Paige wird entführt

GeschichteThriller / P16
Dr. Tobias M. "Toby" Curtis Happy Quinn Paige Dineen Ralph Dineen Sylvester "Sly" Dodd Walter O'Brien
14.09.2017
27.09.2017
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Ausgangspunkt meiner fiktiven Geschichte ist, dass Paige, die schon vor einiger Zeit ihre Beziehung mit Tim beendet hatte, Walter nach einem richtigen Date gefragt hatte. Beide wussten, dass es schon lange fällig gewesen wäre, aber Walter wusste einfach nicht, wie er sie fragen sollte, auch wenn er sich sehr danach sehnte, endlich mit ihr auszugehen. Aus diesem Grund hatte Paige die Initiative ergriffen, nachdem Toby und Happy auch immer wieder auf sie eingeredet haben. Heute war es dann endlich soweit. Der Abend des Dates stand an, aber verlief nicht so, wie geplant...

* * * * *

Passenderweise hatte das Team heute schon früh Feierabend und so stand ihrem ersten Date nichts mehr im Wege. Walter, der sich bereits fertig gemacht hatte, saß noch an seinem Notebook und googelte zum wiederholten Male, wie man sich bei ersten Dates verhalten sollte. Toby versuchte ihn bereits seit einer geschlagenen Stunde zu beruhigen, aber es gelang ihm einfach nicht. Desto mehr es auf die verabredeten 18 Uhr zuging, desto schlechter ging es Walter. Er schwitzte und war total überfordert mit der Sitution. Toby gelang es einfach nicht, zu ihm durch zu dringen. „Bei so starker Nervosität hilft eben auch kein Havardabschluß, nichtmal einer mit Auszeichnung“, sagte er schließlich und wusste einfach nicht mehr weiter. Während sich jetzt Happy zu Walter gesellte und ihm spontan aufzählte, was alles schief gehen könnte, ging Toby zu Sylvester hinüber und bot ihm flüsternd eine Wette für 100 Dollar an, dass Walter es komplett vergeigen würde. Sylvester lehnte sie jedoch ab, nachdem er sämtliche Parameter durchgerechnet hatte und ihm klar wurde, dass er diese Wette gar nicht gewinnen konnte. Die Chance stände für ihn bei 1: nahezu unendlich. Sie war nicht mehr berechenbar. Diese Antwort gefiel Toby überhaupt nicht. Mit wem sollte er denn jetzt noch wetten?

In der Zwischenzeit putzte sich Paige richtig für Walter heraus. Sie wollte heute besonders hübsch aussehen und sie war auf dem besten Wege dazu. Ihre Frisur saß bereits perfekt und sie schminkte sich etwas stärker, als gewöhnlich, wofür sie wirklich eine Begabung hatte. Das Makeup sah überhaupt nicht billig aus, sondern betonte auf besondere Art ihr sowieso schon wunderschönes Gesicht und ihre weichen Züge. Als sie damit fertig war, zog sie sich schließlich an. Sie hatte sich für diesen Anlass eine rote, leicht durchsichtige Bluse ausgewählt und dazu ihre enge Lederhose aus dem Schrank hervor gekramt. Diese trug sie nur noch selten, da sie fand, dass sie zu eng saß, und damit nicht für die Arbeit geeignet war. Aber für diesen Anlass kam sie ihr gerade recht. Sie hatte sie vor ein paar Tagen extra noch einmal frisch eingefettet, damit sie heute schön glänzte und butterweich war. Da die Hose, am Hintern, keine Taschen besaß, und aus feinstem, dünnem Lammnappa bestand, umschmeichelte sie ihren schlanken Körper perfekt und betonte ihren knackigen Po, wie gewollt. Die Bluse hatte sie ausnahmsweise komplett in die Hose gesteckt und ein schmaler Grütel sorgte dafür, dass nichts mehr verrutschte. Als Unterwäsche hatte sie das Set von Victoria`s Secret angezogen, welches sie extra, vor ein paar Tagen, für dieses Date gekauft hatte. Sie wollte es natürlich nicht auf Sex anlegen, aber falls es passieren würde, wollte sie einfach gut vorbereitet sein. Das sündhaft teure Set bestand aus einem luftigen Tanga, sowie einem formschönen BH, der ihre Brust etwas betonte. Beide Teile waren rot, süss verspielt und bestanden aus viel Spitze, gepaart mit edlem Satin. Dazu zog sie noch ein Paar Lederstiefeletten an, welche einen sehr hohen Pfennig-Absatz hatten. Als sie fertig angezogen war, sah sie sich noch einmal im Spiegel an und drehte sich glücklich davor hin und her. Ihr gefiel, was sie sah. Alles saß perfekt. Sie ging noch eimal kurz zu ihrer Schminkkommode und legte ein süßliches Parfum auf. Dann schnappte sie sich noch ihre Handtasche, sowie Ralph und schon machten sie sich auf den Weg zur Team-Werkstatt. Happy und Toby hatten sich bereit erklärt, heute abend auf den Kleinen aufzupassen.

