Die Stadt der verborgenen Schrecken

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
OC (Own Character)
25.08.2017
25.08.2017
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Man kann diese Geschichte als Fortsetzung von „Die Höhle der Dämonen“, aber auch als eigene Geschichte sehen.

Die Bolzen zischten durch den Wald. Soran und Jador rannten los, doch gegen diesen Waldläufer hatten sie kaum eine Chance. Es war ein Dwelf, und zwar einer, der sie töten wollte. Die beiden Freunde sprangen ins Dickicht. Ein weiterer Bolzen schoss knapp an ihnen vorbei, und der Dwelf lud seine Armbrust nach.
„Glaubt ihr wirklich, ihr könntet mir, Fanras, entkommen?“ fragte er und sah sich um.
Er war etwas größer und dünner als ein Zwerg, hatte zugleich aber auch elfische Gesichtszüge. Und er trug eine hellgrüne Lederrüstung, wie sie für Waldläufer nicht unüblich war.
Die beiden Freunde duckten sich noch etwas tiefer ins Gebüsch, und tatsächlich ging der Dwelf an ihnen vorbei.
„Ich bin eine ehrbare Kriegerin, und du bist ein Waldläufer wie er. Und dennoch jagt er uns.“ stellte Soran fest.
„Du bist ein Halbdrache und ich bin ein Tiefling. Ich glaube, das könnte sein Problem mit uns sein.“ gab Jador zurück.
Soran sah ein wenig wie ein aufrecht gehender, humanoider Drache aus, und sie war ein gutes Stück größer als ein Mensch. Ihre Haut glänzte bronzefarben, und ihre Flügel und ihr Schwanz ebenso. Sie trug eine Rüstung aus Metall, und auf dem Rücken hatte sie zwei Schwerter.
„Du könntest hier doch ohne weiteres wegfliegen.“ sagte der Tiefling, „Dann würdest du dem Dwelf entkommen.“
„Und dich hier zurücklassen? Das tue ich ganz bestimmt nicht.“ erwiderte sie.
Jador war ein Tiefling, hatte jedoch keine Hörner, schulterlange, schwarze Haare und noch dazu eine menschliche Hautfarbe. Unübersichtlich waren jedoch seine Krallen, sein Schwanz, seine silbrigen Augen, seine spitzen Ohren und Zähne, und, dass seine Füße in Raubtierpranken endeten. Er trug eine grünbraune Lederrüstung, und dazu ein dunkelgraues Cape.
Als sie den Dwelf nicht mehr hörten, verließen sie ihr Versteck und liefen los. Ein hellroter, magischer Bolzen schoss heran und traf einen Baum, dieser verdorrte sofort. Ein weiterer, magischer Bolzen kam heran geschossen und verfehlte die beiden Freunde nur knapp, und ließ einen weiteren Baum verdorren. Der Dwelf hatte sich auf die Lauer gelegt, und nur darauf gewartet, dass sie ihr Versteck verließen.
„Seit siebzig Jahren jage ich schon Monster, aber so dämliche wie ihr, kamen mir nur selten unter. Ihr seid nicht bloß feige, sondern auch dumm. Und das wird jetzt euer Ende sein.“ sagte er triumphierend.
Soran und Jador waren eben noch Halbwüchsige. Sie hatten schlechte Karten gegen einen Gegner, der soviel stärker war und soviel mehr Erfahrung hatte. Beide nickten sich zu. Soran zog ihre beiden Breitschwerter und Jador holte seinen Bogen hervor. Immerhin würden sie kämpfend untergehen.
„Ihr wollt also kämpfen? Dann muss ich mir ja selber die Finger schmutzig machen. Kämpft lieber gegen die hier.“ rief er und warf mehrere kleine Kugeln in die Luft.
Die Kugeln landeten auf dem Waldboden, und dort wo sie landeten, hob sich der Waldboden in die Höhe und nahm Gestalt an. Schließlich formten sie sich zu Golems. Eine Menge Golems, welche größer als Menschen waren und die beiden Freunde nun ganz allmählich einkreisten.
Fanras sah zu, wie die Golems seinen Opfern immer näherkamen. Er jagte und tötete schon seit langer Zeit Monster, und das waren für ihn all diejenigen, die das verdorbene Blut der Drow, Orks und Dämonen in sich hatten. Einen Halbdrachen würde er wahrscheinlich verschonen, doch ebendieser war mit einem Tiefling befreundet, und damit auch bloß ein Monster.
In diesem Moment schossen zwei Kunai heran und blieben in dem Baum genau neben Fanras stecken.
Der Dwelf sah sich um. Nicht weit entfernt stand ein weiterer Tiefling, allerdings ein weiblicher. Und er kannte diesen Tiefling.
„Du?“ fragte er voller Hass.
„Ich.“ bestätigte Kadlin.
