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Knight Rider 2.0 - Digital Age

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
"RC3" Reginald Cornelius III April Curtis Bonnie Barstow Knight Industries 2000 / KI2T Michael Knight Mike Knight / Mike Traceur
24.08.2017
26.04.2018
27
59.667
2
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7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.11.2017 3.315
 
Update 26.11.17

So nun geht es langsam dem Ende zu. Noch weiß ich selbst nicht, wo es mich hin führt. Schreibe ich auch meine Storys, wie sie gerade mir in den Sinn kommen.
Doch es bleibt spannend.
So nun gehts also zum Präsident.

Ich würde mich immer noch über Reviews freuen.
Und danke noch für die eine Empfehlung die ich endlich erhalten habe. Habe mich sehr darüber gefreut. Bestätigt es mich auch darin, dass so schlecht meine Story nicht sein kann.

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Kapitel 17

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„Was gedenken sie nun zu tun, Mike?“
Er schaute auf die blau-rote schillernde Kugel.
Kitt hatte Recht. Er konnte nicht einfach ins Pentagon einbrechen, oder mit Kitt durch den Zaun vor dem weißen Haus preschen.
Theoretisch, wie auch praktischerweise war er mit Kitt dazu sogar wirklich im Stande.
Und würde er bis zu ihrer Ankunft keine Lösung dafür finden, müssten sie auf diese letzte Option zurückkommen, um sich Zugang zum Präsidenten zu verschaffen.

Sie hatten ca. 10 Stunden Zeit, um eine Lösung zu finden, während Kitt mit knapp 300 Milen von dem an der Westküste befindlichen Stanfort zum 2850 Milen entfernten Washington an der Ostküste fuhr. Was eigentlich einer Fahrt von fast 2 Tagen entsprach.
Sein Vater hatte die erste Stunde verkrampft im Beifahrersitz gesessen, nachdem Kitt sich im Attack Modus transformiert seine Höchstgeschwindigkeit ausgefahren hatte, um halsbrecherisch über die engen, verwinkelten Straßen der Stadt zum Highway hinauf und dem dann entlang zu preschen.
Die wenigen noch dort befindlichen Fahrzeuge überholend.

„Wie lange Kitt?“ fragte Mike ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
Er hatte sich gemütlich in seinem Sitz zurückgelehnt und die Arme vor der Brust verschränkt, während er Kitt die Kontrolle übergeben hatte.

„Bei dem derzeitigem Verkehr und ohne Zwischenfälle beträgt die momentane Fahrtzeit noch 8 Stunden und 40 Min.“ Beantwortete Kitt seine Frage.

„Ok, Kitt. Hast du vielleicht eine Ahnung, wo sich der Präsident derzeit aufhalten könnte?“

Bei ihrer derzeitigen Lage würde Mike darauf spekulieren, dass der Präsident in Sicherheit gebracht worden war.
Der Regierung sollte ebenfalls klar sein, dass der mittlerweile 24 stündige Blackout ein Angriff auf das Land war.

Der einzige über einen Tag lastende Stromausfall hatte New York, im speziellen Manhattan, nach zwei Blitzeinschlägen im Jahre 1977 heimgesucht.
Damals war es die schlimmste je dagewesene Nacht.
Brände und Raubzüge waren durch die ärmeren Viertel gezogen.
Die Polizei war machtlos gewesen und hatte nur hilflos dem Treiben zuschauen können.
Nun war der Strom über ganz USA weg.
Mike wollte nicht wissen, wie die Zustände mittlerweile in den Städten waren.
Der Präsident musste den Ausnahmezustand ausgerufen haben, und somit müsste es nun überall von Armeestreitkräften nur so wimmeln.

Zumindest den Streitkräften über die er noch verfügte und einsatzbereit waren.
Vermutlicher weise waren seine Truppen an strategischen Punkten gesammelt.
Wie auch am Aufenthaltsort des Präsidenten selbst.
Er mied somit die Großstädte.

Sein Vater richtete sich wieder ein wenig im Sitz neben ihm auf, in dem er zuletzt tief hinein gesunken war.

„Hat dir Kitt vielleicht einen Hinweis in den Daten hierfür übermittelt?“ warf Michael nun seine Gedanken ein.

„Du meinst doch nicht…?“

Könnte es so einfach sein? Fragte sich Mike im Stillen.