Als sie an der Werkstatt des Teams angekommen waren, stürmte Ralph sofort hinein und wurde von Happy direkt in Empfang genommen. Kurz dahinter folgte Paige. Das laute Klacken ihrer Stiefeletten kündigte sie dem Team bereits an. Sofort sah Walter von seinem Notebook auf und sah, wie Paige herein kam. Auf ihn wirkte ihr hereinspazieren engelsgleich. Er zwinkerte nervös mit einem Auge, während er Paige von Kopf bis Fuß begutachtete und feststellte, wie sehr sie sich für ihn heraus geputzt hatte. So sexy hatte er sie noch nie gesehen. Dann stand er langsam auf, nahm eine Schachtel von seinem Tisch und ging hinüber zu ihr. Etwas zögernd ging er auf sie zu und verzog wieder nervös das Gesicht. Er wusste überhaupt nicht, wie er sie begrüßen sollte. Konnte er ihr einfach die Hand reichen? Oder sollte er sie einfach mit einer Anrede begrüßen? Vielleicht sollte er sie auch umarmen? Er entschied sich für letzteres, auch wenn dies ziemlich unbeholfen aussah und man fast den Eindruck bekommen konnte, er würde sich vor etwas ekeln. Zumindest sagte sein Gesichtsausdruck dies aus. In Wahrheit genoss er den Duft von ihrem Parfum. Mit ihrer, wie immer sanften, Stimme begrüßte Paige ihn und genoss seine Umarmung. Auch sie war sehr überrascht darüber, dass er dies überhaupt tat. Allerdings merkte sie seine innere Unruhe und reagierte sofort. „Beruhige dich Walter. Es ist alles gut. Ich bin es nur“, sagte sie mit schon beinahe lieblichen Ton und einem zauberhaften Lächeln. Walter schaffte es nur zu nicken, oder war es ein Kopfschütteln. Genau konnte man es nicht erkennen und Toby, der etwas Abseits stand, ärgerte sich bereits, dass Sylvester nicht auf seine Wette eingegangen war, obwohl er sogar bis auf 1000 Dollar hoch gegangen war.

Dann sagte Walter stotternd, dass er noch etwas für sie hätte. Er überreichte ihr das Päckchen und Paige nahm es gerührt entgegen. „Was ist das“, wollte sie sofort wissen, aber Walter antwortete nur, dass sie es aufmachen sollte. Als sie den Deckel abnahm, kam eine hübsche Handrose zum Vorschein. „Vielen Dank“, sagte Paige erfreut und sah sich die Rose erneut an. Sie bestand aus roter Seide und war mit vielen kleinen Perlen und zarten Schleifchen verziert. „Die ist wunderschön“, fuhr Paige fort und sah sie verliebt an. „Walter“, flüsterte Toby von hinten, aber dieser hörte ihn nicht. Dann schlich Toby zu ihm hin und flüsterte ihm zu, dass er ihr endlich die Rose an das Handgelenk machen soll. Walter nickte nervös und nahm mit leicht zitternden Händen die Rose aus der Verpackung und legte es Paige vorsichtig an. Sie war total verzückt. „Das ist so süß von dir, Walter. Vielen Dank.“, bedankte sie sich und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange. Danach wischte sie ihm den Lippenstift wieder ab. Walter wusste wieder nicht, wie er reagieren sollte und stand einfach nur da. „Bedanke dich lieber bei dem Ersteller von dem Post, wo stand, dass man so etwas verschenkt.“, sagte Walter dann knapp und schaute dann mit den Augen nervös von links nach rechts und wieder zurück. „Es ist trotzdem süß von dir Walter. Nimm das Kompliment einfach an, ok?“, sagte sie sanft. Dann fuhr sie fort. „Wir können gleich los, ich habe nur noch was im Auto liegen lassen, ich bin gleich wieder da. „Ok“, sagte Walter. Während Paige wieder hinaus ging schaute ihr Walter verträumt hinterher und sein eben noch etwas gequälter Gesichtsausdruck verwandelte sich augenblicklich in ein Lächeln. „Sie ist so wundervoll“, sagte er leise und wartete ab, dass sie wieder zurück kommen würde.

