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Wofür wir kämpfen

Kurzbeschreibung
OneshotSchmerz/Trost / P16 / Gen
Captain John "Soap" MacTavish Sergeant Gary "Roach" Sanderson
08.09.2017
08.09.2017
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08.09.2017 2.696
 
Ich habe sehr lange mit mir gehaddert, ob ich das hier veröffentlichen soll. Es kommt mir immer noch wie ein ungeschliffener Rohdiamant vor (also zwar schön, aber lange nicht perfekt), aber es ist jetzt seit über einem Monat in ständiger Überarbeitung  und ich komme auf keinen grünen Zweig. Deshalb würde mich ganz dringend Deine Meinung in Form eines Reviews zu diesem Oneshot interessieren.

Es ging ihm nicht gut. Seit Wochen. Nicht sein Körper machte ihm zu schaffen, diese Wunden waren schon längst verheilt. Es war sein Kopf, der ihn so belastete. Er lief umher wie ein Zombie. Wenn er überhaupt lief. Er konnte nachts nicht schlafen und so verbrachte er den größten Teil seines Tages im Bett. Immer wenn er die Augen schloss, erinnerte er sich, sah ihre Gesichter vor sich, hörte ihre Stimmen, ihr Lachen, ihre Schreie. Sein Vorgesetzter machte sich Sorgen, schickte ihn nach Hause in den Urlaub. Er kam wieder, es ging ihm nicht besser.

"Entschuldigung, ist hier noch ein Platz frei?"
Der Regen hämmerte gegen die hohen Fenster der Kantine, Blitze erhellten immer wieder den Innenraum. Der Wind pfiff sein Lied und die Bäume beugten sich ihm zum stillen Gruß während die dunklen Wolken ihre langen Finger über den Himmel streckten.
Soap saß ganz alleine an einem langen Tisch. Er vermied gerne die Hauptstoßzeiten in der Kantine, auch wenn das bedeutete, dass er sich mit den inzwischen kalten Resten zufrieden geben musste. Nun war es ziemlich ruhig, nur wenige Essende saßen auf den knapp 120 Quadratmetern verteilt, die meisten alleine, so wie er auch.

Er hatte eine anstrengende Zeit hinter sich. Die Rückkehr aus dem  Altai-Gebirge in Russland hatte länger gedauert als gedacht, auch wenn er in seinem Delirium nicht viel davon mitbekommen hatte. Die Ärzte hatten ihm in seinem Zustand eine lange Reise untersagt und so hatten sie viele Zwischenlandungen hingelegt.
An der Beerdigung seiner Freunde hatte er nicht teilnehmen können. Erst Wochen später war er an Gaz‘ Grab gekommen. Der Erdhügel, gesäumt von Kränzen und Blumen, war bereits eingesunken, ein schlichtes Holzkreuz hatte am Kopfende seinen Platz gefunden. Soap hatte einen Brief geschrieben gehabt. Einen Abschiedsbrief an seinen Freund. Gemeinsam mit einem freund hatte er ihn in dem Erdhaufen vergraben, darauf vertrauend, dass er mit der Zeit immer näher an den Sarg heran sinken würde.
Auch Griggs und all die anderen tapferen Kameraden hatte er besucht gehabt, aber keiner der Tode ging ihm so endlos nahe wie der von Gaz.
Von Price hatte er wenig gehört, der alte Mann lag noch immer im Koma, die Chancen, dass er jemals aufwachen sollte, standen schlecht. So verbrachte er tagelang am Bett seines Freundes und Mentor und las ihm aus Sportzeitschriften vor und manchmal, wirklich nur manchmal hatte er das Gefühl, einer der Ausschläge am EKG waren eine Zeichen von Price, dass er verstand und dass er weiter kämpfte um sein Leben.
Dann kam seine Beförderung direkt zum Captain. Die Queen war ihm wohl sehr dankbar, denn sie erschien persönlich auf seinem Fest. Trotzdem zog er sich möglichst schnell zurück. Er wollte einfach nur alleine sein.