„Ihr Vater hat Recht Mike. Ich habe tatsächlich Informationen über den Aufenthaltsort des Präsidenten.“

Mike schaute verblüfft vom Voice Orb zu seinem Vater.

„Kitt hat eben an alles gedacht.“ Meinte dieser selbstzufrieden. Stolz auf seinen ehemaligen Partner.

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„Ich habe tatsächlich die Koordinaten für den derzeitigen Aufenthaltsort des Präsidenten. Er ist zu einem militärischen Stützpunkt außerhalb von Washington DC gewechselt. Um genau zu sein: Zum Naval Support Facility Thurmont..“

„Du meinst Camp David?“ warf Mike darauf ein.

„Ja genau. Ich vermute in die Bunkeranlage Site R.“

„Na dann auf nach Raven Rock. Berechne bitte die neue Route Kitt.“

Innerhalb weniger Sekunden huschte die neue Routenberechnung über Kitts Windschutzscheibe.
Mike war die Bunkeranlage des Militärs bekannt.
War er in seiner Militärischen Laufbahn auch schon dort stationiert gewesen.
Unter normalen Bedingungen wäre es unmöglich dort einzudringen.
Doch zum einen hatte er selbst noch seine Beziehungen in die Base, zum anderen Kitts Fähigkeiten. Wenn nicht mit gefälschten Dokumenten, dann mit roher Gewalt.
Wenn es sein musste, konnte Kitt sich einen Weg dort rein frei schießen.
Aber fürs erste versuchte er es auf dem schriftlichen Weg.

„Kitt erstelle mir ein Schreiben vom Verteidigungsministerium, mit dem Inhalt neuer Informationen, für den Präsidenten zur persönlichen Einsicht.“

Vor Michaels Beinen fing es in Kitts Armaturenbrett an zu summen, und ähnlich schon wie vor über 30 Jahren kam ein Stück Papier aus dem fahrzeugeigenen Drucker.
Bzw. während bei seinem Wagen ein Nadeldrucker das Papier ausspuckt hatte, öffnete sich hier die Lade einer kleinen Box und darin lag ein langes Briefkuvert. Komplett adressiert und gestempelt.
Mit verwunderten Gesichtsausdruck fasste er in die Lade und holte den Briefumschlag heraus.
Auch der zugehörige Brief konnte er erfühlen.
Er schaute verblüfft zu seinem Sohn.

„Frag nicht mich. Ich kenne mich mit dem ganzen Schnickschnack nicht aus. Das ist Sarah und ihrem ganzen Technik Team zu verdanken.“

Damit richtete Mike seinen Blick wieder von seinem Vater auf die Straße.

„Kitt wie lange nun bis zu unserer Ankunft?“

Fragte er während er angestrengt auf den Verlauf der Karte auf Kitts Windschutzscheibe starrte.

„Ich kann ihnen die Daten mit drauf projektieren, wenn sie wünschen?“

„Tu das.“ Mike nickte gedankenversunken.
Die Aussicht Raven Rock wieder zu betreten, rief Erinnerungen in ihm wach.

Von einem anderen Mustang. Ähnlich wie Kitt. Doch nicht Kitt. Er war dunkel, düster.
Seine Stimme fordernd. Und anstatt eines roten Kühlerlichts, hatte dieses Gefährt ein Gelbes.
KARR.
Der Knight Automated Roving Robot.
Ein einstmals von Alex Torres und dem Militär ins Leben gebrachtes Projekt, basierend auf Graimans Kitt Projekt.
Torres hatte Karr weiter entwickelt.
Transformers ähnlich konnte sich der Wagen in einen Roboter verwandeln.
Es kam vor Jahren zur Konfrontation.
Und zum Glück war Kitt die besser entwickelte Version gewesen.
Nach der Zerstörung von Karr, bei der Torres ums Leben kam, wurde die Foundation wieder eingestampft.
Zusammen mit Sarah, Billy und Zoe hatten sie versucht diese selbst noch am Leben zu halten, und nach dem Tod von Charles sah es gar nicht so schlecht aus.
Doch FBI und Knight Industries hatten ihnen Steine in den Weg gelegt, worauf sie abtauchen mussten, und nur noch kleine, verdeckte Einsätze ausführen konnten.