Als sie nach 5 Minuten noch immer nicht wieder gekommen war, machte sich Walter langsam Sorgen und ging hinaus nachsehen. Die Türe ihres Wagens war noch geöffnet, aber sie war nirgends zu sehen. Aufgeregt rief er immer wieder ihren Namen und lief umher. Von Walters Schreien aufgeschreckt, kamen auch die Anderen hinzu. Gemeinsam suchten sie die unmittelbare Umgebung nach Paige ab, aber von ihr fehlte jede Spur. Sofort lief Walter aufgregt nach drinnen und klappte wieder sein Notebook auf. Von ihm aus konnte er auf alle Überwachungskameras zugreifen, die er am und im Gebäude installiert hatte. Er schaute sich die Aufzeichnungen, der letzten Minuten, von der Kamera an, die auf den Vorhof gerichtet war, wo Paige geparkt hatte. Inzwischen standen auch alle Anderen hinter ihm und starten lautlos mit auf das Video der Kamera. Es war deutlich zu sehen, wie Paige die Türe öffnete und sich hineinbeugte, um etwas heraus zu nehmen. Dann kam plötzlich eine Person in schwarzer Kleidung samt Maske ins Bild gestürmt, drückte ihr anscheinend ein Tuch ins Gesicht und zog sie dann aus dem Wagen, um sie weg zu tragen. Sie schien onmächtig zu sein, da sie sich in keinster Weise wehrte. Walters Auge zuckte jetzt noch stärker. Er war nicht in der Lage etwas zu sagen, er starrte nur fasssungslos auf sein Notebook. „Was ist denn jetzt mit unserem Date“, fragte er leise, während ihm Toby seine Hand auf die Schulter legte. „Wir werden sofort alles unternehmen, um sie zu finden, ok? Ich verspreche es dir. Wir werden sie finden und zurück holen.“ „Danke“, sagte Walter leise und starrte weiter auf das Kamerabild, wo nur noch ihr Wagen zu sehen war, mit der offen stehenden Türe.

Sofort verteilten sie die Aufgaben, wer was machen sollte und selbst Ralph wollte bei der Suche helfen. Er nahm es vergleichsweise gut auf und wirkte besonnen. Angesichts der Tatsache, dass Walter bisher gar nichts tat, war Ralph auch von Nöten. Schnell stellten sie fest, dass sie den Wagen nicht verfolgen konnten, da sämtliche Ampelkameras in der Umgebung ausgeschaltet, oder gestört waren. Sie wusste noch nicht einmal, was für ein Fahrzeug der Unbekannte fuhr. So verging nahezu eine ganze Stunde, ohne jede Spur, obwohl alle, inzwischen auch Walter, mit Hochdruck arbeiteten. Walter ärgerte sich etwas, dass er die Handrose nicht mit einem GPS-Empfänger ausgestattet hatte, wie er es eigentlich vor gehabt hatte. Toby hatte ihn aber dabei gesehen, wie er es gerade hinein bauen wollte und hatte ihm davon abgeraten.  