Der Dwelf rief seinen Golems zu, dass sie alle hier in der Nähe angreifen sollen, und zielte mit seiner Armbrust auf das Mädchen. Ein magischer, hellroter Bolzen schoss aus der Waffe, doch das Mädchen hob einfach beide Hände, und eine Barriere entstand. Sie hatte zwei juwelenbesetzte Armschienen, welche leuchteten.
„Du hast ein magisches Artefakt gefunden.“ stellte der Dwelf fest.
„Eines, welches magische Angriffe abwehren kann, wie du siehst.“ entgegnete Kadlin.
Fanras sah, dass er den Kampf wohl nicht mehr gewinnen konnte, besonders dann nicht, wenn die Freunde dieses Mädchens in der Nähe waren. Er drehte sich um und lief los.
Kadlin zog ihr Sax hervor und stürzte sich auf die Golems. Tatsächlich war sie auch noch eine Halbwüchsige, so wie die beiden, die von den Golems eingekreist worden waren. Sie hatte erst vierzehn Winter gesehen. Obwohl sie ein Tiefling war, hatte sie eine menschliche Hautfarbe, allerdings waren ihre Krallen, spitzen Ohren und kleinen Hörner unverkennbar. Ebenso wie ihre roten Augen und ihre dunkelblauen Haare. Das Mädchen trug ein ockerfarbenes Leinenkleid, und eine Laute auf dem Rücken. Doch diese würde sie im Kampf nicht brauchen.
Das Tieflingsmädchen sprang vor und zerschmetterte einen Golem mit einem Hieb ihrer Waffe. Sofort schlug zwei andere Golems nach ihr, doch sie konnte ausweichen. Ein weiterer Golem wurde von zwei Pfeilen getroffen, und kurz darauf sprang der Halbdrache los und schlug mit beiden Breitschwertern zu. Auch dieser Golem wurde zerschmettert.
„Es ist zwar nett, dass du uns hilfst, obwohl du uns nicht kennst, aber gegen soviele Golems können wir auch zu dritt nichts ausrichten.“ bemerkte Soran.
„Sei unbesorgt, meine Freunde sind bald hier.“ erwiderte Kadlin.
In diesem Moment sprang ein Sonnenelf heran. Er hatte schulterlange, blonde Haare und grüne Augen, und zudem eine etwas dunklere Haut. Er trug ein schwarzes Gewand und einen Gürtel mit vielen Taschen. Als Sonnenelf war er fast so groß wie ein Mensch, und wenn man genau hinsah, bemerkte man, dass er für einen Elfen ungewöhnlich muskulös war. Außerdem wirkte sein Gesicht auch etwas wild. Aber das war nicht unüblich bei Theriantrophen.
„Ragin, wir sind hier.“ rief Kadlin.
Der Elf wandte sich ihr zu. Er sah so aus, als wäre er kaum älter als sie, doch sie wusste, dass der Elf schon viel älter war. Er griff in eine seiner Taschen und warf einen kleinen Ball auf die Golems. Dieser explodierte sofort, und hüllte sie in eine schleimige, klebrige Substanz ein. Die Golems konnten sich nicht befreien, und so warf Ragin kurz darauf einen weiteren, kleinen Ball. Dieser explodierte, und vernichtete mehrere Golems.
„Es sind zuviele, du musst dich verwandeln.“ rief Kadlin ihrem Freund zu, während sie, zusammen mit den beiden anderen, die Golems abwehrte.
„Ich habe euch eine Schneise geschlagen, durch die ihr fliehen könnt. Und ihr solltet euch beeilen, denn Ciara greift gleich an.“ antwortete er.
„Wir müssen los!“ rief das Tieflingsmädchen den beiden anderen zu, und zu dritt rannten sie los.
Ciara war eine Freundin von Ragin und Kadlin und ein junges Mädchen, welches schon fünfzehn Winter gesehen hatte. Doch zugleich war sie auch eine wilde Magierin, und sie kämpfte sehr effektiv, zugleich aber auch mit erheblicher Zerstörung.
Und tatsächlich betrat nun eine weibliche Gestalt in einem dunkelgrünen Kapuzenmantel den Ort des Kampfes. Sie hob ihre Hände in die Luft, und eine hellgrüne Sägescheibe aus Magie entstand, und fegte durch die die Golems. Jeder Golem fiel in Stücke zerschnitten zu Boden. Damit waren sie besiegt worden. Das Mädchen wandte sich ihren Freunden zu. Und plötzlich löste sich ihre Kleidung in unzählige kleine Blätter auf.
