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What happens after... (Malec Fanfiktion)

von Cloudgirl
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
03.09.2017
18.10.2017
8
9.210
5
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
03.09.2017 1.188
 
Die Geschichte knüpft an dem Staffelfinale der 2. Staffel „Shadowhunters“ an.

„Ich stehe auf Partys, aber wollen wir nicht woanders hin?“

„Ja“ gab Alec mit einem Grinsen von sich.

Es war alles so viel gewesen die gesamten Ereignisse des ganzen Tages, Valentin war tot und damit die gesamte Bedrohung für die Unterwelt vernichtet. Sie hatten die Dämonen getötet, auch wenn der Großteil von Ihnen einfach verschwunden war und sich alle tief in ihrem Inneren darüber einig waren, dass sie irgendwann wiederauftauchen würden. In diesem Augenblick gab es jedoch nur noch einen einzigen Gedanken der für ihn von Bedeutung war. Er und Magnus waren wieder zusammen. Er wusste, dass noch ein ganzes Stück Arbeit vor ihnen lag, aber er hatte aus seinen Fehlern gelernt. Da war er sich sicher.

Tief in diesen Gedanken versunken gingen beide nebeneinander her.

„Alles in Ordnung, Alexander? Du wirkst so nachdenklich“, merkte Magnus an während sie nebeneinander hergingen auf dem Weg zu Magnus Apartment.

„Nein, es ist alles gut. Ich…ich bin einfach nur froh, dass ich dich wiederhabe!“ Alec war stehen geblieben und seine Hände berührten leicht die Finger des Hexenmeisters. Mit einem unsicheren Blick starrte er geradewegs in die Augen von Magnus.

„Ich bin auch froh, dass wir uns wieder haben“, flüsterte Magnus und legte eine Hand an Alecs Wange. Einen Augenblick standen sie da und Alec wünschte sich diesen Augenblick könnte für immer so bleiben. In diese Augen zu schauen, die ihn jetzt wieder mit Liebe und Hingabe ansahen. Dieses Gefühl der Verachtung und des Verrates hatte Alec die letzten Wochen wahnsinnig gemacht und er hasste sich tief in seinem inneren dafür, da er wusste, dass dies seine eigene Schuld gewesen war. Doch nun würde alles anders werden, jetzt würde er sich bessern. Er hatte erfahren wie es war ohne den Hexenmeister auskommen zu müssen, dieses Gefühl wollte er nie wiederhaben. Er hatte gemerkt, dass er ohne Magnus nicht komplett war. Es fehlte ein Teil von ihm, wie er es bereits gesagt hatte, er war nicht mehr fähig ohne den Hexenmeister zu leben.

„Ich liebe dich“, flüstere Alec und legte seine Stirn an Magnus seine. „Ich liebe dich auch“, erwiderte Magnus.

Mit eingeschränkten Fingern standen sie dort, bis sie schließlich weitergingen.

Im Magnus Apartment angekommen zogen sie ihre Jacken aus und Magnus machte sich gleich auf den Weg zu seiner Whiskey Falsche um sich ein Glas einzuschütten. „Auch?“ Fragte Magnus und hielt Alec die Flasche hin.

„Nein danke.“ Wunkt Alec ab. Magnus nahm einen Schluck und lies sich auf der Couch nieder. Alec folgte ihm und setzte sich neben ihn. Die beiden saßen schweigend nebeneinander und ab und an nippte Magnus an seinem Glas.

„Oh gott…“, schnaubte Alec. „Was ist?“ Frage Magnus. „Das ist noch unangenehmer als damals die Sache mit deinen Verflossenen.“ Begann Alec zu lachen und fuhr mit seinen Händen durch sein Gesicht.

Nun begann auch Magnus zu lachen. „Das hat dich damals echt umgehauen, oder?“ Fragte er grinsend zurück.

„Ja wie hättest du dich denn an meiner Stelle gefühlt?“ Gab Alec die Frage lachend zurück.

„Also ich wäre damit klar gekommen…“, behauptete Magnus und konnte sich im selben Atemzug sein Grinsen nicht verkneifen.

„Aber sicher!“, gab Alec ihm eine ironische Antwort.

Beide lachten und die angespannte Stimmung die die ganze Zeit zwischen Ihnen gestanden hatte war plötzlich weg. Es war wieder so wie zuvor. Einfach nur Magnus und Alec, die wieder nebeneinander saßen und das vertraute Gefühl war einfach wieder da.

Die nächsten Stunden verbrachten die beiden damit zu Reden. Über Gott und die Welt.

