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Das Kartenhaus

von Primroase
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character) Tora Igarashi
23.08.2017
01.07.2021
15
36.569
18
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
23.08.2017 1.421
 
Meine Geschichte ist frei erfunden. Mir gehört keiner der Charaktere, bis auf mein OC-Charakter. Alle anderen Rechte bleiben dem Eigentümer enthalten.

Kapitel 1

Ein einziger Fehler lässt auch das beste Kartenhaus in sich zusammenfallen. Tari gehört zu den Personen, die sich über ihr bescheidenes Leben jeden Tag beklagen könnte. Fakt ist, dass Sie sich seit der Mittelschule zu wehren weiß und das Leben so nimmt wie es ist. Sie ist seit diesem Semester an der Miyabigaoka der Schnöselschule der Stadt. Jedoch ist diese Schule das Sprungbrett in einen Beruf, in denen kellnern und putzen nicht in der Auswahl enthalten sind. Sie hatte nichts gegen diese Berufe, schließlich arbeitete sie außerhalb der Schule in einem Maid-Cafe und putzte einmal die Woche in einem Altenheim. Ihre Kolleginnen aus dem Latte sind ihr sehr ans Herz gewachsen und auch die älteren Bewohner freuten sich immer über ihr erscheinen. Das sind die Menschen, die ihr mit Freundlichkeit und Ehrlichkeit begegnen und sie in ihren Kreis aufgenommen haben. Sie ist eine der wenigen Studenten, die aufgrund ihrer besonderen Noten im Aufnahmetest ein Stipendium erhalten hat. Das der Test bei ihr fehlerhaft gewertet wurde, bindet sie keinem auf die Nase. Es ist schon fast ein gutes halbes Jahre her, dass der Test geschrieben und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse sind im Computer und das Papier im Archiv, sollte irgend jemand mal die Ergebnisse überprüfen, hätte sie schon längst ihren Abschluss gemacht und wäre über alle Berge. Eines hatte die Schule aber, ihr Aikido-Club. Dieser Club war das beste was ihr hätte passieren können und in zwei Monaten würde sie mit ihrem Team an den Nationals teilnehmen. Sie hatte dort wirklich gute Freunde gefunden. Es zählte nur der Fleiß und die Kampftechnik. Die meisten mieden sie, da sie keinen Einfluss in der Gesellschaft hat. Die meisten der Schüler hatten reiche Eltern oder Großeltern. Sie schüttelte den Kopf und machte den Lappen, den sie in der Hand hielt erneut nass und wischte noch die letzten Tische ab, bevor auch sie das Cafe verließ und endlich nach Hause konnte. Heute war sie die letzte im Cafe. Zwei ihrer Kolleginnen hatten diese Woche Prüfungsphase und ihre Chefin musste zu ihrer Schwester. Das Gute, es gab mehr Geld und das hatte sie bitter nötig. Sie zog sich ihre Schuluniform wieder an, diese war eh dreckig und musste gewaschen werden, da wäre es  eine Verschwendung neue Klamotten anzuziehen. Sie sah sich um und löschte das Licht und trat aus dem Laden. Anfang der Woche ist das Licht einer Laterne ausgefallen und so wirkte der Hinterausgang furchteinflössend und dunkel. Tari machte sich auf zur Hauptstraße an der sie die letzte Bahn nehmen wollte. Sie merkte erst nicht, dass ihr eine Gruppe Jungs folgte.

Tora Igarashi saß mit seinen Leuten im Auto und besprach die nächste Schülerratsitzung die morgen stattfinden sollte. Sie hatten an der Hauptstraße geparkt und warteten auf zwei Schüler vom Schülerrat. Tora schaute auf die Straße und klopfte gelangweilt auf die Sitzlehne "Maki, wieso genau, warten wir auf die beiden? Dir ist schon bewusst wie sehr ich Unpünktlichkeit hasse?" Der angesprochene drehte sich zu Tora und sah ihn lächelnd an "Du hast sie selber eingeladen, weil die Familien etwas zum Schulwohl beitragen sollen und können" Tora nickte und seufzte genervt. Maki sah an Tora vorbei und dieser folgte seinem Blick. "Sie trägt unsere Schuluniform. Wieso ist man so spät alleine in dieser Gegend unterwegs?" Tora beobachtete das Mädchen "Maki wer ist das?". Maki schüttelte nur den Kopf "Verzeih, dass weiß ich nicht" - "Das ist Tari Alcarin, die saß neben meiner Schwester beim Test" Tora sah zu Aki rüber und zog eine Augenbraue hoch. "Meine Schwester hat erzählt, dass sie eine der wenigen neune Stipendiatinnen ist, die einzige die den Test mit über 100% bestanden hat". Überrascht drehte sich Tora wieder dem Mädchen zu. "Das erklärt jedoch nicht, wieso sie alleine im Dunkeln durch die Straßen läuft". "So allein scheint sie nicht zu sein Tora" Maki zeigte auf drei Jungs, die ihr mit ein wenig Abstand folgten. "Die sehen nicht so aus, als seien das Gentleman" Tora schüttelte nach Akis Kommentar nur den Kopf.