Ciara hatte ein rundes und weiches Gesicht, welches für Elfen eher ungewöhnlich war. Und sie war auch keine Elfe, sondern eine Halbelfe, allerdings mit einer besonderen Elfenart verwandt. Ciara war eine Halbdrow. Sie hatte eine hochgewachsene, schlanke Gestalt, die eher der eines Menschen als einer Drow entsprach. Ihr Gesicht wurde von spitzen Ohren, und mandelförmigen, bernsteinfarbenen Augen geziert. Das Mädchen hatte kurze, weiße Haare und eine dunkle Haut. Die Haut war heller als die von reinen Drow, aber immer noch recht dunkel.
Jador und Soran wichen zurück. Zumindest dem Jungen wäre es unter anderen Umständen peinlich gewesen, ein nacktes Mädchen zu sehen. Doch hier hatten sie es mit einer Drow zu tun.
„Es ist alles in Ordnung.“ wandte sich Ragin an die beiden, „Sie ist nicht böse, und sie ist auch keine Drow. Sie ist eine Halbdrow.“
„Beherrschst du die Telepathie?“ fragte Jador misstrauisch.
„Nein, das kann ich nicht.“ erwiderte Ragin lachend, „Aber das denken viele Leute, die Ciara begegnen und sie nicht kennen.“
„Wie ich sehe, kannst du es kaum noch erwarten, einen hübschen Jungen zu treffen. Da sind wir schon zu zweit.“ ulkte Kadlin.
Erst jetzt bemerkte Ciara, dass sie völlig nackt war. Doch weil sie unter Drow aufgewachsen war, hatte sie keine so großen Probleme mit Nacktheit. Kadlin reichte ihr kichernd die Ersatzkleidung.
„Bei wilder Magie passiert das schon mal.“ erklärte die Halbdrow.
„Das hast du auch gesagt, als mir Blumen auf den Haaren gewachsen sind.“ kicherte das Tieflingsmädchen.
„Danke, dass ihr uns geholfen habt.“ redete das Halbdrachenmädchen.
„Wir waren euch gerne behilflich. Allerdings hatten wir gehofft, hier zwei Freunde von uns zu treffen.“ meinte Ragin und deutete auf die schuppige Haut von Soran, „Aus der Ferne hast du mich an einen Drachengeborenen erinnert, den ich mal kannte.“
„Er und eine menschliche Waldläuferin waren unsere Freunde, und wir haben ihnen so einiges zu verdanken. Eine ganze Weile lang haben wir sie begleitet.“ erklärte Ciara, „Doch schließlich mussten wir uns trennen, denn die chaotischen Tendenzen von uns dreien, stellten schließlich ein Problem für sie dar.“
„Wir haben solche Abenteurer wie ihr sie beschreibt, leider nicht gesehen.“ erklärte der Tieflingsjunge bedauernd, „Allerdings mussten wir auch schnell aus der Stadt fliehen.“
„Aus welchem Grund?“ wollte die Werkatze wissen.
„Drow haben sie erobert.“ meinte der Tiefling nur.

Die Stadttore waren bereits in Sichtweite, doch die Abenteurer hatten sich hinter einem großen Felsen versteckt. Auf den Stadtmauern patrouillierten Drowkrieger und hantierten mit ihren Waffen. Die fünf Halbwüchsigen sahen sich an. Es stimmte, die Stadt war tatsächlich von den Drow erobert worden.
„Ich frage mich, warum sie sich noch in der Stadt aufhalten. Der nächste Eingang zum Unterreich ist ein ganzes Stück entfernt. Und Drow verlassen das Unterreich üblicherweise nur, wenn sie auf der Suche nach Sklaven sind.“ redete Ciara.
„Woher weißt du das?“ fragte Soran.
„Das haben mir die Drow erzählt, unter denen ich aufgewachsen bin. Als ich einen solchen Trupp anführen sollte, um zur Ehre meines Hauses viele Sklaven zu fangen, bin ich geflohen, kaum dass wir die Höhle verlassen hatten.“ erklärte das Mädchen und strich sich durch ihre kurzen, weißen Haare.
„Wie gehen wir also vor?“ wollte Jador wissen.
„Ihr begleitet uns?“ fragte Ragin überrascht, „Sagtet ihr nicht, dass ihr die Stadt wegen der Drow nicht betreten wolltet?“
„Nachdem ihr uns gerettet habt, wollen wir euch auch helfen.“ erwiderte der Tieflingsjunge.
„Was für einen Plan haben wir also?“ wiederholte Soran die Frage ihres Freundes.
„Um genau zu sein, gehen wir meist ohne Plan vor. Taktik ist langweilig und funktioniert oft nicht, also stürmen wir einfach los.“ erzählte Kadlin.
„Ich habe nichts dagegen einzuwenden.“ meinte das Halbdrachenmädchen amüsiert und zog ihre beiden Breitschwerter aus Elektron.
Auch Kadlin zog ihr Sax aus Meteoreisen und grinste.