Dann kam Shepherd, ein amerikanischer General, und er hatte einen Vorschlag: er sollte seine Vergangenheit, dass regnerische britische Wetter und die Toten zurücklassen und der Task Force 141 beitreten – und hier saß er nun.
Der Rest des Team behandelte ihn mit Respekt, so wie er sie auch. Sie waren eine erstmals neu zusammengewürfelte Gruppe aus Soldaten – es würde noch eine ganze Weile dauern, bis sie sich kannten und mögen würden.

Er hatte gelangweilt in seinem Schnitzel mit Pommes Frites herumgestochert. Jetzt sah er auf und erblickte einen älteren Soldaten, den er noch nie zuvor gesehen hatte, mit einem Essenstablett in der Hand. Er nickte. „Ja, setzten Sie sich.“, bot er an.
„Danke.“ Der andere setzte sich, reichte ihm jedoch gleich die Hand. „Roach.“, stellte er sich vor.
Soap wechselte die Gabel in die Linke und schüttelte mit seiner Rechten Roachs Hand. „Soap.“ Der andere hatte einen starken Händedruck, aber keinen zu starken, sodass er sich nicht verpflichtet fühlte, beeindruckt oder gar eingeschüchtert zu sein.
Soap musterte den anderen. Er war schon etwas älter, wahrscheinlich etwas Anfang oder Mitte 40, ein paar graue Strähnen zogen sich durch dunkelbraune Haare, die für sein Alter typisch kurz und gepflegt geschnitten waren. Ein typischer vierziger also. Roach war Sergeant, ein ungewöhnlicher Rang für sein Alter. Soap war selber Ende 20 und bereits Captain.
Der andere hatte begonnen sich seine Vollkornnudeln mit Tomatensoße auf die Gabel zu laden. Als ihm Soaps Musterung unangenehm zu werden schien, begegnete er seinem Blick. Peinlich berührt lächelte der Jüngere ihn an, senkte den Blick auf sein Essen und sagt: „Entschuldigung, ich wollte nicht aufdringlich sein. Ich war nur überrascht.“
Roach zog eine Augenbraue hoch. „Überrascht?“, fragte er.
„Ja, nun, Sie wirken etwas alt für Ihren Rang als Sergeant.“ Soap kam sich blöd und unprofessionell vor.
„Achso“, lachte Roach. „Das geht den meisten so. Sie haben wohl erwartet, dass jemand in meinem Alter im Rang höher stehen sollte als Sie, der doch im Vergleich zu mir ein richtiger Jungspund ist, hab ich nicht recht? Nun, ich trat der Armee erst im Alter von 35 Jahren bei, das ist jetzt 6 Jahre her.“
Es hatte ihn zwar nie selber betroffen, aber Soap wusste, dass das allgemeingültige Höchstalter für einen Beitritt zum Militär bei tatsächlich 35 Jahre betrug. Es erschien ihm merkwürdig, sich noch hin diesem Alter für einen so körperlich fordernden Beruf zu entscheiden. Hatte er nicht ein gefestigtes soziales Umfeld, eine Familie, zumindest einen Partner? „Darf ich fragen, was Sie dazu bewegt hat?“, wagte er sich vor.
Roach schluckte sein Essen herunter und spülte mit Wasser nach. „Mein Leben. Es lag damals in Trümmern. Meine Frau hatte mich mit meinem Sohn verlassen und mein bester Freund hatte ausversehen meine Wohnung niedergebrannt.“ Seine Stimme triefte vor Gleichgültigkeit. „Er war selber bei Militär, bei der Marine um genau zu sein. Er hatte den Vorschlag, ich solle mich verpflichten, sollte er nämlich jemals wieder meine Wohnung niederbrennen, würde zumindest der Staat dafür aufkommen. Also schloss ich mich einen Tag vor meinen 36sten Geburtstag der Infanterie an.“
„Wo ist Ihr Freund jetzt?“
Soap wünschte sich sofort, er hätte die Frage niemals gestellt, denn Roachs Gesicht verfinsterte sich. „Er ist tot. Ein Unfall.“
„Das tut mir leid.“, war das einzige, was Soap dazu einfiel. Roach war ihm sehr sympathisch, auf eine väterliche und gleichzeitig freundschaftliche Art, die er nicht einordnen konnte.