Auch Tari merkte, das sie verfolgt wurde. Doch anstelle wegzulaufen, drehte sie sich zu ihren Verfolgern um. Die Jungs im Auto zogen alle die Augenbrauen fragend hoch. "Kay hast du nichts besseres zu tun?" - "Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen Kätzchen" Tari lief ein Schauer den Rücken. Tora öffnete die Fenster um dem Geschehen besser folgen zu können. "Tora meinst du nicht wir sollten ihr helfen?" Tora schüttelte den Kopf "Noch nicht, ich will wissen was die von ihr wollen" Maki nickte verständnisvoll. "Nenn mich nicht Kätzchen. Was willst du wirklich von mir?" Kay kam einen Schritt näher. "Du hast unsere Gruppe Hals über Kopf verlassen und dich nie wieder gemeldet. Wir haben uns doch nur Sorgen gemacht." - "Jetzt hast du ja gesehen, dass es mir gut geht. Ihr könnt nun gehen." Kay schüttelte den Kopf und seine Kumpanen lachten. Langsam versteifte sich das Mädchen. >Wenn ich nichts unternehme, dann wird das Ganze nicht gut für mich Enden<. Sie wollte einen Schritt nach hinten machen, doch Kay hielt sie am Arm fest und hinderte sie daran. "Kay lass mich los, sonst endet es nicht gut für dich" bei diesem Kommentar zog auch Tora verwirrt die Augenbraue hoch. Kay umfasste mit der rechten Hand ihr Kinn und zwang sie so ihn anzusehen. "Immer noch so kratzbürstig, ich sollte dir dafür eine Lektion erteilen, vor allem dafür, dass du ohne ein Wort weggelaufen bist" Er verstärkte den Druck auf Ihren Arm, sie wimmerte kurz auf. Tora überlegte gerade  aus dem Auto zusteigen, verharrte jedoch in seiner Position, als er Taris selbstsicheren und angenervten Gesichtsausdruck sah. >Das Mädchen reagiert nicht so, wie eine Frau in dieser Situation zu reagieren hat oder sollte<. "Kay ich sag dir das nicht noch einmal, lass mich los und geh einfach" - "Sind wir dir nicht mehr gut genug, nach dem du an diese Spießerschule gewechselt bist?" Kay schrie sie schon an. "Das ..." - "Und hast du schon einen Schnösel gefunden, für den du die Beine breit machst um an sein Geld zukommen?" Just in der Sekunde hörte man ein klatschen durch die Straßen. Kay sah das Mädchen geschockt an. Auch seine Freund und Tora und der Rest des Schülerrats sahen überrascht aus. "Unterstell mir nie wieder so etwas Kay Aratas, genau du solltest mich besser kennen." Tari merkte, wie sich Tränen in ihren Augen sammelten und an ihren Wangen hinab liefen. Kay drückte noch einmal ihren Arm "Das hättest du nicht machen sollen Kätzchen" Er trat noch näher an sie heran. Doch bevor er ihr zu nahe kommen konnte, drehte sie sich geschickt um ihn herum. Sie verdrehte ihm den Arm, mit dem er sie festhielt. Dann schlug sie mit einem gekonnten Schlag auf seinen Elbogen. Kay schrie schmerzvoll auf und fiel auf seine Knie. Tari die genau hinter ihm stand, schaute ihn enttäuscht an "Ich dachte wirklich wir seien Freunde. Ein gekonnter Schlag in den Nacken setzte den Jungen außer Gefecht. Tari dreht sich zu seinen Freunden um. "Lian und du können es gerne versuchen, aber ich würde euch raten, lieber euren Freund vom Boden zu kratzen und mitzunehmen" Die beiden sahen Tari hasserfüllt an und gingen gleichzeitig auf sie los. Sie wich den Beiden aus, ergriff Lian am Handgelenk, drehte ihm dieses auf den Rücken und schubste ihn mit dem erzeugten Schwung gegen Adan. Die Jungs stöhnten schmerzerfüllt auf. "Hattet ihr wirklich gedacht, dass ich aufhöre zu trainieren?" Tari schaute auf die Uhr und stöhnte genervt. "Wegen euch habe ich die letzte Bahn verpasst..." Sie schüttelte den Kopf und trat den Heimweg an.

Tora drehte sich erstaunt zu seinem besten Freund und Vize-Schulsprecher um. "Maki ich will alle Informationen über das Mädchen haben. Wieso ist sie mir bis jetzt nicht aufgefallen ... " kurz darauf, wurde die Tür aufgerissen und die beiden letzten Schülerratsmitglieder stiegen ein und machten sich schon bereit, eine gute Ausrede vorzutragen, um Toras Zorn zu entgehen. Dieser hob zur Überraschung aller nur die Hand und gab zu verstehen, dass sich die Sache erledigt hätte. Man hörte nur ein leises entspanntes ausatmen aus der hinteren Reihe.
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