Auf die Freunde, das Leben und den Tod

von Elbenwald
GeschichteDrama, Romanze / P16
OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
02.09.2017
21.10.2017
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Hallo Leute!
Bin hier schon etwas unterwegs und habe lange hin und her überlegt, ob ich überhaupt etwas schreibe. Aber es hat mich nicht losgelassen, und deswegen sind wir jetzt hier ;)
Hoffe, es gefällt euch!
LG

Disclaimer: Die Jungs gehören natürlich sich selbst. Parallelen zur Realität können vorhanden sein, allerdings verpackt mit einer Menge Fantasie und Ausgedachtem. Gesagtes, Gedachtes und sämtliche Ortsabgaben sowie Wegbeschreibungen selbstverständlich auch.
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Ich schließe die Augen und lehne meine Stirn an die kühle Fensterscheibe des Zugs.
Immer wieder öffne ich sie für einen kurzen Moment, und befinde mich plötzlich wieder ganz woanders, bevor ich sie wieder schließe.
Es sind nur noch ein paar Minuten bis ich Chemnitz endlich erreicht habe.
Endlich.
Ich stoße einen leisen Seufzer aus und frage mich zum wohl abertausendsten Mal, warum ich nicht mit dem Auto gefahren bin. Das wäre zwar nicht so umweltfreundlich, doch wäre ich dann sehr viel schneller unterwegs gewesen. Aber Mara hatte mich ja nicht gelassen.
Wie wild hatte sie darauf bestanden, dass ich die Bahn nehme. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre ich auch erst morgen gefahren. Oder übermorgen.
Doch ich konnte nicht warten.
Ich musste nach Hause, unbedingt. Jetzt. So schnell wie möglich.
Der Anruf meiner Mutter war der Auslöser dafür gewesen. Ich brauchte meine Familie jetzt, und sie brauchte mich.
Und vielleicht hatte Mara recht gehabt, vielleicht wäre ich wirklich zu unkonzentriert beim Autofahren gewesen. Ungeduldig lasse ich meine Finger auf dem schmalen Fensterrahmen schlagen.
Wieder schließe ich die Augen und konzentriere mich einfach nur der Musik, die durch meine Kopfhörer in mein Ohren dringt.
Coldplay ist Balsam für meine Seele. Und Chris Martin singt gerade über genau das, was mich die letzten 24 Stunden auch schon beschäftigt hat.
Bist du verloren oder unvollständig? - Ja.
Fühlst du dich wie ein Puzzle, das sein fehlendes Teil nicht finden kann? - Ja.
Sag mir, wie du dich fühlst - Irgendwie orientierungslos.
Ich muss der Wahrheit wohl ins Gesicht blicken, nichts wird mehr so sein, wie es mal war.
Ich richte meinen Blick auf mein linkes Handgelenk. Es sind noch zehn Minuten, bis ich in Chemnitz ankomme. Warum kann es nicht nur eine sein?
Ich versuche mich abzulenken, indem ich mir noch einmal mein Sudoku anschaue, das ich seit bestimmt zwei Stunden zu lösen versuche. Aber wie ich die Zahlen nehme, drehe und wende und mir versuche Zusammenhänge zu erschließen, ich komme einfach nicht weiter.
Als ich das nächste Mal auf die Uhr sehe, sind es wenigstens nur noch drei Minuten. Der Zug zieht schon an den ersten Vorstadthäusern vorbei.
Ich drehe den Kopf zur Seite. Mir war das die letzten paar Jahre nie wirklich bewusst, und auch, wenn ich hier immer schon weg wollte, kann ich sagen, dass ich sie vermisst habe. Irgendwie.
Bevor der Zug im Bahnhof einrollt, atme ich noch einmal tief ein und wieder aus, ehe ich meine Tasche schultere und ich nach meinem kleinen Ziehkoffer greife.
Die Türen öffnen sich und ein kalter Windhauch empfängt mich. Hier draußen merkt man erst wirklich den Unterschied zwischen Zug und Außenwelt.