„Ich glaube, sie sind uns zahlenmäßig überlegen.“ wandte Jador ein, „Ich finde, wir sollten mit einem Plan vorgehen, um unauffällig in die Stadt zu kommen. Und ich habe auch schon einen Plan.“
Bei diesen Worten sah er Ciara an.
„Und der Plan wäre?“ fragte die Halbdrow.
„Ich glaube, ich weiß, welches Plan du meinst.“ sagte Ragin grinsend und wandte sich dann an Ciara, „Wann hast du zuletzt von intelligenten Soldaten gehört?“

Die Drow waren verwundert, als eine weitere Drow vor die Stadttore trat. Hinter ihr waren zwei Tieflinge, ein Halbdrache und ein Sonnenelf, deren Handgelenke mit Seilen gefesselt waren.
„Lasst mich hinein!“ brüllte sie, „Ich habe weitere Gefangene gemacht. Sie haben in der Nähe der Stadt herumgelungert.“
Das Tor öffnete sich und einer der Drow trat vor und sagte: „Wir wussten nicht, dass eine weitere Priesterin Lolths zugegen ist. Wir kennen euch nicht.“
Wütend trat die neue Drow vor und sah den Soldaten so böse an, dass diese zurückwich.
„Niederen Kreaturen wie Männern geben wir doch nicht jede Information. Lässt du mich nun hinein, oder soll Lolths Zorn über dich kommen?“ redete sie.
„Männer, lasst sie durch!“ rief er und wirkte sichtbar eingeschüchtert.
Die Drow ging weiter, und die Sklaven folgten ihr und sahen dabei zu Boden. Schließlich verschwanden sie außer Sichtweite der Drow.
„Es tut mir beinahe Leid, dass ich den Soldaten so eingeschüchtert habe.“ sagte Ciara schließlich.
„Aber wieso denn? Er ist doch ein Drow.“ wunderte sich Soran.
„Ohne den Einfluss von Lolth, würden sich ganz gewiss auch viele Drow dem Guten zuwenden.“ sagte Ragin und bewies damit einmal mehr seine Klugheit.
„Zu unserem Unglück stehen diese Drow jedoch unter Lolths Einfluss.“ erwiderte Kadlin und deutete auf etwas, was ein ganzes Stück entfernt lag.
Dort hingen Käfige, in welchen sich die Leichen von Menschen befanden. Zudem waren die Straßen auch beinahe menschenleer. Einige Häuser waren verwüstet worden, und hier und dort brannte sogar etwas.
„Drow haben eher selten Interesse daran, die Städte außerhalb des Unterreichs zu erobern.“ wunderte sich Ciara, „Wieso also diese hier?“
„Ich glaube, sie suchen hier etwas.“ vermutete Jador.
Aus der Ferne hörten sie Kampfgeräusche. Scheinbar leistete dort jemand Widerstand gegen die Drow. Die Halbwüchsigen nickten sich zu und liefen los. Und tatsächlich stand mitten auf dem Platz jemand, der die Drow um sich herum bekämpfte. Es war ein Halbwüchsiger, so wie sie, und er war ein Mensch.
Er hatte rote Haare und blaue Augen, was die drei Freunde ein wenig an Sileas erinnerte. Doch das waren auch die beiden einzigen, optischen Gemeinsamkeiten. Er trug eine lange Robe und war mit einem langen Zauberstab bewaffnet, an dessen Ende vier Kristalle waren. Eines war rot, eines war gelb, eines war grün, und eines war blau.
Die Drow hatten ihn umkreist und näherten sich ihm. Scheinbar hatte er schon eine Weile lang gekämpft, und würde über kurz oder lang unterliegen.
„Feuerball!“ rief der Hexenmeister.
Der rote Kristall leuchtete auf, und ein Feuerball schoss aus dem Stab und traf einen der Drow. Die anderen Drow rannte auf ihn zu, doch der Hexenmeister wandte sich ihnen zu.
„Felsenwand!“ rief er.
Diesmal leuchtete der gelbe Kristall auf, und eine Wand aus Steinen erhob sich aus der Erde und schützte den Hexenmeister vor seinen Angreifern.
„Los jetzt, wir müssen ihm helfen!“ rief Ragin.
Der Sonnenelf verwandelte sich in eine Werkatze. Er nahm die Hybridgestalt an, in welcher er wie eine aufrecht gehende, schwarze Katze aussah und stürmte auf die Drow zu. Die Dunkelelfen hatten nicht mit einem weiteren Gegner gerechnet, sodass Ragin einige von ihnen zu Boden strecken konnte, bevor sie ihre Waffen auf ihn richten konnten. Doch plötzlich wurde er von zwei Drowpfeilen getroffen. Zwei Bogenschützen der Drow kamen immer näher.
In diesem Moment schoss ein Pfeil heran und traf einen der Bogenschützen. Der Drow sackte sofort zu Boden, und Jador zog einen weiteren Pfeil hervor.
