The scars within my heart are fading

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
24.08.2017
01.11.2018
43
79197
8
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57 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
Disclaimer: Ich kenne keinen der vorkommenden Prominenten persönlich, habe keinerlei Rechte an ihnen oder an sonst irgendwas, das mit ihnen zusammenhängt, und selbstverständlich verdiene ich mit dieser Geschichte kein Geld. Was es hier zu lesen gibt, ist Fiktion und basiert demzufolge auch nicht auf irgendwelchen realen Ereignissen.
Der englische Text in der Kurzbeschreibung ist ein Zitat von Anwerbeplakaten der Royal Navy aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

English Version: I do not own anyone, this is purely fictional. If you got here by googling yourself please I urge you go back now!

A/N: Und noch eine Fanfiction zu Christopher Nolans Film Dunkirk… Diesmal allerdings weder ein Drabble noch ein Oneshot oder eine Kurzgeschichte. Zugegeben, die ersten Geschichten waren ein klein wenig auch die mentale Vorbereitung auf diese Geschichte hier, eine Art Herantasten an die Charaktere und die Handlung des Films.

Im Übrigen bin ich eine Landratte, habe von der Schifffahrt keine Ahnung, sondern tu nur so, und werde schon seekrank, wenn ich Schiffe nur im Hafen schaukeln sehe. Von der Fliegerei habe ich auch nicht sehr viel mehr Ahnung, aber auch hier habe ich mich zumindest um Recherche bemüht.

Ihr wisst ja, Reviews und Sternchen sind das Brot des Fanfictionautors – lasst mich bitte nicht hungern!




Gewidmet:
Moosmutzel10
Ohne deine ermutigenden und motivierenden Reviews wäre es vermutlich nie so schnell zu dieser Geschichte gekommen.
Danke!
Und Geschichten mit/über Collins hatte ich dir ja quasi auch schon so gut wie versprochen…






The scars within my heart are fading



Prolog


0. Die Zukunft

Auf dem Vorfeld gingen die ersten großen Regentropfen nieder, wirbelten den Geruch von Staub nachdrücklich auf, der schon seit Tagen hintergründig in der Luft gelegen hatte. Doch nun kamen die Gewitter, die Unwetter, vor denen gewarnt worden war. Die Meteorologen rechneten mit Sturm- und Orkanböen und großem Hagel, es waren alles andere als schöne Aussichten für die kommenden Stunden. Das Wetter hatte sich wirklich sehr verändert, stellte er zum wiederholten Mal stumm fest. Früher war es anders gewesen, nicht immer so heiß und gleich darauf Unwetter. Der alte Mann schüttelte den Kopf. Die Welt hatte sich in den vergangenen siebzig Jahren wirklich sehr verändert.

Langsam und ein wenig schwerfällig setzte er sich wieder in Bewegung. Auf das Blechdach des Hangars trommelte der Regen ein Stakkato, während er sich den Flugzeugen näherte, die hier standen und heute wohl kein Sonnenlicht mehr sehen würden. Sie schwangen sich nur noch selten in luftige Höhen, obwohl man sie hier liebevoll pflegte, ihre rostigen und verschlissenen Teile und Stellen hegte und reparierte, sodass sie aussahen als kämen sie gerade erst aus der Werft.

Neben einer Supermarine Spitfire blieb er stehen, streckte die rechte Hand aus und legte sie auf ihren Rumpf, strich zärtlich über das Metall. Es war so lange her…

So lang und nichtsdestotrotz erinnerte er alles, jedes Detail, das Dröhnen des Rolls-Royce-Merlin-Motors, die Enge des Cockpits, den Geruch, und ein seliges Lächeln legte sich auf sein Gesicht.

Ja, es war so lang her und doch erinnerte er alles.

Alles.

Von Anfang an.




***

Und wem dieser Prolog für heute nicht genug Lesefutter zu diesem wunderbaren Film war, der darf sich gerne noch bei folgender Drabble-Kurzgeschichte umsehen: Hope is a weapon
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