Für September ist es trotzdem noch angenehm warm und mein Karohemd reicht völlig als Jacke aus.
Mit Tasche und Koffer im Schlepptau schlendere ich zu meinen Eltern. Sie hatten mir geschrieben, dass sie mich abholen würden.
Ich werde nachdenklich, wenn ich sie da so stehen sehe.
Wie würden sie reagieren?
Was würden sie sagen?
All meine Zweifel und Unsicherheit werden in den Wind geschlagen, als ich vor meinen Eltern stehe.
Kein "Hallo", kein "Emmy, Spatz, wie geht es dir?".
Nein, ich werde von beiden erst einmal in eine Umarmung gezogen. Sie ist lang und ehrlich.
Bis meine Mutter aufseufzt und auch ich mir ein Tränchen verdrücke.
"Schön, dass du hier bist. Das ging ja nun wirklich schnell", sagt mein Vater, während wir zum Auto laufen.
"Mara und ich haben nach der schnellsten Verbindung gesucht. Ich konnte außerdem nicht anders."
Ich hatte in der Tat den frühsten Zug genommen. Ich bin extra um 6.00 Uhr schon aufgestanden und hatte gestern Abend noch schnell gepackt.
"Es ist nicht mehr weit, wir sind gleich da", meint meine Mutter da. Dabei habe ich gar nichts gesagt und ich habe das Gefühl, sie sagt das nur, um überhaupt etwas zu sagen.
Ich nicke ihr zu.
Auf der Rückfahrt reden wir nicht viel miteinander. Ich schaue auch viel lieber aus dem Fenster.
Auf dem Weg nach Hause müssen wir durch die Innenstadt. Zum Glück kommen wir noch relativ gut durch, dafür, dass heute Freitag ist und zudem Nachmittag.
Ab und zu stelle ich mich Fragen über die Zugfahrt.
Wie sie war, ob der Service gut war und vor allem, ob der Zug pünktlich war. Doch zu mehr Konversation scheinen auch meine Eltern nicht aufgelegt zu sein.
Dann biegen wir in unsere Straße ein. In unsere kleine Straße, in der Haus an Haus liegt, uns das allerdings nie gestört hat, weil wir auch so eine Menge Spaß hatten. Fahrradwettrennen, Fußballspiele.
Ich weiß nicht wie oft sich in dieser Straße einer von uns nach Knie aufgekratzt hat oder wie oft wir uns hier heimlich nach einer Party wieder ins Haus geschlichen haben.
So viele Erinnerungen liegen in dieser Straße.
Wir parken und ich hole mein Gepäck aus dem Kofferraum. Meine Mutter hat schon die Tür aufgeschlossen.
Wie zu erwarten, rennt Billy mit einem Affenzahn auf mich zu und springt mich an, nur fast reißt er mich zu Boden. Wild wedelt er mit seinem Schwanz, höchst erfreut mich wiederzusehen.
"Braver Billy", ich streiche über sein kurzes rotes Fell, "Hast du mich vermisst? Ja, ich rieche nach Kater, spannend nicht?" Billy bellt zur Antwort.
"Wie du siehst, hat sich hier fast nichts verändert", sagt Mama. Sie lehnt im Türrahmen und beobachtet das Spektakel mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
"Fast", sage ich, vielleicht etwas trotziger als ich wollte und wende mich von Billy ab, der sich einen neuen Spielgefährten sucht. In diesem Fall meinen Vater.
"Ich bin oben."
Meine Mutter sieht mich etwas zerknirscht an. "In deinem Zimmer steht noch alles so da, wie als zu es verlassen hast. Ich hab dir nur dein Bett neu bezogen", ruft sie mir nach. Doch ich bin schon auf den ersten Treppenstufen und auf meinem Weg nach oben.
Auf den letzten Stufen werde ich langsamer.
