Boy that you love

GeschichteAngst, Freundschaft / P16
28.08.2017
27.10.2017
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(Was vor dem --- kommt könnt ihr überspringen. ist nicht wichtig.)
Bevor ich anfange.
Ich freu mich über Feedbaaack (ich denke ihr wisst wie man Reviews schreibt. xd)
Feedback motiviert.
Jeder der selber schreibt weiß das glaube ich.
Ich entschuldige mich jetzt schon mal für Grammatik- und Rechtschreibfehler. Aber Fehler sind Menschlich. xd
Viel spaaaaaß :3 xd

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PoV Gee

Es dämmerte schon leicht draußen, als ich den Vorhof des großen(großem? Fängt ja schon gut an. ._.) Gebäudes betrat. Ich atmete die frische Abendluft ein. Meine Lippen bildeten ein, zum ersten mal seit Jahren ernst gemeintes, leichtes lächeln. Ich war glücklich, aber auch irgendwie traurig. Glücklich, weil ich meinen kleinen Bruder Mikey und meine Mutter wieder bei mir hatte, aber auch traurig, da ich jetzt meine einzigen Freunde verlassen und wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Ich wohne in einem kleinen Dorf mit vielleicht 900 Einwohnern, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass die meisten weiter weg wohnten. Ein leises seufzen verließ meine Lippen, ehe ich wieder den Hof betrachtete. Hinter einem kleinen abgezäunten bereich standen Tischtennisplatten, ein paar Steine, Bäume und Bänke. In der Mitte war ein kleiner,ebenfalls abgezäunte Basketball Platz. Na ja, eher ein Korb und ein paar alte, verblasste Striche, die das Feld darstellen sollten. Ich drehte mich ein letztes mal um und schaute zu meinem alten "Zimmer". In diesem brannte noch Licht. Anscheinend hatte ich vergessen es auszuschalten. Ich drehte mich um und wollte gerade los gehen, als mich ein leises ,, Gee?" unterbrach. Ich drehte mich um. Auf meine Lippen legte sich ein besorgtes lächeln. Es war mein bester Freund. Er wurde am selben Tag wie ich in die Klinik eingeliefert. Wir verstanden uns von Anfang an ziemlich gut. ,, Vergiss mich bitte nicht ganz. Versprich mir das. Wenn ich hier raus bin. Dann.. komme ich zu dir, und dann können wir.. Wieder zusammen sein." sagte er und unterdrückte sich Tränen. Auch ich merkte, wie ich Tränen in den Augen bekam. ,, Ich verspreche es. Du mich aber auch nicht, okay kleiner?" sagte ich und merkte, dass eine Träne über meine Wange rollte. Abschiede sind schwer, schmerzhaft.. Einfach scheiße. ,, Danke." sagte er lächelnd, ehe er das Fenster wieder schloss und das Licht ausmachte. ,, GeeeeeEE" hörte ich eine mir nur zu bekannt Stimme. Mein Bruder, Mikey, welcher vor Freude etwas weinend zu mir rannte. ,, Mikey." sagte ich lächelnd und breitete meine Arme aus, um ihn zu umarmen. ,, Na kleiner?" fragte ich und fing leicht an zu weinen. ,, Wir haben.. zu Hause was für dich vorbereitet." sagte er außer Atem. ,, Was denn?" fragte ich und trug ihn über den Hof bis zu dem Auto meiner Mutter. welches vor der Mauer die den Hof von der Straße trennte, stand. ,, Überraschung." sagte er und lachte leicht. Vor dem Auto ließ ich ihn wieder runter. Er stieg ein, was ich ihm gleich tat. ,, Hey Gerard." sagte meine Mutter mit einem lächeln auf den Lippen. ,, Hey." sagte ich und schaute aus dem Fenster von unserem Auto. Wir fuhren ein paar Minuten