Nach weiteren Minuten erhielt Walter plötzlich eine misteriöse E-Mail. Er öffnete sie und fand einen Link vor. Darunter stand: Wenn Du Paige lebend wieder haben möchtest, solltest Du meine Forderungen erfüllen. Die Forderung belief sich auf 1 Millionen Dollar und einige Patente, die Walter in den letzten Jahren beantragt hatte. So viel Geld hatten sie jedoch gar nicht. Die Patente würde er abgeben, wenn er nur Paige wieder zurück bekommen würde, aber das mit dem Geld war ein Problem. Zudem wusste er nicht, ob derjenige sie überhaupt frei lassen würde, wenn er alles bekam. Walter hatte berechtigte Zweifel. Der Link schien zu einem Livestream zu führen. Er klickte zögernd darauf, da er sich nicht sicher war, ob er überhaupt sehen wollte, was sich dahinter verbarg. Er befürchtete das Schlimmste.  

Es dauerte nur einen kurzen Moment, dann lief der Stream und Walter konnte Paige sehen. Sie war anscheinend noch immer bewusslos, den ihr Kopf hing auf ihrer Brust. Sie saß gefesselt auf einem Stuhl und trug eine Gummimaske, mit einem Schlauch, der in Mundhöhe an der Maske angebracht war. Sofort überlegte Walter, wofür der Schlauch war und sofort war ihm klar, dass es sich um Sauerstoff handeln musste. Nur warum? Um Paige herum befand sich ein Käfig mit dicken Eisenstangen, selbst über ihr befanden sich die Gitterstäbe. Sie war also vermutlich komplett umgeben von dem Käfig. Hinter ihr erkannte er schemenhaft eine gekachelten Wand. Genau erkennen konnte er es nicht, da der Hintergrund ziemlich unscharf rüber kam. Paige dagegen war gestochen scharf zu erkennen. Sie war komplett zu sehen, von den Füßen bis über den Kopf und Walter überlegte bereits, was er dort sah. Es konnte alles mögliche sein. Es half ihm noch nicht wirklich weiter, heraus zu finden, wo sie war.

Oben rechts war ein Counter eingeblendet, der zwei Stunden anzeigte, aber noch nicht lief. Walter rief die Anderen zu sich um ihnen den Livestream zu zeigen. Zunächst geschockt, von dem was sie sahen, gingen sie danach sofort an die Arbeit, herauszufinden woher der Stream kam. Leider war dieser aber so oft weitergeleitet und verschlüsselt worden, dass eine Zurückverfolgung unmöglich erschien. Zumindest in so kurzer Zeit. Walter hatte das Bild des Streams inzwischen auf den großen Monitor geworfen, während auch er nach Spuren in der E-Mail und dem Stream suchte. Auf eimal schrie Toby laut auf: „Leute, wir haben ein Problem“, dann gestikulierte er wild herum und deutete auf den Monitor. Der Counter hatte gerade gestartet und lief jetzt rückwärts runter. Außerdem war deutlich zu sehen, dass von der Seite große Mengen Wasser dahin liefen, wo Paige saß. „Verdammt“, sagte Happy. „Das ist ein Pool, in dem sie sitzt. Wir müssen sie da raus holen, bevor sie ertrinkt.“ „In nur 2 Stunden“, sagte Sylvester. Dann schaltete sich eine Stimme in den Stream ein und mit mit Computer verzerrter Stimme wurde gesagt. „Walter, Du hast jetzt 2 Stunden Zeit, meine Forderungen zu erfüllen. Das sich das Becken jetzt mit Wasser füllt, hast Du ja bestimmt schon gesehen. Der Countdown zeigt an, wie lange sie noch Luft erhält. Wenn er auf Null ist, schaltet sich die Sauerstoffversorgung automatisch ab und sie wird eldendig ertrinken. Es wäre also besser, wenn Du dich beeilst. Ich werde mich bald wieder melden und dir mitteilen, wo Du das Geld hinbringen sollst. Enttäusche mich und vor allen Paige nicht.“ Dann verstummte die Stimme wieder und ließ das Team, sowie Ralph geschockt zurück. Jetzt war nur noch das Plätschern des einlaufenden Wassers zu hören. Alle starten einige Augenblicke auf den Monitor und sagten kein Wort. Dann rauften sie sich wieder zusammen und arbeiteten weiter.