Irgendwann begann Alec zu gähnen und auch in Magnus machte sich eine Welle der Müdigkeit breit.

„Ich glaube wir sollten beide schlafen gehen. Das war ein sehr anstrengender Tag.“ Kam es von Magnus und Alec nickte bekennend. Magnus machte sich bereits auf dem Weg ins Schlafzimmer. Alec erhob sich derweil vom Sofa und folgte ihm. Als er vor dem Bett stand zog er sein Shirt aus und auch gleich darauf seine Hose und lies beides neben das Bett fallen. Bis ihm eine Sache auffiel, er hatte überhaupt keine Schlafklamotten dabei. Hier in Magnus Wohnung war auch nichts mehr, immerhin hatten sie sich getrennt und der Hexenmeister hatte alle von Alec Sachen zu ihm ins Institut zurück befördert. Unschlüssig und auch ein wenig peinlich berührt stand er nun noch in seiner Unterhose bekleidet vor dem Bett. Magnus kam umgezogen aus dem Badezimmer zurück und verieb gerade noch die Handlotion zwischen seinen Finger. Er kam nicht darüber hinweg Alec`s ratloses Gesicht zu sehen.

„Alles ok?“

„Ja…ähmm… naja.. ich habe nichts zum Anziehen.“ Gestand Alexander mit einer peinlichen Betroffenheit, die ihm sofort wieder Farbe ins Gesicht trieb.

Er kam nicht umher den Blick von Magnus zu sehen der nun gebannt auf sein bestes Stück schaute, dessen Umrandungen sich deutlich in seiner Unterhose abzeichneten.

Alec hielt schützend seine Hände davor und Magnus lachte.

„Das muss dir doch nicht unangenehm sein mein geliebter Alexander. Es gibt nichts an dir was ich nicht bereits gesehen hätte.“ Schmunzelte Magnus.

Durch die direkte Konfrontation damit wurde Alec´s Gesicht noch röter und er blickte durch den Raum, einfach nur um Magnus Blick auszuweichen. Er konnte auch nicht verstehen wieso ihm das so unangenehm war. Natürlich wusste der Hexenmeister was sich unter seiner Unterhose befand, aber Alec konnte trotzdem nicht leugnen, dass es ihm unangehem war. Vielleicht war das der Tatsache geschuldet dass der Hexenmeister im Gegensatz zu ihm relativ bekleidet war.

Um dieser Peinlichkeit zu entgehen schlug er die Decke zurück und legte sich ins Bett. Die Decke hochgezogen bis zur Brust legte sich nun auch Magnus neben ihn.

„Wenn es dir so unangenehm ist, kann ich dir auch welcher herbei zaubern!“ Machte Magnus ihm ein Angebot. Alec starrte nur auf die Decke und dreht sich dann schließlich zu Magnus.

„Nein, das brauchst du nicht. Ich komme klar! Ich… ich weiß auch nicht was das war…das…ach…“, brach er genervt den Satz ab.

„Hey ist schon ok. Vielleicht brauchen wir erstmal wieder ein bisschen, bis sich alles wieder normalisiert. Das ist schon ok.“ Lächelte Magnus ihn liebevoll an.

Alec erwiderte dieses lächeln und griff nach der Hand die ihm der Hexenmeister fordernd hinhielt. Er spielt verträumt mit dieser bis er Magnus sagten hörte „Dir muss nie etwas vor mir peinlich sein. Ich liebe dich genauso wie du bist!“

Alec musste lächeln und hauchte dem Hexenmeister einen kurzen Kuss auf seine Lippen. Dann kuschelte er sich in sein Kissen und verschloss seine Augen, bereits ins Land der Träume zu sinken. Magnus schnippte einmal mit den Fingern und sogleich löschte sich auch das Licht im Schlafzimmer.

Alec war kurz vorm Einschlafen als er den Hexenmeister noch kichern hören konnte „Aber ich bin froh, dass ich trotzdem noch so eine Wirkung auf dich habe.“

Alec lies den Kommentar unbeantwortet, trat dem Hexenmeister jedoch unter der Bettdecke leicht gegen seinen Fuß.

„Ist ja schon gut…, aber weißt du…“ Er führte den Satz nicht weiter aus den neben sich hörte er ein kleines Schnarchen. „Von wegen nicht schnarchen würden…“, murmelte Magnus zu sich selbst bevor er sich näher an den jungen Shadowhunter herankuschelte und auch er kurz darauf ins Land der Träume versunken war.
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