Ciara und Kadlin stürmten los. Kadlin hatte ihr Sax gezogen, und Ciara zog ein Xiphos aus Stahl hervor. Ihre wilde Magie würde Stunden brauchen, manchmal sogar einen ganzen Tag, bis Ciara sie wieder gebrauchen konnte. Doch in dieser Zeit war sie keineswegs wehrlos. Die Halbdrow und das Tieflingsmädchen hatten ihre Kampfstile aufeinander abgestimmt, sodass sie nun Rücken an Rücken standen, um sich der Angriffe durch die Drow zu erwehren.
„Feuerball!“ rief der Hexenmeister erneut, und griff so einen weiteren Drow an.
Inzwischen hatte sich auch Soran in den Kampf geworfen. Mit ihrem Drachenschwanz schlug sie gleich zwei Drow zur Seite, während sie mit ihren Schwertern herumwirbelte. Einige Pfeile trafen ihre Rüstung, prallten jedoch wirkungslos ab. Das Halbdrachenmädchen schoss einen Kugelblitz ab, und traf einen der Drowbogenschützen. Ein anderer Bogenschütze wurde von einem weiteren Pfeil von Jador getroffen.
Doch plötzlich bekamen die Drow Verstärkung. Eine weitere Gruppe von Drow kam angelaufen und stürzte sich auf die Abenteurer. Ein Drowmagier schoss einen grünen Blitz ab, der Soran traf. Doch Halbdrachen waren immun gegen Magie, die nicht explizit auf Drachen gerichtet war, sodass die Kriegerin unbeschadet blieb. Sie kämpfte wild entschlossen gegen zwei der neu hinzugekommenen Drow, doch diese waren deutlich schwerer zu besiegen, als die anderen Dunkelelfen. Ein weiterer Drowmagier schoss einen gelben Blitz auf Soran ab, und diesmal sackte das Mädchen bewusstlos zu Boden.
Zwei weitere Drowmagier attackierten Ragin, welcher ebenfalls zu Boden sackte, und sich in seine Elfengestalt zurückverwandelte.
Ciara und Kadlin wehrten die Schwerthiebe der neuen Angreifer ab, doch immer mehr Angriffe kamen durch ihre Verteidigung und verletzten die beiden Mädchen. Ganz allmählich gerieten sie immer mehr in die Defensive.
„Was ist bloß mit denen los? Die sind viel bessere Kämpfer als die anderen Drow.“ redete das Tieflingsmädchen.
„Das sind Schwertmeister. Sie können um einiges besser kämpfen als gewöhnliche Drowkrieger.“ erklärte Ciara, „Wir alle haben einen Fehler gemacht, und sie unterschätzt.“
„Ergebt euch, und wir werden euch verschonen!“ rief plötzlich eine Stimme.
Mehrere menschliche Sklaven trugen eine Sänfte, in welcher sich eine Drow befand. Sie war sehr enthüllend gekleidet und lächelte die Abenteurer böse an. Ciara schätzte, dass sie nicht viel älter als sie sein konnte, aber weil Drow sehr alt werden konnten, war das nicht mit Gewissheit zu sagen.
„Ich kenne die Lügen der Drow.“ erwiderte Ciara mutig, „Wenn wir uns ergeben, wirst du uns ohnehin alle töten lassen.“
„Mag ja sein, oder auch nicht. Aber welche andere Wahl habt ihr?“ fragte die Drow und deutete auf die Szenerie.
Soran und Ragin lagen bewusstlos auf dem Boden, Jador war überwältigt und gefangengenommen worden, der Hexenmeister war ebenfalls schon bewusstlos, und die beiden Mädchen würden früher oder später im Kampf gegen die Schwertmeister besiegt werden.
„Du kannst mir glauben, ich habe nicht vor, euch zu töten. Ich suche Personen, die der Magie kundig sind. Wenn ihr euch ergebt, werden wir euch verschonen.“ beteuerte die Drow.
Ciara, die wusste, wie es in der Gesellschaft der Dunkelelfen lief, fragte: „Was haben wir davon, wenn wir dir helfen?“
„Nun, ihr bleibt am Leben.“ erwiderte sie, noch immer böse grinsend.
Ciara und Kadlin nickten sich zu... und ließen ihre Waffen fallen.

Als Inarisos wieder zu sich kam, befand er sich in einer dunklen Zelle. Lediglich einige kleine Kerzen erhellten die Zelle etwas. Er setzte sich auf und sah sich um. Nicht weit von ihm befand sich eine weitere Gestalt, welche auf ihn zukam, als sie merkte, dass er wieder aufgewacht war.
„Ist alles in Ordnung mit dir?“ fragte sie.