In den nächsten Minuten kamen sie überhaupt keinen Schritt weiter. Plötzlich war ein Schrei zu hören. Paige war anscheinend aufgewacht. Sie schien um Hilfe zu schreien. Alle sahen zum großen Monitor hinüber und waren erschrocken, als sie realisierten, dass Paige das Wasser bereits bis deutlich über ihre Stiefeletten reichte. Es würde nicht mehr lange dauern und es würde schon ihr Knie erreichen. Sofort rechnete Sylvester und sagte ungefragt: „Bei den bekannten Parametern müssen wir davon ausgehen, dass sie bereits in 17 Minuten komplett unter Wasser ist. Hoffentlich hat er mit dem Sauerstoff alles richtig gemacht. Wir sollten uns beeilen.“ „So ein Mist“, sagte Happy und schlug gegen eine Wand. „Wir haben überhaupt keine Ahnung, wo sie sich befindet, oder wer sie entführt hat“, fuhr sie wütend fort.“ „Ich denke, ich weiß wer es ist. Ich habe damals an den besagten Patenten gearbeitet und George war damals schon der Meinung, dass ihm mindestens die Hälfte zustand, da er mir bei ein paar Ansätzen geholfen hatte. Natürlich habe ich das ignoriert und alles alleine gemacht.“ „Ich erinnere mich an George, der kam mir damals schon wie ein Psychopath vor. Ich hatte dich damals schon vor ihm gewarnt.“, sagte Toby aufgeregt. „Das hilft jetzt auch nicht“, sagte Happy. „Mach ihm bitte keine Vorwürfe, wir müssen ihn finden, nur das zählt.“ „Ok“, sagte Walter. Sie ist in einem Pool gefangen. Und der Livestream kam in etwa eine Stunde nach ihrem Verschwinden. Wenn wir davon ausgehen, dass er in einem Auto unterwegs war, kann er nicht so weit gefahren sein.“ „Stimmt“, antwortete Sylvester. Wenn ich die Zeit beachte, und den Berufsverkehr inklusive Staus einberechne dann würde ich sagen, dass er sich noch in einem Umkreis von 30km befinden muss.“ „Ok“, sagte Walter und öffnete eine Landkarte. Dann ließ er sich nur noch alles im besagten Umkreis anzeigen. „Das hier ist der Bereich, in dem wir suchen sollten. Darin befinden sich einige Schwimmbäder. Wir sollten sie alle überprüfen, ob eines geschlossen wurde, oder gerade saniert wird.“ „Schon erledigt“, bestätigte Sylvester und nach wenigen Augenblicken sagte er: „Es sind alle geöffnet. Keines wird umgebaut, oder ähnliches.“ „Mist, eine Sackgasse“, fluchte Toby, der noch immer auf Paige sah. Den Ton hatten sie abgestellt, damit sie sich besser konzentrieren konnten, aber Toby konnte gut erkennen, dass sie immer noch schrie. Inzwischen hatte das Wasser ihr Knie überschritten, und sie bewegte den Kopf beim Schreien unruhig hin und her. Als ob sie ihn hören konnte redete Toby beruhigend auf sie ein. Sie müsse ruhig bleiben, damit der Schlauch nicht von der Maske rutschen würde. Denn dann hätte sie keine 2 Stunden mehr. Er redete unendwegt auf sie ein, in der Hoffnung, dass sie sich endlich etwas beruhigen würde.

In der Tat hatte Paige die Panik gepackt. Als sie wieder zu sich gekommen war, hatte sie sofort registriert, dass sie eine Maske trug, aus der Sauerstoff strömte. Ebenso hatte sie direkt gefühlt, dass sich ihre Füße im kalten Wasser befanden. Sofort hatte sie nach Hilfe gerufen. Dann hatte sie erschrocken gefühlt, wie das Wasser an ihrer Lederhose immer höher geklettert war. Da das Wasser relativ schnell anstieg und ihr bald bis zum Bauch reichen würde, verlor sie endgültig jegliche Selbstbeherrschung und schrie nur noch nach Hilfe und zappelte wild umher, obwohl sie kaum Bewegungsfreiraum hatte, da die Fesseln recht eng saßen.

Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel meiner Geschichte. Ein Review, wie ihr es fandet, würde mich sehr erfreuen. Viel Spaß beim weiteren Lesen. LG
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