Streunendes Unheil MMFF

von Vava
MitmachgeschichteAllgemein / P12 Slash
03.09.2017
08.06.2018
16
42995
8
Alle
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
Es war dunkel. Der Mond stand hoch am Himmel und leuchtete mit den Sternen. Auf dem Boden bewegte sich etwas. Ein Umriss zweier Katzen war zu erkennen. Sie traten aus einem Gebüsch heraus und auf eine große freie Fläche; in der Mitte ein einzelner großer Stein. Er glitzerte silbrig im Licht des Mondes. Die zwei Katzen gingen langsam auf den Stein zu, setzten sich davor und blickten sich um. Drei weitere Katzen zwängten sich durch ein Brombeerdickicht und gesellten sich zu den anderen zwei Katzen. „Wie viele kommen noch?“,flüsterte eine Katze der drei, eine dunkelrote Kätzin. Einer der ersten beiden murmelte: „Keine Ahnung, Himbeerblüte, aber sicherlich viele.“ Die Kätzin zuckte einmal mit dem Ohr und betrachtete weiter den großen Stein. Es wurde lauter und mindestens 10 Katzen rannten plötzlich auf die Lichtung. Himbeerblüte zuckte kurz erschrocken mit der Schwanzspitze, der Kater blieb stock steif sitzten. Eine grau-getigerte Kätzin kam als erste bei den fünf Katzen an. „Hallo“,grüßte sie, „Ich bin Mohnwolke und...“ „Wir wissen, wer du bist!“,zischte der Kater. Mohnwolke rollte mit den Augen. „Musst ja nicht gleich so aufbrausend sein, Trockenstern.“ Der dunkelbraune Kater knurrte leise, stand auf und setzte sich ein Stück weiter wieder hin. Ein hellroter Kater, der neben Trockenstern gesessen hatte, blickte Mohnwolke entschuldigend an und trottete zu dem ehemaligen Anführer. Langsam kamen immer mehr Katzen auf die Lichtung, manche güßten sich, manche gingen sich aus dem Weg. Schließlich schienen alle Katzen da zu sein und vier Katzen erhoben sich. Sie sprangen auf den Stein und drehten eine Runde. „Wir haben uns heute hier versammelt, um eine Lösung für ein Problem zu finden, das jede SternenClan-Katze kennt“,begann eine schöne schwarze Kätzin mit sanfter Stimme, die man wegen der Dunkelheit kaum erkennen konnte. „Rede nicht so lange herum, Mondstern!“,knurrte ein braun-crem-getigerter Kater und schubste die Kätzin zur Seite, „Natürlich kennt jede Katze diesen Verräter! Lass mich mal!!“ Er blickte die Katzen mit einem strengen Blick an, bevor er miaute: „Um es auf den Punkt zu bringen: wir müssen was gegen Gepardenklette tun!“ Bei dem Namen des Veräterischen Katers, der die Clans beherschen wollte, kam erschrockenes Gemurmel auf. „Seid bitte leise!!“,rief ein weißer Kater mit einem zerfetzten Ohr. Eine rot-grau-getigerte Kätzin trat an den Rand und erklährte: „Wir müssen etwas tun um den Clans zu helfen.“ „Was sollen wir den tun?“,knurrte Trockenstern, „Er ist ein guter Kämpfer, hat Erfahrung und kennt die einzelnden Clans! Und jetzt auch noch eine Streunerbande!! Wie sollen wir ihnen da bitte helfen?“ Mondstern trat wieder nach vorne und blickte den dunkelbraunen Kater mit festem Blick an. „Wir werden einen Weg finden, das verspreche ich dir.“„Mach lieber keine Versprechen, Mondschein“,fauchte der braun-crem-getigerte Kater und kam langsam auf die ehemalige Anführerin zu. „Aber Bröckelstern“,miaute die schwarze Kätzin, „Wir sind der SternenClan!“ „Ein Clan toter Katzen bringt den jetztigen Clans überhaupt nichts! Seht doch, wie viel ihnen unsere Wahrnungen nützen! Sie wissen das alles schon! Und wir können nicht mehr tun als das und lächerliche Phrophezeiungen auszusprechen, die niemals in Erfühllung gehen!!“ Alle Katzen schauten ängstlich zu Bröckelstern und den anderen ehemaligen Anführern empor. „Das ist doch lächerlich, Bröckelstern. Wir können irgentetwas tun, das ist doch klar. Und warum sprichst du Mondstern aufeinmal mit ihrem Kriegernamen an?“,miaute der weiße Kater. „Ach Flockenwind, hast du es noch nicht verstanden?“,flüsterte Bröckelstern der ganz außer Atem war, „Bei den Clans bringen unsere Anführer-Namen niemandem mehr etwas. Nennt mich ruhig Bröckelkralle. Aber darum geht es nicht.“
Er hollte tief Luft und rief: „Das streunende Unheil kommt immer näher und selbst im SternenClan ist die Angst zu spühren. Die Clans müssen ohne ihn auskommen und ihren Mut fassen, sonst ist alles verloren!“
Review schreiben