Wie versteinert starre ich auf die Tür vor mir, zwinge mich, sie nicht zu öffnen.
Zwinge mich, nicht zu weinen.
Zwinge mich, nicht daran zu denken.
Irgendwie schaffe ich es mir einen imaginären Schubs zu geben und nach links zur nächsten Tür zu gehen.
An der Tür prangert tatsächlich immer noch das übergroße, bunt bemalte "E", das ich dort vor über zehn Jahren angebracht hatte.
Zaghaft lege ich meine Hand auf die Türklinke und drücke sie sanft hinunter. Und jetzt, jetzt stehe ich im Türrahmen meines alten Zimmers und meine Mutter hat recht, es sieht immer noch so aus wie damals.
Links an der einzigen grün gestrichenen Wand in meinem Zimmer steht mein Bett, darüber eine Ansammlung an Coldplay - Postern.
Alle meine Regale stehen noch am gleichen Fleck, gefüllt mit zahlreichen Büchern, CDs und DVDs.
Und kein Körnchen Staub.
Meine Mutter hatte bestimmt noch einmal Staub gewischt, bevor ich mich in den Zug gesetzt habe.
Doch ich kann ihr es ihr nicht verübeln, putzen ist schon immer ihre Art der Ablenkung gewesen. Unverändert steht jedenfalls auch immer noch mein Schreibtisch sowie mein Keyboard.
Es ist, als wäre ich gar keine fünf Jahre weg gewesen.
Es ist eher, als hätte jemand die Zeit angehalten und mich fünf Jahre älter gemacht, doch in diesem Zimmer scheint die Zeit stillzustehen.
Ich seufze und denke an die alten Zeiten, während ich meine Tasche auf meinem Schreibtisch parke und meinen Koffer auf meinem Bett abstelle.
Danach beginne ich auszupacken.
Es ist komisch sich hier wieder häuslich einzurichten, wenn auch nur für ein paar Tage. Ich stelle meinen Laptop auf den Schreibtisch, räume Klamotten in den Schrank und verbinde mein Handy am Ladekabel mit der Steckdose. Der Koffer landet unter meinem Bett. Kurz verharre ich dort, greife nach meinem Handy und checke meine Nachrichten. Mara hat mir geschrieben.

Hey, hoffe, du bist gut angekommen. Mick weiß Bescheid und deine Woche Urlaub geht klar. Schöne Grüße übrigens. M.

Immerhin eine gute Nachricht. Nach dem ganzen Trubel von gestern hatte ich es nicht mehr geschafft Mick zu sagen, dass ich heute nicht zur Arbeit kommen würde.
Ich sitze noch ein paar Minuten nachdenklich auf meinem Bett und starre in die Leere, bevor ich beschließe einen Spaziergang zu machen.
Wäre Papa nicht schon mit Billy unterwegs, hätte ich ihn mitgenommen. Doch nun kann ich mir alleine ansehen, wie sich die Stadt so verändert hat oder auch nicht. Nochmal an allen Orten vorbeischlendern, wo wir früher immer abgehangen haben.
Bevor ich die Tür hinter mir schließe, sage ich noch kurz Mama Bescheid und dass ich zum Abendessen wieder da sein werde.
Jetzt laufe ich langsam die Straße entlang, sehe mich überall um. Erkenne, dass unser Nachbarhaus einen neuen Anstrich hat und dass die Schlaglöcher immer noch die gleichen sind. Obwohl ich so lange nicht mehr hier war, weiß ich immer noch ganz genau wo alles ist und ehe ich mich versehe, stehe ich vor dem großen Karl Marx - Monument.
Ich bin nicht allein, klar am Freitagnachmittag sind noch viele Leute unterwegs für ihre Wochenendeinkäufe oder sonstiges, doch es fühlt sich so an, als würde er nur mich ansehen und ich ihn. Früher war ich öfter hier gewesen.
Ob er sich an mich erinnert?
Was er nun denkt?