Der Ältere seufzte und setzte sein Glas geräuschvoll ab. „Das konnten Sie ja nicht wissen. Das Schlimmste ist eigentlich nicht, dass er tot ist, sondern, dass ich noch lebe.“ Seine Hand verkrampfte sich um das Messer. „Wir waren am Schießstand. Er hat mich aus Spaß zur Seite gestoßen, Männerrangeleien eben, ich bin gestolpert und er wollte mich halten. Als er auf mich gefallen war, hatte er schon ein großes Loch in der Stirn.“ Jetzt sah Roach Soap in die Augen. „Ein Rekrut hatte seine Waffe nicht vorschriftsmäßig gesichert und der Schuss löste sich unabsichtlich.“
Soap wusste nicht, was er sagen sollte. Er sah nur Roachs Blick und den unendlichen Schmerz, den ihm diese Erinnerung bereitete. Und dann fragte er sich, ob er auch so aussah, wenn er über Gaz sprach.
„Aber reden wir über etwas Erfreulicheres.“ Roachs Lächeln war verkrampft, aber ehrlich. „Was haben Sie für Heldentaten geleistet um Captain zu werden?“
„Ich habe Imram Zakhaev getötet.“ Keinerlei Stolz schwang in seiner Stimme mit.
„Den Bösewicht Zakhaev? Den habe ich auch schon gejagt, aber offensichtlich weniger erfolgreich.“ Seine Gedanken wanderten unwillkürlich zum Altai-Gebirge und zurück auf die Brücke. Seine Nackenhaare stellte sich auf. Roach schien zu merken, dass etwas nicht stimme. Er hatte seinen Teller zu Hälfte leer gegessen, Soaps dagegen war noch fast voll. „Sie scheinen nicht so einen Hunger zu haben.“, lenkte er ab.
Der Jüngere schüttelte den Kopf und legte sein Besteck weg. „Ich musste nur gerade an meine Kameraden denken, die ich wegen ihm verloren habe und wohl noch verlieren werde. Einer von ihnen war wie ein Vater für mich. Der andere – auch mein bester Freund.“ Je länger er an die Brücke dachte, desto mehr Bauchschmerzen bekam er. „Und es war keine Heldentat, Zakhaev zu töten. Es war Rache.“
„Hat er die beiden getötet?“
„Ja.“ Dem Wort schwang eine tiefe Bitterkeit mit. „Ich habe an diesem Tag eines gelernt: Tote bringen keine Toten zurück. Und Schlachten beenden keine Kriege. Kriege entspringen hier.“ Er tippte sich an die Stirn. „Und diese Kriege können wir nur beenden indem wir-“
Roach hatte sich vorgebeugt und legte Soap einen Finger auf die Lippen. „Schhh.“, sagte er. „Denken Sie bitte nicht über den Sinn von Kriegen nach. Sie tun sich damit keinen Gefallen.“ Er lehnte sich wieder zurück. Seine braunen Augen fixierten Soaps blaue. „Es wird immer Kriege auf der Welt geben. Gewalt ist der primitivste Weg der Verständigung. Diese Sprache versteht jeder. Es kommt nicht darauf an,ob wir Krieg führen wollen. Es kommt darauf an, dass andere Krieg führen wollen. Wir kämpfen nicht für uns, wir kämpfen für all jene, die nicht auf sich selbst aufpassen können. Denken Sie doch mal an Vladimir Makarov: Der ist hoch intelligent, redet viel und gut und trotzdem greift er ständig zur Waffe.“