"Ok Kitt dann lass uns Gas geben. Wer weiß, wie lange sich Templar noch Zeit lässt."
Mit diesen Worten legte das schwarze Gefährt noch um einen großen Zacken zu und schoss die Straße Richtung Camp David ein.

Genau fünf Stunden später, bremste Mike Kitt vor einer Kurve bevor sie vom Militär geortet werden konnten.
Er wusste aus eigener Erfahrung, dass überall Überwachungskameras und Sensoren, die jeden Eindringling, und war es nur eine Maus, an die Überwachungszentrale meldeten.
Und in Gefechtsmodus machte KITT womöglich keinen Vertrauenerweckenden Eindruck auf die dort stationierten Männer und Frauen.
So richtete er nun wiederholt sein Wort an Kitt.
"Kannst du dich in ein Fahrzeug des Verteidigungsministeriums verwandeln? Am besten mit zugehörigen Kennzeichen."

"Aber natürlich Mike. Das ist für mich nur eine minimale Herausforderung."
Mit den letzten Worten ging wieder die schon gewohnte Verwandlung der Karosserie vor sich.
Michael schaute verblüfft den Nanopartikeln hinter her, die sich über die Außenhülle bewegten und zuerst die speziellen Teile des im Gefechtsmodus befindlichen Mustangs verschwinden ließen.
Dann verbreiterte sich die Karosserie. Sie wurden in ihren Sitzen hochgehoben, während sich die Motorhaube des Mustangs teilte und zu einer breiteren Version eines SUVs sich ausbildete.
Nur wenige Minuten später saßen sie in einem Ford Expedition neuestem Modells.
Michael kam sich wie in einem Transformer Film vor, wo sich die Autobots einfach in ein an ihnen vorbeifahrendes Fahrzeug verwandeln konnten.

So getarnt und einem "offiziellen Schreiben" vom Verteidigungsministerium fehlte Mike nur noch eins.
Ein entsprechendes Outfit. Zum Glück hatte KITT selbst hierfür eine Lösung.
Seit neuestem hatte er in seinem Kofferraum eine größere Version, wie den kleinen 3D Drucker im Handschuhfach um Dinge aus dem Nichts heraus erscheinen zu lassen.

"Kitt kannst du uns auch ein glaubbares Outfit zusammenstellen?"
Fragte er daher seinen Kumpel.

"Schon geschehen Mike. Sie liegen für sie beide in meinem Kofferraum bereit."

"Danke Kitt." Er klopfte ihm kurz bestätigend auf das Armaturenbrett bevor er ausstieg.

Michael folgte seinem Sohn zum Heck seines Wagens, wo er erstaunt, aus dessen schon ausgestrecktem Arm, ein dunkles Stoffbündel entgegennahm.
Als er es auseinander klappte hatte er eine Hose, Hemd, Krawatte und ein Sakko in der Hand.
Das komplette Programm.

"Die gehört auch noch dazu." Damit reichte ihm Mike eine verspiegelte Pilotenbrille.

"Wow, jetzt sind wir auch noch die MIB." Michael grinste vor sich hin und nickte seinem Sohn beeindruckt zu.

Das hätte er sich damals auch gewünscht. Sein Kumpel war seiner Zeit damals schon weit voraus gewesen.
Doch dieser Wagen verfügte über das eine oder andere Detail, dass damals noch nicht erfunden war.
Doch die Technik hatte sich in den letzten 30 Jahren so sprunghaft weiterentwickelt, dass er sich schon wunderte, nicht noch mehr solcher Autos zu sehen.

"Dann lass uns nun dem Präsidenten einen Besuch abstatten."
Michael schaute zu seinem Sohn auf.

Er hatte gerade seine Kleidung gewechselt, und das Oberteil über der Krawatte geschlossen.

"Jawohl Sir." Er rückte seine Brille zurecht und salutierte seinem Sohn spaßeshalber zu.

Der musste daraufhin grinsen.
Beide umrundeten das Heck des großen SUVs und gingen zu ihren Sitzen.

Michael griff nach der Türe, die überraschend leicht aufging.
In den bequemen Ledersitz Platz nehmend, und die Tür zu ziehend, setzte sich der Wagen unter ihm schon langsam in Bewegung.

