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Rose Hathaway

von Dhampir
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Eddie Castile Mason Ashford Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
01.09.2017
13.09.2018
33
48.458
8
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01.09.2017 1.005
 
Es war einer dieser Tage wo man nicht genau sagen konnte wo und was einem erwartet. John fuhr mich zur Akademie und umso näher ich meinem Ziel kam umso nervöser wurde ich, was John natürlich zum schmunzeln brachte. Es war eher selten, dass ich nervös war, da ich mich in dieser einen Sache gut im Griff hatte. Seit ich damals von meiner Mutter weggebracht wurde hab ich mir geschworen, dass ich mich niemals von jemanden verletzen würde.Er hielt das Auto an und nahm mich in den Arm und sagte
„Ich wünsche dir viel Glück und zeig ihnen aus was für ein Holz du geschnitzt bist.”
ich erwiderte seine Umarmung und nuschelte ein „Danke für alles". Ich stieg aus dem Wagen und mir stockte der Atem. Mein einziger Gedanke ›Shit auf was hab ich mich da nur wieder eingelassen!‹ Vor mir erschienen große eiserne Tore und hinter diesen Toren, geschützt von den tiefen Wäldern Montana's, die Akademie. Am Tor angelangt traf ich auf Männer deren Körperhaltung sehr steif und angespannt wirkte, wo ich mir keinen Reim draus machen konnte. Typisch für mich belächelte ich das ganze Szenarium und dachte mir ›Die sehen aus als ob die einen Stock im....‹ weiter kam ich nicht mit meinen netten Gedanken nicht, da ich aus dem Augenwinkel eine Gestalt auf mich zu kommen sah. Ich drehte mich blitzschnell um, dass mein Gegenüber einen Schritt zurückweichen ließ, dass alles geschah noch nicht mal im Bruchteil einer Sekunde. Ich hätte schwören können, dass er verblüfft war aber sein Gesicht gab kein Spielraum für irgendwelche Mutmaßungen. Nun entspannte ich mich und betrachte zum ersten Mal mein Gegenüber. Sein Aussehen war atemberaubend seine Größe konnte ich schwer einschätzen aber es waren bestimmt fast zwei Meter muskulöse Körperhaltung, genau richtig definiert und durchtrainiert. Braunes schulterlanges Haar, dass durch ein Pferdeschwanz zusammen gehalten wurde, umrandeten sein markantes Gesicht. Nun schaue ich ihm in die Augen, braune Augen die in die Tiefen meiner Seele blicken können, für einen kurzen Moment treffen sich unsere Blicke. In diesem Moment blieb für einen winzigen nicht sichtbaren Augenblick die Welt stehen und nur wir beide existieren in diesem magischen Augenblick. Er löst den Blick von mir und ich war wieder im Hier und Jetzt. Nun wurde ich und die anderen Neuankömmlinge nach der Einladung gefragt, die sich bei dem Brief dabei war. Wir durchquerten die großen Tore und wurden zu unsere Quartieren gebracht. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir das ganze Gebiet der Akademie wir kamen an einigen Gebäuden vorbei. Durch mein Leben auf der Straße hatte ich gelernt meine Umgebung immer zu beobachten. Alles hier sah mir so unwirklich aus und trotzdem durchflutete mich ein Gefühl als ob ich endlich ein Zuhause gefunden hatte, John hatte mir zwar ein Dach über dem Kopf gegeben aber es war nicht wie hier. Was noch undurchsichtiger als das ganze hier war ist dieser Kerl von vorhin, er war fast gekleidet wie seine Kollegen der Unterschied bei ihm ist dieser Mantel wie aus einem Western sah dieser Kerl aus. Meine Gedanken schweiften ab und ich überlegte wie man diesen seltsamen Mantel bezeichnete. „Staubmantel"  er dreht sich um „Wie bitte?" fragte er. Na super mein großes Mundwerk war wieder schneller als mein Gehirn. Warum musste das mir immer wieder passieren. Ich erwidere seinen Blick und zuckte nur mit den Schultern. Wir kamen endlich zu einem Gebäude was unsere Begleiter als Gäste Quartier bezeichneten und öffneten die Tür.Jetzt befand ich mich in einem großen Eingangsbereich, an der einen Seite war eine Art Gemeinschaftsraum und dem gegenüber der Empfangsbereich wo eine ältere Dame sah. Wir gingen zum Empfang, bei näherer Betrachtung sah die Dame sehr schlank und groß aus aber auffällig waren ihre eisblauen Augen. Die Dame begrüßte uns mit einem kühlen Blick „Sind das die neuen Schüler für das Kampftraining Wächter Belikov?"
›So hieß er also‹ Er beantwortet ihre Frage kurz und knapp, mit einem russischen Akzent. Dieser Akzent gepaart mit dem Aussehen waren einfach ein Unikat für sich. Einzigartig, atemberaubend und mysteriös.Sie gab uns unsere Schlüssel für die Zimmer sowie noch einige Unterlagen. Dann beschrieb sie uns noch den Weg zu unseren Zimmern und zeigte uns den Weg mit einem merkwürdigen Blick. Gerade als ich los wollte teilte uns Wächter Belikov mit, dass wir eine Stunde hätten um die Sachen ins Zimmer zu bringen und was zu essen. Ich blicke ihn wütend an und fragte „Hey sind sie noch ganz bei Trost es ist gleich neun Uhr?" Einer Augenbraue zog sich von ihm nach oben und sein Blick hielt meinem Stand und sagte „Sie können gerne wieder gehen es gibt viele andere Bewerber"
ich kochte vor Wucht aber ich schluckte meine Bemerkung runter. „Also möchten sie bleiben, dachte ich mir. Also in einer Stunde in der Turnhalle" mit diesen Worten drehte er sich um und ließ mich stehen. Ich biss mir auf die Unterlippe und ging in mein Zimmer. Nach einem kurzem Wucht Ausbruch, jeder in meinem näherem Umfeld hätte das Weite gesucht, schaute ich mir mein neues Zuhause näher an. Es war ein schönes Zimmer mit einem Bett und einem kleinen Sofa drin aber das Beste war, ich hatte mein eigenes Bad.Ich legte mich auf mein Bett und starrte zur Decke hinauf. Meine Gedanken kreisten um alles was ich heute gesehen hatte aber immer wieder sah ich das Gesicht von diesem Belikov vor mir. Ich schaue auf die Uhr ›verflixt ich komm zu spät‹ ich sprang von meinem Bett auf und schlüpfte in meine Trainingssachen, eine lockere Jogginghose die nur knapp über der Hüfte aufhört sowie mein Lieblings Top. Meine Haare band ich einem lockeren Pferdeschwanz zusammen. Kurz bevor ich raus stürme fiel mein Blick auf den Obstkorb, der als Präsent da stand und schnappte mir zwei Äpfel und rannte zur Turnhalle. Glück muss man haben, ich sah das auch andere nicht so wirklich pünktlich waren. Ich betrat die Turnhalle und biss genüsslich in meinen mitgebrachten Apfel. Nun da ich was zwischen den Kiemen hatte wartete ich auf unsere Trainer.
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