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Poesie Das Menschelein

GedichtHumor, Poesie / P12 / Gen
27.08.2017
08.03.2021
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26.10.2020 385
 
Eine liebe Freundin hat uns verlassen.
Olaf war eine charmante und liebevolle Dame, deren Verlust mich und hoffentlich noch viele andere Herzen bewegt.
Ich kann leider nicht mit ihr mithalten, was die Posie betrifft. Daher bitte ich um Nachsicht für diesen kurzen Text.

Turbulenzen gibt es nicht nur in der Luft oder im Sturm,

ja – Wind spüren wir auf jedem hohen Turm.

Aber was sind eigentlich Turbolenzen,

es ist eine Abfolge von negativen Sequenzen.



Erst gestern geriet ich in emotionale Turbolenzen,

eine liebe Freundin starb viel zu früh für ihrer Leser,

in Demut stellen wir ab unsere Gläser,

nie mehr von ihr - geistreiche lyrische Sentenzen.



Sie trug in ihrem Reimen die Welt auf einem Finger,

mal traurig, liebevoll oder als herzlicher Glücksbringer.

Ihre Worte waren Bilder schöner als die Realität, in der wir leben,

sie brachte Gefühle und Herzen mit ihrer Feder zum Schweben.



Sie liebte jede Jahreszeit – selbst wenn Hagel oder Regen fiel,

für sie war es nur ein zartes göttliches Spiel.

Selbst Krankheiten und Kummer fegte sie mit Lyrik beiseite,

für sie gab es keine Probleme oder eine literarische Pleite.



Uns unzulänglichen Narren der schreibenden Zunft,

gemahnte sie mit milden Worten zur Vernunft.

Ihre Träume und Liebe waren größer als ihr großes Herz,

daher erfüllt mich die zukünftige Stille mit großem Schmerz.



Gedenken wir ihr in ihrem neuen Heim und ihrem lieben Herzen,

tragen wir die Schmerzen in unseren Herzen und entzünden eine Kerze.

Behalten wir ihre wunderbaren Worte bitte immer in unserem Geist,

dann überstehen wir alle Turbulenzen und die Schmerzen zumeist.



Corona und Verluste zwingen uns dieser Tage in die Knie,

aber vergesset ihre wunderbaren lyrischen Texte nie.

Denn jedes unserer Worte sind Liebe und herzliche Poesie

Das meine lieben Freunde - vergesst bitte nie.



Ich danke euch lieben Freunden in dieser Schreibewelt,

verzeiht ich bin kein Epik- oder Lyrikheld.

Gedenken wir den lieben Wortschmiedin nach ihrer langen Reise,

denkt bitte an die schönsten Herzenspreise.



Krankheiten raubten ihr die Kraft, ein Leidensweg ohne Verzagen,

ihr Mann starb vor Tagen - alleine wollte sie die Welt nicht ertragen.

Jetzt schwebt ihre Kunst dem Himmel entgegen

genau das sollte uns im innersten bewegen.



Keine keine Worte mehr aus ihrer Feder

sie war keine Göttin sondern eine wie Jeder.

Sein wir ehrlich - was von uns bleibt sind Poesie,

nur das führt uns zur liebevollen Fantasie.
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