Diese Gestalt war ein Mädchen, denn der Hexenmeister konnte im Licht der Kerzen ihre Umrisse erkennen.
„Ja, ich glaube schon. Warum haben die Drow uns nicht getötet?“ fragte er.
„Sie brauchen uns offenbar für etwas.“ erwiderte das Mädchen nur.
Sie trat näher, und Inarisos erkannte im Licht der Kerzen, dass sie auch eine Drow war. Erschrocken prallte er zurück.
„Es ist schon in Ordnung. Ich gehöre nicht zu diesen Drow.“ erklärte sie.
Nun erkannte der Junge auch, dass ihr Gesicht für eine Elfe etwas zu rund und weich war. Vielleicht war sie ja eine Halbdrow. Und plötzlich erinnerte er sich wieder. Ein Drowmädchen hatte einige Abenteurer im Kampf gegen die Drow unterstützt.
„Du bist doch diejenige, welche sich gegen die anderen Dunkelelfen gewandt hat. Was bringt eine Drow dazu, ihre eigenen Leute anzugreifen?“ fragte er.
„Ich kann nicht leugnen, dass ich das Blut von Drow in mir habe. Aber ebenso auch das Blut von Menschen.“ erwiderte sie, „Und ich konnte den Lehren Lolths widerstehen, und tue nun das, was ich für gut halte.“
„Das ist beeindruckend. Es war bestimmt nicht einfach, sich gegen das eigene Volk zu stellen.“ sagte der Hexenmeister.
„Nein, das war es nicht. Dennoch bereue ich es nicht.“ sagte das Mädchen, „Nach allem was ich sehen kann, bist du ein Hexenmeister. Wie kommt es, dass du die Drow bekämpfst? Ich ging davon aus, dass Hexenmeister böse seien.“
„Viele sind es, viele andere aber auch nicht.“ erzählte Inarisos, „Manchmal kommt es darauf an, mit wem den Pakt geschworen hat. Und ich habe meinen Pakt mit Feen geschlossen.“
Eine Weile lang sagte niemand etwas. Dann durchbrach Ciara die Stille.
„Mein Name ist Ciara.“ sagte sie.
„Und ich heiße Inarisos.“ erwiderte der Junge.
In diesem Moment öffnete sich die Tür, und mehrere Drowkrieger betraten die Zelle.
„Mitkommen!“ sagte einer von ihnen barsch und sah sie mit seinen roten Augen böse an.
Die beiden Halbwüchsigen standen auf und begleiteten ihn. Nach einer Weile hatten sie einen großen Platz erreicht, an welchem ein mysteriöser, riesiger Kristall stand, auf welchem mehrere Symbole eingelassen waren. Der Kristall leuchtete, und es war unverkennbar, dass er ein magisches Artefakt war.
Die Drow saß wieder auf ihrer Sänfte, und grinste wieder böse, als die beiden Halbwüchsigen zu ihr gebracht wurden. Sie stieg von ihrer Sänfte, und schritt auf sie zu. Doch die Drowkrieger hatten ihre Waffen gezogen. Würden Inarisos oder Ciara ihre Herrin angreifen, würden sie sich sofort auf sie stürzen.
„Was willst du von uns?“ fragte der Hexenmeister.
„Du bist bloß ein Mann, und hast in der Gegenwart der großen Ridairu gefälligst erst dann zu reden, wenn du gefragt wirst.“ fuhr sie ihn an und wandte sich dann an Ciara, „Du bist also diese andere Halbdrow, von der ich soviel gehört habe.“
Sie streichelte Ciara über´s Gesicht, doch das Mädchen versuchte der Berührung zu entgehen. Dann merkte sie, was sie gesagt hatte.
„Die andere Halbdrow?“ fragte sie.
„Du hast wirklich keine Ahnung.“ bemerkte Ridairu amüsiert, „Dann werde ich es dir erzählen. Ich möchte, dass du meine Verbündete wirst. Gemeinsam können wir soviel erreichen.“
„Es spielt keine Rolle, was du mir erzählst. Ich habe genug von den Intrigenspielen der Drow. Ich werde keinesfalls gemeinsame Sache mit dir machen.“ sagte Ciara.
„Oh... ich frage mich, ob du das auch dann noch sagst, wenn du die ganze Geschichte kennst.“ gab Ridairu zurück und wandte sich dann an die Soldaten, „Bringt sie jetzt herein!“
Ein Tor öffnete sich, und mehrere Soldaten kamen in der Begleitung eines Monsters. Der Oberkörper ähnelte dem einer Drow, doch der Unterkörper sah so aus wie der einer riesigen Spinne.
„Eine Drinne.“ sagte Ciara erstaunt.
„Sie heißt Chaera. Aber vielleicht nennst du sie ja lieber... Schwester.“ meinte die Drow amüsiert.
„Schwester?“ fragte Ciara.