Sie fuhren die letzten Kilometer durchs das gebirgige Gebiet, und obwohl sie niemand sehen konnten und auch keine Kameras zu sehen waren, so wussten sie beide, dass sie schon längst erwartet wurden.

Als sie nur noch einen Kilometer zu der Zufahrt zu Ravens Rock waren, tauchten hinter ihnen zwei Armee Hummers auf, die ihre Waffen auf sie gerichtet aber keine Anstalten zum Angriff machten.

Ihre Tarnung hatte wohl gewirkt.
Es waren allein Schutzvorkehrungen, um im schlimmsten Fall sofort kampfbereit zu sein.

Mike hatte nur einen kurzen Blick in den Rückspiegel geworfen, um dann unbeirrt weiter zu fahren.
Kitt hätte ihn gewarnt, wenn ihr Begleitungskommitee einen anderen Befehl gehabt hätten.

Vor dem Pförtnerhaus, das fast wie ein Spielzeughaus vor dem riesigen Tor im Felsen aussah, stoppte Mike den im Schafspelz steckenden Mustang, und drückte den Knopf des Fensterhebers.
Gekonnt lässig nahm er die Brille von seiner Nase, um der Frau an seiner Seite ein gewinnendes Lächeln zu zuwerfen, und ihr mit einer Drehung seiner linken Hand, den Kuvert vor die Nase zu halten.

Diese erwiderte sein Lächeln aber mit einem ausdruckslosen Blick und nahm das zusätzliche Schreiben, für die Durchfahrtsberechtigung in Empfang.

Hier haftete ihr Blick nun lange.

Studierte die Echtheit. Und Mikes Lächeln gefror ihm schon auf den Lippen, weil er befürchtete, sie hatte den Schwindel bemerkt.

Doch nach einer ihm erscheinenden Ewigkeit, reichte sie ihm das Formular zurück und nickte ihrem Kollegen hinter der kugelsicheren Scheibe zu.

Vor ihnen öffnete sich langsam das große eisenbewährte Tor.
Die zwei Hälften schoben sich langsam in ihrer Schiene zur Seite.

Mike ließ den großen Ford langsam anrollen. Kaum abwartend, dass es genug Platz für Kitt bot um durch zu fahren.

In etwa fünfzig Metern befand sich das nächste Schleusenartige Tor, dass sich öffnete, während sie darauf zu und hinter ihnen das erste langsam wieder schloss.

Hier setzte man wirklich auf jede erdenkliche Sicherheitsvorkehrung.

Links und rechts auf dem Zaun konnte er ihnen die Kameras folgen sehen.

Auch automatische Maschinengewehrläufe waren auf sie gerichtet.

Nach dem nächsten Tor befand sich schon das riesige Stahlkoloss des Berges vor ihnen.

Ein geschäftiges Treiben erwartete sie dort, und eine Reihe von bewaffneten Soldaten lotzten sie in den Bauch des Berges hinein, bis zu ihrem zugewiesenen Parkplatz.

Mike warf seinem Vater einen letzten Blick zu.
Teils warnend, und teils aufmunternd, bevor er sich der Wache neben seiner Türe zu wandte.

Auch sein Vater tat es ihm nun gleich.

Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Magen stiegen beide aus, und wurden dann von vier Mann aus der hallenartigen Garage des Militärs hinein in ein labyrinthartiges Gängegewirr gebracht.
Mike schaute nochmals bedauernd zu Kitt. Nun waren sie auf sich selbst gestellt.

Aber er hatte keine Zweifel daran, dass Kitts Schreiben nicht glaubhaft genug war, und sie anstatt zum Präsidenten selbst zur nächsten Arrestzelle geführt wurden.

Und wenig später atmete er dann auch hörbar auf, als sie in einen gemütlich eingerichteten Raum gebracht wurden.
Im hinteren Teil verfügte er über einen großen Tisch mit mindestens 20 Sitzplätzen.

An der Seite waren Bänke für mindestens nochmals so viele Personen.

Es handelte sich wohl um einen Besprechung oder Konferenzraum.

"Wenn die Herren hier bitte warten würden."

Mike drehte sich, den aus der Türe verschwindenden Männer zu.
Auch sein Vater schaute etwas konsterniert zu ihm rüber, als sie plötzlich allein waren.