Ich weiß es nicht. Und ich wollte es auch ehrlich nicht wissen. Alles Weltbewegende in meiner Jugend hatte sich mehr oder weniger hier abgespielt.
Vielleicht wäre es besser er würde mir keinen Vortrag darüber halten, was ich richtig oder falsch gemacht habe. Denn das weiß ich selbst.
Ich setze meine private Tour durch die Stadt fort. Mein nächster Stopp soll das Atomino sein, der Ort, an dem ich meine Freizeit verbracht habe, wenn ich denn mal nicht am Nischel war.
Es ist nicht weit und zu Fuß von hier gut zu erreichen. Und da es erst kurz nach vier ist, ist auch noch nicht allzu viel los. Feierabend ist erst in einer Stunde und sonst wird es eh erst abends richtig voll.
Vor dem Eingang stehen schon ein paar Leute und rauchen und ich spüre die neugierigen Blicke in meinem Rücken, als ich den Club betrete.
Sofort steigt mir die allzu bekannte Duft des Atominos in die Nase, eine Mischung aus Rauch, Alkohol und Schweiß. Klingt abartig, dem ist aber nicht so.
Ein bisschen verloren stehe ich mitten auf der leeren Tanzfläche und sehe mich um. Irgendwie hab ich mir das hier anders vorgestellt. Aber die kleine Bühne existiert anscheinend immer noch und wird auch noch genutzt. Ich sehe dabei zu, wie mehrere Männer Mikrofone und Verstärker auf die Bühne tragen. Außerdem steht da schon ein Schlagzeug. Wer hier heute wohl auftritt?
Ich will mich gerade wieder umdrehen und gehen, als mir ein junger Mann ins Auge fällt.
Er ist groß gewachsen, blond und trägt eine knallrote Jacke. Ich runzele die Stirn. Den Typen kenne ich.
Möglichst unauffällig versuche ich mich durch den Raum zu bewegen und mich ihm zu nähern.
Wild gestikulierend steht er neben der Bühne und unterhält sich mit einem der Männer, die das Equipment getragen haben. Als er ihn weggeschickt hat, nutze ich meine Chance. "Felix?"
Es ist mehr eine Frage, als eine Aussage, da ich mich ja auch täuschen könnte. Aber dem ist nicht so.
"Felix Kummer?"
Als er sich zu mir umdreht und vor mir steht, merke ich erst, wie groß er wirklich ist. Ich kann nicht mal mehr auf meine 170 cm stolz sein.
Auch er runzelt die Stirn, sieht mich fragend an. Anscheinend versucht er mich gerade irgendwo einzuordnen, kann sich aber nicht ganz entsinnen, wo.
"Ich bin Emelie. Emelie, die kleine Schwester von Lennart?" Ich beiße mir auf die Lippen und dann scheint es bei Felix Klick zu machen. Er fährt sich lässig durch die Haare.
"Ach ja, natürlich. Emelie."
Er beugt sich zu mir runter, um mich zu umarmen.
"Sorry, dass ich dich nicht gleich erkannt habe, es ist zu lange her."
Ich zucke mit den Schultern. "Kein Ding."
Gerade kommt ein weiterer Typ in roter Jacke auf Felix zugelaufen. Auch ihn erkenne ich.
"Hey, Felix. Wir brauchen dich gleich mal..."
"Till?" Till dreht sich zu mir um.
"Kannst du dich noch an Lennys Schwester erinnern?", fragt Felix seinen Bruder.
"Klar, als könnte man sie vergessen." Er grinst mich an und wir tauschen einen belustigten Blick aus.
"Wie kommt es, dass ihr hier seid? Spielen die Neon Blocks heute hier?"
Till kann sich ein Lachen nicht verkneifen und auch Felix muss grinsen. Habe ich etwas Falsches gesagt?
"Was ist so lustig?", frage ich leicht verunsichert.
