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Die unbekannte Bedrohung

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
11.09.2017
11.09.2017
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Der Planet Erde. Ein einzig großes Ökosystem. Alles schien friedlich, doch vor 2000 Jahren schmolzen die Polkappen und überfluteten große Teile der Länder. Doch auch aus dieser Katastrophe entstand Leben. Inklinge und Oktarianer, eine weiter entwickelte Spiezies der Tintenfische, besiedelten  die kleineren noch bewohnbaren Flächen. Der Mangel an Platz jedoch zwang die Inklinge um jedes noch so kleinste Stück Territorium zu kämpfen, was sie finden konnten. So entstand die Grundlage des Revierkämpfes. 100 Jahre vor dem heutigen Geschehen fand ein großer Krieg zwischen den Inklingen und den Oktarianern statt. Aus den einst friedlichen Völkern wurden erbitterte Rivalen. Letztendlich jedoch mussten sich die Oktarianer geschlagen geben und wurden ins Exil verbannt. Die Inklinge erbauten sich eine riesige Metropole, welche Inkopolis genannt wurde. Hier wollten man sich einem glücklichen Leben widmen.  Besonders das Zentrum von Inkopolis ist der Mittelpunkt der Revierkämpfe, Kunst, Mode, Musik und anderen angesagten Themen. Alles schien friedlich. Jedoch....was war mit dem Meer? Den tiefen und dunklen Gewässer in denen sich kein Inkling oder Oktarianer je wagte? Herrschte dort nicht auch ebenfalls Leben?


~ ~ ~ ~ ~ ~

Mitten in der Vollmondnacht, in der alles tief schlief, fand eine Verfolgung statt. Eine junge Oktarianerin, in einer langen schwarzen Kutte, kletterte gerade aus einem Boot und sprang auf Festland, von wo dort die Verfolgung weiter ging. Sie wusste dass sie nicht viel Zeit hatte, da ihre Verfolger auch bald das Festland erreichten. So rannte sie also ziellos und auf einem holprigen und uneben Weg entlang. Schüsse ertönten und Farbkleckse  bedeckten die Umgebung. „Oh nein!“, dachte die junge Oktarinanerin und die Angst wuchs in ihr, welche sie jedoch auch zu Geschwindigkeit anspornte. „Ein Versteck....ich brauche ein Versteck...“ Sie blieb kurz stehen und japste nach Luft. Das fahle Mondlicht bot der jungen Oktarianerin eine geringe Hilfe. Nun landete ein Tintenklecks direkt neben ihr. Vor lauter Schreck, stolperte sie und landete fast in einem Gebüsch. In der Ferne sah man schon mehrere rot glühende Augen. Sofort stand sie wieder auf und rannte weiter. Tief in ihrem Inneren fing sie an zu beten. Es musste doch eine Möglichkeit geben die Verfolger los zu werden. Und ihre Gebete wurden erhört. In der Ferne erblickte die junge Oktarianerin Lichter. Möglicherweise eine Stadt, wo ihr jemand helfen konnte. Je länger sie jedoch lief, desto schwächer wurde die Kraft in ihren Beinen. Verzweiflung stieg in ihr hoch. Dann stolperte sie erneut, sie schrie auf, fiel in ein Gebüsch und man hörte nur noch ein lautes Planschen. Stille. Nun erreichten auch die Verfolger die vermeintlich Stelle. Man suchte alles ab, fand jedoch nichts. „Verdammt! Sie scheint ins Wasser gefallen zu sein!“ - „Wie erklären wir das nur dem Boss?“ - „Ist doch egal. Es war nur ein wertloser Oktarinaner gewesen. Lasst uns zurück gehen!“ Und so schnell wie sie auch kamen, so schnell verschwanden sie auch wieder. Erneute Stille. Nach einer Weile begann dann die Sonne langsam auf zugehen. Noch während sie langsam den Horizont hinauf kletterte, stieg eine kleine bläuliche Krake aus dem Gebüsch und atmete erleichtert auf. Durch ihren Sturz hatte die Oktarinanerin einen größeren Stein ins rollen gebracht, der dann im Wasser landete. „Das war wirklich Glück im Unglück...“, murmelte sie vor sich her, wechselte wieder in ihre  humanoide Gestalt. Sie ruhte sich nur kurz aus, denn ihr Ziel war klar. Sie wollte zu dieser Stadt und Hilfe holen.
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