Etwa unsicher was nun kam, standen sie vor dem leeren Tisch.
"Kitt kannst du mich hören?"

Es rauschte zuerst in der Leitung, nachdem er sein Headset aktiviert hatte.

Doch dann klang es leise und etwas verrauscht aus dem kleinen Lautsprecher in seinem Ohr.

"Ja Mike, ich kann sie verstehen. Leider gibt es bedingt durch das Gestein zu viele Indifferenzen. Ich kann sie nur bedingt überwachen, und ihnen leider auch nicht sagen, wo sich der Präsident gerade aufhält."

Na toll. Sie waren hier wirklich auf sich allein gestellt.
Hinter ihnen ging die Türe wieder auf, und drei Männer traten ein.

Und einer war eindeutig der Präsident, der nun auf sie zugeschritten kam.

In einem edlen, silbergrauen hochwertigen Anzug mit passender Krawatte bis zu den hochpolierten Slippern, sah der schon leicht ergrauenden Mann Ende der 60iger Jahre noch top in Form aus.

Seine beiden Bodyguards postierten sich rechts und links von der Türe.

"Meine beiden Herren. Was beschert mir das Vergnügen ihres Besuches?"

Fragte sie der Präsident, während er sich in seinen gemütlichen, lederbezogenen Chefsessel am Kopfes des Tisches setzte und auf die Plätze vor sich wies.

Er hatte eine Mappe vor sich aufgeschlagen, in die er gerade einen Blick hineinwarf.

Mike blickte kurz zu seinem Vater, bevor er sich den zweitnächsten Platz zu sich zog.

Denn direkt neben dem Präsidenten zu sitzen, wollte er aus Respekt heraus sich nicht genehmigen.

Sein Vater nahm den neben ihm, vom Präsidenten noch weiter entfernten Platz und ließ ihm den Vortritt mit dem Präsidenten zu sprechen.

"Sie sind in großer Gefahr. Ein gewisser Caesar Templar hat vor den 3. Weltkrieg zu beginnen. Und er nutzt hierfür Prometheus um die Waffen der Weltmächte abzufeuern. Es ist nur eine Frage der Zeit, welche er zuerst abschießt. Und wir würden sie bitten, dass sie uns helfen würden, Templar unschädlich und seine Gewalt über Prometheus zurück zu gewinnen. Er muss abgeschaltet werden, bevor etwas Schlimmeres passiert."

"Und wie kommen, sie darauf, dass sie uns dabei helfen können? Meinen Sie nicht, dass wir nach dem Stromausfall schon das Räderwerk in Bewegung gesetzt haben, und unsere besten Köpfe darauf angesetzt haben? Wir wissen von Templar. Haben sogar eine Forderung von ihm bekommen. Und nachdem wir nicht darauf eingegangen sind, steht nun das Ultimatum, dass er in 3 Stunden eine der Waffen, von der sie sprachen detonieren lassen will. Welche ist uns nicht bekannt."

Der Präsident schaute kurz zu seinen Bodyguards hoch, von dem einer der Männer seine rechte Hand zum Ohr erhoben hatte und aufmerksam in sein Headset lauschte.

Der Präsident wartete kurz ab, bis ihm sein Leibwächter zunickte, dann erhob er sich.

"Wir sind ihnen und ihrer Organisation dankbar, dass sie sich bisher in den Fall eingeschaltet haben. Doch sehe ich keinen Grund, dass wir zusammenarbeiten müssen. Wir haben hier alles unter Kontrolle, Mister Knight."

Sein Vater zuckte neben ihm zusammen.

Mike schaute einen Moment verblüfft zum Präsidenten, um dann zu den beiden Bodyguards zu schauen. Er wollte sich nun seinerseits erheben, doch die Männer an der Türe machten einige Schritte auf sie zu, so dass er sich wieder hinsetzte.

"Wir hegen keinen Groll, dass sie sich in diese Sache eingeschalten haben. Wissen wir auch, dass Prometheus ihr alter Partner, Mister Knight..."
Damit richtete der Präsident sein Wort an Mikes Vater, "...zu ihnen Kontakt aufgenommen hat. Sie dürfen nun diese Einrichtung gerne wieder verlassen."

Mike schaute grimmig zu dem Mann neben sich auf.
Wollte er es nicht einsehen, dass sie die beste Waffe gegen Templar waren?

