich derzeit am meisten? Bei mir ist es insbesondere Tsuyu x Fumikage, Ochako x Izuku, Kyoka x Denki und Mei x Tenya.

Gruß
eure Mizu~
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