Er kaute und schluckte herunter um Soap in die Augen zu sehen. „Ich stand nach meinem ersten Einsatz genau in demselben Punkt wie Sie. Dazu kam eine verfrühte Mid-Life-Crisis. Ich habe für mich in diesem Moment beschlossen, dass ich nicht kämpfe und töte und Kriege zu gewinnen. Nein, ich kämpfe um meine Teamkameraden zu beschützen und um meinem Land zu dienen. Es gibt Leute, an die können Sie ranreden wie Sie wollen. Entweder verstehen Sie Ihre Sprache nicht oder sie wollen es nicht oder sie sind einfach zu dumm um es zu verstehen. Oder biologisch nicht dazu veranlagt. Und gegen diese Leute gibt es keine andere Waffe als ein Gewehr. Deshalb habe ich nicht hingeschmissen. Denn solange es Bastarde wie Makarov und all seine Anhänger gibt, solange Menschen existieren, die an Zakhaevs Worte glauben, solang wird es Krieg und Gewalt geben und solange müssen wir uns, unsere Familie und Freunde, unser Land und alle Menschen beschützen, koste es, was es wolle. Dessen sollte sich jeder Soldat bewusst sein. Früher gab es Revolutionäre, die ihre Ziele über ihr eigenes Wohl gestellt haben, sie werden heute als Helden gefeiert. Es ist gut, sich an die zu erinnern, die es nicht geschafft haben. Denn ohne sie, wären wir nie soweit gekommen, wie wir es sind.“
Soap liefen Tränen über das Gesicht. „Aber sie sind tot.“, flüsterte er.
Roach nickte und fixierte sein Augen. „Ja. Aber wir müssen dafür sorgen, dass ihr Tod nicht umsonst war.“


Soap lag in dieser Nacht lange wach. Und als er dann schließlich doch einschlief, träumte er.
Er stand auf der zerstörten Brücke. Im Altai-Gebirge in Russland. Dort standen noch immer die zerstörten und brennenden Trucks, auch wenn sie über und über mit Moos und Efeu bewachsen waren. Vor seinen Füßen ging es hunderte Meter weit in die Tiefen dort unten um Tal lagen die Trümmer des abgestürzten Teils der Brücke. Fast hätte sie ihn mit sich genommen, doch er war ihnen entkommen.
Er wandte sich ab als er Schritte hörte. Mehrere Personen kamen auf ihn zu. Sie trugen Uniformen, aber keine Waffen. Erst als sie nur noch wenige Meter von ihm entfernt waren, erkannte er Gaz, Price und Griggs. Die anderen kannte er ebenfalls, es waren all jene Kameraden, die er hatte fallen sehen.
Eine unheimliche Wut ging von der Gruppe aus, die sich wie eine bedrohliche Welle vor ihm auftürmte. Soap wich noch einen Schritt zurück, der Stein bröckelte unter seiner Ferse und fiel in die Tiefe.
„Komm von der Kante weg. Du hast diese Brücke bereits überlebt, lass nicht zu, dass sie dich jetzt doch noch tötet.“ Gaz Stimme war wütend. „Ich habe noch eine Rechnung mit dir zu begleichen. Soap konnte nicht anders als langsam einen Schritt vor zu machen, weg von der Klippe, aber zu auf die vor Wut brodelnde Gruppe. Er wusste nicht, welche Richtung schlimmer war.
„Was wollt ihr von mir. Warum bin ich hier.“, flüsterte er.
Gaz ließ seine Finger knacken. „Eine Rechnung mit dir begleichen, das wollen wir.“, zischte er. „Du warst nicht da, John. Du hast mich einfach vergessen. Ich war dir nicht wichtig genug um den Weg auf dich zu nehmen und zu meinem Grab zu kommen! Ich bin dir egal!“. Bedrohlich kam er näher, die Zähne vor Hass gefletscht, die Fäuste geballt. Auch die anderen kamen beschuldigend auf ihn zu, sie zeigten auf ihn, sie sahen ihn an, sie richteten ihre Wut gegen ihn. Soap begann hektisch zu atmen, wollte etwas sagen, aber kein Wort entkam seinen Lippen. Er wich wiederum zurück, bis es nicht mehr weiterging.