Sie kannten Prometheus.
Kitt.
Sie hatten die Leute um ihn zurück zu holen. Und somit die Befehlsgewalt.

"Wenn die Herren sich also wieder nach draußen begeben wollen."

Er nickte seinen Männern zu, die nun hinter sie traten um sie aus dem Raum zu geleiten.

"Mr. Präsident."

Nun nahm sein Vater das Wort auf und richtete es an den mächtigsten Mann des Landes.

"Sie werden Prometheus so nicht zurückbekommen. Wir haben das alte Team wieder zusammen, dass ihn damals programmiert hat. Den alten, wie auch Prometheus. Wir können helfen."

Der Präsident nickte seinem Vater freundlich zu.

"Sie meinen ihre Kollegin Miss Barstow und Miss Curtis. Wie auch den Computerspezialisten Randy Merritt. Und ich weiß auch, von ihren Kollegen Mister Knight."

Damit drehte er sich zu seinem Sohn herum.

"Wir überwachen ihre Aktivitäten schon eine ganze Weile. Sind also im Bilde über Miss Sarah Graimans Tätigkeiten. Wir haben es bisher geduldet. Doch nun können wir ganz gut selbst zurechtkommen."

Damit drehte sich der Präsident um.
Wollte sich aus dem Zimmer begeben.
Doch er kam nicht weit.

Ein Alarmton schrillte hell im Komplex auf.
Hinter der Türe im Gang konnte Mike es rot aufleuchten sehen.
Der Präsident schaute fragend zu seinen Männern, doch diese wussten auch nicht was los war.

Nach einem kurzen Gespräch in ihr Headset schoben sie ihr Oberhaupt aus dem Raum und ließen Mike und seinen Vater allein und unaufgeklärt zurück.

Es musste etwas völlig Unerwartetes passiert sein.
Mike hob nun seinerseits die Hand zu seinem Headset.
"Kitt, was ist passiert?" Fragte er seinen Partner.
Doch er erhielt keine Antwort.

"Kitt?" Schrie er fast schon.

Doch auch jetzt erhielt er keine Antwort.

Alleiniges Rauschen antwortete ihm.

Als er aufschaute, fing er den Blick seines Vaters auf, der ihn fragend anschaute.

Er zuckte mit den Schultern und machte dann einen Schritt auf die Türe zu.

Sie war unverschlossen und so traten sie in den Gang.
Vom Präsidenten war nichts mehr zu sehen.

Es rannten nur einige Soldaten an ihnen vorbei. Ohne Interesse für sie.

So folgten sie diesen nun bis sie wieder im großen Hangar standen, wo sich die Fahrzeuge des Militärs in Bewegung setzten. Mitten drin stand Kitt und war von Armeefahrzeugen umringt.

"Kitt?" Versuchte er es nun nochmals.

"Mike. Ich habe versucht sie zu erreichen. Leider haben sie kurz nach unserem letzten Gespräch, einen Störsender aktiviert, und ich konnte sie darauf nicht mehr erreichen."

Das erklärte nun, warum er seinen motorisierten Partner nicht erreichen konnte.

Er schaute über die Szene vor sich und überlegte, was er nun tun sollte.

Nicht lange überlegend, rannte er zu KITT hinüber und schrie zu einem der kleineren Fahrzeuge die ihn umringten hinauf.

"Was ist hier los?"

"Wir haben Befehl sie am Gehen zu hindern."

"Und warum?" Hakte Michael nach.

"Darauf habe ich keine Befugnis ihnen zu antworten."

Mike knurrte.
Das konnten die nicht mit ihnen machen.

Doch Kitt war umzingelt.
Zu viele schwere Fahrzeuge hatten ihn eingekeilt.
Ließen ihm keine Möglichkeit sich raus zu manövrieren.
Und dazu kamen nun auch Bewaffnete auf sie zu gerannt.
Eindeutig um sie wieder in Verwahr zu nehmen.
Mike schaute sich um, konnte aber keinen Ausweg finden.
Sie saßen in der Falle.

****

So wie kommen sie nun aus dieser prekären Situation heraus?
Man wird sehen. Genauso wann ich wieder zum weiter schreiben komme. Derzeit hab ich viel um die Ohren. Die Weihnachtszeit beginnt.
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