Auch Inarisos sah erstaunt aus. Die Drinne ließ sich jedoch nichts anmerken.
„Und jetzt die ganze Geschichte.“ redete Ridairu, „Eines Tages fing ein Streifzug von Drowkriegern unter der Führung von Hohepriesterin Chadista einen wilden Magier namens Asrillo ein. Die Hohepriesterin fand, dass es für ihr Haus nützlich wäre, mächtige Magier zu haben... obwohl, Magierinnen wären ihr lieber. Der Streifzug konnte ihn gefangennehmen und ins Unterreich bringen. Dort bekam die Hohepriesterin im Abstand von nur wenigen Jahren drei Töchter von ihm. Ihr Haus war zu diesem Zeitpunkt bereits geschwächt und bei Lolth in Ungnade gefallen, es war also nur eine Frage der Zeit, bis seine Feinde es vernichten würden. Doch drei mächtige Magierinnen würden stark genug sein, um die Feinde des Hauses zu zerschmettern, und ihm zu neuer Macht zu verhelfen. Allerdings ging der Plan nicht auf.“
Ciara sah die Drow bloß an. Redete sie womöglich von ihr?
„Die Hohepriestern hielt ihre Töchter getrennt voneinander, sodass sich letztendlich zeigen sollte, wer die mächtigste unter ihnen war. Doch zwei der Töchter waren schwächlich. Nahezu alle Drow mögen das Kämpfen und Töten, schließlich gibt es ständig Kämpfe unter ihren mächtigen Familien. Doch sie konnten Lolths Lehren nicht annehmen. Eine von ihnen war jedoch immerhin nützlich, denn die Kräfte von Asrillo hatten sich auch in ihr manifestiert. Nur leider floh sie auf dem Streifzug, auf dem sie sich beweisen sollte. Lolth war zornig, und so wurde die andere Schwester, in der sich keine Magie manifestiert hatte, in eine Drinne verwandelt. Es gab jedoch noch eine dritte Schwester. Auch in ihr hatte sich Magie manifestiert, doch sie war nicht sehr mächtig. Allerdings hatte sie Lolths Lehren angenommen.“ redete Ridairu.
Inzwischen wusste Ciara, dass von ihr die Rede war. Sie war auf diesem Streifzug geflohen. Doch sie hatte keine Ahnung, dass sie noch zwei Schwestern hatte.
„Bei einem Angriff durch Feinde des Hauses, wurde ebenjenes beinahe ausgelöscht.“ erzählte sie weiter, „Allerdings gelang den beiden Schwestern die Flucht. Eine war bereits eine Drinne, und die andere wurde von mehreren getreuen Soldaten begleitet. Doch die Schwester, welche die Lehren Lolths akzeptierte, bekam noch eine Chance von Lolth. Die Spinnenkönigin würde sie fliehen lassen, wenn sie etwas fänden, was ihre Feinde zerschmettern, und ihnen neue Macht bringen würde. Durch tiefe Höhlen gelangten sie so ins Oberreich, denn der wilde Magier hatte einmal von einem mächtigen Artefakt gesprochen, welches sich in einer bestimmten Stadt befände. Und in genau dieser Stadt wurden die drei Schwestern wieder vereint.“
Ciara erkannte diese Worte und fragte: „Du... bist also... meine Schwester?“
„Ganz genau. Und mithilfe deiner Magie werden wir diesen Kristall öffnen, und uns wird große Macht zuteilwerden.“
„Du bist keine wahre Drow? In dir fließt das Blut einer minderwertigen Rasse?“ fragte einer der Krieger, „Dir werde ich ganz gewiss nicht mehr folgen.“
„Ich bin immer noch mehr wert als du, denn du bist bloß ein Mann.“ entgegnete Ridairu.
Sie streckte ihre Hand aus, und ein gelber Blitz schoss heraus und sprengte einen großen Krater in den Boden. Sie hatte den Krieger vernichtet, und mit ihm noch vier weitere, die lediglich in seiner Nähe gestanden hatten. Ein wenig Magie hatte sie offenbar doch, und sie war absolut rücksichtslos.
„Möchte mir noch jemand abschwören?“ fragte sie lauernd.
Doch diesmal trat keiner der Drow vor. Ciara war entsetzt. Plötzlich merkte sie, dass Ridairu, obwohl sie ihre Schwester war, völlig anders war als sie. Sie war böse, von den Drow verdorben.
„Jetzt kannst du niemals in das Unterreich zurückkehren.“ sagte Ciara, „Als Halbdrow wird man dich dort töten.“
„Sei keine Närrin!“ entgegnete Ridairu, „Lolth hat nichts gegen Täuschungen, ganz im Gegenteil sogar. Wenn eine Täuschung Erfolg hat, belohnt Lolth das sogar. Wir werden mächtige Herrscherinnen sein.“
„Nein, das werden wir nicht. Ich werde mich dir nicht anschließen.“ erwiderte Ciara.