"Die Neon Blocks gibt es nicht mehr. Wir haben uns zusammengeschlossen. Wir heißen jetzt Kraftklub. Mit K, wohlgemerkt", erklärt mir Felix.
"Ach von euch sind die ganzen Plakate in der Fußgängerzone!"
So langsam geht mir ein Licht auf.
"Hat Lenny dir nie von uns erzählt?"
Nein, hat er nicht, oder es nur so nebenbei mal erwähnt. Ich schüttle den Kopf.
"Dann musst du heute Abend unbedingt kommen", sagt Till voller Tatendrang, seine Augen scheinen regelrecht zu leuchten.
"8 Uhr, hier."
"Okay", willige ich ein, wenn auch noch etwas unsicher.
"Aber jetzt mal zu dir. Seit wann bist du wieder hier?" Die beiden Brüder sehen mich fragend an.
"Heute erst angekommen."
"Wegen Lenny, der hat doch heute Geburtstag? Verdammt, vergessen, was zu schreiben. Wo ist der eigentlich? Hab ihn lange nicht mehr gesehen." Wieder runzelt Felix die Stirn, so dass sich Falten bilden.
Ich muss schlucken und ich bin kurz in meiner kleinen eigenen Welt, bevor mir wieder einfällt, dass ich Till und Felix ja noch eine Antwort schuldig bin.
"Ich bin wegen Lenny hier, aber nicht deswegen", ich merke, wie ich leiser werde.
"Nein, ich bin hier, weil Lenny tot ist."
Da, da habt ihr es. Und ich habe es gerade laut ausgesprochen. Mein Bruder ist tot und ich kann nichts machen. Ich zwinge mich nicht zu weinen, denn ich merke, dass mir wieder Wasser in die Augen steigt.
Für einen kurzen Moment ist es still zwischen uns dreien.
Die beiden sind genauso schockiert wie ich es war.
"Das tut uns leid." Ich werde von den beiden nacheinander in eine Umarmung gezogen.
"Wann?", fragt Felix mich niedergeschlagen, ihm schient das sehr nahe zu gehen. Immerhin hat er gerade vom Tod einer seiner besten Freunde erfahren.
"Vorgestern. Die Beerdigung ist in ein paar Tagen, wenn ihr also kommen wollt, dann... seid ihr herzlich eingeladen." Jetzt bin ich von mir selbst überrascht, dass ich den Satz so gut über die Bühne gebracht habe.
"Danke." Ich nicke nur als Antwort.
"Aber kommst du dann trotzdem heute Abend?", fragt Till mich noch einmal.
"Ich denke schon." Mittlerweile habe ich auch wieder ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
"Okay, wir müssen dann leider weiter. Till, was wolltest du gerade noch von mir?"
"Klar, bis später dann." Ich winke ihnen zum Abschied zu, bevor ich mich umdrehe und auf den Ausgang zusteuere. Kraftklub?
Irgendwo hatte ich diesen Namen tatsächlich schon einmal gehört. Mal abgesehen von den latenten Reklamen in der Stadt. Vielleicht sollte ich einmal Mara fragen, die kennt doch so gut wie fast jede Band.
Das Schöne am September ist, dass es um 17 Uhr immer noch hell ist und auch noch, als ich zuhause ankomme. Meine Eltern stehen schon in der Küche und bereiten das Abendessen vor.
Ich grüße sie kurz, bevor ich mich wieder nach oben begebe. Kurz verharre ich vor der Tür mit dem "L" darauf, bevor ich mein eigenes betrete. Wie ein Sack Kartoffeln lasse ich mich auf mein Bett fallen und starrte an die Decke.
"Ach, Lenny, warum hast du mir das nie erzählt. Hätte es dir gefallen, wie jetzt alles ist? Und wärst du gerne zum Konzert mitgekommen? Was machst du nur für Sachen? Und wo auch immer du jetzt bist, ich hoffe, es geht dir gut." Ich atme kurz ein und wieder aus.
"Alles Gute zum 28., Bruderherz."

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