„Es ist gut, sich an die zu erinnern, die es nicht geschafft haben. Denn ohne sie, wären wir nie soweit gekommen, wie wir es sind.“ Roachs Worte hallten wie als Echo in den Bergen wieder. Wärme breitete sich in Soaps Brust aus. Er atmete tief ein und aus, die Wand aus Wut kämpfte gegen seine plötzliche absolute Ruhe an.
„Ich habe euch nicht vergessen.“ Seine Worte übertönte das Echo und ließen die Wand aus Wut zerspringen als sei sie dünnes Glas. Etwas raschelte und er sah überrascht, dass er einen Umschlag in der Hand hielt. Es war der Umschlag des Briefes, den er Gaz ins Grab gelegt hatte. Nun reichte er ihn seinem Freund und Kameraden.
Selbst die letzte Wut zerbrach als Gaz die Zeilen las. Eine einzelne Träne löste sich und rollte ihm über die Wange. Dann hob er den Blick.
„Wir sind die Schatten deiner Vergangenheit. Wir symbolisieren deine Fehler und dein Versagen.Du hast jetzt die Wahl. Entweder du lebst weiterhin mit uns...“
„Oder du tötest uns.“, sagte Price. „Meine Waffe hast du noch.“
Soaps Herz schlug ihm plötzlich bis zum Hals, die ganze Welt vibrierte, Staub und Beton lösten sich aus der Brücke und doch stand jeder außer ihm unbeweglich da. „Euch… töten?“, wiederholte er.
Griggs nickte. „Ja. Du leidest unter uns. Du leidest, solange wir noch in dir existieren. Uns zu töten ist deine einzige Chance.“
„Du bist noch immer Soldat. Wir kosten dich wertvolle Kraft. Jede Nacht kämpfst du gegen uns anstatt für uns. Aber los wirst du uns nur so.“
Plötzlich spürte Soap ein enormes Gewicht an seiner Hüfte. Als er an sich hinab sah, bemerkte er eine Pistole dort hängen. Das war die Pistole, die ihm Price zugeschoben und mit der er Imram Zakhaev getötet hatte. Ihm traten die Tränen in die Augen, als sich seine Hand gegen seinen Willen um den Griff schloss. „I-i-ich“, stotterte er mit belegter Zunge. „Ich kann das nicht. Ich kann euch nicht töten. Ich will das nicht!“
„Doch, das willst du. Und du hast dich bereits von uns verabschiedet. Wir sind frei und bereit, zu gehen.“, sagt Gaz und ging auf ihn zu. Er griff nach Soaps Hand und hob langsam dessen Arm, bis der Lauf der Pistole auf seine Stirn gerichtet war.
Soap konnte sich nicht wehren, ihm liefen nur Tränenströme über das Gesicht während er das Ende seines Freund mit weit aufgerissenen Augen näher kommen sah.
„Schieß.“, war Gaz' letztes Wort. Soaps Finger krümmte sich um den Abzug. Gaz kippte mit leeren Augen zur Seite, schlug auf der Kante auf und rutsche letztendlich in den Abgrund.
Soap schrie seinen Schmerz heraus. Tränen verschleierten seine Sicht, als er die Waffe auf Price richtete.
Er erschoss sie alle. Sie pflasterten den Boden um ihn herum und starrten ihn aus ihren leeren Augen an. Er brach an Ort und Stelle zusammen, brüllte, schlug auf den Asphalt, weinte, trat um sich, sprang auf und rannte davon, rannte soweit ihn seine Beine trugen.

Shepherd legte ihm eine Akte hin. „Sie werden auf Mission gehen. Cliffhanger lautet der Codename. Und Sie werden Unterstützung bekommen. Sergeant Sanderson wird Sie begleiten.“ Die Tür ging auf und als MacTavish sich umdrehte, sah er Roach im Rahmen stehen. Sanderson lautete das Namensschild an seiner Uniformjacke. Soap grinste. Die Mission konnte nur ein Erfolg werden. Denn sie kämpften nicht für sich – sie kämpften für alle, die ihnen wichtig waren, egal ob lebendig oder tot.
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