„Dann kommen wir jetzt zum schönen Teil.“ erwiderte Ridairu und rief: „Bringt jetzt die anderen herein!“
Ein weiteres Tor öffnete sich, und vier Gestalten kamen herein, flankiert von mehreren Soldaten. Es waren Ragin, Kadlin, Jador und Soran. Auch sie würden nicht entkommen können, ohne dass die Soldaten sie töten würden.
„Jetzt hast du die Wahl. Du kannst mir helfen, oder ich lasse deine Freunde töten.“ drohte Ridairu.
„Du bist grausam.“ warf Ciara ihrer Schwester vor.
„Das ist nun einmal die Natur der Drow.“ gab diese zurück.
„Warum hilfst du ihr?“ fragte sie die Drinne, „Sieh nur, was aus dir geworden ist, Chaera. Du bist doch meine Schwester.“
„Als ob sie sich gegen mich stellen würde.“ lachte Ridairu.
„Schwester?“ fragte die Drinne.
„Wage es ja nicht, dich gegen mich zu wenden!“ drohte Ridairu ihr, „Du hast keine Ahnung, was ich dir noch antun kann, wenn du meinen Befehlen nicht Folge leistest.“
Chaera ging auf die Abenteurer zu. Diese wichen zurück, doch die Drowkrieger trieben sie weiter voran. Es waren immer noch zuviele Soldaten, gegen die die Freunde nichts hätten ausrichten können.
Die Drinne spuckte Säure auf die Abenteurer. Ciara schrie auf, und Ridairu lachte. Doch die Säure hatte nur die Ketten getroffen, welche sich auflösten. Die Freunde waren wieder frei. Ridairu schrie vor Wut auf und warf ihr Zweihänderschwert. Die Waffe durchbohrte die Drinne, und sie sank zu Boden.
„Tötet sie alle!“ schrie sie aufgebracht.
„Davon würde ich dir abraten.“ erklang plötzlich eine weitere Stimme.
Inarisos war in der Zeit, in der Ridairu sich mit Ciara befasst hatte, unbemerkt auf den Kristall geklettert. Mehrere Drowbogenschützen zielten auf ihn, doch sie wagten es nicht, die Pfeile abzuschießen. Sie wussten nicht, was passieren würde, wenn sie den Kristall trafen.
„Verschwindet aus dieser Stadt!“ rief er den Drow zu, „Ich habe erkannt, welche Macht dieser Kristall hat. Er ist ein Artefakt der Sonnengötter, und dazu da, um die Stadt zu beschützen. Er verbrennt alle Feinde dieser Stadt, und in diesem Moment seid ihr die Feinde.“
„Tötet ihn!“ schrie Ridairu.
Doch plötzlich leuchtete der Kristall auf. Die Drow wichen zurück.
„Ich habe einen Pakt mit Feen geschlossen. Und dieser Pakt beinhaltet, dass ich keine Kreatur leichtfertig töte, welche die Wahl zwischen Gut und Böse hat. Darum warne ich euch noch dieses Mal. Wenn ich den Kristall vollkommen aufleuchten lasse, werdet ihr vernichtet!“ redete der Hexenmeister.
Die Drow wandten sich ab und flohen. Sie ließen sogar ihre Herrin zurück, und rannten so schnell los, wie sie nur konnten. Ridairu sah den Hexenmeister voller Hass an, dann wandte sie sich auch zur Flucht. Als jeder Drow geflohen war, kletterte Ridairu wieder herunter.
Ciara saß bei der Drinne, welche von ihrer Schwester getötet worden war. Sie hatte sich wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurückverwandelt. Das Mädchen weinte. Inarisos umarmte sie tröstend, während sich auch die anderen Freunde um sie herum versammelten.
„Ich habe heute erfahren, dass ich zwei Schwestern habe.“ redete die Halbdrow, „Eine wurde getötet, und die andere verfiel schon vor einer ganzen Weile dem Bösen.“
„Es tut mir so Leid.“ sagte Ragin.
„Das war unser Glück, dass du so schnell verstanden hast, was für eine mächtige Waffe dieser Kristall ist.“ bemerkte Soran.
„Das war kein Glück, das war bloß ein Trick.“ erwiderte Inarisos, „Ich habe erkannt, dass dieser Kristall nichts weiter als ein großer Kristall ist. Seine einzige Magie besteht darin, aufzuleuchten, wenn eine Person auf ihm sitzt, die magische Kräfte benutzt.“
„Der Junge gefällt mir!“ lachte Ragin.
„Wir sollten den Menschen hier erzählen, dass die Drow nicht mehr in der Stadt sind... und dann weiterziehen.“ redete Kadlin.

ENDE
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