bis wir an unserem Haus ankamen. Zwei Jahre war ich nicht mehr hier gewesen. Zwei ganze Jahre. Die Zeit dort verlief so schnell, aber irgendwie auch langsam. Es fühlt sich an, als währe ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr hier gewesen, obwohl die Zeit in der Psychiatrie komischer Weise ziemlich schnell verging. ,, Gee?" rüttelte mich mein Bruder an meiner Schulte. ,, Ehhm.. Ja?" fragte ich. Ich war anscheinend zu tief in meinen Gedanken, dass ich nicht mitbekommen hatte, das wir schon bei unserem Haus waren. ,, Wir sind da du Trottel" lachte er. Ich Stieg mit meinem Bruder aus dem Auto aus und stellte mich vor die Tür unseres alten, kleinen, irgendwie auch mystischen Einfamilienhaus. Es war ein braun-weißes Fachwerkhaus Europäischer Bauart, welches an manchen stellen von Efeu bedeckt war. Die Fenster der oberen Etage wurden von kleinen, braunen Blumenbehältern mit weißen und blauen Blumen geschmückt. Um unser Haus war eine kleine Rasenfläche welche von einem dunklem Eichenholz Zaun von der Straße abgetrennt wurde. Der Rasen war ungefähr Knöchel hoch. Unser Rasen war vereinzelt Blumen und Blätter die von einem am Rand stehenden Baum versehen. Ich hab das Haus vermisst. ,, Gee? Kommst du auch rein oder willst du draußen schlafen?" fragte mich meine Mutter leicht lachend. Ich schüttelte leicht lachend den Kopf und betrat das Haus. ,, Und was ist die Überraschung??" fragte ich und zog mir meine schwarzen Vans aus. ,, Komm mit." sagte mein Bruder und zog mich schon fast über den Boden bis zu meinem Zimmer. Es kamen Erinnerungen hoch. Erinnerungen die ich schon längst vergessen wollte, die ich schon längst vergessen habe. Aber mit einem schlag kam alles wieder. Die Bilder wie ich mich an einem Seil(Strick. Ka xd) im Spiegel hängen sah, das Blut was von meinen Handgelenken auf dem Boden getropft war, die schwarzen Wände in denen an ein paar Stellen Löcher und Riss die teilweise bis zum Putz geschlagen waren. Kratzspuren. Die angerissene Fensterscheibe von ein paar meiner Wutausbrüche. Und die Ac/Dc, Nirvana, Kurt Cobain und Guns 'n' Roses Poster die ein paar größere Risse versteckten. Die Comics die auf eingerissenen Stellen am Boden lagen, um diese zu verstecken. Meine Stereoanlage neben der mindestens hundert CDs und Kassetten lagen. Und am schlimmsten, mich, in einer Ecke sitzend, dabei heulen und mehr tot als lebendig. Ich schluckte einmal. ,, Mach schon auf." sagte Mikey und sprang wie ein Hyperaktiver Junge neben mir auf und ab. Ich kniff die Augen leicht zusammen und legte meine Hand an den Türgriff. Ich holte einmal tief Luft und öffnete dann das Zimmer. Ich schaute mich um. Ein leises ,, Wow." verließ meine Lippen. ,, Gefällts dir?" fragte Mikey und sprang wie ein kleiner Welpe auf mein Bett. ,, Ja. Wow. Danke." sagte ich und setzte mich neben meinen Bruder. ,, War meine Idee." sagte er stolz lächelnd und wippte auf seinen Knien nach vorne und hinten. ,, Naaww dankeee." sagte ich und umarmte ihn. Nichts erinnerte noch an mein altes Zimmer bis auf die schwarze Wand und meine Poster. Ich hatte eine neue Stereoanlage, ein Neues Bett, allgemein neue Möbel, einen neuen Boden und eine neue Lampe. ,, Hab dich lieb kleiner." sagte ich und löste mich wieder von Mikey. ,, Ich dich auch Gee."