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Poesie Das Menschelein

GedichtHumor, Poesie / P12 / Gen
27.08.2017
25.05.2021
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27.08.2017 689
 
Als Mann hat man sicher manchen Kummer und viele Sorgen,
eine davon ist die Suche nach dem Sinn von Morgen.
Besonders, wenn man wird von latenter Fleischeslust getrieben.
Bei den vielen runden Formen, wo sind nur die Hormone geblieben.

Packt einen erst einmal die kühne Lust auf frische Pracht,
so rennt er rasch zum Markt und sein Herzlein lacht.
Dorf findet er als Mann alles für die sündigen Gedanken,
frische Ware und alles frei verkäuflich hinter Schranken.

Begierig taxiert er viele flotte Damen mit kalten Herzen,
nur nicht mit den falschen Damen flirten und ja nicht scherzen.
Hier geht es für die Männlichkeit - um essenzielle Sachen,
schaue hin und lasse Dein Herz wie im Hormonsturm entfachen.

Achte auf die Rundungen und nicht auf andere redundante Seiten,
schließlich willst Du Dir einen Freudentag mir ihnen bereiten.
Achte auf die lüsternen Rundungen und das zarte Fleischgewebe,
achte auf Deine Gefühle und versuche es bereits zu erleben.

Zügel Dein Temperament und wähle was Dein Herz begehrt.
Ist es was Zartes, oder doch etwas mit mehr Sinnlichkeit.
Oder doch mit mehr Jahren, was die Lust steigert und belehrt.
Achte auch auf die kleinen Dinge, sonst verschlingt Dich die Begehrlichkeit

Jetzt kommt Deine große Stunde, Du hast die Last der Wahl.
Drehst Dich nach rechts und links und Du hast die Qual.
Welche von den süßen Dingern möchtest Du voller Lust befingern?
Ist es das stramme Fleisch oder sind es doch die schlüpfrigen Dinger.

Die Gefühle lassen Dich verzweifeln, die Entscheidung muss nun fallen.
Mit kühnem Blick schaust Du in ihre Augen, die zarten Finger und die Ballen.
Sie lächelt nett zurück und Du denkst bereits an heiße Sachen.
Ja, diese kalte Frau muss jetzt alles für Dich machen.

Voller sündiger Unschuld kredenzt Du ihr Deine fleischlichen Träume.
Verlegen schaut sie zu Dir auf und sagt mit fester Worten.
Sie sind bei mir falsch, dazu müssen sie in andere Räume.
Hier gibt es nur zarte Früchtchen und alte Torten.

Dich übermannt die Röte, und es triff Dich die volle Scham.
Dir wird bei diesem Fehler schnell heiß,oder doch nur warm?
Elegant gestehst Du Deinen fatalen Fehler bei der Dame ein.
Du fühlst Dich ertappt und wie ein dummes Schwein.

Ich wende mich ab und suche die anderen Räume.
und da liegt sie entblößt vor mir. Ich denk ich träume.
Ja, das ist sie, die ich vernaschen möchte mit Hochgefühl.
Rasch renne ich und drängle mich mit ihr durch das Gewühl.

Zuhause betrachte ich sie, die zarte und liebliche Lust - die ich mitgebracht.
Sie ist richtig fest und hat fesche Rundungen an beiden Enden.
Sinnlich betaste ich sie mit meinen zittrigen Händen,
ich entkleide sie voller Bedacht und freue mich auf diese Pracht.

Endlich kommt der Moment, in dem ich sie vernaschen kann,
schließlich bin ich ein fescher Kerl und ein ganzer Mann.
Rasch noch waschen und dann will ich mich lustvoll auf sie stürzen.
Voll Gier betrachte ich sie bei den Drehungen, um die Zeit zu verkürzen.

Ich giere bereits nach dem Genuss, so lecker wie ein zarter Kuss.
Fest packe ich sie, zieh sie rann zu mir, es ist ein Muss.
Alle Säfte in mir steigen auf, um sie endlich zu verschlingen.
Ich will sie und muss es endlich hinter mich bringen.

Ich denke an Vampire, die Frauen mit einem Biss vernaschen.
Und an prickelnden Alkohol in großen grünen Flaschen.
Mich treibt die sündige Lust, ich muss noch einen Blick auf sie erhaschen,
erst dann darf ich sie mit all meinen Sinnen vernaschen.

Lustvoll öffne ich meinen Lippen und tue ihr meine Lust kund.
Aus der Nähe betrachtet wirkt sie noch bedeutend reifer.
Ja, rein mit Dir in meinen süßen, feuchten Mund.
Endlich ist es vollbracht, ich vernasche sie mit Feuereifer.

Ich geb es gerne zu, es ist ein wohliger Hochgenuss,
fast liebreizender als ein Drachen- oder Frauenkuss.
Ich liebe sie, die pralle, reine und feine deutsche Bratwurst,
ohne Reue stille ich mit Bier - nach dem Genuss meinen Durst.

P. S.:
In mancher Wurst sind mehr Hormone als im Menschen.
Daher kann der Verzehr mancher Lebensmittel auch schädliche Nebenwirkungen haben.
Wer nun falsches von mir denkt, machte sich selbst falsche Gedanken.
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